Methode eignet sich zur Erkennung Diabetes-bedingter Augenerkrankung, zeigt Studie der Universität Bonn Schäden der Netzhaut aufgrund von Diabetes gelten inzwischen als häufigste Erblindungs-Ursache bei Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter. Eine Augenuntersuchung per Smartphone könnte in Schwellenländern helfen, die Veränderungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Das zeigt eine Studie, die Wissenschaftler der Universität Bonn zusammen mit Kollegen vom Sankara Eye Hospital in Bangalore, Indien durchgeführt haben. Die Ergebnisse erscheinen in der Fachzeitschrift „Ophthalmology“. Zu den gefährlichsten Begleiterscheinungen von Diabetes zählen Gefäßschädigungen. […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Mit zwei neuen Forschungsprojekten trägt das Institut für Molekulare Virologie der Ulmer Universitätsmedizin zu einem tieferen Verständnis der Eigenschaften und Ausbreitung des neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bei. Infolge des BMBF-Förderaufrufs zur Erforschung von COVID-19 im Zuge des Ausbruchs von SARS-CoV-2 haben Institutsdirektor Professor Frank Kirchhoff und Dr. Daniel Sauter insgesamt über 900 000 Euro eingeworben. Im Projekt „Restrict SARS-CoV-2“ ergründen Forschende um Professor Frank Kirchhoff das Zusammenspiel verschiedener Coronaviren mit der körpereigenen Immunreaktion: Welchen Einfluss hat die Stimulierung der angeborenen Immunantwort […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Das Universitätsklinikum Düsseldorf setzt für an Blutkrebs erkrankte Kinder eine neu eingeführte Therapieform ein, um bei einem Rückfall eine weitere Möglichkeit zur Bekämpfung der Krankheit zu eröffnen. Düsseldorf (UKD) – Akute lymphatische Leukämien gehören zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Auch wenn heute die große Mehrzahl der kleinen Patienten durch eine intensive Chemotherapie geheilt werden kann, treten immer wieder Fälle auf, in denen die Erkrankung nicht auf die bisher verfügbaren Therapien anspricht. Darüber hinaus kommt es – auch […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Pflanzliche Stoffe, welche Schwangere über ihre Nahrung aufnehmen, werden von der Darmflora in chemische Substanzen zerlegt, welche teilweise die Plazentaschranke durchqueren und in den Fötus gelangen. Diese körperfremden Stoffe können dem Ungeborenen schaden, auch wenn sie «natürlichen Ursprungs» sind. Forschende des Department for BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern und Inselspital, Universitätsspital Bern, warnen daher davor, die Einwirkung solcher Stoffe zu unterschätzen. Alle Säugetiere und so auch wir Menschen sind von Milliarden von Mikroben besiedelt, welche vor allem in unserem […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Die Mikroelektronik als Schlüsseltechnologie ermöglicht zahlreiche Innovationen im Bereich der intelligenten Medizintechnik. Das vom Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT koordinierte BMBF-Verbundprojekt »I-call« realisiert erstmals ein Elektroniksystem zur ultraschallbasierten, sicheren und störresistenten Datenübertragung zwischen Implantaten im menschlichen Körper. Wenn mikroelektronische Systeme für medizintechnische Anwendungen eingesetzt werden, müssen sie hohe Anforderungen hinsichtlich Biokompatibilität, Zuverlässigkeit, Energieverbrauch und Integrationsfähigkeit erfüllen. Oft spielen vielfältige, ganz heterogene Bestandteile, wie sensorische und aktorische Baugruppen sowie Komponenten zur Signalverarbeitung, Kommunikation und Energiegewinnung zusammen, um die technologische Basis für […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Berlin. Trotz der zahlreichen und umfangreichen Stellungnahmen nationaler und internationaler medizinischer Fachgesellschaften sowie des Bundesverbands Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) ist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinem Abschlussbericht „Prostatakrebsscreening mittels PSA-Test“ bei seiner Interpretation des Begriffes Screening analog zur Bewertung des kontrovers diskutierten Mammografie-Screenings vorgegangen. Hierbei legt das IQWiG die Auffassung zu Grunde, dass bei einem Prostatakrebsscreening mittels PSA-Test alle Männer in einem bestimmten Alter unabhängig von Begleiterkrankungen und Risikoprofil zu einem PSA-Test aufgefordert werden. Auch bei […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Ein magnetisches Kügelchen, das mit einem Tumorwirkstoff beladen ist, rollt gegen den Blutstrom und steuert gezielt Krebszellen an Das Ziel, Medikamente durch die Blutbahn punktgenau zu krankem Gewebe zu bringen, rückt noch ein Stück näher. Denn Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Stuttgart haben einen Mikroroboter entwickelt, der in Größe, Form und Bewegungsfähigkeit einem weißen Blutkörperchen gleicht. Den Mikroroller, der sich mit medizinischen Wirkstoffen beladen und mithilfe von Antikörpern zu krankem Gewebe dirigieren lässt, rollten sie mit magnetischen Kräften […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Eine weltweite Beobachtungsstudie mit 96’000 hospitalisierten COVID-19-Patienten hat gezeigt, dass Patienten, die mit Hydroxychloroquin oder Chloroquin behandelt wurden, eine höhere Sterblichkeitsrate und insbesondere ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen aufwiesen. Ein Forschungsteam des Brigham and Women’s Hospital der Harvard Medical School in Boston hat in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kardiologie am Herzzentrum des Universitätsspitals Zürich Ergebnisse einer weltweiten Beobachtungsstudie bei Patienten, die wegen COVID-19 hospitalisiert wurden, ausgewertet. Dabei zeigten Patientinnen und Patienten, die mit Hydroxychloroquin oder Chloroquin (mit oder ohne […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Eine Studie des Augsburger Universitätsklinikums, die vor kurzem in der renommierten Fachzeitschrift Journal of the American Medical Association (JAMA) erschienen ist, zeigt, dass das Lungengewebe von verstorbenen COVID-19 Patienten irreversibel geschädigt ist. Ursache der Schädigungen war das Virus, dessen Erbgut noch in den Atemwegen nachgewiesen werden konnte. Lungenschädigungen durch die maschinelle Beatmung konnten als Ursache weitgehend ausgeschlossen werden, da mehr als die Hälfte der Patienten nicht künstlich beatmet wurde. Die massiv beeinträchtigte Sauerstoffaufnahme der Lungen führte schließlich zum Tod der […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Ein kleiner Teil des Sauerstoffs, ca. 0,4 Prozent, gelangt nicht über die Lunge, sondern über die Haut in den Körper. Ein Team um den Biophysiker Lars Kaestner erforscht nun eine Möglichkeit, diesen Anteil auf bis zu 10 Prozent zu erhöhen. Gelingt dies, könnten künftig beispielsweise Intensivpatienten wie in der aktuellen Coronakrise in kritischen Phasen, etwa, wenn nicht genügend Beatmungsgeräte zur Verfügung stehen, besser mit Sauerstoff versorgt werden. Es klingt ein wenig nach Science Fiction, ist aber tatsächlich „nur“ Science: Forscher […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Eine multizentrische Studie initiiert durch die Universitätsklinik RIA am Inselspital, Universitätsspital Bern untersucht die Wirkung von Tocilizumab auf hospitalisierte COVID-19-Patienten. In der COVID-19-Therapie wird dringend ein Mittel benötigt, das die oft auftretende, dramatische Verschlechterung des Zustandes nach einer Virusinfektion aufhalten oder ganz vermeiden kann. Tocilizumab ist ein geeigneter Kandidat für diese Anwendung. Das Medikament ist seit Jahren bekannt und im Einsatz z.B. gegen rheumatoide Arthritis erprobt. Als zum Jahresbeginn 2020 die COVID-19-Fallzahlen weltweit hochschnellten, begann eine fieberhafte Suche nach geeigneten […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Vor kurzem hat der Healthcare-Konzern Roche an seinem Standort Penzberg südlich von München einen neuen Antikörpertest vorgestellt. Immunreaktionen aufgrund eines Kontakts mit dem SARS-CoV-2-Virus können jetzt mit einer an 100 Prozent grenzenden Zuverlässigkeit nachgewiesen werden. Der Test wurde maßgeblich von Dr. Christian Scholz mitgestaltet, einem Biochemie-Absolventen der Universität Bayreuth und heutigen Laborleiter bei Roche. Erkenntnisse zur Proteinfaltung, die er in seiner Bayreuther Dissertation gewonnen hat, waren entscheidend für die Entwicklung des Tests. Mit dem neuen Test wird es in naher […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Erstmals haben Ulmer Virologen das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) in der Muttermilch einer infizierten Frau nachgewiesen. Ihr Säugling erkrankte ebenfalls an COVID-19. Ob sich das Kind tatsächlich über die Muttermilch angesteckt hat, ist allerdings unklar. Dennoch liefert der im renommierten Fachjournal „The Lancet“ erschienene Beitrag Hinweise auf einen möglichen neuen Übertragungsweg des Erregers. Typischerweise wird SARS-CoV-2 über Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch weitergegeben. Nun ist Forschenden der Ulmer Universitätsmedizin in Zusammenarbeit mit Karin Steinhart vom Gesundheitsamt Heidenheim zudem der Nachweis von […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →