Themenschwerpunkt: Fachpresse
Eine Studie aus Irland und Ecuador untersuchte den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Beurteilung der histologischen Remission bei Colitis ulcerosa. Ziel der Untersuchung war es, die Leistung der KI mit der von Pathologen zu vergleichen. KI-Modelle zeigten gute Ergebnisse bei der Erkennung histologischer Aktivität und waren in einigen Aspekten vergleichbar mit Pathologen, schnitten jedoch bei einigen Leistungskennzahlen schlechter ab. Insgesamt deutet die Studie auf ein großes Potenzial des Einsatzes von KI im Behandlungsmanagement von Colitis ulcerosa hin.
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DGIM unterstützt Hitzeaktionstag 2025 Wiesbaden – Die Sommer in Deutschland werden heißer und länger – mit teils gravierenden Folgen für die Gesundheit. Für das Jahr 2025 prognostizieren mehrere Wettermodelle einen Sommer mit besonders hohen Temperaturen. Vor allem Menschen mit internistischen Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Leiden oder Nierenproblemen sind bei Hitze gefährdet. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) unterstützt deshalb den bundesweiten Hitzeaktionstag am 4. Juni 2025 und gibt konkrete Empfehlungen, wie Betroffene sich und andere bei extremer Wärme schützen können. Ziel […]
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Eine Metaanalyse zeigte eine erhöhte Prävalenz von allergischer Rhinitis (AR) bei Menschen mit Psoriasis. Das Risiko für AR war jedoch nicht signifikant erhöht. Es wurde ein Trend zu einem höherem AR-Risiko bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis festgestellt. Ganzheitliche Behandlungsansätze unter Berücksichtigung allergischer Erkrankungen könnten die Versorgung von Menschen mit Psoriasis verbessern.
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Der Allgemeinmediziner Ferdinand Gerlach über die Zukunft des Gesundheitswesens Krankenhausreform, elektronische Patientenakte, Telemedizin: Kaum ein Tag vergeht, ohne dass die Zukunft des Gesundheitswesens in den Schlagzeilen wäre. Prof. Ferdinand Gerlach hat die Politik viele Jahre als Vorsitzender der »Gesundheitsweisen« beraten. Ein Gespräch über verkrustete Strukturen und verschlafene Entwicklungen – aber auch über die Chancen der Digitalisierung und die bedeutsame Rolle des Hausarztes. Forschung Frankfurt: Herr Professor Gerlach, in vielen Beiträgen in dieser Ausgabe von »Forschung Frankfurt« geht es um die […]
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Aktuelle Forschungsdaten konnten zeigen, dass Zavegepant-Nasenspray eine schnelle und wirksame Behandlung bei akuter Migräne darstellen kann. Im Vergleich zu anderen oralen CGRP-Rezeptor-Antagonisten zeigte Zavegepant allerdings keine signifikanten Vorteile bei der langfristigen Symptomlinderung. Die Ergebnisse deuten auf eine sichere und effektive Anwendung von Zavegepant hin.
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Die Analyse über mehr als 50 000 Personen in Deutschland mit und ohne H. pylori-Infektion zeigte ein erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen bei Menschen mit H. pylori, aber auch die Chance, mit der Eradikation des Magenbakteriums speziell das Lungenkrebsrisiko zu reduzieren.
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Retrospektive Analyse liefert Hinweise: Die 1st-Line des nicht-viralen, fortg. HCC mit LENVIMA® war mit signifikantem Überlebensvorteil
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Liraglutid wird zur Gewichtsreduktion bei Erwachsenen und Jugendlichen mit Adipositas eingesetzt. Die Wirksamkeit und Sicherheit bei Kindern wurde nun in einer Phase-IIIa-Studie evaluiert, in der Kinder randomisiert entweder Liraglutid oder Placebo erhielten. Die Studie zeigte eine signifikante Senkung des BMI und des Körpergewichts durch Liraglutid
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Wo liegen die Risiken von großen Sprach- oder Basismodellen bei der Auswertung medizinischer Bilddaten? Die potentielle Schwachstelle sind Textinformationen! Ist in Bildern Text integriert, kann dieser das Urteilsvermögen von KI-Modellen bei der Analyse medizinischer Bilddaten negativ beeinflussen. Das haben Forschende unter der Federführung der Universitätsmedizin Mainz und des Else Kröner Fresenius Zentrums (EKFZ) für Digitale Gesundheit der TU Dresden im Rahmen ihrer Studie „Incidental Prompt Injections on Vision–Language Models in Real-Life Histopathology“ herausgefunden. Die Studienergebnisse sind in der Fachzeitschrift NEJM […]
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Hochdosiertes, orales Cholecalciferol, fand eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 316 Teilnehmern, reduzierte die Krankheitsaktivität bei klinisch isoliertem Syndrom über 2 Jahre signifikant. Die Autoren sehen sowohl Potenzial für Vitamin D in Monotherapie in der Frühphase der Multiplen Sklerose, aber auch für hochdosierte Pulse mit Vitamin D als ergänzende Therapie. Jedoch wird betont, dass Vitamin D, speziell hochdosiert, nicht ohne ärztliche Begleitung und Verschreibung eingenommen werden sollte.
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Trotz höherer Empfindlichkeit sind Multitarget-Stuhl-DNA-Tests (MSDT) für die Früherkennung von Darmkrebs nicht so wirtschaftlich wie immunologische Stuhltests (FIT), zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Die Screening-Kosten pro erkannter fortgeschrittener Krebsvorstufe oder pro frühzeitig erkanntem Darmkrebs fielen bei MSDT-basierten Screenings etwa 7- bis 9-mal höher aus als beim FIT-basierten Screening. Tests auf verborgenes Blut im Stuhl sind eine wichtige Komponente der Darmkrebsvorsorge und Früherkennung. Die Stuhltests gehören in Deutschland zum gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramm und werden für Menschen ab dem […]
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GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT2-Inhibitoren könnten nach einer neuen Studie das Alzheimer-Risiko senken. Ähnliches hatten auch schon andere Erhebungen gezeigt. Allerdings handelt es sich nicht um randomisierte Studien, weshalb die Deutsche Gesellschaft für Neurologie im Hinblick auf Empfehlungen zur Alzheimer-Prophylaxe zurückhaltend ist. Dafür seien mehr Daten erforderlich. Eine vergleichbar hohe Reduktion des Demenzrisikos könne ebenso durch Lebensstilmodifikationen erreicht werden – und zwar mit deutlich weniger Kosten, nebenwirkungsfrei und vor allem nachhaltig. Denn was nach Absetzen der „Abnehmspritze“ im Hinblick auf das Demenzrisiko […]
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Zusammenarbeit von Wissenschaftler:innen, Krankenhäusern und einem Hamburger Start-up zeigt innovative Wege in der personalisierten Krebsbehandlung auf. Hamburg, Eine neue Studie gibt Aufschluss darüber, wie Störungen der körpereigenen inneren Uhr – also der zirkadianen Uhr – die Nebenwirkungen einer gängigen Krebstherapie verstärken können. Die von Forschenden aus ganz Deutschland durchgeführte Studie ergab, dass Patientinnen mit Eierstockkrebs, die mit PARP-Inhibitoren (PARPi) wie Rucaparib behandelt wurden, erhebliche Störungen ihres zirkadianen Rhythmus‘ aufwiesen, welche in engem Zusammenhang mit einer erhöhten behandlungsbedingten Toxizität standen. Das […]
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