COVID-19 / Erkrankung

Neue Studien zu COVID-19 / Erkrankung

Antikoagulative Behandlungen sind bei schweren Verläufen von COVID-19 empfohlen, um das Thromboserisiko zu reduzieren. Intensivmediziner in Rom (Italien) berichteten nun eine Fallserie von 7 Patienten mit SARS-CoV-2-Pneumonie und der Komplikation Iliopsoas-Hämatom. Sie raten zu verstärkter Aufmerksamkeit gegenüber dieser Komplikation aufgrund der vergleichsweise hohen Inzidenz bei COVID-19-Intensivpatienten.

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Die Studie zeigt Unterschiede zwischen COVID-19 und Influenza auf. Bei Patienten, die aufgrund von COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, war die Sterblichkeit höher. Weniger Kinder mit COVID-19 als mit Influenza mussten im Krankenhaus behandelt werden. Weitere Studien sind jedoch notwendig, um die Ergebnisse bei pädiatrischen Patienten zu validieren.

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Neue Varianten des Virus SARS-CoV-2 verbreiten sich inzwischen mit zunehmender Geschwindigkeit, beispielsweise in Großbritannien und Südafrika. Forscher untersuchten nun, wie effektiv der mRNA-Impfstoff BNT162b (Pfizer-BioNTech) gegen das neue Coronavirus mit einer kritischen Mutation wirkt. Dazu verglichen sie menschliches Serum, das von mit BNT162b geimpften Probanden stammte, in seiner Wirkung auf das normale N501 und das veränderte Y501 SARS-CoV-2. Beruhigenderweise blieb die neutralisierende Wirkung des Serums von 20 Personen demnach unverändert. Die Studie wurde als PrePrint veröffentlicht.

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In einer Analyse der CDC (USA) der allergischen Reaktionen nach Impfung mit den neuen Corona-Impfstoffen auf mRNA-Basis wurden bei 1,9 Mio. Impfungen unter 0,2 % adverser Ereignisse 175 mögliche Fälle schwerer allergische Reaktionen festgestellt, von denen 107 als allergisch bestätigt wurden. Darunter waren 21 Fälle von Anaphylaxis, überwiegend mit allergischen Reaktionen in der Vergangenheit. Die Behörde schließt, dass es sich um sehr seltene Ereignisse handelt, auf die Impfzentren allerdings vorbereitet sein sollten, um Betroffene rasch zu erkennen und effektiv zu behandeln.

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Die klinische Manifestation einer PEG-Allergie, beispielsweise bei Kontakt mit Kosmetika oder Haushaltsprodukten, kann dramatisch sein, schreiben dänische Allergologen, wenn sie auch gut behandelbar ist. Am Beispiel von 10 Patienten beschreiben die Experten das seltene Problem und wie hilfreich die Diagnosestellung für Betroffene ist. Nach RKI-Empfehlung gilt diese spezielle Allergie als medizinische Kontraindikation bei Corona-Impfungen mit diesem Inhaltsstoff.

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Warum sind Patienten mit COPD so schwer von einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus betroffen? Und lässt sich etwas zum Risiko für andere Menschen mit Lungenerkrankungen sagen? Dieser Frage gingen Forscher nun anhand der Genexpression der Enzyme ACE2 und TMPRSS2 nach, die dem neuen Coronavirus als Eintrittspforte dienen. Im Gewebevergleich verschiedener Gruppen zeichnete sich Rauchen als schwerwiegendes Problem ab, Kinder zeigten geringere Genexpressionen der Corona-Rezpetoren auf als Erwachsene, und Lungenerkrankte, bis auf die mit COPD, zeigten kaum Abweichungen von gesunden Kontrollen.

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