Neue Studien zu Demenz / Alzheimer
Australische Musiktherapeuten und Wissenschaftler ermittelten, ob therapeutisches Singen für Patienten und pflegende Angehörige nötige Erleichterung des Alltags mit Demenzpflege zu Hause verschaffen könnte. Das Gruppensingen besserte Symptome und Lebensqualität von Betroffenen und Pflegenden nicht messbar. Die Teilnehmer allerdings empfanden die Gesangsgruppe als wertvolle Bereicherung ihres Lebens.
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Nach erster Einschätzung philippinischer Forscher stellt ein strukturiertes Tanzprogramm eine spannende und günstige Möglichkeit dar, die Denkleistung bei älteren Menschen mit einer leichten Beeinträchtigung der Denkleistung zu fördern. Wie langfristig und verlässlich solche Effekte sind, müssen nun weitere Studien klären. Die Untersuchung legt aber nahe, dass diese Therapie für viele Betroffene eine wertvolle und vielseitige Unterstützung bieten könnte.
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Deutsche Forscher untersuchten, ob spielerische Übungen („Brain games“) effektiv bestimmte Denkleistungen verbessern können. Die trainierten Teilnehmer wurden tatsächlich in verschiedenen Aufgaben, nicht nur genau der Trainingsaufgabe, besser. Manche „Brain games“ haben demnach, bei regelmäßigem und gezieltem Training, durchaus messbar denkleistungsfördernde Effekte.
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Schwedische Wissenschaftler gingen der Frage nach, wie Patienten mit einer Lewy-Body-Demenz in schwedischen Pflegeheimen behandelt werden. Sie fanden, dass Betroffene mit 2-4 klinischen Anzeichen für diese Demenzerkrankung häufig eine medizinisch nicht angemessene Behandlung mit häufigerer Gabe von Antipsychotika und ungenügender Therapie mit Antidementiva erhielten.
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Rumänische Forscher analysierten die klinischen Behandlungsstrategien bei starker Agitation (Unruhe, häufig mit Aggression) im Rahmen einer Demenzerkrankung. Viele der Patienten wurden mit Antipsychotika behandelt. Bei Patienten mit Behandlungsresistenz konnte Clozapin häufig einen Unterschied machen. Die Daten zeigten aber vor allem, dass deutlich mehr Untersuchungen nötig sind, um Entscheidungshilfen bei der medikamentösen Behandlung von starker Agitation bei einer Demenz zu geben.
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Zusammenfassend fand diese Untersuchung gute Erfolge von Beckenbodentraining und Beckenbodenstimulation mittels der magnetischen RPMS-Methode. Bei Pflegeheimbewohnern in fortgeschrittenem Alter kann demnach sowohl die eine als auch die andere Methode eine Verbesserung der Lebensqualität bewirken und bei starker Inkontinenz messbar den Hilfsmittelverbrauch senken.
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Zusammenfassend fanden die Forscher entgegen ihrer ursprünglichen These, dass schmerzlindernde Medikamente bei dementen Menschen mit Depressionen nicht antidepressiv wirken. Ein Placebo schien dagegen durchaus die depressiven Symptome zu lindern. Eine mögliche Erklärung für dieses Ergebnis könnte das Ausmaß der Nebenwirkungen des Schmerzmittels Buprenorphin sein.
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Nach erster Einschätzung philippinischer Forscher stellt ein strukturiertes Tanzprogramm eine spannende und günstige Möglichkeit dar, die Denkleistung bei älteren Menschen mit einer leichten Beeinträchtigung der Denkleistung zu fördern. Wie langfristig und verlässlich solche Effekte sind, müssen nun weitere Studien klären. Die Untersuchung legt aber nahe, dass diese Therapie für viele Betroffene eine wertvolle und vielseitige Unterstützung bieten könnte.
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Fazit: eine einfache Lavendel-Aromatherapie, abends als Öl auf das Kissen getropft, brachte älteren Pflegeheimbewohnern messbar besseren Schlaf. Die Untersuchung wurde allerdings nicht mit einer Kontrolltherapie durchgeführt – ein Placeboeffekt kann demnach nicht ausgeschlossen werden.
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Medical NEWS Report
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Die Studie fand, dass die zwei verglichenen Produkte wirksame Mittel gegen Belastung durch Mundtrockenheit waren: sie unterstützten Mundgesundheit und Lebensqualität. Allerdings stellten sie keinen Ersatz für die gesunde Speichelproduktion dar und konnten daher nur zeitweise die Symptome lindern.
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Zusammenfassend ist das recht neu entdeckte glymphatische System zum Flüssigkeitsaustausch im Gehirn ein wichtiges therapeutisches Ziel. Guter Schlaf, eventuell besonders in Seitenlage, und verschiedene körpereigene Substanze kontrollieren den Zu- und Abfluss von Gehirnflüssigkeit. Zentral stehen dabei neurologische Erkrankungen wie die Demenzen im Fokus: durch Anregung des Flusses könnten Abfallstoffe wie Betaamyloid schneller aus dem Gehirn abgeführt werden. Auch neurologische Symptome von Typ-2-Diabetes […]
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Es könnte sich nach dieser Untersuchung lohnen, Menschen mit einem Alzheimerverdacht oder bestehenden Diagnose genauer ins Auge zu blicken. Besonders im schläfenseitigen Bereich des Auges scheinen sich nämlich mit zunehmender Schwere der Alzheimererkrankung auch mehr Ablagerungen zu bilden. Damit könnte eine Augenuntersuchung für eine einfachere Diagnose oder zur Kontrolle des Fortgangs der Erkrankung dienen.
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Fazit: die Untersuchung fand, dass der Abbau der Denkleistung bei Patienten mit einer Diabeteserkrankung messbar mit höherem Kaffeekonsum abgemildert war. Dieser Zusammenhang konnte auch mit bildgebenden Verfahren im Gehirn nachgewiesen werden und machte sich besonders bei den älteren Teilnehmern bemerkbar: je mehr Kaffee sie tranken, desto größer war das Volumen der grauen Substanz im Gehirn.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Vom 26. bis 28. November 2026 dreht sich in Bielefeld alles um das Thema Mukoviszidose. Der Bundesverband Mukoviszidose e.V. veranstaltet dann die Deutsche Mukoviszidose Tagung, die größte Fachtagung zur seltenen Stoffwechselerkrankung, zum ersten Mal in der Bielefelder Stadthalle. Fachkräfte aus dem Bereich der Mukoviszidose-Versorgung können sich unter www.muko.info/dmt ab sofort für die Tagung anmelden. Weiterbildung für das interdisziplinäre CF-Team Die DMT bietet ein breites Fort- und Weiterbildungsangebot für das interdisziplinäre Team der Mukoviszidose-Ambulanzen und für weitere an der Betreuung von […]
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Für manche Familien bleibt lange unklar, warum sich ihr Kind nicht wie erwartet entwickelt. Forschende des Leibniz-Instituts für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg haben nun eine genetische Ursache für eine bislang ungeklärte Entwicklungsstörung entdeckt. Die Forschenden zeigen, dass Veränderungen im Gen NPTN die Funktion von Nervenzellen beeinträchtigen können. Betroffene Kinder zeigen Entwicklungsverzögerungen, häufig Autismus und teilweise Epilepsie. Für Familien mit ähnlichen bislang ungeklärten Fällen kann die Entdeckung ein wichtiger Schritt sein, um eine genetische Ursache zu finden. Die Studie wurde jetzt […]
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Ein Befall der Haut durch Larven von Hakenwürmern (Larva migrans), durch Fliegenlarven (Myiasis) oder durch von Sandmücken übertragene Parasiten (Kutane Leishmaniasis) ist in Deutschland selten. Aber er kann Reiserückkehrer betreffen, die in Südeuropa oder in (sub-)tropischen Regionen Urlaub gemacht haben. Da manche Symptome oft erst Wochen bis Monate nach der Rückreise auftreten, können sich Diagnose und Therapiebeginn hinziehen und Komplikationen sind möglich. Woran man diese drei häufigen Reisedermatosen erkennt, wie sie behandelt werden und welche Tipps es für die Vorbeugung […]
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Dr. Mykhailo Batiuk wird mit seiner Forschungsgruppe an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg in den kommenden fünf Jahren die biologischen Ursachen der Posttraumatischen Belastungsstörung untersuchen. Der Europäische Forschungsrat fördert das Projekt mit einem ERC Starting Grant in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro. In welchen Zellen des Gehirns zeigen sich bei Patientinnen und Patienten mit Posttraumatischen Belastungsstörungen Auffälligkeiten? Und welche Veränderungen am Erbgut können mit der Erkrankung in Verbindung gebracht werden? Diesen Fragen widmet sich das Forschungsvorhaben „Single […]
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Moderne Therapien können Schübe bei Multipler Sklerose (MS) heute wirksam verhindern. Dennoch kann die Erkrankung auch ohne Schübe voranschreiten. Dies früh zu erkennen und zu behandeln, gehört zu den grössten Herausforderungen in der MS-Medizin. Forschende berichten nun über einen Blutmarker, mit dem sich dieser Aspekt des Krankheitsverlaufs und möglicherweise auch der Behandlungserfolg verfolgen lassen. Schübe sind bei MS nur ein Teil des Krankheitsgeschehens. Bei einem Teil der Betroffenen lassen körperliche oder geistige Fähigkeiten auch zwischen den Schüben schleichend nach. Fachleute […]
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Die Verteilung von heimischen Klimaanlagen als neue Quelle von Bildungsungleichheit hat WZB-Forscher Christian König mit Richard Nennstiel (Universität Lausanne) untersucht. Die zunehmende Intensität und Dauer von Hitzephasen weltweit beeinträchtigen auch die schulischen Leistungen von Kindern. Klimaanlagen, nicht nur in Schulen, sondern auch zu Hause, können hier gegensteuern. Ob dieser Hitzeschutz verfügbar ist, hängt allerdings vom sozialen Status der Eltern ab. Die Forscher werteten Daten der PISA-Studie („Programme for International Student Assessment“) von fast 580.000 Jugendlichen aus 21 Ländern aller Kontinente […]
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Ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Basel einen bislang wenig beachteten immunologischen Regelkreis identifiziert, der Entzündungsreaktionen im menschlichen Körper maßgeblich beeinflusst. Im Mittelpunkt steht das von der Leber produzierte Protein FGL-1, das durch Interaktion mit dem Immunregulator LAG-3 die Aktivität von T-Zellen hemmt. T-Zellen sind weiße Blutkörperchen, die eine wesentliche Rolle im Immunsystem spielen. Die Wissenschaftler:innen haben ihre Ergebnisse im Fachmagazin Communications Medicine veröffentlicht. „Der von unserem Team entdeckte Signalweg scheint eine zentrale Rolle […]
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Mit dem Relaunch des Verbraucherschutzportals lebensmittelwarnung.de im Sommer 2024 hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gemeinsam mit den 16 Bundesländern auch eine App für mobile Endgeräte eingeführt. Seitdem wird sie kontinuierlich weiterentwickelt. Ab sofort steht lebensmittelwarnung.de mit neuen Funktionen zum Download in den App-Stores bereit. Neue Funktionen können ab sofort per Update installiert werden „Die Neuerungen bei der Statusanzeige ermöglichen Nutzerinnen und Nutzern einen noch besseren Überblick in der App“, sagt BVL-Präsidentin Prof. Dr. Gaby-Fleur Böl. Sowohl neu […]
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Aktuelle Studie weist auf Kausalzusammenhang zwischen Übergewicht, Bluthochdruck und dem Risiko für eine Demenz hin. Experten der Herzstiftung geben Alltagstipps zur Prävention Rund jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat einen hohen Blutdruck – viele wissen nichts davon. Doch wer längerfristig gar nicht oder nur unzureichend behandelte Blutdruckwerte von über 140/90 mmHg (mmHg=Millimeter-Quecksilbersäule) hat, riskiert auf lange Sicht nicht nur Folgeerkrankungen wie Herzinfarkte, Schlaganfälle, Herzschwäche, Vorhofflimmern oder Nierenschäden. Eine aktuelle Studie (1) rückt jetzt zusätzlich die Bedeutung von hohen Blutdruckwerten in […]
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Im Rahmen des 18. Sleep and Breathing-Symposiums treffen sich internationale Spezialisten aus dem Bereich der Schlafmedizin im Marinaforum Regensburg zum wissenschaftlichen Austausch in Regensburg. Organisator Professor Dr. Michael Arzt, Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II des Universitätsklinikums Regensburg (UKR), spricht mit der Unternehmenskommunikation (UK-Kom) über innovative Therapieansätze wie GLP-1-Rezeptoragonisten („Abnehmspritzen“) zur Behandlung der Schlafapnoe sowie der Einsatz künstlicher Intelligenz, um im Sinne einer Präzisionsmedizin die individuell wirksamsten Therapien für Patienten zu identifizieren. UK-Kom: Das Symposium on Sleep […]
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Die Billionen von Mikroorganismen, die in unserem Darm leben, beeinflussen unsere Gesundheit – von der Verdauung über den Stoffwechsel bis hin zum Immunsystem. Zu verstehen, wie diese Mikroben diese wichtigen physiologischen Funktionen beeinflussen, ist nach wie vor schwierig, da Darmmikrobiome außerordentlich komplex, redundant und dynamisch sind. Forscher*innen der Universität Wien haben nun wirksame Strategien zur gleichzeitigen Messung tausender mikrobieller Proteine sowie der Proteine des Wirts vorgestellt. Die Ergebnisse wurden in Nature Communications veröffentlicht. Messung tausender mikrobieller und Wirtsproteine sowie Aufdeckung […]
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Lassen sich mithilfe von Krankenkassendaten KI-Modelle entwickeln, die Krebserkrankungen vorhersagen können? Das möchte ein Forschungsteam der MHH gemeinsam mit einem IT-Unternehmen und zwei Krankenkassen herausfinden. Die Ziele: Individuelle Krankheitsrisiken früh erkennen, Strategien für die Risikokommunikation entwickeln und die Gesundheitsversorgung verbessern. In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 518.000 Menschen neu an Krebs, mit steigender Tendenz. Für die betroffenen Menschen ist die Erkrankung meist mit einer großen physischen und psychischen Belastung verbunden, für das Gesundheitssystem entstehen oft hohe Behandlungskosten. Durch Prävention und […]
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In einem internationalen Kooperationsprojekt unter Leitung der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) werden verschiedene Blutdruckmessverfahren in der luftgebundenen Notfallversorgung miteinander verglichen, die zur Überprüfung der Durchblutung des Gehirns kritisch kranker Patient*innen eingesetzt werden. Ziel ist es, Risikopatient*innen früher zu erkennen und die Behandlung am Einsatzort gezielter zu steuern. Die Studie wird von der DRF Stiftung gefördert. +++ Gemeinsame Presseinformation mit der DRF Stiftung +++ Eine genaue und kontinuierliche Beobachtung von Blutfluss und Herz-Kreislauf-Funktionen sind bei der Erstversorgung von Patient*innen in der Notfallmedizin […]
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