Neue Studien zu COVID-19 / Erkrankung
Bei schweren Verläufen dienen die Bildgebungs-Befunde auch der Entscheidung für eine Krankenhaus- oder Intensivbehandlung. Ultraschall der Lunge könnte ein nützliches Werkzeug zur schnellen Untersuchung von Patienten darstellen, da die Methode günstiger und praktischer zu nutzen ist, als die Computertomographie, die standardmäßig zur genaueren Diagnose von COVID-19 eingesetzt wird. In diesem systematischen Review wurden 43 Studien analysiert, die mit Lungen-Ultraschall untersuchte Lungenprobleme bei COVID-19 berichteten. Ultraschall und CT zeigten demnach häufig übereinstimmende Muster bei COVID-19-Patienten, die den Einsatz von Ultraschall zur frühzeitigen Vor-Ort-Untersuchung unterstützen.
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In den frühen Phasen der Pandemie war Schutzausrüstung selbst in reicheren Ländern noch nicht in ausreichend großer Menge vorhanden, ein Vazkin existierte noch nicht. Ähnlich sieht es aber auch noch aktuell in vielen armen Ländern weltweit aus. Es wäre daher vorteilhaft, wenn medizinisches Personal und generell besonders Menschen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf eine zusätzliche Möglichkeit zum Infektionsschutz hätten. Chinesische Forscher untersuchten Nasentropfen mit dem antiviral wirksamen, körpereigenen Interferon-Alpha (IFN-α) und fanden bei fast 3000 Pflegern und Ärzten, teils in COVID-19-Stationen, mit dieser die Schutzausrüstung ergänzenden Behandlung über 30 Tage keine symptomatischen Infektionen. Kontrollierte Studien sind nun für einen echten Wirksamkeitstest nötig.
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Ivermectin, ein Medikament gegen Parasiten, wird besonders in Südamerika aktuell häufig zur Behandlung von COVID-19 verschrieben, obwohl sein klinischer Effekt noch äußerst unklar ist. Eine klinische Studie in Kolumbien untersuchte dies nun bei der Behandlung von mildem COVID-19. 400 Patienten bekamen Ivermectin oder Placebo zufällig zugewiesen. Die 5-tägige Behandlung mit Ivermectin verkürzte die Symptomdauer der COVID-19-Erkrankung im Vergleich zum Placebo nicht signifikant. Die Studie kann somit nicht die Behandlung von mildem COVID-19 mit Ivermectin unterstützen.
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Nun wurden Sicherheits- und Wirkungsdaten zum Impfstoff mRNA-1273 der Firma Moderna mit 600 Teilnehmern analysiert und veröffentlicht. Die Impfung mit dem Vakzin mRNA-1273 bewirkte eine signifikante Immunantwort gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2 bei Menschen ab 18 Jahren. Dabei war das Sicherheitsprofil der Impfung akzeptable. Die Studie bestätigt somit die Sicherheit und Immunogenizität des Moderna-Impfstoffes mRNA-1273 in Dosierungen von 50 und 100 µg im 2 Dosen-Regime. Der Bericht basiert noch auf vorläufigen Daten, da die Studie bis Ende 2021 weiter laufen wird, um auch längerfristige Antikörperantworten zu untersuchen.
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Nun wurden Sicherheits- und Wirkungsdaten zum Impfstoff mRNA-1273 der Firma Moderna mit 600 Teilnehmern analysiert und veröffentlicht. Die Impfung mit dem Vakzin mRNA-1273 bewirkte eine signifikante Immunantwort gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2 bei Menschen ab 18 Jahren. Dabei war das Sicherheitsprofil der Impfung akzeptable. Die Studie bestätigt somit die Sicherheit und Immunogenizität des Moderna-Impfstoffes mRNA-1273 in Dosierungen von 50 und 100 µg im 2 Dosen-Regime. Der Bericht basiert noch auf vorläufigen Daten, da die Studie bis Ende 2021 weiter laufen wird, um auch längerfristige Antikörperantworten zu untersuchen.
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Zunehmend kann auch bei speziellen Personengruppen ermittelt werden, wie die Impfung sich auf Alltag und Arbeit auswirkt und ob mögliche Impfreaktionen ein Problem für die Akzeptanz darstellen. In den USA wurde nun untersucht, wie die Nebenwirkungen der mRNA-1273-Impfung bei Angestellten im Gesundheitssystem ausfallen und wie akzeptiert diese Impfung ist. Trotz eines weiten Spektrums an selbst-berichteten, vorübergehenden Symptomen wollten 97,02 % der Teilnehmer der Befragung demnach nicht auf die zweite Impfdosis verzichten.
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Wie vielversprechend Medikamente sind, die eine Coronavirus-Infektion oder die Erkrankung COVID-19 verhindern sollen, untersuchten Wissenschaftler nun in einem „lebenden”, systematischen Review, der regelmäßig aktualisiert werden soll, um neue Entwicklungen in der COVID-19-Prophylaxe aufzugreifen. Die Hydroxychloroquin-Prophylaxe verhinderte auf Basis von 6 Studien mit hoher Sicherheit der Evidenz weder Erkrankung noch Infektion. Zu Ivermectin (3 Studien) lagen nur Daten mit sehr niedriger Evidenzsicherheit vor. Mögliche Effekte sind daher äußerst unsicher. Je eine Studie zu Ramipril und Bromhexin-Hydrochlorid konnten aufgrund der zu geringen Teilnehmerzahl nicht in der Analyse berücksichtigt werden. Dieser Review wird nun für bis zu 2 Jahre weiter aktualisiert, schreiben die Autoren.
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Lokale und systemische Impfreaktionen sind normal und typischerweise rasch vorübergehend. Man kann sich also gut darauf vorbereiten, um keine unnötigen Sorgen bei Symptomen nach der Impfung haben zu müssen. Eine Beobachtungsplattform der US-amerikanischen CDC ermöglichte nun die Analyse über Millionen geimpfter Menschen in den USA. Schmerzen an der Injektionsstelle traten demnach häufig sowohl nach der ersten als auch zweiten Impfung mit jedem mRNA-Impfstoff auf. Systemische Reaktionen, wie Fatigue, Kopfschmerz, Muskelschmerz, Schüttelfrost, Fieber und Gelenkschmerzen, wurden dagegen häufiger nach der zweiten Impfdosis mit beiden Vakzinen berichtet, und deutlich seltener von Menschen ab 65 Jahren.
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In einer Meta-Analyse bezifferten Wissenschaftler die Risikoerhöhung, die von bestimmten Vorerkrankungen ausging. Am stärksten erhöhten chronische Nierenerkrankungen und COPD das Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf.
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Bauchschmerzen und Durchfall wurden schon früh als mögliche Symptome der Coronavirus-Infektion bei Kindern beschrieben, bei denen typische Erwachsenen-Symptome seltener zu sehen sind. Die Prävalenz von Kindern, die nach Infektion mit dem neuen Coronavirus Symptome im Verdauungssystem entwickelten, wurde nun in einer Übersichtsarbeit analysiert. Aus 19 Studien und insgesamt 3907 Kindern mit COVID-19 zeigte sich, dass etwa jedes 10. Kind unter Durchfall litt und jedes 7. erhöhte Leberwerte aufwies. Auch weitere Symptome des Verdauungstrakts waren häufig und sollten demnach bei Kindern auch als Hinweis auf die Infektion berücksichtigt werden.
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Das Post-COVID-19-Syndrom ist noch ein wenig verstandener Aspekt der aktuellen Pandemie. Teils überlappt es mit Symptomen einer autonomen Dysfunktion und einer Small-Fiber-Dysfunktion. Dazu wurden nun 27 Patientenfälle in zwei US-Kliniken retrospektiv untersucht. Auffällige Symptome der autonomen Kontrolle in zeitlichem Zusammenhang mit Coronavirus-Infektion umfassten beispielsweise Schwindelgefühl, Schweißdrüsen-Auffälligkeiten und orthostatischen Kopfschmerz. Weitere Studien müssten die Zusammenhänge nun gezielter untersuchen.
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Bauchschmerzen und Durchfall wurden schon früh als mögliche Symptome der Coronavirus-Infektion bei Kindern beschrieben, bei denen typische Erwachsenen-Symptome seltener zu sehen sind. Die Prävalenz von Kindern, die nach Infektion mit dem neuen Coronavirus Symptome im Verdauungssystem entwickelten, wurde nun in einer Übersichtsarbeit analysiert. Aus 19 Studien und insgesamt 3 907 Kindern mit COVID-19 zeigte sich, dass etwa jedes 10. Kind unter Durchfall litt und jedes 7. erhöhte Leberwerte aufwies. Auch weitere Symptome des Verdauungstrakts waren häufig und sollten demnach bei Kindern auch als Hinweis auf die Infektion berücksichtigt werden.
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Die Gesundheitsbehörde des US-Staats Kentucky und eine lokale Gesundheitsbehörde untersuchten nun einen COVID-19-Ausbruch in einem Pflegeheim, der nach Impfangeboten für alle Bewohner und Angestellten auftrat. 75 der Bewohner (90,4 %) und 61 der Angestellten (52,6 %) waren jeweils mit zwei Dosen geimpft. 26 Bewohner und 20 Angestellte wurden im Ausbruch positiv auf SARS-CoV-2 (Variante R.1) getestet. Symptomatische Erkrankungen waren bei geimpften Infizierten deutlich seltener zu sehen als bei Ungeimpften (~87 % Schutz). Ein ungeimpfter Bewohner verstarb trotz zuvor überstandener Coronavirusinfektion (300 Tage zuvor). Infektionsprävention und –kontrolle zusätzlich zur Impfung sind demnach weiterhin wichtig, um Risikogruppen vor Erkrankungen zu schützen.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Leipzig. Hautkrebs bleibt ein großes Thema – für die Mediziner, das Behandlungsteam und die betroffenen Patientinnen und Patienten. Denn Hautkrebs ist nicht nur der häufigste Krebs, sondern die Erkrankung an Hautkrebs wird trotz der erheblichen Fortschritte in Diagnostik und Therapie in den letzten Jahren weltweit auch noch weiter zunehmen. Neue Strategien in der Dermato-Onkologie werden auf dem 36. Deutschen Hautkrebskongress vom 9. bis 12. September 2026 in der Kongresshalle am Zoo Leipzig vorgestellt. Kampf gegen den Hautkrebs mit neuen Möglichkeiten: […]
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Prof. Dr. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP): „Viele Menschen haben Angst vor dem Stempel „Palliativ“. Diese Angst können wir in der individuellen Behandlung, Betreuung und Begleitung häufig nehmen. Doch ist es für eine Fachgesellschaft sehr schwierig, der allgemeinen Verunsicherung und dem öffentlichen Tabu zu begegnen. Umso großartiger ist es, dass wir die Journalistin und TV-Moderatorin Okka Gundel nun als Botschafterin an unserer Seite wissen!“ Bei einer Hospitation im Palliativzentrum der Uniklinik Düsseldorf lernte die Kölner Journalistin […]
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Die demografische Entwicklung stellt unsere Gesellschaft vor Herausforderungen. Das Pflegesystem steht unter Druck und die Bedürfnisse von Rentnerinnen und Rentnern rücken stärker in den Fokus von Politik und Medien. Hier setzt das neue Buch „Der vierte Lebensabschnitt – Rentnerinnen und Rentner im Mittelpunkt“ von Dr. Wilfried Rabe und Prof. Edmund Neugebauer an. Es bietet eine fundierte Analyse und praxisnahe Lösungsansätze zu drängenden Fragen: • Patientenorientierung: Wie sieht eine menschenwürdige Pflege der Zukunft aus? • Finanzierung: Welche Wege gibt es angesichts […]
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Künstliche Intelligenz (KI) hat mit kommerziellen und frei verfügbaren Angeboten bereits Eingang in die breite Gesellschaft gefunden. Zu Anwendungsmöglichkeiten von KI selbst wird in verschiedenen Disziplinen geforscht. Neu ist, dass Künstliche Intelligenz auch mit psychologischen Umfragedaten und Studienmaterialien trainiert werden kann, um menschliches Denken und Handeln abzubilden und vorherzusagen. Genau dies können Forschende im Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID) mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit Rheinland-Pfalz (RLP) nun umsetzen. Wissenschaftsminister Clemens Hoch übergibt Förderbescheid an das Leibniz-Institut […]
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Ein Rollstuhl, eine Orthese oder eine Kommunikationshilfe entscheiden oft darüber, ob ein Kind mit Behinderung am Alltag teilhaben kann oder nicht. Genau deshalb sollte eine Gesetzesänderung die Hilfsmittelversorgung beschleunigen. Seit Februar 2025 sollen Krankenkassen bei Verordnungen aus Sozialpädiatrischen Zentren auf zusätzliche Prüfungen weitgehend verzichten. So wollte der Gesetzgeber Doppelprüfungen vermeiden, Verfahren beschleunigen und Familien entlasten. Doch 1,5 Jahre später zeigt eine Studie der Universität Witten/Herdecke (UW/H): Dieses Ziel wurde bislang kaum erreicht. Eine Studie der Universität Witten/Herdecke zeigt, dass drei […]
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Mit 2.2 Millionen Euro fördert die DFG die neue Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe von Tom Beneke an der Universität Würzburg. Er erforscht, wie sich von Sandmücken übertragene Leishmanien im Körper ausbreiten. Leishmanien sind einzellige Krankheitserreger, die in den Tropen und Subtropen, aber auch in den Ländern rund ums Mittelmeer vorkommen. Durch den Stich von Sandmücken können sie auf Menschen, aber auch auf Hunde und andere Tiere übertragen werden. Manche Leishmanien verursachen an der Einstichstelle Hautgeschwüre, andere befallen hauptsächlich Leber und Milz, was unbehandelt […]
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Eine positive Bilanz der Mitmach-Aktion „Rauchfrei im Mai“ haben das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit und die Deutsche Krebshilfe anlässlich des Weltlungenkrebstages gezogen: Insgesamt beteiligten sich bundesweit über 19.000 Menschen, mehr als 3.200 von ihnen blieben den gesamten Mai über rauchfrei. Wer mit dem Rauchen aufhört, kann sein Krebsrisiko deutlich senken: Denn Rauchen ist die Hauptursache für Lungenkrebs und verursacht viele weitere Erkrankungen. Jedes Jahr sterben rund 130.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Jeder Rauchstopp zählt: Diese Botschaft steht auch […]
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Mit dem ersten von sechs Modulen eröffnet das Universitätsklinikum Würzburg das neue bundesweite Train-the-Trainer-Programm „TrainKommOnko“. Es soll die Kommunikation mit Krebspatientinnen und -patienten nachhaltig verbessern und als festen Qualitätsstandard in der onkologischen Versorgung verankern. Train-the-Trainer-Prinzip: Multiplikatoren ausbilden Vor diesem Hintergrund fördert die Deutschen Krebshilfe das Programm „TrainKommOnko“ mit mehr als acht Millionen Euro. Unter der Gesamtleitung von Prof. Dr. Jana Jünger vom Institut für Kommunikations- und Prüfungsforschung in Heidelberg werden in den kommenden vier Jahren Ärztinnen und Ärzte sowie Personen […]
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Diabetes und Diabetes-induzierte Folgeschäden können mit den gängigen Medikamenten und Lebensstil-Interventionen nur unzureichend verhindert werden. Daher forscht ein internationales Team um Professor Dr. Jens Kroll aus der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg an der Frage, ob bisher unerkannte Stoffwechselstörungen die Ursache für die mit Diabetes häufig einhergehenden Organveränderungen sein könnten – die also primär Gefäße und andere Gewebe verändern. Neue Erkenntnisse aus der Diabetes-Forschung an der Medizinischen Fakultät Mannheim Ergebnisse ihrer Forschung liefern jetzt neue Hinweise darauf, wie reaktive […]
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Viele Viren können sowohl Menschen als auch Tiere infizieren, so auch das Hepatitis-E-Virus. Es wird häufig über kontaminierte Fleischprodukte auf den Menschen übertragen, etwa über den Verzehr von rohem oder nicht ausreichend erhitztem Schweine- oder Wildfleisch. Allerdings galten Mäuse bislang als weitgehend resistent gegen eine Infektion. Warum, war unklar. Das Team der Molekularen und Medizinischen Virologie der Ruhr-Universität Bochum hat sich den Replikationszyklus des Virus genau angeschaut und herausgefunden: Die Speziesbarriere bei Mäusen liegt direkt beim Eintritt des Virus in […]
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Spezialisierte Gefäßchirurgie ermöglicht schonende Behandlung in komplexen und akuten Fällen. Behandlungserfolg durch enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Herzchirurgie, Radiologie und Anästhesiologie. Langzeitnachsorge lässt erneute Erkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln. Erkrankungen der Hauptschlagader (Aorta) gehören zu den gefährlichsten Gefäßerkrankungen überhaupt. Insbesondere Aortendissektionen – ein Riss der inneren Wand der Aorta – und Aneurysmen – krankhafte Aussackungen oder Erweiterungen von Blutgefäßen – können entweder akut oder langsam chronisch lebensbedrohlich werden und erfordern höchste medizinische Expertise. Am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden werden diese […]
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Das Glioblastom ist ein aggressiver Hirntumor, der weit in das umliegende Hirngewebe einwächst. Auch nach der Operation bleiben deshalb Tumorzellen im Gehirn zurück und der Tumor tritt erneut auf. Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn haben mit Core2Edge ein vollständig auf menschlichem Gewebe basierendes Modell entwickelt, das diese schwer zugänglichen Randbereiche des Tumors realitätsnah abbildet. Damit lässt sich die Invasionsfront untersuchen und neue Wirkstoffkandidaten lassen sich direkt an humanem Gewebe testen – und das ohne Tierversuche. Die […]
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Forschende aus Würzburg und Heidelberg haben entschlüsselt, warum kleinste Veränderungen im Herzprotein RBM20 zu unterschiedlichen erblichen Herzkrankheiten führen können. Mithilfe von patientenspezifischen Stammzellen, künstlichen Herzgeweben und Genom-Editierung konnten sie zeigen, wie einzelne Mutationen den Kalziumhaushalt der Herzzellen stören und damit verschiedene Krankheitsbilder auslösen. Die Ergebnisse liefern neue Ansatzpunkte für individuell zugeschnittene Therapien bei seltenen Kardiomyopathien. Kardiomyopathien sind eine Gruppe von meist erblichen, seltenen Herzkrankheiten, bei denen die Struktur des Herzmuskelgewebes gestört ist. Das schränkt die Pumpkraft des Herzens ein; es […]
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