Neue Studien zu Darmkrebs
Für die Beurteilung, ob eine bestimmte Therapie wirksam sein könnte, ist das Vorkommen von dem Zellmerkmal PD-L1 ausschlaggebend. Die vorliegende Studie zeigte, dass es hierbei auch wichtig ist, Metastasen zu untersuchen und nicht nur den Primärtumor. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Metastasen mehr PD-L1 bildeten als die Primärtumoren.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Umso genauer die Eigenschaften eines Tumors bekannt sind, desto besser kann er behandelt werden, da es inzwischen Therapien gibt, die bei bestimmten Mutationen in den Tumoren gezielt helfen. Ein neuer von der amerikanischen Arzneimittelbehörde zugelassener Test kann Aufschluss über verschiedene Tumoreigenschaften auf einmal geben.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Mit der Wahl der Körner kann das Sterberisiko und das Rückfallrisiko von Darmkrebs-Patienten im fortgeschrittenen Stadium beeinflusst werden. Zu diesem Ergebnis kam die vorliegende Studie. Wurden raffinierte Körner durch Vollkorn ersetzt, reduzierte sich nämlich das Risiko, einen Krankheitsrückfall zu erleiden oder zu sterben.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Nüssen können sich positiv auf den Krankheitsverlauf von Darmkrebs-Patienten auswirken. Dies zeigte die vorliegende Studie. Patienten mit einem fortgeschrittenen Darmkrebs hatten nämlich ein geringeres Sterberisiko und ein geringeres Risiko, dass der Tumor nach einer Operation wiederauftrat, wenn sie mehrmals die Woche Nüsse aßen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Darmkrebs ist nicht gleich Darmkrebs. Die Tumore können spezielle Eigenschaften aufweisen, die darauf hinweisen, wie aggressiv der Tumor ist und ob er auf bestimmte Therapien anspricht. Daher ist es sinnvoll, die Behandlung an die jeweiligen Tumoreigenschaften anzupassen, um den Behandlungserfolg zu steigern.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Nach einer Darmkrebs-Diagnose stehen viele Patienten vor der schwierigen Entscheidung, wo sie sich behandeln lassen sollen. Die vorliegende Studie zeigt, dass die Patienten davon profitieren konnten, wenn sie sich für einer zertifiziertes Darmkrebszentrum statt für eine nicht zertifizierte Klinik entschieden.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Brasilianische Forscher suchten nach Faktoren, die die Lebensqualität von Männer und Frauen, die aufgrund von Darmkrebs eine Chemotherapie bekamen, unterschiedlich stark beeinflussten. Sie fanden heraus, dass die Lebensqualität von Frauen stärker von dem Körperbild, Mundtrockenheit und Bauchschmerzen eingeschränkt wurde als die Lebensqualität von Männern.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Bei der Behandlung von Erkrankungen, darf die Lebensqualität der Patienten nicht außer Acht gelassen werden. Forscher untersuchten, ob sich die Lebensqualität von Darmkrebs-Patienten unterschied, je nachdem, ob sie an einer Chemoradiotherapie direkt eine Operation anschlossen oder erst einmal abwarteten und den Krankheitsverlauf beobachteten. Sie stellten fest, dass die Patienten, die sich fürs Abwarten und Beobachten entschieden haben, weniger körperliche Beschwerden hatten.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Operationen sind meist unweigerlich mit Ängsten und Schmerzen verbunden. Musik könnte dabei helfen, diese Beschwerden zu lindern, wie die vorliegende Studie zeigte. Das galt für Musik, die vor, während oder nach einer Operation gespielt wurde.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Literatur-Newsletter-Anmeldung
Medical NEWS Report
Hier können Sie sich für unseren Literatur-Newsletter anmelden. →
Patienten, die bestimmte Darmbakterien im Blut hatten, hatten ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs. Dies fand die vorliegende Studie heraus. Patienten, bei denen die entsprechenden Bakterien im Blut festgestellt wurden, sollten somit auf Auffälligkeiten im Darm untersucht werden.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Nicht selten erhalten Patienten mit einem Enddarmkrebs vor einer geplanten Operation eine Therapie, um die Ausgangssituation für die Operation zu verbessern (neoadjuvante Therapie). Ist der Tumor nach dieser Therapie bereits komplett verschwunden, kann in Erwägung gezogen werden, erst einmal auf die Operation zu verzichten und den Krankheitsverlauf engmaschig zu kontrollieren.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Auf lange Sicht gesehen, erzielte eine Kombination aus Strahlen- und Chemotherapie vor der Darmkrebs-Operation gute Erfolge. Besonders das lokale Wiederauftreten des Tumors war mit Hilfe dieser Behandlung von der Operation gering. Allerdings klagten die Patienten häufig über Beschwerden der Harn- und Darmfunktion.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Manche Darmkrebs-Patienten erhalten vor der Operation bereits eine andere Therapie – eine sogenannte neoadjuvante Therapie. In der vorliegenden Studie wurde gezeigt, dass diese tatsächlich das Überleben der Patienten verbessern kann.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Wie bringt man Menschen dazu, sich umweltverträglicher zu verhalten? Vor dem Hintergrund dieser Frage liess eine Basler Psychologin die Teilnehmenden einer Studie kalt duschen. Wer sich regelmässig überwinden konnte, profitierte mehrfach. Noëmi Kern Obschon viele wissen, dass ihr Verhalten einen negativen Einfluss auf die Umwelt hat, tun sie sich schwer damit, anders zu handeln. «Vor allem dann, wenn die Veränderung mit einem empfundenen Verzicht einhergeht oder höhere Kosten mit sich bringt», sagt die Psychogin Dr. Lena Glaser. Sie kennt diese […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Forschende der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) haben untersucht, welche Faktoren beeinflussen, ob Krebspatient*innen psychoonkologische Unterstützung in Anspruch nehmen. Die Auswertung zeigt: Frauen und jüngere Menschen nutzen Angebote häufiger. Gleichzeitig erhielten am UniversitätsKrebszentrum Göttingen (G-CCC) rund 97 Prozent der untersuchten Patient*innen, die sich Unterstützung wünschten, eine entsprechende Betreuung. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „Journal of Cancer Research and Clinical Oncology“ veröffentlicht. Eine Krebsdiagnose und die anschließende Behandlung stellen Betroffene häufig nicht nur vor körperliche, sondern auch vor erhebliche seelische Herausforderungen. Ängste, […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Freiburger Forschende finden neuen Ansatz für die Entwicklung zielgerichteter Therapien gegen aggressive T-Zell-Leukämie / Veränderte Immunzellen greifen Krebszellen an und schonen wichtige gesunde Abwehrzellen / In Nature Communications veröffentlicht Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg haben einen neuen Ansatz entwickelt, um eine aggressive Form von Blutkrebs gezielt zu bekämpfen und dabei gesunde Immunzellen besser zu schonen. Bei der sogenannten T-Zell-akuten lymphoblastischen Leukämie (T-ALL) entstehen Krebszellen aus Zellen der körpereigenen Immunabwehr. Das erschwert die Behandlung, da bisher untersuchte Immuntherapien auch […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
DDG fordert Kostenübernahme für Menschen mit hohem gesundheitlichem Risiko Fast jeder 5. Erwachsene in Deutschland hat Adipositas, also starkes Übergewicht. Medikamente wie Semaglutid können nicht nur das Gewicht senken, für bestimmte Wirkstoffe und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen ist auch ein Schutz vor schweren Folgeerkrankungen belegt. Doch die Behandlung kostet nach einer AOK-Schätzung rund 4.000 Euro jährlich und muss zur Gewichtsregulation selbst bezahlt werden. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fordert deshalb eine Kostenübernahme für Menschen mit hohem gesundheitlichem Risiko. Darüber informiert […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
In Deutschland erhalten immer mehr Ärzt:innen die Bitte um Suizidassistenz. Zugleich wächst ihre Unsicherheit im Umgang damit, wie eine aktuelle Studie der Universitätsmedizin Halle zeigt. Dazu wurden im Jahr 2024 mehr als 600 Ärzt:innen befragt und die Ergebnisse mit Daten aus dem Jahr 2013 verglichen. Es besteht demnach ein Bedarf an Vorgaben und verlässlichen Kriterien für den assistierten Suizid. Die Daten wurden in der Fachzeitschrift „Deutsches Ärzteblatt International“ veröffentlicht. „Wer Hilfe bei der Selbsttötung sucht, wendet sich häufig an Menschen […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Ergebnisse der PreVitaCOV-Studie in eClinicalMedicine veröffentlicht PreVitaCOV ist eine der ersten großen Therapiestudien zu Post-COVID in Deutschland. Drei Institute für Allgemeinmedizin testeten unter Federführung des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) Prednisolon und B-Vitamine bei mehreren hundert Patientinnen und Patienten. Unter niedrig dosiertem Prednisolon gingen die Symptome nach vier Wochen statistisch signifikant stärker zurück als ohne Behandlung– am deutlichsten bei der Fatigue. Ob dieser Effekt im Alltag spürbar ist, bleibt jedoch offen. Die Ergebnisse sind im Fachjournal eClinicalMedicine erschienen. Würzburg. Anhaltende Erschöpfung, Atemnot, […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Die sogenannten GLP-1-Rezeptor-Agonisten – verabreicht als Spritze und neuerdings auch als Tablette – wurden inzwischen millionenfach verordnet und gelten als wichtiger Fortschritt in der Behandlung von Übergewicht, Fettleibigkeit und Diabetes. Doch welche Folgen haben die Medikamente für Zähne und Zahnfleisch? Eine neue Übersichtsarbeit im Journal of Dental Research von Forschenden um Dr. Nils Werner und Prof. Dr. Falk Schwendicke von der Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und digitale Zahnmedizin des LMU Klinikums zeigt: Die Wirkstoffe erhöhen das Risiko für verschiedene Probleme […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Zelltherapie mit behandelten weißen Blutkörperchen zeigt bei 96 Prozent der auswertbaren Patient*innen eine Besserung ihrer schweren Nebenwirkungen / Europäische Zulassung weniger als zwei Jahre nach Veröffentlichung des Wirkprinzips Eine Entdeckung aus Freiburg eröffnet neue Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatient*innen weltweit: Forschende des Universitätsklinikums Freiburg haben herausgefunden, wie sich schwere Nebenwirkungen von Krebsimmuntherapien mit einer speziellen Zelltherapie mit behandelten weißen Blutkörperchen lindern lassen. Eine klinische Phase II Studie mit 30 Patient*innen unter Freiburger Leitung liefert dafür wichtige Ergebnisse: Bei 96 Prozent der auswertbaren […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Wie gut ein Mensch seine Gefühle regulieren kann, lässt sich offenbar nicht an der Aktivität präfrontaler Hirnregionen ablesen, die typischerweise damit in Verbindung gebracht werden. Das zeigt eine internationale fMRT-Analyse von Dr. Maurizio Sicorello vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) und Prof. Dr. Carmen Morawetz von der Universität Innsbruck mit Daten von 2.175 Menschen aus 40 Studien. Die in Nature veröffentlichte Studie stellt verbreitete Annahmen über die neuronalen Grundlagen der Emotionsregulation infrage und zeigt, wo die aufgabenbasierte Bildgebung an ihre […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Internationale Expertinnen und Experten fordern Umdenken Hitze, Verkehrslärm und Luftverschmutzung können auch die psychische Gesundheit beeinträchtigen. Eine internationale Expertenkommission, die Earth-Brain-Health Commission, mit Beteiligung des Universitätsklinikums Tübingen, warnt vor steigenden Risiken für Depressionen, Angststörungen und andere psychische Erkrankungen. In der Fachzeitschrift Nature Mental Health fordert sie, psychische Gesundheit künftig zum festen Bestandteil der Umwelt- und Stadtplanung zu machen. Hitze und Lärm: Millionen Menschen betroffen Wenn sich Wohnungen im Sommer aufheizen, Straßenlärm den Schlaf stört oder Grünflächen fehlen, kann das nicht […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Berlin – Anlässlich der Verabschiedung des Gesetzes zur Reform der Notfallversorgung durch den Deutschen Bundestag weist der Bundesverband Geriatrie abermals auf die Notwendigkeit hin, geriatrische Kompetenz konsequent und regelhaft in der notfallmedizinischen Versorgung in Krankenhäusern einzubinden. Demografischer Wandel: Anstieg geriatrischer Fälle in der notfallmedizinischen Versorgung „In Anbetracht des demografischen Wandels muss die altersmedizinische Versorgung geriatrischer Patientinnen und Patienten auch im Bereich der Notfallversorgung konsequent eingebunden werden“, so Dirk van den Heuvel, Geschäftsführer des Bundesverbandes Geriatrie. „Bereits heute zeichnet sich ab, […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Aktualisiert im Leitlinienprogramm Onkologie: die S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Patientin mit Zervixkarzinom. Aufgrund neuer Studien wurden unter anderem die Empfehlungen zur Operation, zur Systemtherapie im fortgeschrittenen Stadium und zur Radiochemotherapie überarbeitet. Die Leitlinie entstand unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) für die Deutsche Krebsgesellschaft und unter Mitwirkung von 42 weiteren Fachgesellschaften und Organisationen. Finanziert wurde das Leitlinienupdate von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie. Das Zervixkarzinom […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Studie der Universitätsmedizin Mainz zeigt akute Auswirkungen von Tabakerhitzern auf das Herz-Kreislauf-System Bereits der einmalige Konsum von erhitztem Tabak kann unmittelbar die Funktion der Blutgefäße beeinträchtigen, den Blutdruck erhöhen und DNA-Schäden an Blutzellen verursachen. Das zeigt eine neue Studie unter Leitung der Universitätsmedizin Mainz. Die Forschenden untersuchten die unmittelbaren Auswirkungen von zwei hintereinander konsumierten Tabaksticks bei ansonsten gesunden Raucher:innen. Die Ergebnisse stellen Behauptungen infrage, wonach Tabakerhitzer für das Herz-Kreislauf-System wesentlich weniger schädlich seien als herkömmliche Zigaretten. Die Forschungsergebnisse wurden im […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →