Gesundheitsnachrichten

Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Blutwerte in der Schwangerschaft liefern Hinweise auf spätere Herz-Kreislauf-Erkrankungen / Sprechstunde für betroffene Frauen am Universitätsklinikum Freiburg eingerichtet / Studie am 18. Februar in JAMA Cardiology erschienen Eine Schwangerschaft stellt für den Körper von Frauen eine besondere Belastung dar – und kann damit frühe Hinweise auf die spätere Herz-Kreislauf-Gesundheit liefern. Das zeigen Forschende des Universitätsklinikums Freiburg gemeinsam mit dänischen Kolleg*innen in einer aktuellen Studie. Sie untersuchten das Blut von über 2.000 schwangeren Frauen und verknüpften die Ergebnisse mit Gesundheitsdaten aus […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Freiburg, Intervallfasten liegt seit einiger Zeit – gerade in den Sozialen Medien – sehr im Trend: Es soll angeblich Gewicht reduzieren und den Stoffwechsel positiv beeinflussen. Ein jetzt veröffentlichter Cochrane Review geht der Frage nach: Wie stark nehmen Erwachsene mit Übergewicht oder Adipositas durch Intervallfasten ab? Vereinfacht zusammengefasst zeigt er: Sie nehmen durch Intervallfasten möglicherweise nicht mehr ab als durch andere Diäten – aber wahrscheinlich etwas mehr als ohne gezielte Ernährungsintervention. „Für manche Menschen kann Intervallfasten vielleicht eine sinnvolle Option sein“, […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Tag der seltenen Erkrankungen Berlin – Zum Tag der seltenen Erkrankungen am 28. Februar weist die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG) auf einen bedeutenden Fortschritt in der Versorgung von angeborenen Gefäßfehlbildungen hin: Mit der neuen „S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie angeborener Venöser, Arterio-Venöser und Lymphatischer Fehlbildungen“ liegen erstmals evidenzbasierte, interdisziplinär abgestimmte Handlungsempfehlungen für diese Krankheitsbilder vor. „Die Leitlinie ist wertvolle Pionierarbeit und auch international ein Meilenstein“, sagt DGG-Experte Professor Dr. med. Werner Lang. An der Erarbeitung waren 24 […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Ab Februar 2026 können Patientinnen und Patienten mit schwer therapierbaren Infektionen an der Universitätsmedizin Frankfurt mit Phagentherapien behandelt werden. Die Universitätsmedizin Frankfurt war maßgeblich an der Entwicklung einer bundesweiten Leitlinie für den Einsatz dieser innovativen Behandlungsform beteiligt. Wenn Antibiotika nicht mehr wirken, werden schwer behandelbare bakterielle Infektionen zu einer wachsenden Herausforderung in der modernen Medizin. Ab Anfang Februar 2026 bietet der Schwerpunkt Infektiologie an der Universitätsmedizin Frankfurt in ausgewählten Fällen erstmals die Möglichkeit einer Testung und – bei geeigneter Konstellation […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Erkrankungen des Nervensystems wie Demenz, Schlaganfall oder Parkinson zählen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen. Mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung sind von oft unheilbaren neurologischen Erkrankungen betroffen. Gleichzeitig macht die neurologische Forschung beeindruckende Fortschritte: Künstliche Intelligenz (KI) hat das Potential, die Akutversorgung des Schlaganfalls grundlegend zu verändern, während krankheitsmodifizierende Antikörpertherapien neue Perspektiven für die Behandlung der Alzheimer-Erkrankung eröffnen. „Beide Beispiele zeigen, wie neurophysiologische und bildgebende Methoden im klinischen Alltag nicht nur innovative personalisierte Therapien ermöglichen, sondern zunehmend auch diagnostische Präzision, Therapieentscheidungen […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Epilepsie gilt als wissenschafliches Modell zur Entschlüsselung grundlegender neurophysiologischer Mechanismen des menschlichen Gehirns. Moderne EEG-Verfahren, insbesondere invasive Ableitungen bei Menschen mit Epilepsie, ermöglichen einzigartige Einblicke in neuronale Netzwerke, Hirnrhythmen und die Dynamik zwischen pathologischer und physiologischer Aktivität. Forschungsergebnisse zeigen, dass epileptische Aktivität eng mit denselben neuronalen Oszillationen verknüpft ist, die auch für Schlaf, Gedächtniskonsolidierung und kognitive Prozesse essenziell sind. „Die Epilepsieforschung ermöglicht es uns, das Gehirn mit einer zeitlichen und räumlichen Auflösung zu messen, die sonst kaum möglich ist. Damit […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

In frühen Phasen der beiden psychischen Erkrankungen weisen Patient*innen oft bestimmte Entzündungswerte im Blut und Veränderungen in der grauen Substanz des Gehirns auf. Ein besseres Verständnis dieser Biomarker eröffnet neue diagnostische Optionen und therapeutische Maßnahmen / Veröffentlichung in „JAMA Psychiatry“ In frühen Krankheitsphasen von Depression und Psychose zeigen sich bei Patient*innen häufig veränderte Entzündungsmarker im Blut sowie strukturelle Veränderungen der Grauen Hirnsubstanz. Das ist das Ergebnis der internationalen Studie „Multivariate Brain-Blood Signatures in Early-Stage Depression and Psychosis“, die im Fachjournal […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Bester Zeitpunkt für den HPV-Schutz ist „vor dem ersten Mal“Humane Papillomviren (HPV) sind weltweit verbreitet, werden meist über sexuellen Kontakt übertragen und gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen (STI). Sie können Genitalwarzen oder Krebsvorstufen verursachen. Damit ein hoch wirksamer Impfschutz möglich ist, soll die HPV-Impfung idealerweise vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen. Für Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren ist die HPV-Impfung empfohlen. Anlässlich des Welt-HPV-Tages am 4. März 2026 machen die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) und die […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Ein Stoffwechselprodukt von Bakterien in unserem Darm steuert über Zellen des Gehirns die Herzfunktion. Die bisher unbekannte Darm-Hirn-Herz-Achse stellt ein Team des Max Delbrück Center in „Circulation Research“ vor. Sie weist einen Weg zu möglichen Therapien für Bluthochdruck und Herzinsuffizienz. Millionen von Menschen weltweit leiden an Bluthochdruck oder Herzinsuffizienz. Ursache ist in vielen Fällen eine diastolische Dysfunktion – hervorgerufen durch einen zunehmend steifen Herzmuskel, der nur noch schwer entspannen und sich dabei vollständig mit Blut befüllen kann. Warum das Herz […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

DFG-Forschungsgruppe untersucht, warum Gerüche unterschiedlich wirken und was das über Erkrankungen des Gehirns verrät Ob wir Nahrung wahrnehmen, Lust auf Essen verspüren oder Gerüche ignorieren, hängt stark von unserem inneren Zustand ab. Dieses Zusammenspiel von Wahrnehmung, Gehirn und Verhalten erforscht die DFG-geförderte Forschungsgruppe FOR 5424, an der auch Forschende der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beteiligt sind. Die Gruppe umfasst zwölf Arbeitsgruppen an Universitäten und Forschungseinrichtungen in verschiedenen deutschen Städten und London. Die Ergebnisse sind für Gesundheit und Alltag von […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Ein künstliches Ohr, das sich anfühlt wie ein echtes: Forschende haben im Labor Ohrknorpel hergestellt, der im Tiermodell seine Form behält. Nur noch ein Baustein fehlt, um das Gewebe so elastisch wie ein natürliches Ohr werden zu lassen. In Kürze Seit über dreissig Jahren versuchen Forschende, aus lebendem Zellmaterial von Patient:innen ein Ohr im Labor herzustellen. Schon 2016 überraschte das Team von ETH-Professorin Marcy Zenobi-Wong mit einem Ohr aus dem 3D-Drucker. Nun ist Forschenden der ETH Zürich, des Friedrich Miescher […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Studie will untersuchen, ob die familien-basierte Therapie in telemedizinischer Form eine alternative Behandlungsoption zur vollstationären klinischen Versorgung für die Betroffenen und deren Familien darstellt. Würzburg. 23 Kliniken in Deutschland untersuchen derzeit neue Wege in der Behandlung von Magersucht. Die Studie „FIAT – familien-basierte telemedizinische vs. Institutionelle Anorexia nervosa Therapie“ vergleicht eine alternative, familien-basierte Therapie von Magersuchtbetroffenen mit einer klassischen stationären Therapie. 100 Jugendliche erhalten die familien-basierte Therapie, weitere 100 eine stationäre Regelversorgung. Das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) beteiligt sich an der Untersuchung, für […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

MHH-Forschende finden neuartige regulatorische RNA, die Entzündungen und Vernarbung des Herzmuskels bei Reparaturvorgängen steuert. Mehr als 300.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr einen Herzinfarkt. Der Herzmuskel wird dann nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt, und ein Teil des Gewebes stirbt ab und vernarbt. Zwar kann sich das Herz eines erwachsenen Menschen anders als die Leber kaum regenerieren. Es ist allerdings in der Lage, begrenzte Reparaturvorgänge in Gang zu setzen. Eine wichtige Rolle dabei spielen Makrophagen. Diese Riesenfresszellen […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →