Modellstudie des Familienministeriums in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Düsseldorf und der Stadt Düsseldorf untersucht 40.000 Proben von 5.150 Kindern und Fachkräften Die bundesweit größte Untersuchung zum Infektionsgeschehen des Coronavirus bei Kindern und Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen ist gestartet. Nordrhein-Westfalen begleitet mit der Modellstudie in 110 Düsseldorfer Kitas den eingeschränkten Regelbetrieb in der Kindertagesbetreuung, an der seit dem 8. Juni wieder alle Kinder in Nordrhein-Westfalen teilnehmen können. Die wissenschaftliche Studie im Fachgebiet der Virologie wird in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Düsseldorf und […]
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Wie Orientierungsprobleme entstehen können Magdeburg, 10. Juni 2020. Die Fähigkeit zur räumlichen Orientierung lässt mit dem Alter tendenziell nach. Forscher des DZNE und Fachleute aus den USA berichten im Wissenschaftsjournal „Nature Communications“ über neue Einblicke in die Ursachen dieses Phänomens. Hauptfehlerquelle bei der Positionsbestimmung und offenbar Auslöser altersbedingter Orientierungsprobleme ist demnach eine „verrauschte“, mithin ungenaue Wahrnehmung der Geschwindigkeit, mit der man sich fortbewegt. Diese Studienergebnisse könnten dazu beitragen, Methoden der Früherkennung von Demenz zu entwickeln. Von visuellen Reizen über Rückmeldungen der […]
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Molekulardynamik-Simulationen (MD) sind in den modernen Biowissenschaften allgegenwärtig geworden. Dabei werden die Wechselwirkungen zwischen Atomen und Molekülen sowie deren sich daraus ergebenden räumlichen Bewegungen schrittweise berechnet und dargestellt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler versuchen derzeit, bei diesem Analyseprozess den Zugang zu biologisch relevanten Längen- und Zeitskalen zu erlangen. Dies ist nötig, um molekulare Prozesse wie Proteinfaltung und Protein-Medikamentenbindung zu beschreiben, was zum Beispiel für die moderne Arzneimittelentwicklung entscheidend ist Einem Team um Dr. Steffen Wolf und Prof. Dr. Gerhard Stock aus der […]
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Neuartige Zelltherapie erspart Nebenwirkungen durch unterdrücktes Immunsystem Eine großangelegte internationale Studie unter Federführung des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat die Verträglichkeit neuartiger Ansätze für die Zelltherapie bei Nierentransplantationen nachgewiesen. Das Immunsystem muss hierbei zur Vermeidung von Abstoßungsreaktionen weniger stark unterdrückt werden. Somit können Nebenwirkungen wie Virusinfektionen vermieden werden. Die Ergebnisse der Studie sind im Fachmagazin The Lancet* erschienen. Um die Abstoßung von Spenderorganen nach der Transplantation zu verhindern, werden üblicherweise Immunsuppressiva zur Unterdrückung des Immunsystems […]
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Am HZI koordiniertes EU-Projekt verknüpft Forschungsbereiche zur effektiven Eindämmung der Pandemie Die Gesundheitssysteme vieler Länder sind auf einen Ausbruch des Coronavirus SARS-CoV-2 nicht vorbereitet. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig koordiniert ein internationales Projekt zur Erhebung von klinischen, epidemiologischen und immunologischen Daten, auf denen aufbauend weitere Entscheidungen in der Coronakrise getroffen werden können. In einer hochkompetitiven Ausschreibung hat das Projekt CORESMA (COVID-19-Outbreak Response combining E-health, Serolomics, Modelling, Artificial Intelligence and Implementation Research) eine dreijährige Förderung über 2.7 Millionen Euro […]
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Nach einem Schlaganfall durch ein gefäßverstopfendes Blutgerinnsel (Thrombus) muss so schnell wie möglich die Durchblutung der betroffenen Hirnregion wiederhergestellt werden. Dies kann mit einer medikamentösen Thrombusauflösung oder durch mechanische Entfernung des Thrombus mit einem Gefäßkathetereingriff erfolgen. Eine aktuell in „The New England Journal of Medicine“ publizierte Studie vergleicht die alleinige Thrombektomie mit der Kombination beider Verfahren. Die meisten Schlaganfälle sind ischämischer Natur – das heißt sie entstehen durch den Verschluss einer hirnversorgenden Arterie (Hirninfarkt). Die Ursache ist meist ein Blutgerinnsel […]
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Durchtrennte Nervenbahnen sind nur schwer behandelbar. Wenn überhaupt, lassen sich die Schäden bisher nur durch aufwändige Operationen reparieren. Am Max-Planck-Institut für Polymerforschung haben wir Materialien entwickelt, die verletzte Nerven zum Wachstum anregen. Erste Tests an Mäusen zeigen, dass sich Nervenstränge auf diese Weise regenerieren können. Haben Sie schon einmal versucht, einen Stift ohne Ihren Daumen festzuhalten? Dann werden Sie festgestellt haben, wie schwierig das ist. Was wie eine nette Fingerübung klingt, ist für manche bittere Realität: Werden Nervenbahnen etwa bei […]
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Umprogrammierung von Tumor-assoziierten Makrophagen bietet neue immuntherapeutische Option für Lungenkrebs. Lungenkrebs ist die häufigste Krebstodesursache bei Männern und bei Frauen. Dass die Erkrankung häufig tödlich verläuft – nur rund 14 Prozent der Patientinnen und Patienten überleben die ersten fünf Jahre nach der Diagnose – ist vor allem auf mangelnde Früherkennung und das Fehlen wirksamerTherapien in späteren Stadien zurückzuführen. So spricht die derzeit verfügbare Immuntherapie nur bei einem Teil der Patientinnen und Patienten an. Verschiedene Forscherteams, insbesondere die Arbeitsgruppe von DZL-Forscher […]
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Nervenzellen im Gehirn, die für neue Erfahrungen zuständig sind, stören die Signale von Zellen, die Erinnerungen enthalten und legen eigene Signale darüber. Dadurch wird das Gedächtnis gehemmt – zumindest bei Mäusen. Ein Forschungsteam um Martin Fuhrmann vom DZNE berichtet darüber im Fachjournal „Nature Neuroscience“. Diese Studienergebnisse werfen möglicherweise neues Licht auf die gestörte Erinnerung bei einer Alzheimer-Erkrankung. Der Hippocampus ist jener Bereich im Gehirn, der für Erinnerungen zuständig ist – und eines der Areale, die als erstes bei einer Alzheimer-Demenz […]
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Strahlenresistente Krebszellen lassen sich immuntherapeutisch mit UniCAR-T-Zellen angreifen Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) ist es gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam in Laborexperimenten gelungen, besonders strahlenresistente Krebszellen von Tumoren im Kopf-Hals-Bereich mithilfe einer zielgerichteten Immuntherapie – der UniCAR-T-Zell-Therapie – abzutöten. Die Forscher entwickelten hierbei ein neues molekulares Bindeglied, das die UniCAR-T-Zellen an ein bestimmtes Oberflächenmerkmal der untersuchten Krebszellen koppelt und so aktiviert. Die kombinierte Radio-Immuntherapie mit UniCAR-T-Zellen könnte künftig die Heilungschancen von Krebspatienten […]
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Sport bei angeborenen Herzfehlern? Das ist sogar lebenswichtig. Eine neue Studie des Kompetenznetzes Angeborene Herzfehler zeigt: Ärzte beraten übervorsichtig. Eine Stunde täglich. So lautet das von der WHO empfohlene Minimum an körperlicher Bewegung. Doch davon bekommen die meisten Kinder und Jugendlichen in Deutschland zu wenig. Laut KiGGS Motorik Modul-Studie halten sich nur etwa 13 Prozent der sechs- bis 17-Jährigen täglich eine Stunde fit. Das ist die Vergleichsgruppe, die das Forscherteam um den Kinderkardiologen Christian Apitz am Universitätsklinikum Ulm gemeinsam mit […]
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Studienergebnisse tragen zum Verständnis der Regeneration des Darms und des Schutzes vor Darmentzündung bei Das Darmepithel ist ein Teil der Darmwand und kleidet die Innenseite des Darms aus. Diese Zellschicht spielt eine entscheidende Rolle bei der Aufnahme von Wasser, Elektrolyten und Nährstoffen. Gleichzeitig kontrolliert das Darmepithel das Eintreten von Bakterien, Viren, Pilzen, Giften und Antigenen, steuert die Immunabwehr und hat damit entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit. Diese Aufgaben übernehmen spezialisierte Darmepithelzellen, die alle drei bis fünf Tage aus einem Pool […]
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Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert UKE-Wissenschaftlerin mit knapp einer Million Euro Wie beeinflussen unsere Erwartungen, wie wir Gesichter wahrnehmen und Sprache verstehen? Mit dieser komplexen Frage beschäftigt sich ein Wissenschaftlerteam um Dr. Helen Blank aus dem Institut für Systemische Neurowissenschaften des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Gruppe im Rahmen des Emmy Noether-Programms in den kommenden drei Jahren mit 943.000 Euro und hat eine Anschlussförderung von 786.000 Euro für die folgenden drei Jahre in Aussicht gestellt. Die Fähigkeit, erfolgreich […]
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