Eierstockkrebs bildet häufig Tochtergeschwüre, vor allem in einem bestimmten Gewebe im Bauchraum, dem sogenannten Omentum. Forschende der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel haben untersucht, was passiert, wenn der Krebs dieses Organ «kapert». Die Ergebnisse sollen erfolgreichere Therapien ermöglichen. Eierstockkrebs bleibt oft lange unerkannt. Bei sieben von zehn Betroffenen hat der Tumor zum Zeitpunkt der Diagnose bereits Tochtergeschwüre im Bauchraum gebildet. Besonders häufig entstehen diese Metastasen in einem Gewebe namens Omentum oder «Bauchfellschürze». Dieses Organ liegt vor dem Darm, erfüllt […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Weltweit nehmen die Resistenzen gegen Antibiotika zu. Das gilt auch für Wirkstoffe, die für die Behandlung von Tuberkulose zentral sind, wie Bedaquilin. Ein internationales Expertengremium aus 32 Ländern hat deshalb erstmals spezifische „Antimicrobial Stewardship“-Standards für die Tuberkuloseversorgung vorgelegt. Die im International Journal of Tuberculosis and Lung Disease erschienenen Empfehlungen zielen darauf ab, Tuberkulose stärker in „Antimicrobial Stewardship“-Strukturen zu verankern, das Resistenzmonitoring und die Diagnostik zu optimieren und die Qualität der Therapie nachhaltig zu verbessern. „Antimicrobial Stewardship“ (AMS) bezeichnet koordinierte Strategien zur gezielten, evidenzbasierten und […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Wer an sonnigen Tagen Wintersport in den Bergen genießt, sollte Sonnencreme und Sonnenbrille dabeihaben. Normalerweise ist hierzulande im Winter kein UV-Schutz notwendig. Aber es gibt Ausnahmen: Auf Schnee in Höhenlagen kann die Sonnenstrahlung so stark sein, dass sie Haut und Augen schädigt. „Viele unterschätzen die UV-Strahlung beim Rodeln, Skifahren oder beim Sonnenbad auf der Hütte“, sagt die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Inge Paulini. „Sonnencreme und Sonnenbrille gehören beim Ausflug in die Berge auch im Winter mit ins Gepäck.“ […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Weitere Therapieoption beim multiplen Myelom in später Therapielinie: eher unmet evidence need als unmet medical needMit Linvoseltamab steht ein weiterer bispezifischer Antikörper zur Verfügung, Ergebnisse einer vergleichenden Studie soll es aber erst 2026 geben. Linvoseltamab wird als Monotherapie zur Behandlung von Erwachsenen mit rezidiviertem und refraktärem multiplem Myelom eingesetzt, die bereits mindestens drei Therapien durchlaufen haben. Im April 2025 erteilte die EU-Kommission dem bispezifischen Antikörper eine bedingte Zulassung. Damit stand der Wirkstoff bereits früh zur Verfügung, obwohl noch keine ausreichenden […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Wenn in einer Wirtschaftskrise die Lebensmittelpreise explodieren, trifft das vor allem die Stadtbevölkerung und Menschen mit niedriger Bildung. Die Folgen wirken sich unter Umständen ein Leben lang aus – etwa in einer geringeren Körpergröße betroffener Kinder. Das hat ein Forschungsteam der Universität Bonn jetzt am Beispiel der „Asienkrise“ in den 1990-er Jahren gezeigt. Damals kam es durch Turbulenzen am Finanzmarkt zu einer drastischen Verteuerung von Reis, dem wichtigsten Grundnahrungsmittel Indonesiens, die messbare Spuren in der Entwicklung von Kindern hinterlassen hat. […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Trastuzumab deruxtecan bei Magenkarzinom: Jetzt beträchtlicher ZusatznutzenAuf Basis einer vor Zulassung gestarteten vergleichenden Studie des Herstellers sieht das IQWiG für Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem HER2-positivem Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs nun einen beträchtlichen Zusatznutzen bei einer Therapie mit Trastuzumab deruxtecan. Das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Trastzumab deruxtecan ist für mehrere Anwendungsgebiete zugelassen und wird zur Behandlung verschiedener Tumoren (etwa in Brust oder Lunge) eingesetzt. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) jetzt erneut […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Hannover – Auch zum diesjährigen Jahreswechsel werden viele Menschen gute Vorsätze fassen. Und wieder stehen Gesundheit, Wohlbefinden und bewusster Lebensstil ganz oben auf der Liste: Laut einer aktuellen Umfrage zählen hierzulande „gesünder essen“, „mehr Sport treiben“, „abnehmen“ und „weniger Alkohol trinken“ zu den beliebtesten Vorsätzen. Die Deutsche Leberstiftung ruft dazu auf, im Jahr 2026 verstärkt an die Lebergesundheit zu denken – und die „Wohlstandskrankheit“ Fettleber zu bekämpfen. Denn bewusste Ernährung, maßvoller Alkoholkonsum, ausreichende Bewegung und ein gesundes Körpergewicht gehören zu den […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Forschende erfassen mikroskopische Veränderungen im Gehirn Bonn. Erinnerungen und Lernprozesse beruhen darauf, dass sich Nervenverbindungen im Gehirn verändern und infolgedessen auch die Signalübermittlung zwischen Nervenzellen. Forschende des DZNE haben einen dafür relevanten Vorgang nun erstmals am lebenden Gehirn – konkret bei Mäusen – beobachtet. Dieser Mechanismus betrifft den zellulären Taktgeber für Nervenimpulse („axonales Initialsegment“) und war bisher nur in Zellkulturen und bei Gehirnproben dokumentiert worden. Ein Team um den Bonner Neurowissenschaftler Jan Gründemann berichtet darüber im Fachjournal Nature Neuroscience gemeinsam mit Fachleuten aus der Schweiz, […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Räumliche Einzelzellanalysen liefern neue Hinweise auf Plaque-Instabilität und Schlaganfallrisiko – Studie aus der DZHK-Mitgliedseinrichtungen Technische Universität München und Helmholtz Zentrum München Atherosklerotische Plaques in den Halsschlagadern sind eine häufige Ursache für Schlaganfälle. Warum einige Plaques stabil bleiben, während andere plötzlich aufbrechen, ist bislang nur teilweise verstanden. Eine internationale Forschungsgruppe unter maßgeblicher Beteiligung des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) hat nun die zelluläre und molekulare Architektur solcher Plaques mit hoher räumlicher Auflösung untersucht. Die in Nature Communications veröffentlichte Studie wurde unter Leitung von […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Einem Forschungsteam der Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist es gelungen nachzuweisen, wie die Interaktion verschiedener Blutzellen sowohl zur Entstehung einer Thrombose als auch eines Bauchaortenaneurysmas führen kann. Die CD36–TSP-1-vermittelte Interaktion von Thrombozyten und Erythrozyten ist unmittelbar an der Bildung beider Erkrankungen beteiligt. Die Ergebnisse dieser Studie, die unter der Leitung von Prof. Dr. Margitta Elvers und Prof. Dr. Markus Wagenhäuser entstand, wurden kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift Circulation Research publiziert. […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Eine Studie der Mildred-Scheel-Nachwuchsforschungsgruppe unter der Leitung von Dr. Mohamed Elgendy an der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden (TUD) liefert grundlegende Erkenntnisse zur Krebsbiologie. Die in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlichte Arbeit zeigt erstmals, dass das Protein MCL1 nicht nur den programmierten Zelltod hemmt, sondern zugleich eine zentrale Rolle im Tumorstoffwechsel spielt. Den Forschenden ist es gelungen, zwei klassische Kennzeichen von Krebs – das Umgehen der Apoptose (einer Form des programmierten Zelltods) und die Fehlregulation des Energiestoffwechsels – […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Neue Studie klärt über Spurenelemente in der Schalenfrucht auf Paranüsse gelten als wahre „Selen-Bomben“ und werden gern als natürliche Nahrungsergänzung konsumiert. Doch sie enthalten nicht nur den lebenswichtigen Nährstoff, sondern auch Spuren potentiell problematischer Metalle wie Barium und radioaktives Radium. Forschende des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und des VKTA – Strahlenschutz, Analytik & Entsorgung Rossendorf e.V. haben nun erstmals systematisch untersucht, wie viel dieser Elemente beim Verdauungsprozess tatsächlich in den Körper gelangen können. Für Liebhaber des Schalenobstes hat das Team gute Neuigkeiten […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Zum Jahreswechsel 2025/2026 werden im Bereich des Bundesgesundheitsministeriums zahlreiche Änderungen wirksam. Hier informieren wir über die wichtigsten Neuerungen. „Seit Amtsantritt der Bundesregierung wurden wichtige Weichen gestellt, um unser Gesundheitssystem für die Zukunft aufzustellen, die 2026 konsequent fort- und umgesetzt werden. Die Herausforderungen könnten kaum größer sein, doch sie bieten die Chance, die Strukturen für eine gute und bezahlbare Gesundheitsversorgung zu schaffen und unser Solidarversprechen zu erneuern. Mit dem Transformationsfonds starten wir einen ganz wichtigen Mechanismus, um die Strukturveränderungen der Krankenhäuser […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →