Gesundheitsnachrichten

Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Seit fast einer Woche ist die SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung in Kraft, mit der Apotheker mehr Befugnisse beim Austausch von Arzneimitteln während der Corona-Pandemie haben. Die Verordnung soll durch Reduzierung der Arzt- und Apothekenkontakte der Patienten die Minimierung des Infektionsrisikos unterstützen. Die Apotheken haben jetzt mehr Austauschmöglichkeiten bei der Rezeptbelieferung: 1. So darf ein anderes wirkstoffgleiches Arzneimittel abgeben werden, wenn das gesetzlich oder vertraglich abzugebende Arzneimittel in der Apotheke nicht vorrätig ist. 2. Ist kein wirkstoffgleiches Arzneimittel vorrätig und das eigentlich abzugebende nicht […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

MedWiss.Institut – Eine Übersicht über mögliche oder typische RLS-Symptome und die Frage, wie stark der Patient durch diese Symptome im Alltag beeinträchtigt wird, ist für den behandelnden Arzt ein Anhaltspunkt für die Diagnosestellung und mögliche Behandlungsoptionen. In einer kleinen randomisierten Studie machte Yoga einen signifikanten Unterschied für Patienten mit RLS. Mit einem mobilen Symptomtagebuch wie der Meine RLS-App kann eventuell nicht nur für den Arzt, sondern auch für Patienten ein solcher Effekt deutlicher sichtbar werden und so zum Weitermachen motivieren.

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Tübinger Forscher zeigen erstmals, dass die Millisekunden lange Blindheit bei der schnellen Bewegung der Augen, die flimmerfreies Sehen erlaubt, von der Netzhaut selbst ausgeht. Wer schon einmal ein Video aufgenommen hat, weiß, dass man die Kamera ruhig halten muss, damit die Bildsequenzen nicht verwackeln. Während des natürlichen Sehvorgangs nehmen wir dagegen immer ein stabiles Bild wahr, obwohl sich die Augen bei der Suche nach neuen Eindrücken ständig hin und her bewegen und dabei ein verwackeltes Bild auf die Netzhaut werfen. […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Viele Menschen meiden derzeit Arztpraxen und Krankenhäuser, weil sie befürchten, sich dort mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anzustecken. Doch diese Sorgen sind nicht begründet. Notwendige Behandlungen sollten deshalb nicht unnötig aufgeschoben werden. Im Zuge der Coronavirus-Pandemie mussten die Krankenhäuser bundesweit Personal sowie Betten und Ausrüstung für eine steigende Zahl von Patienten mit COVID-19-Erkrankung bereithalten. In der Folge wurden viele nicht dringend notwendige Behandlungen abgesagt oder verschoben. Zugleich erließ der Freistaat Bayern eine Besuchersperre, nach der stationäre Patienten in Krankenhäusern nur in […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Mit RNA-Molekülen ist es Forschenden des ECRC gelungen, eine Schwangerschaftsvergiftung zu behandeln. Bei Ratten konnten sie so typische Symptome der Präeklampsie wie den mütterlichen Bluthochdruck und die mangelnde Versorgung des Ungeborenen praktisch ohne Nebenwirkungen lindern. Meist geht es nach der 20. Schwangerschaftswoche los: Plötzlich leiden die betroffenen Frauen an Bluthochdruck. Mit dem Urin scheiden sie ungewöhnlich viel Eiweiß aus (Proteinurie) – als Zeichen, dass die kleinen Gefäße in der Niere geschädigt werden. Zudem kann es zu lebensbedrohlichen Schädigungen der Leber […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Neue Möglichkeiten zur Entwicklung zielgerichteter Therapien Gemeinsame Pressemitteilung der Charité – Universitätsmedizin Berlin, des Berlin Institute of Health und des Deutschen Zentrums für Lungenforschung Forschungsgruppen an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und in Heidelberg ist es gelungen, die Entstehung von Lungenfibrose im Detail nachzuverfolgen. Sie konnten zeigen, dass dem Protein NEDD4-2 eine Schlüsselfunktion für die gesunde Lunge zukommt, und ein Fehlen dieses zentralen Regulators für verschiedene Prozesse bei der Krankheitsentstehung von Bedeutung ist. Wie genau sich die Lungenfibrose entwickelt und wie […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Vom IQWiG entwickelte Entscheidungshilfe erweist sich in Nutzertests als hilfreich und informativ. Mit Jahresbeginn 2020 startete in Deutschland ein organisiertes Programm zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Grundlage dafür war ein Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses. Frauen im Alter von 20 bis 60 Jahren bekommen nun alle fünf Jahre ein Einladungsschreiben ihrer Krankenkasse, das auf das Angebot aufmerksam macht. Mit dem Einladungsschreiben erhalten die Frauen auch eine Entscheidungshilfe in Form einer Broschüre. Diese informiert über Vor- und Nachteile der Untersuchung und soll so […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Das Universitätsklinikum Würzburg verzeichnet mit Sorge weniger Notfälle aber mehr verschleppte Infarkte. Doch wer aus Angst vor einer Corona-Infektion zögert, den Notarzt zu rufen, riskiert sein Leben.   Die internistische Notaufnahme am Universitätsklinikum Würzburg ist seit Beginn der Corona-Krise nur halb so voll wie sonst. Eigentlich ein gutes Zeichen. Das Problem ist aber, dass die Notfälle nicht abgenommen haben. Prof. Dr. Stefan Frantz, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I sieht mit großer Sorge, dass viele Menschen zuhause Krankheitsbeschwerden aussitzen, weil […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

27.04.2020 – Bescheid im Stufenplanverfahren (Bezug: EU-Kommissionsentscheidung zu Esmya®) Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat mit Bescheid vom 23.04.2020 für alle Inhaber generischer Zulassungen von ulipristalacetathaltigen Arzneimitteln zur Behandlung von Gebärmuttermyomen das vorläufige Ruhen der Arzneimittelzulassungen angeordnet. Bescheid vom 23.04.2020 PDF | 240KB | barrierefrei ⁄ barrierearm 07.04.2020 – Anhörung im Stufenplanverfahren (Bezug: EU-Kommissionsentscheidung zu Esmya®) 13.03.2020 – Empfehlung des PRAC Details zu dem Verfahren können unter folgendem Link bei der EMA abgerufen werden: Ulipristal acetate 5mg medicinal […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Ein internationales Konsortium unter der Leitung des Forschungszentrums Borstel, Leibniz Lungenzentrum, hat erstmals die weltweite Populationsstruktur und Verbreitung opportunistischer, multiresistenter Krankheitserreger des Stenotrophomonas maltophilia-Komplexes untersucht. Die jetzt in Nature Communications veröffentlichte Studie liefert ein systematisches Verständnis der globalen Phylogenie von S. maltophilia-Stämmen und ermöglicht eine effiziente Überwachung auf der Grundlage eines neu entwickelten genomischen Klassifikationssystems. Bakterien aus dem S. maltophilia-Komplex kommen in verschiedenen natürlichen und mit dem Menschen assoziierten Ökosystemen vor. Zudem handelt es sich bei diesem Keim um einen […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Der Verlust von insulinproduzierenden Betazellen durch Autoimmunzerstörung führt zu Typ-1-Diabetes. Klinische Inselzell-Transplantationen könnten Diabetes potentiell heilen. Dafür benötigte Bauchspeicheldrüsen sind jedoch rare Spenderorgane. In einer neuen Studie entwickelte ein Forschungsteam ein verbessertes In-vitro-Protokoll zur Differenzierung pluripotenter Stammzellen in Betazellen mit besserer Glukoseregulation und Insulinproduktion. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung Betazellersatztherapie. Humane pluripotente Stammzellen (entweder embryonale Stammzellen oder induzierte pluripotente Stammzellen) können sich mit unbegrenzter Kapazität zu jedem Zelltyp des menschlichen Körpers differenzieren. Daher eignen sich pluripotente Stammzellen besonders […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Neues Tracing-App-Modell sichert Datenschutz, Qualität und epidemiologisch relevante Bewertung Der ersten Welle der COVID-19-Infektionen konnte aufgrund der Schutzmaßnahmen der vergangenen Wochen Einhalt geboten werden. Der Einsatz einer Tracing-App, gekoppelt mit gezielter epidemiologischer Bewertung, stellt als digitale Komponente im Kampf um die notwendige kontrollierte Eindämmung der aktuellen Coronavirus-Pandemie nach wie vor einen essentiellen Ansatz dar. Die Fraunhofer-Gesellschaft stellt die bisherigen Entwicklungen ihrer Tracing-App in den Dienst einer dezentralen Lösung auf Bundesebene und ermöglicht mit ihren Komponenten insbesondere die freiwillige begleitende Datenbereitstellung […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Um Kontaktpersonen von Corona-Infizierten schnell und einfach warnen zu können, setzt die Bundesregierung auf die Entwicklung einer Tracing-App, die auf Freiwilligkeit beruht, datenschutzkonform ist und ein hohes Maß an IT-Sicherheit gewährleistet. Dazu erklären Kanzleramtsminister Helge Braun und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Wir verfolgen als Bundesregierung bei der Entwicklung einer Tracing-App einen Ansatz, der auf Freiwilligkeit beruht, datenschutzkonform ist und ein hohes Maß an IT-Sicherheit gewährleistet. Hauptziel aus epidemiologischer Sicht ist es, Infektionsketten möglichst frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. Um diese […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →