Neue Studien zu Chronische Darmentzündung
Curcumin, welches therapiebegleitend angewandt wurde, half Patienten mit Colitis ulcerosa, eine Ruhephase zu erreichen. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, indem sie die Ergebnisse von sechs randomisierten, kontrollierten Studien zusammenfassten.
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Biologika sind innovative Wirkstoffe, die eingesetzt werden, wenn die konventionellen Medikamente gescheitert sind. Sie stehen jedoch im Verdacht, das Risiko für Komplikationen nach einer Darmoperation zu erhöhen. In einer kleinen Studie konnten Wissenschaftler bei Kindern mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa jedoch keinen solchen Zusammenhang feststellen.
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Trotz einer Morbus Crohn-Operation kann die Erkrankung erneut aufflammen. Laut der vorliegenden Studie erhöhten das Rauchen, männliches Geschlecht und vorangegangene Operationen das Risiko, innerhalb eines Jahres nach der Operation erneut Entzündungen im Darm aufzuweisen. TNF-Hemmer wirkten sich hingegen positiv auf das Risiko für einen Krankheitsrückfall aus.
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Patienten mit Morbus Crohn könnten davon profitieren, wenn sie frühzeitig operiert werden. In der vorliegenden Studie stellten Wissenschaftler nämlich fest, dass Patienten, die sich innerhalb der ersten fünf Jahre nach der Diagnose operieren ließen, nach der Operation seltener von Komplikationen betroffen waren als Patienten, die sich erst später einer Operation unterzogen.
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Resilienz stand mit der Krankheitsaktivität und der Lebensqualität von Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) im Zusammenhang. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, indem sie die Resilienz von CED-Patienten beurteilten.
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Von dem Wirkstoff Infliximab gibt es bereits kostengünstigere Nachahmerpräparate. Doch bevor die Patienten von dem Originalprodukt zum Nachahmerpräparat wechseln, muss sichergestellt sein, dass dies keine Einbußen der Wirksamkeit zur Folge hat. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass die Wirkstoffkonzentration im Blut der Patienten bei der Verwendung des Nachahmerpräparats CT-P13 nicht kleiner war als bei der Verwendung des Originalpräparates Infliximab. In diesem Punkt war CT-P13 Infliximab somit nicht unterlegen.
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Patienten mit COPD hatten ein höheres Risiko, an den chronischen Darmentzündungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zu erkranken, als Personen ohne COPD. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, indem sie die Daten von mehreren Millionen Südkoreanern auswerteten. Besonders deutlich war das erhöhte Risiko bei einer schweren COPD.
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Laut einer Studie aus den USA sind viele Menschen mit einer chronischen Darmerkrankungen mangelernährt. Eine Analyse der täglichen Ernährung und eine Ernährungsberatung bei diesen Patienten sinnvoll sein.
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Adalimumab ist schon seit einigen Jahren für die Behandlung von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zugelassen. Wissenschaftler untersuchten in der vorliegenden Studie, wie lange die Pateinten mit dem Wirkstoff behandelt werden konnten. Wirkungsverlust und Nebenwirkungen führen nämlich nicht selten zu einem Therapie-Abbruch. Etwa die Hälfte der Patienten konnte jedoch dauerhaft mit Adalimumab behandelt werden.
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Bei leichtem bis mittelschwerem Morbus Crohn wird die Einnahme von Budesonid empfohlen. Doch auch Mesalazin kann unter Umständen eingesetzt werden. Wissenschaftler aus Japan verglichen nun die Wirksamkeit dieser beiden Wirkstoffe miteinander. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass beide Wirkstoffe ähnliche Erfolge erzielten.
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DGP – Eine aktuelle Studie konnte einen therapeutischen Effekt von Sulforaphan bei Colitis Ulcerosa aufzeigen. Bei Sulforaphan handelt es sich um einen sekundären Pfanzenstoff mit antioxidativer Wirkung. Colitis Ulcerosa (CU), eine entzündliche Darmerkrankung, beeinträchtigt die Schleimhaut des Dickdarms und führt zu Entzündungen und Geschwüren. Sulforaphan ist eine natürliche Verbindung, die aus Kreuzblütlern (z. B. Brokkoli) […]
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Ein Forschungsteam aus Kroatien konnte zeigen, dass ein erhöhter Calprotectin-Wert im Stuhl die Wahrscheinlichkeit einer Krankheitsremission bei Colitis Ulcerosa verringert. Calprotectin ist ein bekannter Marker für die Entzündungsaktivität im Darm.
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Eine aktuelle Studie aus Israel konnte zeigen, dass die Herzfrequenzvariabilität bei Kindern mit CED ein Prädiktor für die Verschlimmerung der Krankheitsaktivität sein kann.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Das uveale Melanom ist ein seltener, aggressiver Tumor des Auges. Besonders problematisch wird die Erkrankung, wenn sich Metastasen bilden. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen hat nun die beiden Proteine HDAC4 und HDAC5 untersucht. Sie gehören zur Familie der Histon-Deacetylasen (HDACs), die daran beteiligt sind, die Aktivität von Genen zu steuern. Starker Effekt im Labor – begrenzte Wirkung bei Patient:innen Ausgangspunkt waren Experimente in der Zellkultur: Dort reagierten Tumorzellen stark auf den […]
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Übersichtsartikel in „The Lancet Regional Health – Europe“ gibt einen Überblick über die molekulare Diagnostik und die zielgerichtete Krebsbehandlung in mehr als 20 europäischen Ländern Würzburg. Jeder Tumor ist anders. Selbst bei Patientinnen und Patienten mit derselben Diagnose können sich die Tumoren auf molekularer Ebene deutlich unterscheiden. Genau hier setzt die Präzisionsonkologie an: Sie nutzt die molekularen Eigenschaften eines Tumors, um die Behandlung möglichst genau auf die jeweilige Patientin beziehungsweise den jeweiligen Patienten abzustimmen. In Europa wird diese Form der […]
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Wie sich der krankmachende Prozess nach einer Helicobacter-Infektion stoppen lässt Gemeinsame Pressemitteilung von Charité und Max Delbrück Center Magenkrebs gehört zu den tödlichsten Krebsarten. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Krebsarten ist eine der wichtigsten Ursachen bekannt: eine chronische Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori. Wie eine solche Infektion die Magenschleimhaut auf zellulärer Ebene umprogrammiert und damit den Weg zu Krebs ebnet, hat ein Team unter Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin erstmals entschlüsselt. Die Ergebnisse, publiziert im Fachjournal Nature Communications*, bilden […]
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Zum Weltverhütungstag am 26. September beantwortet der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e. V. (BVF) die wichtigsten Fragen rund um Verhütung in der Perimenopause. In der Perimenopause, der Übergangsphase vor der letzten Periode, ist Verhütung für viele Frauen längst eingespielte Routine. Wann diese Lebensphase beginnt, ist individuell verschieden, grob gesagt zwischen 40 und 45 Jahren. Eine Verhütungsmethode, mit der eine Frau seit Jahren gut zurechtkommt, wird häufig selbstverständlich weitergeführt. Gleichzeitig können sich gesundheitliche Voraussetzungen, Blutungsmuster, persönliche Bedürfnisse und die Lebensplanung […]
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Ein Kongress über Alter und Altern, der nicht mit Defiziten, Krankheit oder den Kosten des demografischen Wandels beginnt, sondern mit den Chancen eines längeren Lebens: die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) haben zum Auftakt ihres gemeinsamen Jahreskongresses in Frankfurt bewusst einen positiven Blick auf das Alter gesetzt. Der Philosoph Prof. Otfried Höffe lieferte dafür im Festvortrag der Eröffnungsveranstaltung einen bemerkenswerten Perspektivwechsel: Nicht die „Überalterung“ sei das eigentliche Problem, sondern die „Unterjüngung“. Die […]
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Studie am Mount Elgon zeigt: Kenianische Elefanten und indigene Gemeinschaften teilen sich das Wissen über Heilpflanzen Wildlebende afrikanische Elefanten im kenianischen Mount-Elgon-Gebiet scheinen bestimmte Pflanzen auszuwählen, wenn sie offenbar krank sind. Lokale Experten berichteten außerdem, dass Elefantenmütter ihrem Nachwuchs pflanzliche „Medizin“ verabreichen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Nachwuchsgruppe Ethnopharmakologie und Zoopharmakognosie am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM). Das Team hat die Studie gemeinsam mit der Mount Elgon Foundation (MEF), der Hochschule Neubrandenburg, der East African Wild Life Society – […]
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Rund jeder vierte Mensch mit Typ-1-Diabetes und 10 bis 15 Prozent der Menschen mit Typ-2-Diabetes sind von einer diabetischen Retinopathie betroffen. Dabei sind die kleinen Gefäße der Netzhaut infolge des Diabetes geschädigt, was oft lange ohne Beschwerden bleibt. Anlässlich des Tages der Netzhaut am 26. September 2026 erklären Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), welche Warnzeichen Betroffene kennen sollten, wann Kontrollen nötig sind und wie sich das Risiko für Sehverlust senken lässt. Bei der diabetischen Retinopathie schädigt Diabetes die kleinen […]
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Die Kalziumkanäle unserer Muskelzellen öffnen sich alle gleichzeitig. Wie ihnen das gelingt, hat ein Team um Misha Kudryashev per Kryo-Elektronenmikroskopie herausgefunden. Die in „Nature Communications“ veröffentlichten Ergebnisse könnten erklären, wie bestimmte Muskelerkrankungen entstehen. Jeder Schritt, den wir machen, beginnt mit einem Ausstoß von Kalzium: Unsere Muskelzellen setzen die Ionen frei, um kontrahieren zu können. Im Ruhezustand halten die Zellen das Kalzium in einem speziellen Kompartiment, dem sarkoplasmatischen Retikulum, zurück. In dessen Membran liegen Tausende der größten bekannten Ionenkanäle, RyR1-Kanäle genannt. […]
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Forschende untersuchen den Einfluss auf das Immunsystem. Die Spinale Muskelatrophie (SMA) ist eine neurodegenerative Erkrankung, die zu Muskelschwund führt und die betroffenen Patient*innen erheblich einschränken kann. Ursache ist meist ein Defekt im SMN1-Gen, das in allen Zellen des Körpers gebildet wird. Ob diese Mutation auch das Immunsystem beeinflusst, ist bisher kaum erforscht. Genau das haben Forschende vom TWINCORE, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) jetzt untersucht. Ihre Ergebnisse werden im Journal of Clinical Investigation […]
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Charité-Studie zeigt, dass sich die Funktion defekter Schleimhautkanäle nahezu normalisiert Mukoviszidose ist eine unheilbare Erbkrankheit. Seit 2020 gibt es eine ursächlich wirkende Behandlung, die sogenannte Dreifachtherapie, die mittlerweile auch für Kinder ab zwei Jahren zugelassen ist. Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin zeigten in ihrer Studie, dass diese Therapie im frühen Kindesalter besonders wirksam ist: Die molekularen Schleimhautkanäle, die bei Mukoviszidose nicht oder nur schlecht funktionieren, erreichten nach der Behandlung bei Kindern zwischen zwei und elf Jahren fast normale Funktionswerte. […]
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Vielversprechende Phase-2-Ergebnisse der internationalen PHocus-Studie weisen auf das Potenzial des inhalativ verabreichten Prüfmedikaments Mosliciguat bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie infolge einer interstitiellen Lungenerkrankung (PH-ILD) hin. Bei 135 Patienten an 87 Zentren in 20 Ländern senkte Mosliciguat den pulmonalvaskulären Widerstand nach 16 Wochen gegenüber Placebo um 56,3 % und verbesserte die körperliche Belastbarkeit signifikant. Die Ergebnisse unterstützen die weitere klinische Entwicklung; eine globale Phase-3-Studie mit rund 375 Patienten läuft bereits.Gemeinsame Pressemitteilung des Instituts für Lungengesundheit und des Deutschen Zentrums für Lungenforschung. […]
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124. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) vom 24. bis 27. September 2026 in Berlin, Estrel Congress Center Neue Hoffnung bei Verlust von zentralem Sehvermögen Berlin – Menschen mit fortgeschrittener trockener altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) verlieren oft unwiederbringlich ihr zentrales Sehvermögen. Gesichter erkennen, lesen oder alltägliche Aufgaben bewältigen wird zunehmend unmöglich. Erstmals kann jetzt ein kürzlich zugelassener Netzhaut-Chip Betroffenen einen Teil der Sehfunktion zurückgeben. Wie gut die neue Technologie funktioniert und welche Chancen sie eröffnet, berichtete Professor Dr. med. Lars-Olof Hattenbach, […]
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Internationaler Tag der älteren Menschen am 1. Oktober Der Herbst bringt zusätzliche Sturzgefahren für ältere Menschen. Es wird früher dunkel, Regen macht die Wege glatt und auf nassem Laub rutscht man schnell aus. Das kann schwere Verletzungen verursachen. Bei den über 80-Jährigen sind Stürze aus niedriger Höhe die häufigste Unfallursache für schwere Verletzungen, noch vor Verletzungen im Straßenverkehr1. Zum internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober zeigt die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), wie sich herbstliche Sturzrisiken […]
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