Neue Studien zu COVID-19 / Erkrankung
Forscher untersuchten, ob der neutralisierende Antikörper Sotrovimab bei Patienten mit erhöhtem Risiko verhindern kann, dass milde bis moderate COVID-19-Erkrankungen zu einer schweren Erkrankung fortschreiten. Die Ergebnisse stützen Sotrovimab als Behandlungsoption mit einer einzelnen Infusion in der Frühphase der Erkrankung bei Hochrisiko-Patienten.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Forscher ermittelten in einem systematischen Review, wie wirksam der Antikörper Tocilizumab, ein Interleukin-6-Rezeptor-Inhibitor, zur Behandlung erwachsener Patienten mit COVID-19-Pneumonie ist. Die Behandlung war mit gesenkter Sterblichkeit erwachsener Patienten assoziiert und stellt somit eine mögliche Therapieoption dar.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Anhand italienischer Echtwelt-Daten analysierten Forscher die Wirksamkeit der Booster-Impfung in der Omikron-Welle. Ungeimpfte Menschen hatten im Vergleich zu geboosterten Menschen ein um das 10-fache erhöhte Risiko für Krankenhauseinweisung aufgrund von COVID-19, ein 9-fach erhöhtes Risiko für Intensivbehandlung und ein 3-fach erhöhtes Risiko zu versterben.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Das Protein-basierte Vakzin gegen das Spike-Protein von SARS-CoV-2 NVX-CoV2373 (Novavax) ist bereits zur Impfung in der EU zugelassen. Die vorliegende Studie bestätigte Ergebnisse einer früheren Phase-1-Komponente, dass die Zweifach-Impfung mit 5 μg NVX-CoV2373 eine gute Impfantwort hervorruft und von jungen und älteren Erwachsenen gut vertragen wird.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die erste Linie der Immunabwehr gegen das neue Coronavirus, die Antikörper, wird nach zwei Impfdosen relativ schnell schwächer. Wie viel eine dritte Impfung bei Menschen mit Krebserkrankungen helfen kann, untersuchte eine europäische Studie.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Forscher untersuchten mit 9 785 Patienten, wie wirksam und sicher die Kombinationsbehandlung mit den Antikörpern Casirivimab und Imdevimab bei COVID-19 in klinischer Behandlung ist. Demnach senkte die Behandlung besonders bei seronegativen Personen die Sterblichkeit innerhalb von 28 Tagen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Ob Corona-Impfungen auch gegen langfristige Symptome von COVID-19, Long COVID, schützen könnten, ist bislang nicht gut verstanden. Israelische Forscher verglichen nun Long-COVID-Symptome bei geimpften und ungeimpften Personen und verglichen dies auch mit Personen, die nicht mit dem neuen Coronavirus infiziert worden waren. Demnach entwickelten vollständig geimpfte Personen deutlich seltener Long COVID als ungeimpfte Menschen und berichteten typische Symptome ähnlich selten wie nicht-infizierte Personen. Die Studie wurde als PrePrint veröffentlicht, ist also vor Veröffentlichung nicht im Peer-Review-Prozess überprüft worden.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Forscher führten eine Meta-Analyse durch, um die Wirksamkeit dreier neuer antiviraler, oral verabreichten Medikamente, Molnupiravir, Fluvoxamin und Paxlovid, gegen COVID-19 zu untersuchen. Aus 8 Studien mit knapp 5000 Patienten ging hervor, dass die Mittel das Risiko, zu versterben oder eine Krankenhausbehandlung zu benötigen, wirksam senkten.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Wie gut können Antikörper von Kindern die Omikron-Variante neutralisieren? Die Studie in Hongkong fand bei 49 geimpften oder genesenen Heranwachsenden nur in jedem 3. Fall neutralisierende Antikörper gegen Omikron. Der Antikörper-Schutz gegen Omikron ist somit auch bei Jüngeren ohne Booster nur gering ausgeprägt.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Literatur-Newsletter-Anmeldung
Medical NEWS Report
Hier können Sie sich für unseren Literatur-Newsletter anmelden. →
Bei COVID-19-Patienten fand sich eine dauerhafte, breite Immunantwort gegen das neue Coronavirus, die durch langlebige T- und B-Gedächtniszellen getragen wurde. Diese ermöglicht eine rasche Reaktion gegen eine Infektion und könnte so vermutlich langfristig schwere Verläufe von COVID-19 verhindern. Die Daten legen nahe, dass zusätzlich zum Fokus auf das Spike-Protein auch Impfstoffe gegen das Nukleokapsid hilfreich sein könnten, eine robuste, langlebige Immunantwort zu generieren, die auch gegen weitere Varianten und Verwandte des neuen Coronavirus helfen kann.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Untersuchungen zu Long COVID versuchen seit ersten Beschreibungen der anhaltenden Folgesymptome der Coronavirus-Infektion, typische Symptome, Risikofaktoren und Behandlungsmöglichkeiten zu identifizieren. Forscher untersuchten 309 COVID-19-Patienten und ermittelten eine Reihe von Faktoren, die Long COVID wahrscheinlicher machten.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die Omikron-Variante kann sich, anders als ältere Varianten des neuen Coronavirus, dem Zugriff durch viele Impf- oder Genesungs-Antikörper entziehen. Jedoch treten schwerere Erkrankungen bei geimpften und genesenen Personen seltener auf als bei Ungeimpften. Forscher zeigten nun, dass T-Zellantworten nach Genesung und besonders nach Impfung (BNT162b2) effektiv die Omikron-Variante abwehren und so wahrscheinlich schwere Krankheitsverläufe verhindern können.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Patienten, die wegen COVID-19 in klinischer Behandlung sind, haben ein erhöhtes Risiko für thrombotische Ereignisse, zu denen Lungenembolien, Schlaganfälle oder Venenthrombosen zählen, nach Entlassung aus dem Krankenhaus. Die anschließende Thromboprophylaxe über 35 Tage ist nach neuen Daten effektiv, um das Risiko thrombotischer Ereignisse zu reduzieren.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Meningokokken-Infektionen treten in Deutschland selten auf, können jedoch innerhalb weniger Stunden einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen. Die Stiftung Kindergesundheit weist auf die Bedeutung einer frühzeitigen Erkennung sowie auf die erweiterten Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) hin, die sowohl Säuglinge, Kinder und Jugendliche, aber auch die allgemeine Bevölkerung durch sogenannten Gemeinschaftsschutz, besser schützen sollen. Meningokokken sind Bakterien, die bei jeder zehnten Person im Nasen-Rachen-Raum vorkommen, ohne Infektionen oder Beschwerden zu verursachen. In den meisten Fällen handelt es sich um harmlose Varianten, die […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Nicht rechtzeitig behandelte Infektionen der Zähne oder des Zahnhalteapparates, aber auch Infektionen durch Zahnbehandlungen selbst, können zu dem lebensbedrohlichen Notfall Sepsis führen. Sepsis zählt mit schätzungsweise 140.000 Todesfällen jährlich zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland – und entsteht in rund 80 Prozent der Fälle außerhalb des Krankenhauses. Berlin, Die Sepsis-Stiftung weist auf die unterschätzte Gefahr schwerer Infektionen im Mundraum und Sepsis hin. Sie betont die Bedeutung einer guten Mundgesundheit sowie einfacher Präventionsmaßnahmen. Zahn- und Zahnfleischinfektionen können sich ausbreiten Infektionen an einem […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Climate & Health, Environmental Health, EPI Am 11. Juni 2026 findet der bundesweite Hitzeaktionstag unter dem Motto „Gemeinsam vorsorgen für Extremhitze“ statt. Er macht auf gesundheitliche Risiken extremer Hitze aufmerksam und stärkt Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung. Helmholtz Munich unterstützt die Initiative gemeinsam mit über 100 Institutionen aus Deutschland und Österreich. Parallel stellt das WHO Regionalbüro für Europa in Berlin einen überarbeiteten Leitfaden für Hitzeaktionspläne vor, der die Empfehlungen von 2008 aktualisiert und praxisnahe Grundlagen für den Hitzeschutz bietet. Hitze […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Weltblutspendetag am 14. Juni Köln – Die Blutgruppe 0 spielt in der Notfallmedizin eine besondere Rolle. Menschen mit Blutgruppe 0 negativ gelten als sogenannte Universalspender, weil ihre roten Blutkörperchen im Ernstfall nahezu allen Patientinnen und Patienten transfundiert werden können. Gerade bei schweren Unfällen oder Notoperationen, wenn die Blutgruppe der Betroffenen noch nicht bestimmt werden kann, kommen diese Blutkonserven zum Einsatz. Anlässlich des Weltblutspendetags am 14. Juni weist die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e. V. (DGTI) deshalb auf die hohe […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Multizentrische VICToRY-Studie zu hochdosiertem Vitamin C zeigt keinen Nutzen bei schweren Verbrennungen und deutet auf mögliche Risiken hin Eine internationale, randomisierte klinische Studie unter der Leitung des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) und der kanadischen Queen’s University in Kingston kommt jetzt zu einem klaren Ergebnis: Hochdosiertes intravenöses Vitamin C verbessert bei Schwerbrandverletzten weder Überleben noch Organdysfunktion und könnte möglicherweise sogar schädlich sein. Würzburg. Schwere Verbrennungen lösen eine massive Entzündungsreaktion sowie oxidativen Stress aus. Vitamin C gilt als starkes Antioxidans und wird seit […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Heidelberger Experten haben ein KI-System entwickelt, das Hirntumoren anhand gewöhnlicher mikroskopischer Gewebeschnitte mit bislang unerreichter Genauigkeit klassifizieren kann. Das System erkennt anhand digitalisierter Standardfärbungen mehr als 100 molekulare Untergruppen von Tumoren des zentralen Nervensystems, liefert Ergebnisse innerhalb weniger Minuten und könnte die Diagnostik von Hirntumoren weltweit beschleunigen. Tumoren des Gehirns und Rückenmarks sind äußerst vielgestaltig. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass viele dieser Tumoren nur dann zuverlässig diagnostiziert werden können, wenn neben dem mikroskopischen Erscheinungsbild auch ihre molekularen […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Größte genetische Studie zu Angstsymptomen mit Würzburger Beteiligung Angst ist ein lebenswichtiges Warnsystem des Menschen. Doch bei Millionen Betroffenen gerät diese Funktion aus dem Gleichgewicht und entwickelt sich zu einer belastenden Erkrankung. Eine neue internationale Studie mit fast 700.000 Teilnehmenden liefert nun in „Nature Human Behaviour“ die bislang umfassendsten Hinweise auf die genetischen Grundlagen von Angst – und bringt damit ein jahrzehntelanges Forschungsziel einen großen Schritt voran. Würzburg. Angst, Furcht und auch Sorgen sind normale Stressreaktionen, die uns helfen, aufmerksam zu […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Zu viel Cholesterin im Blut erhöht das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Neben Medikamenten sind dann Lebensstilfaktoren wie gesunde Ernährung und Bewegung wichtig. Wie stark lassen sich damit die Werte senken? Ein Herz- und Fettstoffwechselspezialist klärt auf / Zum Tag des Cholesterins (12. Juni) (Frankfurt a. M./Leipzig) Ernährungstipps von Promis und Influencern machen in sozialen Medien immer wieder die Runde. Aktuell wird etwa der Verzehr von Haferbrei oder der Verzicht auf Eier wegen günstiger Effekte auf den Cholesterinspiegel propagiert. Für viele Menschen mit […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Anlässlich der heutigen Veröffentlichung einer Studie des DZNE Magdeburg macht die Alzheimer Forschung Initiative (AFI) auf das Potenzial digitaler Messverfahren für die Erforschung kognitiver Veränderungen aufmerksam. Die von der AFI geförderte Studie unter Leitung von Dr. David Berron zeigt, dass sich Gedächtnisveränderungen bei Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung mithilfe Smartphone- oder Tablet-basierter Tests erfassen lassen. Die wissenschaftliche Auswertung und Veröffentlichung liegen beim DZNE in Kooperation mit Universitätskliniken in Deutschland, der University of Wisconsin-Madison in den USA und dem Magdeburger Start-up […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Forschungsteam aus Oldenburg und Lübeck vergleicht Trends der Melanomsterblichkeit in Deutschland und den Nachbarländern Deutschland ist das einzige Land auf der Welt mit einem bevölkerungsweiten Hautkrebsscreening. Der Nutzen ist seit Jahren umstritten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Klinischen Landesauswertungsstelle Niedersachsen (KLast), des Epidemiologischen Krebsregisters Niedersachsen (EKN) und der Universität zu Lübeck präsentieren nun Ergebnisse einer Untersuchung, die Zweifel an der Wirksamkeit des Programms verstärken. Die heute in JAMA Dermatology veröffentlichte Studie untersucht, ob das Screening dazu beiträgt, die Sterblichkeit am malignen […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Wählerisches Essverhalten – das sogenannte „Picky Eating“ – ist eine Herausforderung, die den meisten Eltern vertraut ist. Für Familien mit autistischen Kindern kann extremes selektives Essen den Alltag jedoch enorm belasten und bei Kindern bereits in jungen Jahren zu schweren Nährstoffmängeln führen. Eine neue Studie von Sofya Bajaa, Doktorandin an der Constructor University, zeigt nun jedoch einen wegweisenden neuen Ansatz zur Behandlung von schwerem selektivem Essverhalten bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS). Das von Bajaa entwickelte „Schmetterling Nutritional Behavior Intervention (NBI)“-Programm […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Kaum eine Diagnose stellt das Leben so abrupt auf den Kopf wie ein bösartiger Hirntumor. Schnell wachsende Hirntumore gelten bislang als nicht heilbar, doch verschiedene Therapien können wertvolle Lebenszeit schenken. Was viele nicht erwarten: Auch Sport kann begleitend die Lebensqualität deutlich verbessern. Wie bei David Niedeck*. Zweimal pro Woche steht er im Trainingsraum und stemmt Gewichte. Nicht, weil er muss. Sondern weil er will. Weil es ihm hilft, ein Stück Kontrolle zurückzugewinnen. Und weil er gerade zum zweiten Mal Vater […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Eierstockkrebs ist eine der wenigen Krebsarten, für die es bis heute keine wirksame Früherkennung gibt. Etwa 70 Prozent aller Fälle werden erst in einem späten Stadium entdeckt. Bis zu 25 Prozent gehen auf erbliche BRCA1/2-Mutationen zurück – und doch werden 30 bis 50 Prozent der Frauen mit familiärer Vorbelastung niemals genetisch getestet. Genau hier setzt diese Podcastfolge an. Die Gäste Prof. Dr. Marion Kiechle ist Direktorin der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar der TU München und Professorin für Frauenheilkunde an der TU […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →