Erstmals gelang es einem Ulmer Forscherteam mit Hilfe eines besonderen Mikroskopieverfahrens zu visualisieren, wie Viren an molekular geprägte Rezeptorpolymere andocken. Mit dieser Technik lassen sich künstliche Antikörper herstellen, die möglicherweise auch für den diagnostischen Nachweis des neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) eingesetzt werden können. Viren werden in der Regel mit Hilfe spezifischer biologischer Antikörper nachgewiesen. Mittlerweile lassen sich aber auch synthetische Rezeptormaterialien herstellen, die Viren selektiv binden können. Dafür wird an der Oberfläche von Polymerpartikeln ein ‚chemischer Abdruck‘ des Virus erzeugt, der […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Berufstätige Personen, die einer Risikogruppe angehören, müssen am Arbeitsplatz besonders vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus geschützt werden und dürfen keiner erhöhten Ansteckungsgefahr ausgesetzt sein. Sollten besondere Schutzmaßnahmen seitens des Arbeitgebers nicht realisierbar sein, empfehlen Expert*innen für Arbeitsmedizin des Kompetenznetzes Public Health COVID-19 eine bezahlte Freistellung der betroffenen Arbeitnehmer*innen. In einem Fact Sheet des Kompetenznetzes hat eine Gruppe von Wissenschaftler*innen Empfehlungen zum Umgang mit Beschäftigten, die zu einer Risikogruppe gehören, herausgegeben. Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Internationale Studie unter Beteiligung des Universitätsklinikums Freiburg stellt automatisierte Bildauswertung zum Erkennen von erhöhtem Hirndruck vor / Diagnostik hilfreich für Früherkennung von Hirntumoren? Erhöhter Hirndruck ist eine Folge verschiedener, teils gefährlicher Erkrankungen, wie beispielsweise ein Hirntumor. Am Augenhintergrund zeigt sich dabei in den meisten Fällen eine Schwellung des Sehnervs, die als Stauungspapille bezeichnet wird. Allerdings ist die korrekte diagnostische Abgrenzung einer Stauungspapille von anderen, ähnlich aussehenden Veränderungen des Sehnervs nicht immer ganz einfach. Hierbei könnten Ärzt*innen künftig von künstlicher Intelligenz […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Eine Umfrage der Universität Basel bei über 10’000 Personen aus der gesamten Schweiz hat ergeben, dass sich etwa die Hälfte der Befragten im Lockdown gestresster fühlt als vor der Coronakrise. In der erhobenen Phase des Lockdowns hat sich die Häufigkeit von schweren depressiven Symptomen fast verdreifacht. Auf der anderen Seite nimmt bei einem Viertel der Befragten im Lockdown der Stress ab. Die Forschenden haben zudem Verhaltensweisen identifiziert, die dem Stress entgegenwirken können. Die Resultate beziehen sich auf den Erhebungszeitraum vom […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Die internationale Phase-II-Studie ZUMA-2, an der auch das Uniklinikum Würzburg beteiligt war, zeigte, dass viele Patienten mit Mantelzell-Lymphom von einer CAR-T-Zell-Therapie in einem bislang ungekannten Maße profitieren können. Das Mantelzell-Lymphom wird bislang auf vielerlei Weise behandelt – von Chemotherapie über Strahlentherapie bis hin zur Stammzelltransplantation. Als recht effektiv erwies sich zudem die Hemmung eines Schlüsselproteins im Signalweg der B-Zellen mit einem sogenannten Bruton-Tyrosinkinase-(BTK)-Hemmer. „All diesen Therapien gemeinsam ist jedoch, dass sie im besten Fall einen Krankheitsrückfall hinauszögern können. Die durchschnittliche […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Menschen mit einem gut eingestellten Diabetes mellitus erkranken nicht häufiger an COVID-19 als die Durchschnittsbevölkerung. Zwar gibt es Hinweise darauf, dass der Krankheitsverlauf bei dieser Patientengruppe schwerer sein kann, doch die meisten an COVID-19 Verstorbenen mit Diabetes waren hochbetagt und hatten weitere Erkrankungen. Aktuelle medizinische Daten rechtfertigten nicht den Ausschluss von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben allein aufgrund einer Diabetes-Erkrankung, so Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Dies gelte für Kitas, Schulen sowie soziale Kontakte im Allgemeinen, den Berufsalltag und […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Die Pandemie wird wahrscheinlich gravierende Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland haben. Welche genau das sind, will nun die NAKO Gesundheitsstudie erheben. Alle Proband*innen sind aufgefordert, an der Befragung teilzunehmen. „Die NAKO ist die einzige deutschlandweite Kohortenstudie, die aktuelle Daten zur Gesundheit in der Bevölkerung in Deutschland unmittelbar vor und zu Beginn der Pandemie gesammelt hat“, sagt Professorin Annette Peters, NAKO-Vorstandsvorsitzende und Direktorin des Instituts für Epidemiologie am Helmholtz Zentrum München. „Damit bietet die NAKO eine ideale Ausgangsbasis, […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Während Viren zu klein für die optische Sichtbarmachung sind, kann das, was sie anrichten, sehr wohl sichtbar gemacht werden. Eine Messmethode möchten das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS) und der Sonderforschungsbereich (SFB) 876 der Technischen Universität (TU) Dortmund auf das neuartige Coronavirus Sars-Cov-2 anwenden. Aus der seit 2010 bestehenden Kooperation des ISAS und der TU Dortmund könnte eine wirkungsvolle Methode zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus entstehen. Mit dem PAMONO Virensensor entwickelten Dortmunder Physiker, Informatiker und Mathematiker ein Instrument, mit dem […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Mit mikroskopisch feinen 3D-Druck-Techniken der TU Wien und Schalwellen, die an der Stanford University als Pinzette verwendet werden, gelang es, Netze aus Nervenzellen zu erzeugen. Mikroskopisch kleine Käfige können an der TU Wien hergestellt werden. Ihre Gitteröffnungen sind nur wenige Mikrometer groß, daher eignen sie sich ausgezeichnet, um Zellen festzuhalten und lebendiges Gewebe in einer ganz bestimmten Form wachsen zu lassen. Als „Biofabrication“ bezeichnet man dieses neue Forschungsgebiet. Nun gelang es in einer Kollaboration mit der Universität Stanford, Nervenzellen mit […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Infektionsforscher vom Deutschen Primatenzentrum zeigen Ansatzpunkte für Impfstoffentwicklung und Therapie Das SARS-Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) infiziert Lungenzellen und ist für die COVID-19-Pandemie verantwortlich. Das sogenannte Spike-Protein dient dem Virus als Schlüssel zur Wirtszelle und trägt eine ungewöhnliche Aktivierungssequenz. Die Abteilung Infektionsbiologie des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) – Leibniz-Institut für Primatenforschung hat jetzt gezeigt, dass diese Sequenz durch das zelluläre Enzym Furin gespalten wird und dass die Spaltung für die Infektion von Lungenzellen wichtig ist. Diese Ergebnisse definieren neue Ansatzpunkte für Therapie und […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Das Leitlinienprogramm Onkologie hat unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) die S3-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren“ aktualisiert. Aufgrund neuer Studienergebnisse zur operativen Therapie, sowie zum Einsatz von PARP-Inhibitoren, Strahlentherapie und genetischer Beratung wurden die Empfehlungen zu den oben genannten Punkten angepasst. Die Leitlinie enthält außerdem ein neues Kapitel zu den Charakteristika der low-grade serösen Karzinomen, die eine Subgruppe der Ovarial-, Tuben und Peritonealkarzinome bilden. Die Leitlinie wird als „Living Guideline“ jährlich aktualisiert. Oftmals werden […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin verspricht großen Nutzen für Patientinnen und Patienten. KI-basierte Assistenzsysteme unterstützen das frühe Erkennen von Krankheiten, ermöglichen ein schnelles Auswerten großer Mengen von Bild- und Labordaten und bieten die Chance für individuelle Therapien. Mit einer verbesserten Gesundheitsversorgung mit Hilfe von KI und den damit verbundenen Herausforderungen für die IT-Sicherheit befasst sich das aktuelle Whitepaper „Sichere KI-Systeme für die Medizin“. Veröffentlicht hat es die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierte Plattform Lernende […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Gestern wurden im renommierten „The New England Journal of Medicine“ drei Studien publiziert, die konsistent zeigen: Blutdrucksenker ACE-Hemmern (ACEI) und Angiotensin-Rezeptor-Blockern (ARB) erhöhen nicht das Risiko, an Covid-19 zu erkranken, noch das Risiko, dass eine Covid-19-Erkrankung einen schweren Verlauf nimmt. Mittlerweile ist die Datenlage als sehr solide einzustufen: Bluthochdruckpatienten können ihre Therapie bedenkenlos fortsetzen. Sars-Cov-2 verschafft sich über das Enzym ACE2 Eintritt in die Zellen. Da tierexperimentelle Untersuchungen gezeigt hatten, dass gängige blutdrucksenkende Medikamente ACE2 hochregulieren, wurde darüber spekuliert, dass […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →