Neue Studien zu Darmkrebs
Lebensmittel können sich auf den Krankheitsverlauf von Darmkrebs auswirken. Forscher zeigten in der vorgestellten Studie, dass sich der Konsum von künstlich gesüßten Getränken positiv auf das Sterberisiko und dem Risiko für einen Krankheitsrückfall auswirkte. Dies kann möglicherweise dadurch erklärt werden, dass diese häufig als Alternative zu zuckergesüßten Getränken getrunken werden.
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Zuckergesüßte Getränke können den Krankheitsverlauf von Patienten mit einem fortgeschrittenen Darmkrebs negativ beeinflussen. Das war das Ergebnis der vorliegenden Studie. Die Wissenschaftler fanden nämlich heraus, dass Patienten, die mehr zuckergesüßte Getränke tranken, ein größeres Risiko hatten, von einem Krankheitsrückfall betroffen zu sein oder zu sterben, als Patienten, die nur sehr selten zu diesen Getränken griffen.
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Kaffee kann sich positiv auf das Sterberisiko von Darmkrebs-Patienten auswirken. Dies zeigte die vorliegende Studie. Patienten, die täglich mindestens vier Tassen Kaffee tranken, hatten ein um mehr als 50 % geringeres Risiko, an Darmkrebs zu sterben, als die Patienten, die auf diesen komplett verzichteten.
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Für die Früherkennung von Darmkrebs ist die Darmspiegelung unverzichtbar. Forscher zeigten, dass sich hierfür ein Gerät mit drei Kameras besser eignete als ein Gerät mit einer Kamera. Das größere Sichtfeld, welches durch zwei zusätzliche seitliche Kameras erzeugt wurde, führte nämlich dazu, dass mehr Krebsvorstufen entdeckt wurden.
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Nach einer Darmkrebs-Operation sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen wichtig. Ziel dabei ist, erneute Krebsvorstufen aufzuspüren und zu entfernen. In der Regel kommt hier eine klassische Darmspiegelung zum Einsatz. Eine andere Möglichkeit wäre eine virtuelle Darmspiegelung auf Grundlage der Computertomographie. Forscher zeigten in der vorliegenden Studie jedoch, dass die virtuelle Darmspiegelung der herkömmlichen Darmspiegelung unterlegen ist.
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Kaffee kann sich positiv auf den Krankheitsverlauf von Patienten mit fortgeschrittenen Darmkrebs auswirken. Dies zeigte eine ältere Studie. Dabei schien nur koffeinhaltiger, nicht aber entkoffeinierter Kaffee, eine schützende Wirkung zu haben.
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Operationen sind oftmals mit einem langen Krankenhausaufenthalt, Komplikationen und einer längeren Erholungsphase verbunden. Für eine optimale Patientenversorgung wäre es wünschenswert diese Faktoren zu verbessern. Forscher zeigten, dass hier eine Flüssigkeitstherapie einen Beitrag leisten könnte.
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Acetylsalicylsäure (ASS), der Wirkstoff in Aspirin, kann sowohl das Herz-Kreislauf-Risiko als auch das Darmkrebs-Risiko senken. Forscher fanden heraus, dass es für die schützende Wirkung von ASS wichtig ist, dass die Dosis an das Körpergewicht angepasst wird. So schützte ASS in einer niedrigen Dosierung nur Patienten, die unter 70 kg wogen, vor Herz-Kreislauf-Komplikationen, während von einer höheren Dosierung nur die Personen profitierten, die mindestens 70 kg wogen.
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Tumorzellen kommunizieren mit dem umliegenden Gewebe, dem Stroma. Diese Zellen können von Botenstoffen des Tumors manipuliert werden und unterstützen das Tumorwachstum. Ein Ansatzpunkt, um hier einzugreifen, wäre, gezielt diese Botenstoffe des Tumors zu blockieren. Spanische Forscher haben mit einem neu entwickelten Antikörper gezeigt, dass das möglich ist.
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Die meisten Patienten haben Angst vor anstehenden Operationen. Das führt nicht selten dazu, dass sie in der Nacht vor der Operation nur schlecht schlafen. Eine Aromatherapie-Massage vor einer Darmoperation könnte Patienten dabei helfen, in der Nacht vor der Operation besser zu schlafen und ruhiger zu werden, wie die vorliegende Studie zeigte.
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Begleiterkrankungen können das Sterberisiko von Darmkrebs-Patienten erhöhen. Dazu zählen auch die Sarkopenie und ganzheitliche Entzündungen, wie die vorliegende Studie zeigte. Durch Sarkopenie in Kombination mit systemischen Entzündungen verdoppelte sich nämlich das Sterberisiko von Patienten mit Darmkrebs im Stadium I bis III. Begleiterkrankungen sollten daher bei der Behandlung von Darmkrebs-Patienten nicht vernachlässigt werden.
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Übergewicht wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus. Das konnte auch bei Patienten mit Enddarmkrebs festgestellt werden. Forscher fanden nämlich heraus, dass übergewichtige Patienten einen schlechteren Krankheitsverlauf hatten als normalgewichtige Patienten. So hatten stark übergewichtige Patienten beispielsweise ein höheres Risiko, dass der Darmkrebs nach einer Operation an der gleichen Stelle wieder auftrat.
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Regelmäßige Bewegung scheint sich nicht nur positiv auf das Darmkrebs-Risiko auszuwirken, sondern sie scheint auch einen positiven Effekt auf den Krankheitsverlauf bei bereits bestehender Erkrankung zu haben. Dies fanden Forscher in einer aktuellen Studie heraus.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Wie bringt man Menschen dazu, sich umweltverträglicher zu verhalten? Vor dem Hintergrund dieser Frage liess eine Basler Psychologin die Teilnehmenden einer Studie kalt duschen. Wer sich regelmässig überwinden konnte, profitierte mehrfach. Noëmi Kern Obschon viele wissen, dass ihr Verhalten einen negativen Einfluss auf die Umwelt hat, tun sie sich schwer damit, anders zu handeln. «Vor allem dann, wenn die Veränderung mit einem empfundenen Verzicht einhergeht oder höhere Kosten mit sich bringt», sagt die Psychogin Dr. Lena Glaser. Sie kennt diese […]
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Forschende der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) haben untersucht, welche Faktoren beeinflussen, ob Krebspatient*innen psychoonkologische Unterstützung in Anspruch nehmen. Die Auswertung zeigt: Frauen und jüngere Menschen nutzen Angebote häufiger. Gleichzeitig erhielten am UniversitätsKrebszentrum Göttingen (G-CCC) rund 97 Prozent der untersuchten Patient*innen, die sich Unterstützung wünschten, eine entsprechende Betreuung. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „Journal of Cancer Research and Clinical Oncology“ veröffentlicht. Eine Krebsdiagnose und die anschließende Behandlung stellen Betroffene häufig nicht nur vor körperliche, sondern auch vor erhebliche seelische Herausforderungen. Ängste, […]
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Freiburger Forschende finden neuen Ansatz für die Entwicklung zielgerichteter Therapien gegen aggressive T-Zell-Leukämie / Veränderte Immunzellen greifen Krebszellen an und schonen wichtige gesunde Abwehrzellen / In Nature Communications veröffentlicht Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg haben einen neuen Ansatz entwickelt, um eine aggressive Form von Blutkrebs gezielt zu bekämpfen und dabei gesunde Immunzellen besser zu schonen. Bei der sogenannten T-Zell-akuten lymphoblastischen Leukämie (T-ALL) entstehen Krebszellen aus Zellen der körpereigenen Immunabwehr. Das erschwert die Behandlung, da bisher untersuchte Immuntherapien auch […]
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DDG fordert Kostenübernahme für Menschen mit hohem gesundheitlichem Risiko Fast jeder 5. Erwachsene in Deutschland hat Adipositas, also starkes Übergewicht. Medikamente wie Semaglutid können nicht nur das Gewicht senken, für bestimmte Wirkstoffe und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen ist auch ein Schutz vor schweren Folgeerkrankungen belegt. Doch die Behandlung kostet nach einer AOK-Schätzung rund 4.000 Euro jährlich und muss zur Gewichtsregulation selbst bezahlt werden. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fordert deshalb eine Kostenübernahme für Menschen mit hohem gesundheitlichem Risiko. Darüber informiert […]
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In Deutschland erhalten immer mehr Ärzt:innen die Bitte um Suizidassistenz. Zugleich wächst ihre Unsicherheit im Umgang damit, wie eine aktuelle Studie der Universitätsmedizin Halle zeigt. Dazu wurden im Jahr 2024 mehr als 600 Ärzt:innen befragt und die Ergebnisse mit Daten aus dem Jahr 2013 verglichen. Es besteht demnach ein Bedarf an Vorgaben und verlässlichen Kriterien für den assistierten Suizid. Die Daten wurden in der Fachzeitschrift „Deutsches Ärzteblatt International“ veröffentlicht. „Wer Hilfe bei der Selbsttötung sucht, wendet sich häufig an Menschen […]
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Ergebnisse der PreVitaCOV-Studie in eClinicalMedicine veröffentlicht PreVitaCOV ist eine der ersten großen Therapiestudien zu Post-COVID in Deutschland. Drei Institute für Allgemeinmedizin testeten unter Federführung des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) Prednisolon und B-Vitamine bei mehreren hundert Patientinnen und Patienten. Unter niedrig dosiertem Prednisolon gingen die Symptome nach vier Wochen statistisch signifikant stärker zurück als ohne Behandlung– am deutlichsten bei der Fatigue. Ob dieser Effekt im Alltag spürbar ist, bleibt jedoch offen. Die Ergebnisse sind im Fachjournal eClinicalMedicine erschienen. Würzburg. Anhaltende Erschöpfung, Atemnot, […]
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Die sogenannten GLP-1-Rezeptor-Agonisten – verabreicht als Spritze und neuerdings auch als Tablette – wurden inzwischen millionenfach verordnet und gelten als wichtiger Fortschritt in der Behandlung von Übergewicht, Fettleibigkeit und Diabetes. Doch welche Folgen haben die Medikamente für Zähne und Zahnfleisch? Eine neue Übersichtsarbeit im Journal of Dental Research von Forschenden um Dr. Nils Werner und Prof. Dr. Falk Schwendicke von der Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und digitale Zahnmedizin des LMU Klinikums zeigt: Die Wirkstoffe erhöhen das Risiko für verschiedene Probleme […]
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Zelltherapie mit behandelten weißen Blutkörperchen zeigt bei 96 Prozent der auswertbaren Patient*innen eine Besserung ihrer schweren Nebenwirkungen / Europäische Zulassung weniger als zwei Jahre nach Veröffentlichung des Wirkprinzips Eine Entdeckung aus Freiburg eröffnet neue Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatient*innen weltweit: Forschende des Universitätsklinikums Freiburg haben herausgefunden, wie sich schwere Nebenwirkungen von Krebsimmuntherapien mit einer speziellen Zelltherapie mit behandelten weißen Blutkörperchen lindern lassen. Eine klinische Phase II Studie mit 30 Patient*innen unter Freiburger Leitung liefert dafür wichtige Ergebnisse: Bei 96 Prozent der auswertbaren […]
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Wie gut ein Mensch seine Gefühle regulieren kann, lässt sich offenbar nicht an der Aktivität präfrontaler Hirnregionen ablesen, die typischerweise damit in Verbindung gebracht werden. Das zeigt eine internationale fMRT-Analyse von Dr. Maurizio Sicorello vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) und Prof. Dr. Carmen Morawetz von der Universität Innsbruck mit Daten von 2.175 Menschen aus 40 Studien. Die in Nature veröffentlichte Studie stellt verbreitete Annahmen über die neuronalen Grundlagen der Emotionsregulation infrage und zeigt, wo die aufgabenbasierte Bildgebung an ihre […]
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Internationale Expertinnen und Experten fordern Umdenken Hitze, Verkehrslärm und Luftverschmutzung können auch die psychische Gesundheit beeinträchtigen. Eine internationale Expertenkommission, die Earth-Brain-Health Commission, mit Beteiligung des Universitätsklinikums Tübingen, warnt vor steigenden Risiken für Depressionen, Angststörungen und andere psychische Erkrankungen. In der Fachzeitschrift Nature Mental Health fordert sie, psychische Gesundheit künftig zum festen Bestandteil der Umwelt- und Stadtplanung zu machen. Hitze und Lärm: Millionen Menschen betroffen Wenn sich Wohnungen im Sommer aufheizen, Straßenlärm den Schlaf stört oder Grünflächen fehlen, kann das nicht […]
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Berlin – Anlässlich der Verabschiedung des Gesetzes zur Reform der Notfallversorgung durch den Deutschen Bundestag weist der Bundesverband Geriatrie abermals auf die Notwendigkeit hin, geriatrische Kompetenz konsequent und regelhaft in der notfallmedizinischen Versorgung in Krankenhäusern einzubinden. Demografischer Wandel: Anstieg geriatrischer Fälle in der notfallmedizinischen Versorgung „In Anbetracht des demografischen Wandels muss die altersmedizinische Versorgung geriatrischer Patientinnen und Patienten auch im Bereich der Notfallversorgung konsequent eingebunden werden“, so Dirk van den Heuvel, Geschäftsführer des Bundesverbandes Geriatrie. „Bereits heute zeichnet sich ab, […]
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Aktualisiert im Leitlinienprogramm Onkologie: die S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Patientin mit Zervixkarzinom. Aufgrund neuer Studien wurden unter anderem die Empfehlungen zur Operation, zur Systemtherapie im fortgeschrittenen Stadium und zur Radiochemotherapie überarbeitet. Die Leitlinie entstand unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) für die Deutsche Krebsgesellschaft und unter Mitwirkung von 42 weiteren Fachgesellschaften und Organisationen. Finanziert wurde das Leitlinienupdate von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie. Das Zervixkarzinom […]
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Studie der Universitätsmedizin Mainz zeigt akute Auswirkungen von Tabakerhitzern auf das Herz-Kreislauf-System Bereits der einmalige Konsum von erhitztem Tabak kann unmittelbar die Funktion der Blutgefäße beeinträchtigen, den Blutdruck erhöhen und DNA-Schäden an Blutzellen verursachen. Das zeigt eine neue Studie unter Leitung der Universitätsmedizin Mainz. Die Forschenden untersuchten die unmittelbaren Auswirkungen von zwei hintereinander konsumierten Tabaksticks bei ansonsten gesunden Raucher:innen. Die Ergebnisse stellen Behauptungen infrage, wonach Tabakerhitzer für das Herz-Kreislauf-System wesentlich weniger schädlich seien als herkömmliche Zigaretten. Die Forschungsergebnisse wurden im […]
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