Neue Studien zu Adipositas / Übergewicht
Ergebnisse dieser großen Meta-Analyse zeigten, dass sich ein hohes Maß an Inaktivität im Alltag und viel Zeit vor dem Fernseher negativ auf das Risiko für Typ-2-Diabetes, Hypertonie und Übergewicht/Adipositas auswirkt.
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Eine Studie aus Großbritannien zeigte, dass die Sorge über die Stigmatisierung aufgrund eines zu hohen Körpergewichts mit dem Risiko, sich zu überessen, zusammenhängen könnte. Personen, die sich als zu dick empfanden, erlebten mehr Sorge wegen Stigmatisierung und dies wirkte sich wiederum auf das Risiko, sich zu überessen, aus.
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Adipöse Personen, die an einem OPTIFAST-Programm teilnahmen und sämtliche Mahlzeiten am Tag durch kalorienarme OPTIFAST-Produkte, die aus Shakes, Riegel oder Suppen bestehen, ersetzten, nahmen in der Folge über eine Jahr lang deutlich mehr Gewicht ab als eine vergleichbare Diätgruppe, die eine normale Diät durchführte.
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Es gibt eine andauernde Debatte darüber, ob kalorienfreie Süßungsmittel einen Einfluss auf das Körpergewicht haben. Um mehr Klarheit zu der Thematik zu bekommen, führten Wissenschaftler einen systematischen Review mit Meta-Analyse durch.
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In nationalen Gewichtskontrollregistern werden wichtige Erkenntnisse darüber gewonnen, was Menschen hilft, um nach einer Diät nicht wieder zuzunehmen. Der vorliegende Review fasst die Forschungsergebnisse von fünf verschiedenen nationalen Gewichtskontrollregistern zusammen.
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Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass sich Adipositas-Operationen auf lange Sicht vermutlich positiv auf Ängste und Depressionen bei stark adipösen Personen auswirken.
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Wissenschaftler zeigten mit ihrer Studie, dass Personen mit starkem Übergewicht, welches besonders um den Bauch herum lokalisiert ist, häufig unter einer Schilddrüsenunterfunktion und Depressionen litten. Die beiden Schilddrüsenhormone fT4 und TSH scheinen eine wichtige Rolle bei der Regulation vom Gewicht zu spielen.
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Wissenschaftler aus den Niederlanden untersuchten, wie Frauen, die bereits ihre Wechseljahre erreicht haben, einen Gewichtsverlust von 6 % bis 7 % ihres Ausgangsgewichts realisieren können. Dies war durch Diät allein oder eine Kombination aus Diät und Bewegung möglich. Mit Blick auf das Körperfett zeigte sich, dass zwar das Fett unter der Haut, nicht aber das Fett, welches die inneren Organe umhüllt, deutlicher reduziert wurde, wenn die Frauen Diät und Bewegung kombinierten, statt nur Diät zu halten.
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Wer antipsychotisch behandelt wird oder Menschen kennt, die solche Medikamente einnehmen, ist sicher schon diesem Problem begegnet: Antipsychotika-induzierte Gewichtszunahme. Dieses Problem ist bei weitem nicht nur ein Schönheitsfehler, sondern mit Risiken für ernste Folgeerkrankungen verknüpft. In einer systematischen Forschungsübersicht bestätigte sich nun das Ergebnis früherer Studien, dass sehr viele Antipsychotika zu rascher und klinisch relevanter Zunahme an Körpergewicht führen – unabhängig von der jeweiligen damit behandelten Erkrankung.
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Medical NEWS Report
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Adipositas bei Patienten mit COVID-19 war mit einem erhöhten Sterberisiko assoziiert. Vor allem ältere Patienten mit Adipositas waren betroffen.
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Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigten, dass sich Nüsse in der Kost günstig auf das Gewicht von Personen auswirken. Wer viel Nüsse aß, nahm weniger stark zu und hatte ein vermindertes Risiko dafür, übergewichtig zu werden.
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Wissenschaftler untersuchten in einer Querschnittstudie, ob ein Zusammenhang zwischen der Protein- und Aminosäurenzufuhr und der Körpergewichtsentwicklung bei Jugendlichen besteht. Ihre Ergebnisse lassen vermuten, dass sich eine hohe Proteinzufuhr negativ auf die Entwicklung von Jugendlichen auswirken könnte.
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Ergebnisse dieser amerikanischen Studie zeigten, dass adipöse Personen, die Liraglutid entweder mit einer Verhaltenstherapie oder gemeinsam mit einer Mahlzeitenersatzstrategie zur Behandlung ihres Übergewichts erhielten, kurz- bis mittelfristig weniger Hunger erfuhren und sich weniger mit dem Thema Essen beschäftigten als eine Vergleichsgruppe, die zur Behandlung lediglich eine Verhaltenstherapie erhielt. Diese Effekte wurden aber nach 1 Jahr nicht mehr gesehen. Durch die Therapie mit Liraglutid konnte ein guter Erfolg beim Abnehmen erzielt werden, der deutlich größer ausfiel als der Gewichtsverlust, den Personen nach Behandlung mit einer Verhaltenstherapie erreichten.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Prof. Dr. Jessica Hassel, Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg sowie Leiterin des Hauttumorzentrums an Universitätsklinikum und Nationalem Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist Preisträgerin in der Kategorie „Klinische Forschung“. Prof. Dr. Dr. Felix Sahm, ebenfalls Medizinische Fakultät Heidelberg, Abteilung Neuropathologie des Universitätsklinikums Heidelberg sowie Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum, wird in der Kategorie „Translationale Forschung“ gemeinsam mit einem Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin ausgezeichnet. Diese Auszeichnungen hat die Deutsche Krebsgesellschaft heute bekanntgegeben. Die Preisverleihung findet am 19. Juni 2026 […]
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Der Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) fördert eine neue Multicenter-Studie zur Prostatakrebsforschung mit 4,3 Millionen Euro. Die Leitung übernehmen die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) mit der Klinik für Urologie. Der deutschlandweite Forschungsverbund untersucht die Wirksamkeit einer durch „Patient Reported Outcome Measures (PROMs)“-unterstützten Therapie zur Verbesserung der Langzeitergebnisse bei lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs. Die Studie erfolgt unter anderem in Zusammenarbeit mit der Universität zu Köln, der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Bergischen Universität Wuppertal. Für die große Multicenter-Studie […]
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Warum leben manche Arten nur wenige Wochen, während andere Jahrhunderte überdauern? Forschende am Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) in Jena haben AEGIS entwickelt, ein frei verfügbares Software-Tool. Es ermöglicht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die Evolution auf einem herkömmlichen Computer zu simulieren und zu untersuchen, wie Lebensspanne und Altern unter unterschiedlichen ökologischen Bedingungen und genetischen Einschränkungen entstehen…
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WHO-Weltgesundheitstag 2026 „Together for health. Stand with science.“: Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V. (BVF) räumt mit 10 Mythen der Frauengesundheit auf
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Beim 25. Europäischen Kongress für für Traumatologie und Notfallchirurgie und dem 8. Welt Trauma Kongress bündeln zwei der weltweit wichtigsten Plattformen für Akutmedizin, Forschung und interdisziplinären Austausch ihre Kräfte. Unter dem Motto „The Team – Together Each Achieves More“ wird deutlich: Moderne Traumaversorgung ist ein Teamsport – von der Schockraumversorgung bis zur Prävention. Freuen Sie sich auf ein wissenschaftliches Programm, das Standards definiert, Innovationen zeigt und die wichtigsten Stimmen der globalen Akutmedizin auf einer Bühne vereint. Mehr dazu in untenstehender […]
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Blutfette im Griff +++ Früherkennung Lungenkrebs +++ Digitale Bauchspeicheldrüse +++ Patiententag
Vorab-Pressekonferenz zum 132. Hybrid-Kongress der DGIM
„Prävention statt Reparatur“
Donnerstag, 9. April 2026
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Gemeinsam mit anderen Menschen für einen guten Zweck aktiv sein, dabei Spaß haben und etwas für die eigene Gesundheit tun: Dafür lädt die DDG alle Interessierten auch in diesem Jahr wieder zum Diabeteslauf anlässlich des Diabetes Kongresses in Berlin ein. Und doch ist dieses Mal vieles anders: Nicht das Tempo zählt, sondern die gelaufenen Schritte. Von allen Teilnehmenden – egal ob beim 5 km-Lauf oder -Walk – werden die zurückgelegten Schritte gezählt und am Ende summiert, denn: „Jeder Schritt zählt!“. […]
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Medizinische Kurznachrichten aus der Endokrinologie – Hormone und Stoffwechsel – 16. bis 31. März 2026
Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) hat für Sie aktuelle Kurznachrichten rund um Hormone und Stoffwechsel zusammengestellt.
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Einladung zu den Pressekonferenzen anlässlich des 132. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) 132. Kongress der DGIM – Hybridkongress Samstag, 18. bis Dienstag, 21. April 2026 https://kongress.dgim.de/ Vom 18. bis 21. April 2026 trifft sich die Innere Medizin in Wiesbaden zum 132. Internistenkongress – einer der größten medizinischen Fachkongresse in Deutschland. Die begleitenden Pressekonferenzen greifen zentrale Entwicklungen der modernen Medizin auf – etwa mit Fokus auf aktuelle Fortschritte in der Stoffwechselforschung, den zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz in […]
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Von der Modulatortherapie können nicht alle Menschen mit Mukoviszidose profitieren. Eine genbasierte Therapie könnte diesen Menschen helfen. Eine Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Josef Rosenecker vom LMU Klinikum München untersucht derzeit, ob das genbasierte Therapeutikum CFTR-mRNA körpereigene Zellen der Lunge dazu veranlasst, einen intakten CFTR-Kanal selber herzustellen, um den Salz- und Wasserhaushalt auf der Lungenoberfläche aufrecht zu erhalten. Der Bundesverband Mukoviszidose e.V. fördert das Projekt mit 20.000 Euro. (Mukoviszidose: Cystische Fibrose, CF) Es gibt immer noch Menschen mit Mukoviszidose, für die […]
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Ein internationales Team unter Beteiligung von Forschenden der Universität Leipzig hat wichtige neue Erkenntnisse zur Regulation der Nahrungsaufnahme bei Säugetieren gewonnen. Die Studie, die gerade in dem renommierten wissenschaftlichen Journal PNAS veröffentlicht wurde, zeigt, dass die relative Verfügbarkeit von gesättigten und einfach ungesättigten Fettsäuren im verzweigten Membransystem der Zelle (endoplasmatisches Retikulum – kurz ER) eine zentrale Rolle bei der Regulation der Nahrungsaufnahme spielt. Zudem wurde ein möglicher genetischer Vorläufer der Rezeptorgruppe GLP-1R/GIPR identifiziert. Dies könnte neue Wege für die Entwicklung […]
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Das Deutsche Diabetes-Zentrum beteiligt sich an einem Forschungsnetzwerk zur Entwicklung antifibrotischer Medikamente. Ziel ist es, neue Therapieansätze für Erkrankungen von Leber, Niere und Herz zu entwickeln. Organfibrosen tragen wesentlich zur Entstehung und zum Fortschreiten vieler schwerer chronischer Erkrankungen bei. Dabei bildet sich übermäßig Bindegewebe in Organen wie Leber, Niere oder Herz, wodurch deren Struktur und Funktion geschädigt werden. Weltweit sind mehr als 500 Millionen Menschen betroffen. Menschen mit Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder einer Fettlebererkrankung (MASLD) haben ein erhöhtes Risiko für […]
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Robotische Chirurgie: Breites Einsatzspektrum, aber offene Fragen zur Bewertung Diskussion zu Nutzen, Kosten und Einsatzkriterien beim Deutschen Chirurgie Kongress 2026 Berlin/Leipzig – Robotische Assistenzsysteme werden in der Chirurgie zunehmend eingesetzt – von Eingriffen an Knie, Prostata und Wirbelsäule bis hin zu Operationen bei Krebs der Verdauungsorgane oder bei Hernien. Sie ermöglichen präzise Bewegungen, können Gewebe schonen und werden von vielen Patientinnen und Patienten aktiv nachgefragt. Gleichzeitig ist ihr Nutzen nicht in allen Bereichen eindeutig belegt und ihre Kosten sind nicht […]
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