Gesundheitsnachrichten

Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren Frankfurt am Main – Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Laut einer aktuellen Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und weiterer internationaler Forscher können sogar 50-Jährige ihr Leben deutlich verlängern, wenn sie fünf typische Risikofaktoren ausschließen – Frauen im Schnitt um 14,5 zusätzliche Lebensjahre, Männer um 11,8 Jahre. Zu den Risikofaktoren gehören Rauchen, Diabetes, hohe Cholesterinwerte sowie Unter- und Übergewicht. Die größte Wirkung für ein längeres, gesünderes Leben habe die Vermeidung von Bluthochdruck. Dr. Christian Ude, Präsident der […]

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Die roboterassistierte Entfernung von Nierentumoren führt zu weniger negativen OP-Folgen und beeinträchtigt die Lebensqualität nicht so stark wie die offene Operation. Eine eindeutige Überlegenheit der minimalinvasiven Operationsmethode konnte das Studienteam der Unikliniken Jena und Tübingen in seiner randomisierten multizentrischen Vergleichsstudie jedoch nicht belegen – nicht zuletzt, weil die Studienteilnehmenden sich gegen die offene Operation entschieden. Jena (UKJ/vdG) Nierenkrebs wird in Deutschland bei jährlich etwa 14.000 Menschen festgestellt – zum Glück meist in einem frühen Stadium. Bei der Behandlung spielt die operative […]

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• MS ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Mikroorganismen des Darms stehen im Verdacht, die Krankheit mitauszulösen.• Für aussagekräftige Ergebnisse untersuchten Forschende* Stuhlproben und zudem Mikroorganismen direkt aus dem Dünndarm von eineiigen Zwillingen, bei denen nur ein Zwilling an MS erkrankt ist.• Mit einem Mausmodells identifizierten die Forschenden erstmals Lachnoclostridium und Eisenbergiella tayi als potenzielle krankheitsauslösende Bakterien in den Darmproben der an MS erkrankten Zwillinge.• Die Studie zeigt, wie sich krankmachende Bakterien identifizieren lassen und könnte langfristig den Weg […]

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Studie zu Metallbelastung durch Gelenkimplantate Metalle aus künstlichen Gelenkimplantaten können nicht nur ins Blut, sondern auch ins Nervenwasser gelangen. Das zeigt eine aktuelle Studie von Forschenden der Universitätsmedizin Greifswald und der Charité – Universitätsmedizin Berlin, die nun im Fachjournal JAMA Network Open veröffentlicht wurde. Vor allem das Metall Cobalt wurde im Nervenwasser nachgewiesen. Ob das Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem haben kann, wird Gegenstand künftiger Untersuchungen sein. Die Idee zu dieser Studie entstand auf Grundlage einzelner Fallberichte, deren Veröffentlichungen bereits […]

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Medulloblastome, kindliche Hirntumoren bei Kindern, entstehen vermutlich bereits zwischen dem ersten Trimester der Schwangerschaft und dem Ende des ersten Lebensjahres. Das haben Forschende am Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ), am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) jetzt in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht. Sie analysierten in Tumorproben die genetischen Veränderungen jeder einzelnen Krebszelle, um zu rekonstruieren, welche genetischen Veränderungen bei der Tumorentstehung als erste auftreten und wann. Das „Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg“ (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums […]

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Deutsches Ärzteblatt veröffentlicht Ergebnisse einer Verlaufsbeobachtung (Universitätsklinikum Ulm) In Deutschland leben rund 200.000 Jugendliche mit extremer Adipositas – teils mit einem Körpergewicht von mehr als 120 Kilogramm. Dabei erfüllt etwa jeder zehnte Fall die Kriterien für eine Magenverkleinerungsoperation (Schlauchmagen-​OP). Häufig sind diese jungen Menschen von schweren adipositasassoziierten Folgeerkrankungen wie Typ 2 Diabetes, Schlaf-​Apnoe-Syndrom und Depression sowie funktionellen Einschränkungen betroffen. Dies beeinträchtigt nicht nur ihren Alltag und ihre Lebensqualität. Auch die Lebenserwartung sinkt erheblich. Therapieoption setzt an biologischen Mechanismen an Verhaltenstherapeutische […]

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Wiesbaden – Typ-2-Diabetes ist nicht eine, sondern viele Krankheiten – diese Erkenntnis ist nicht neu, schlägt sich aber im Behandlungsalltag noch nicht ausreichend nieder. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und die Deutsche Stiftung Innere Medizin (DSIM) zeichnen deshalb in diesem Jahr Dr. med. Martin Schön vom Deutschen Diabetes-Zentrum in Düsseldorf mit dem Präventionspreis 2025 aus. Der Arzt und Wissenschaftler hat einen Algorithmus entwickelt, der den Typ-2-Diabetes differenzierter erfassen und das individuelle Risiko für Folgeerkrankungen genauer bestimmen kann. Die mit […]

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Wie lässt sich Alzheimer frühzeitig erkennen? Welche Präventionsansätze gibt es bereits – und wohin entwickelt sich die Forschung? Diese Fragen stehen im Zentrum des Abschlusssymposiums für das Projekt ADIS am 25. und 26. Juni 2025 bei Fraunhofer SCAI auf Schloss Birlinghoven. SANKT AUGUSTIN – »Towards Earlier Diagnosis of Alzheimer’s Disease« lautet das Motto des Abschlusssymposiums im Forschungsprojekt ADIS. Die Veranstaltung findet am 25. und 26. Juni 2025 am Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI auf Schloss Birlinghoven statt. Das […]

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Psychologie: Veröffentlichungen in PNAS und Current Biology Der Blick bleibt klar, auch wenn ein Mensch schnell seine Blickrichtung verändert. Diese als „visuelle Stabilität“ bezeichnete unbewusste Fähigkeit ist wichtig, um Desorientierung oder Schwindel zu vermeiden. Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) beschreiben nun in zwei Studien in den Fachzeitschriften Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) und Current Biology die Mechanismen, die im Gehirn dabei ablaufen. Sie erläutern, dass es bei Menschen mit Autismus-artigen Merkmalen anders funktionieren kann. Wird die Aufmerksamkeit […]

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Massenspektrometrie weist Bakterien ohne aufwendige Isolierung und Vermehrung nach Bei der Diagnose von Krankheiten sind Schnelligkeit und Zuverlässigkeit von entscheidender Bedeutung. Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des Imperial College London haben eine neue Methode entwickelt, um Bakterien mit bislang ungekannter Geschwindigkeit zu identifizieren. Damit kann die Wartezeit von bislang mehreren Tagen auf wenige Minuten beschleunigt werden. Traditionell erfolgt die Diagnose von bakteriellen Erkrankungen über das langwierige Isolieren der Erreger und Anlegen von Bakterienkulturen. Wartezeiten von mehreren Tagen sind […]

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Universitätsmedizin in Kiel und Lübeck verpflichtet sich mit Data Sharing Statement, ihre klinischen Studiendaten nach Geschlecht und Diversitätsmerkmalen differenziert bereitzustellen. Die Berücksichtigung von Geschlecht und Diversitätsmerkmalen spielt eine entscheidende Rolle in der medizinischen Forschung und Versorgung. Studien zeigen, dass Krankheitsverläufe und Therapieerfolge stark vom biologischen Geschlecht beeinflusst werden – beispielsweise betrifft Sepsis überproportional Männer, während Frauen im Alter häufiger von einer Herzinsuffizienz betroffen sind. Diese Unterschiede werden in der klinischen Forschung häufig noch zu wenig beachtet. Ebenso fehlen differenzierte Daten […]

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Lizenzierte Max-Planck-Technologie hilft Schlaganfall-Patienten Auf den Punkt gebracht Jedes Jahr erleiden weltweit ca. 15 Millionen Menschen einen Schlaganfall. Viele davon leiden danach ein einer Gesichtslähmung, bei der die Muskeln im Gesicht erschlaffen. Die Lebensqualität der Betroffenen wird stark beeinträchtigt, da sie ihre Gefühle über Mimik nicht mehr auszudrücken können und in der sprachlichen Artikulation beeinträchtigt sind. Hier setzt JYMMiN Face Active an, indem es Training und Musik kombiniert, um die Aktivierung des emotionalen motorischen Nervensystems und somit die Mobilisierung der […]

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Neue Methodik reduziert Risiken bei Hirntumoren deutlich Die Protonentherapie gilt als besonders präzise und gewebeschonende Methode zur Strahlentherapie von Hirntumoren. Doch gerade diese Präzision bringt auch Herausforderungen mit sich: Die biologische Wirksamkeit der Protonenstrahlen – also wie stark die Strahlung im Körper wirkt – kann je nach Beschaffenheit des Gewebes und Lage des Tumors variieren. Forscher*innen des Nationalen Zentrums für Strahlenforschung in der Onkologie – OncoRay, einer gemeinsamen Einrichtung des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR), der Medizinischen Fakultät der TU Dresden und des Dresdner Universitätsklinikums Carl […]

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