Gesundheitsnachrichten

Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Die LEAD-Studie des Wiener Gesundheitsverbundes begleitet seit mehr als 12 Jahren über 15.000 Menschen. Sie zeigt: Der Konsum klassischer Zigaretten, neue Nikotinprodukte wie E-Zigaretten, erhitzter Tabak und Nikotinbeutel nehmen zu – besonders bei jungen Menschen. Prävention, Rauchstopp und gezielte Unterstützung bleiben entscheidend. Rauchen bleibt in Österreich eine der größten vermeidbaren Gesundheitsgefahren. Eine aktuelle Auswertung der LEAD-Studie (Lung, hEalth, sociAl, boDy) des Ludwig Boltzmann Instituts für Lungengesundheit, unterstützt durch den Wiener Gesundheitsverbund und die Sigmund Freud Medizinische PrivatUniversität Wien, zeigt: Der […]

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Innovationsfondsprojekt MIGRA-MD nimmt bundesweit 1.000 Patientinnen und Patienten auf Migräne gezielter behandeln und die Lebensqualität der Betroffenen spürbar verbessern – das ist das Ziel des Projekts „MIGRA-MD – Strukturierte fachärztliche Migräneversorgung – multimodal und digital“. Digitale Anwendungen, Schulungs- und Informationsangebote für Ärzte und Patienten sowie klare, leitliniengerechte Therapiepfade sollen Lücken in der Migräneversorgung schließen. Seit dem 1. März 2026 können Betroffene am Programm teilnehmen. In den kommenden 18 Monaten sollen rund 1.000 Patientinnen und Patienten aufgenommen werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss […]

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Die chimäre Antigenrezeptor-(CAR)-T-Zelltherapie basiert auf gentechnisch veränderten Immunzellen, die Krebszellen aufspüren und zerstören. Manchmal greifen diese Zellen jedoch auch gesundes Gewebe an und verursachen Nebenwirkungen. Ein internationales Forscherteam, darunter die LIT-Wissenschaftler Dr. Leo Scheller, Dr. Markus Barden und Prof. Hinrich Abken, hat nun ein System entwickelt, um die Bindung von T-Zellen an andere Zellen durch ein zugelassenes Medikament zu kontrollieren. Forschende am Leibniz Institut für Immuntherapie (LIT) am Universitätsklinikum Regensburg (UKR), an der Ecole polytechnique fédérale Lausanne (EPFL), der ETH […]

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Herzchirurgie der Uniklinik Köln führt neues ERAS-Programm ein Moderne minimalinvasive Chirurgie, eng abgestimmte Teamarbeit und spezielle ERAS-Nurses als persönliche Begleiterinnen: Die Klinik und Poliklinik für Herzchirurgie im Herzzentrum der Uniklinik Köln hat erfolgreich ein neues Behandlungskonzept eingeführt, das Patientinnen und Patienten nach Herzoperationen eine schnellere und zugleich sichere Genesung ermöglicht. Das sogenannte ERAS-Programm (Enhanced Recovery After Surgery) verbindet modernste Operationsverfahren mit einer besonders eng abgestimmten Betreuung vor, während und nach dem Eingriff. Ziel des Programms ist es, den Körper durch […]

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Magnetpartikelbildgebung (MPI) zeigt Gefäßstrukturen und Blutfluss in Echtzeit ohne Strahlenbelastung Forschenden der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) und des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) ist ein wichtiger Schritt für die medizinische Bildgebung gelungen. Sie setzten die Magnetpartikelbildgebung (Magnetic Particle Imaging, MPI) erstmals in vivo am Menschen ein. Das Verfahren ermöglicht eine strahlungsfreie Darstellung von Blutgefäßen in Echtzeit. In der Machbarkeitsdemonstration führten die Forschenden eine Gefäßdarstellung am Arm eines gesunden Probanden durch. Würzburg. Vor 131 Jahren entdeckte der Physiker Wilhelm Conrad Röntgen in Würzburg die nach […]

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Berlin – Anlässlich des heutigen Welttags des Schlafs weist die Medizintechnik im Deutschen Industrieverband SPECTARIS auf das große Potenzial digitaler Versorgungsmodelle für Menschen mit Schlafstörungen hin. Besonders Telemonitoring kann die Begleitung der Therapie von Patientinnen und Patienten mit schlafbezogenen Atemstörungen deutlich verbessern. Durch die kontinuierliche Auswertung von Therapiedaten lassen sich Probleme frühzeitig erkennen und Patientinnen und Patienten gezielter unterstützen – ein wichtiger Faktor für eine höhere Therapietreue und damit für den langfristigen Therapieerfolg. Damit das Potenzial von Telemonitoring jedoch im Versorgungsalltag […]

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Studienteam der Unikliniken Köln und Bonn untersucht erstmals prospektiv die vesikoamniale Shunt-Anlage im ersten Schwangerschaftsdrittel Ein interdisziplinäres Team der Uniklinik Köln und der Uniklinik Bonn hat erstmals prospektiv untersucht, ob ein sehr früher Eingriff bei ungeborenen Kindern mit kongenitaler unterer Harnwegsobstruktion (cLUTO) deren Überlebenschancen und die spätere Nierenfunktion verbessern kann. Ziel der Forschung ist es, die Prognose dieser schwerwiegenden Erkrankung grundlegend zu verbessern und betroffenen Kindern eine Dialyse möglichst zu ersparen. In der weltweit ersten prospektiven Studie zu einer vesikoamnialen […]

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Forschungsprojekt „OPERA“ zur Weiterentwicklung antiviraler Wirkstoffe gestartetEin interdisziplinäres Konsortium, bestehend aus dem TWINCORE, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, dem Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, der Universität zu Lübeck und der Medizinischen Hochschule Hannover, erhält von der VolkswagenStiftung eine Förderung in Höhe von rund 999.000 Euro. Unter der Leitung von Prof. Thomas Pietschmann will das Team in den kommenden zwei Jahren Wirkstoffe gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) optimieren. RSV verursacht Atemwegsinfektionen, die […]

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Erwachsene mit ADHS sind oft unkonzentriert und haben Probleme, ihrem Alltag eine Struktur zu geben. Viele Betroffene benötigen eine Therapie, die Plätze dafür sind jedoch rar. Eine digitale Anwendung kann hier sofort unterstützen und zeigt ähnliche Erfolge wie eine Verhaltenstherapie. Dies hat eine wissenschaftliche Studie mit 337 Erwachsenen gezeigt, die im renommierten Fachjournal Psychological Medicine veröffentlicht wurde. Erstautor ist Roberto D’Amelio von der Universität des Saarlandes. Schätzungen zufolge leiden in Deutschland etwa zwei Millionen Erwachsene an einer Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung, kurz […]

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Molekulare Fingerabdrücke identifizieren fünf besonders betroffene Zelltypen im „motorischen Kortex“ Ulm. Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und Frontotemporale Demenz (FTD) gehören zu einem Spektrum neurodegenerativer Erkrankungen mit überlappender Symptomatik, die durch Schwund der Muskulatur, Lähmungen, Demenz und andere schwerwiegende Beeinträchtigungen gekennzeichnet ist. Wirksame Behandlungsmöglichkeiten gibt es bislang nicht. Eine Gemeinsamkeit auf molekularer Ebene teilen viele Betroffene: Ein Protein namens TDP-43 ballt sich in den Nervenzellen des Gehirns zu winzig kleinen Klumpen. Forschende des DZNE und des Universitätsklinikums Ulm haben gemeinsam mit Fachleuten aus dem Ausland nun festgestellt, dass diese krankhaften […]

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DGEM begrüßt gesetzliche Verankerung zur Erkennung von Mangelernährung Berlin – Der Deutsche Bundestag hat erstmals eine verpflichtende systematische Erkennung von Mangelernährung in Krankenhäusern auf den Weg gebracht. Mit dem am 6. März verabschiedeten Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) wird der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beauftragt, verbindliche Qualitätsvorgaben für ein Ernährungsscreening bei stationären Patient*innen zu entwickeln. Der Beschluss fällt damit rund 20 Jahre nach der Veröffentlichung der „German Hospital Malnutrition Study“, die bereits 2006 auf die medizinischen Folgen sowie Folgekosten von Mangelernährung hingewiesen hatte. Die Deutsche […]

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BRAUNES FETTGEWEBE BEGINNT AN DER AORTA Vor dem Hintergrund weltweit steigenden Übergewichts verfolgen Forschende den Ursprung braunen Fettgewebes in der Embryonalentwicklung Krems (Österreich) – Ein Team von Forscherinnen und Forschern hat einen unerwarteten Ursprung des braunen Fetts identifiziert: eine kleine Zellnische um die dorsale Aorta. Braunes Fettgewebe dient bei Säugetieren der Regulation der Körpertemperatur und rückt angesichts weltweit steigender Adipositas-Raten zunehmend in den Fokus der Forschung. Mit einer Kombination aus zeitlich kontrolliertem genetischem “Lineage-Tracing” und der RNA-Sequenzierung einzelner Zellen zeigen die […]

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Warum sind manche Menschen dauerhaft zufriedener mit ihrem Leben als andere – und welche Faktoren sind dafür verantwortlich? Eine Analyse mit Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) zeigt, welche Einflüsse eine dauerhaft hohe bzw. niedrige Lebenszufriedenheit tatsächlich erklären. Gesundheit erweist sich als mit Abstand stärkster Faktor, gefolgt von sozialer Lage und Beziehungsstatus. Andere Merkmale, beispielsweise Geschlecht oder Alter, fallen hingegen deutlich weniger ins Gewicht. Die Befunde des NEPS-Schlaglichts Nr. 20 zu Einflussfaktoren für Lebens(un)zufriedenheit stammen aus der Publikation:Bittmann, F. (2024). Why […]

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