Neuer Ansatz zur Behandlung bislang unheilbarer Netzhautdegeneration Menschen verlassen sich in erster Linie auf ihr Augenlicht. Der Verlust des Sehvermögens bedeutet, dass wir nicht mehr lesen, Gesichter erkennen oder Gegenstände finden können. Makuladegeneration ist einer der Hauptgründe für Sehschwäche im Alter, weltweit leiden fast 200 Millionen Menschen daran. Verantwortlich für das Einfangen des Lichts aus unserer Umgebung sind die Photorezeptoren in der Netzhaut unserer Augen. Erkrankte Photorezeptoren aber verlieren ihre Empfindlichkeit gegenüber dem Licht, welches zu einer Beeinträchtigung des Sehvermögens […]
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Herkömmliche Herzschrittmacher verbessern und verlängern seit Jahrzehnten das Leben von Millionen Patientinnen und Patienten weltweit. Als sensible Stelle dieser Schrittmacher gilt besonders der Raum im Gewebe unter dem Schlüsselbein für Batterie und Generator und die von dort zum Herzen führenden Sonden. Hier können sich in den Jahren nach der Implantation Bakterien ansiedeln und damit Infektionen im ganzen Körper auslösen. Auch können durch eine Materialermüdung Brüche der elektrischen Leitungen innerhalb der Sonden auftreten und damit zu Fehlfunktionen des Schrittmachers führen. Durch […]
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Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Peking finden seltenen Gendefekt Haarlosigkeit, Hautveränderungen, eine starke Überempfindlichkeit gegen Licht: Das sind die Symptome des so genannten IFAP-Syndroms. Wissenschaftler der Universitäten Peking, Hamburg und Bonn haben nun einen Gendefekt identifiziert, der die seltene Störung auslöst. Die Ergebnisse sind im „American Journal of Human Genetics“ erschienen. Das IFAP-Syndrom ist sehr selten; deutschlandweit leiden vermutlich nicht einmal 100 Menschen unter dieser angeborenen Störung. Die Betroffenen sind spärlich behaart bis hin zu kompletter Haarlosigkeit, selbst Augenbrauen und […]
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Die Firma Meda Pharma GmbH & Co KG informiert in Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) darüber, dass die Behandlung mit Flucytosin bei Patienten mit bekanntem vollständigen Dihydropyrimidin-Dehydrogenase-Mangel (DPD-Mangel) kontraindiziert ist, da das Risiko einer lebensbedrohlichen Toxizität besteht. Um Verzögerungen in der antimykotischen Therapie zu vermeiden, sind jedoch vor Behandlungsbeginn keine Tests auf DPD-Mangel vorgeschrieben. Rote-Hand-Brief zu Ancotil® (Flucytosin): Aktualisierte Empfehlungen zur Anwendung bei Patienten mit Dihydropyrimidin-Dehydrogenase (DPD)-Mangel (PDF, 647KB, barrierefrei ⁄ barrierearm)
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Die Zulassungsinhaber von Arzneimitteln, die 5-Fluorouracil i.v. (5-FU), Capecitabin oder Tegafur enthalten, informieren in Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) darüber, dass Patienten mit partiellem oder vollständigem Dihydropyrimidin-Dehydrogenase-Mangel (DPD-Mangel) bei der Behandlung mit Fluoropyrimidinen (5-FU i.v., Capecitabin, Tegafur) ein erhöhtes Risiko für eine schwere Toxizität haben. Es wird empfohlen, vor Beginn der Behandlung mit Fluoropyrimidinen den Phänotyp und/oder Genotyp zu bestimmen. Rote-Hand-Brief zu 5-Fluorouracil- (i.v.), Capecitabin- und Tegafur-haltigen Arzneimitteln: Tests vor Behandlungsbeginn […]
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Eine Online-Befragung gibt Einblicke in das Gesundheitsverhalten während der Corona-Pandemie in sieben europäischen Ländern und den USA Verglichen mit anderen europäischen Ländern und den USA übernahmen die Deutschen früh die Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung, noch bevor sie offiziell angeordnet wurden. In allen befragten Ländern haben Frauen ihr Verhalten stärker verändert als Männer. Außerdem halten sich Ältere besser an das Social Distancing, wie eine Umfrage des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung unter Facebook-Nutzern ergab. „Wir haben herausgefunden, dass Frauen Covid-19 als bedrohlicher wahrnehmen […]
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Die Zahl wöchentlicher Sterbefälle in 15 Ländern sind jetzt in einer Online-Datenbank öffentlich abrufbar Mit wöchentlichen Sterbefallzahlen lässt sich berechnen, wie viele Menschen aktuell während der Covid-19-Pandemie mehr sterben, als es nach dem Trend der vergangenen Jahre zu erwarten wäre. International zeigen sich deutliche Unterschiede: Während in England die Sterbefallzahlen im März und April fast doppelt so hoch waren wie in den fünf Jahren vorher, und auch in Schweden deutlich mehr Menschen gestorben sind als in den Vergleichsmonaten der vergangenen […]
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Deutschlandweit gehen seit Wochen Menschen auf die Straße und demonstrieren gegen die Corona-Maßnahmen. Ein Thema, das die Gemüter erregt, ist eine mögliche Pflichtimpfung gegen Covid-19. Eilig hat die Große Koalition in Berlin die Gerüchte dementiert, dass eine Impfpflicht bereits in Planung sei – auch mit dem Hinweis, dass ein solcher Impfstoff noch gar nicht in Aussicht steht. Trotzdem sollte sich die Politik schon jetzt mit dem Thema befassen, meint die Rechtswissenschaftlerin Lauren Tonti vom Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik in […]
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Nach einer Studie unterscheidet sich die Dunkelziffer der Corona-Infizierten in verschiedenen Ländern deutlich Die tatsächliche Zahl Covid-19-Infizierter in verschiedenen Ländern möglichst genau mit nur wenigen Daten abzuschätzen, das ermöglicht das demografische Skalierungsmodell, das ein Forschungsteam am Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock und an der Universität Helsinki entwickelt haben. Demnach ist die Fallzahl in Deutschland nur 1,8 Mal höher als die bestätigte Zahl Infizierter. Für Italien hingegen schätzt das Team, dass sich sechs Mal so viele Menschen infiziert haben, wie […]
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Morbus Charcot-Marie-Tooth (CMT) ist die häufigste Form von erblichen Neuropathien. Durch eine genetische Mutation wird die isolierende Myelinschicht der peripheren Nerven nach und nach geschädigt, was beispielsweise beim CMT-Typ 4B zu schwersten Behinderungen führt. Da die molekularen Grundlagen weitgehend unbekannt sind, ist dieser CMT-Typ bis heute weder behandelbar noch heilbar. Forscher*innen vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie konnten mit Kolleg*innen einen neuen molekularen Mechanismus aufzeigen. Erste in-Vivo-Versuche zeigen, dass sich aus den Erkenntnissen neue Therapien ableiten lassen könnten. Unsere Nervenbahnen sind […]
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Die Atemwegserkrankung Mukoviszidose ist die häufigste schwer verlaufende Erbkrankheit weltweit. Ein Forscherteam der Universitäten Münster und Regensburg hat jetzt eine Erkrankung entdeckt, aus der sich ein besseres Verständnis der Mukoviszidose und damit neue Wege für ihre Therapie ergeben könnten. Die Studie ist im „Journal of Medical Genetics“ erschienen. Mukoviszidose ist die häufigste schwer verlaufende Erbkrankheit weltweit. Jedes Jahr werden mehrere Hundert Familien mit dieser Diagnose konfrontiert – und bis heute gibt es keine Heilung für die Erkrankung, die in erster […]
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Gemeinsame Pressemitteilung des UKSH und der CAU Im neuen Projekt „HybridBone“ soll die Entwicklung von Knochen entscheidend weiterentwickelt werden. Profitieren könnten Patientinnen und Patienten, die unter einem Knochendefekt des Gesichtsschädels leiden. Dafür arbeiten die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, und die Medizinische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zusammen. An dem Vorhaben, das von Prof. Dr. Dr. Jörg Wiltfang, Direktor der Klinik und Professor der CAU, geleitet und von Dr. Dr. Hendrik Naujokat, […]
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Vergleichbare klinische Ergebnisse nach fünf und zehn Tagen Behandlungsdauer In einer internationalen Studie haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus acht Ländern den Einsatz des Medikaments Remdesivir zur Behandlung von Covid-19 untersucht. Ein Ergebnis der Studie, an der auch das Klinikum rechts der Isar der TUM beteiligt war: Die Veränderungen des klinischen Zustands von Patientinnen und Patienten, die fünf Tage lang behandelt wurden, waren vergleichbar mit denen bei einer zehntägigen Behandlung. Das Medikament Remdesivir ist ein sogenannter RNA Polymerase-Hemmer und wurde ursprünglich […]
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