Neue Studien zu KHK / Herzinfarkt
Statine werden eingesetzt, um Cholesterinwerte zu senken und somit das Risiko für die koronare Herzkrankheit (KHK) oder deren Folgeerkrankungen zu senken. Wichtig ist hierbei jedoch, dass sich die Patienten an den Therapieplan halten, da die Statine sonst nicht wie gewünscht wirken können. Forscher fanden in der vorliegenden Studie jedoch heraus, dass sich mehr als jeder 5. Patient nicht an den Therapieplan hielt.
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Zu hohe Cholesterinwerte zu senken, ist ein wichtig Ziel bei der Behandlung einer koronaren Herzkrankheit (KHK) und bei deren Vorbeugung. In der Regel werden hierzu Statine eingesetzt, die jedoch mit Nebenwirkungen verbunden sein können.
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Die Herz-Kreislauf-Gesundheit spielt für die geistige Fitness im Alter eine Rolle. Dies zeigte die vorliegende Studie. Ältere Patienten mit einer besseren Herz-Kreislauf-Gesundheit hatten nämlich ein geringeres Risiko für Demenz und einen Abbau der Denkleistung als Personen mit einer geringeren Herz-Kreislauf-Gesundheit.
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Kokosnussöl oder Sonnenblumenöl? Welches Öl ist für das Herz-Kreislauf-System gesünder? Diese Frage stellten sich Wissenschaftler aus Indien. Sie kamen zu dem Schluss, dass es hinsichtlich der Cholesterinwerte keinen Unterschied macht, welches Öl vorzugsweise verwendet wird. Im Hinblick auf dem oxidativen Stress könnte jedoch das Kokosnussöl die Nase vorn haben.
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Die wahrgenommene Gesundheitskompetenz ist der Glaube daran, seine gesundheitlichen Ziele erreichen zu können. Wird die eigene Gesundheitskompetenz als gering empfunden, waren die Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit (KHK) weniger aktiv. Dies zeigten die Ergebnisse der hier vorliegenden Studie.
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Diese Übersichtsstudie fand eine eher mäßige Datenlage zum Effekt von Pilates bei chronischen, nicht ansteckenden Erkrankungen. Allgemein kann diese Sportart wohl die Fitness verbessern und könnte damit eine sinnvolle Ergänzung weiterer Bewegungsprogramme sein. Eventuell können manche Symptome, Muskelstärke und die Lebensqualität mit Bezug zur Gesundheit verbessert werden. Weitere Studien sollten allerdings mit besserer Methodik die Wirksamkeit von Pilates überprüfen […]
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Viel körperliche Bewegung kann die negativen Auswirkungen von Übergewicht mildern, so die These von manchen Wissenschaftlern. Amerikanische Forscher berichten in einer aktuellen Studie, dass das tatsächlich auf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zutrifft.
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Um das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit (KHK) aufzuhalten, ist es wichtig, dass sich die Patienten an den Therapieplan halten. Forscher identifizierten nun verschiedene Faktoren, die die Therapietreue der Patienten beeinflussten. Dazu zählten die körperliche Aktivität, die Cholesterinwerte, die Krankheitsdauer, das Geschlecht, der Bildungsstand und enge zwischenmenschliche Beziehungen.
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Nachdem verengte Blutgefäße mithilfe eines Ballonkatheters geweitet und mit Gefäßstützen stabilisiert wurden, erhalten die Patienten Medikamente, um das Risiko für dramatische Folgeereignisse zu reduzieren. Da diese Medikamente jedoch zu Blutungen führen können, wird derzeit viel diskutiert, wie lange diese nach dem Eingriff eingenommen werden sollten.
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Wenn Patienten eine Ballonkatheter-Behandlung hinter sich haben, bei denen Gefäßstützen (Stents) eingebracht wurden, sollten sie über einen längeren Zeitraum zwei Thrombozyten-Aggregations-Hemmer einnehmen, um das Risiko für Folgeerkrankungen zu reduzieren. Wie lang dieser Zeitraum sein sollte, ist von dem Alter der Patienten abhängig, wie die vorliegende Studie zeigte.
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Eine gesunde Lebensweise beinhaltet auch ein gesundes Körpergewicht. Mehr noch als das Körpergewicht schien jedoch das Verhältnis des Taillen- zum Hüftumfang (WHR) das Risiko für die koronare Herzkrankheit zu beeinflussten, wie diese Studie zeigte. War der WHR höher, erhöhte sich auch das Risiko, an einer KHK zu erkranken.
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Zu einer gesunden Lebensweise gehört auch, ein gesundes Körpergewicht zu halten. Wie wichtig dieses tatsächlich für die Herz-Kreislauf-Gesundheit ist, konnte die vorliegende Studie zeigen. In dieser fanden Wissenschaftler nämlich heraus, dass sich sowohl Untergewicht als auch starkes Übergewicht negativ auf das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und der koronaren Herzkrankheit auswirkt.
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Welchen Einfluss Alkohol auf das Risiko für Herzschwäche hat, ist umstritten. Schwedische Forscher fassten die Ergebnisse von 13 Studien zusammen und werteten sie neu aus. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass sich ein leichter Alkoholkonsum positiv auf das Herzschwäche-Risiko auswirkte, während eine ehemalige Alkoholabhängigkeit dieses negativ beeinflusste.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Studie der FAU rückt eine bestimmte Gruppe von Immunzellen als Bindeglied in den Fokus Menschen mit einer Neurodermitis entwickeln im Laufe der Zeit häufig zusätzlich ein allergisches Asthma. Der Grund dafür ist noch weitgehend unklar. Zwei Publikationen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) rücken nun bestimmte Immunzellen als Verantwortliche in den Fokus, die basophilen Granulozyten. In einer Studie* unterbanden die Forschenden die Bildung dieser Zellen, während gereizte Haut mit einem Allergen in Kontakt war. Die Entzündungs-Reaktion führte bei den Tieren daraufhin nicht […]
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Ein bundesweites Projekt verbindet medizinische, psychosoziale und genetische Aspekte der Versorgung nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Die Leitung liegt beim Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, das Zentrum für plötzlichen Herztod und Kardiogenetik an der Universitätsmedizin Frankfurt bringt seine besondere Expertise in der genetischen Ursachenklärung und der Prävention für Angehörige ein. Die Reanimation war erfolgreich, der Patient hat überlebt. Doch die medizinische Akutversorgung ist nur der erste Schritt. Viele Betroffene benötigen langfristige Unterstützung, um mit den körperlichen und psychischen Folgen umzugehen. Genauso wichtig bleibt zu klären: […]
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Tübinger Forschungsteam entschlüsselt einen bislang unbekannten Abwehrmechanismus Wie wehren sich menschliche Zellen gegen das Ebolavirus – und wie gelingt es dem Virus, diese Abwehr zu umgehen? Ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Tübingen hat gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Hamburg und Greifswald einen bislang unbekannten Abwehrmechanismus identifiziert: Das Zellprotein CD81 kann bestimmte Schritte einer Ebola-Infektion hemmen. Gleichzeitig nutzt das Virus zwei seiner eigenen Proteine, um CD81 entgegenzuwirken. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal The EMBO Journal veröffentlicht und könnten langfristig neue Perspektiven […]
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Überlebende Krebszellen zeigen nach Chemotherapie zeitlich begrenzte Schwachstellen / Ansatz könnte neue Behandlungsstrategien gegen Rückfälle ermöglichen / Publikation in Cell Metabolism Einige Leukämiezellen überstehen selbst eine intensive Chemotherapie und können später einen Rückfall auslösen. Ein neues Forschungskonzept beschreibt nun, wie gerade dieser Überlebenskampf der Zellen vorübergehende Schwachstellen erzeugen könnte. Die Idee: Eine erste Therapie versetzt Krebszellen in einen besonderen Zustand, den eine zweite, zeitlich abgestimmte Behandlung gezielt ausnutzt. Das Konzept wurde am 3. November 2026 im Fachmagazin Cell Metabolism vorgestellt. […]
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Im Journal of Health Monitoring sind am 4.11.2026 zwei Beiträge mit neuen Daten aus dem Robert Koch-Institut zur Schlafdauer und zur Häufigkeit und Dauer des Mittagsschlafs erschienen, außerdem ein systematischer Review zu psychosozialen Co-Benefits, die mit klimapolitischen Maßnahmen einhergehen. Eine anhaltend zu kurze oder zu lange Schlafdauer ist mit einer Vielzahl gesundheitlicher Risiken assoziiert. Auch ein Mittagsschlaf als 60 Minuten oder mehr wird mit negativen gesundheitlichen Folgen in Verbindung gebracht. In ihrer Arbeit zur Schlafdauer stellen die Forschenden aus dem […]
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20. Diabetes Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft vom 13. bis 14. November 2026 Moderne Technik entlastet Frauen, nimmt ihnen aber nicht alle Therapieentscheidungen ab Dresden – In der zweiten Zyklushälfte wirkt Insulin bei vielen Frauen mit Typ-1-Diabetes weniger stark: Sie benötigen mehr Insulin, um ihre Blutzuckerwerte im Zielbereich zu halten. Eine Beobachtungsstudie mit 77 Frauen und 380 Menstruationszyklen zeigt, dass in dieser Phase trotz automatisierter Insulinabgabe sowohl die tägliche Insulinmenge als auch die durchschnittlichen Blutzuckerwerte höher waren (1). Die individuellen […]
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BVF und Projekt: Grippeschutz informieren über Influenza-Impfschutz in der Schwangerschaft München/Berlin: Die Impfquote in Deutschland ist zu niedrig. Lediglich 23 Prozent der Schwangeren waren in der Saison 2024/2025 gegen Grippe geimpft (1). Der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e. V. (BVF) und das Projekt: Grippeschutz weisen zu Beginn der Impfsaison jetzt im Herbst deutlich auf das erhöhte Erkrankungsrisiko in der Schwangerschaft und den doppelten Nutzen der Grippeimpfung hin: Die Impfung senkt das Risiko schwerer Verläufe bei der werdenden Mutter und […]
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Amelie Schmidt erforscht, wie digitale Angebote die Schmerztherapie ergänzen können. Für die Entwicklung einer app-gestützten Nachbehandlung chronischer Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen wurde die Doktorandin der Universität Witten/Herdecke jetzt mit dem Förderpreis für Schmerzforschung ausgezeichnet. Die Doktorandin Amelie Schmidt von der Universität Witten/Herdecke (UW/H) ist mit dem Förderpreis für Schmerzforschung der Deutschen Schmerzgesellschaft ausgezeichnet worden. Sie erhielt den mit 7.000 Euro dotierten ersten Preis in der Kategorie „Klinische Forschung“ für ihre wissenschaftliche Publikation zur app-gestützten Nachbehandlung von Kindern und Jugendlichen […]
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Würzburger Neurologen werteten mehr als 2.000 Gespräche mit jAImes aus. Die Ergebnisse zeigen, wie sicher der KI-Assistent ist und warum eine kontinuierliche Kontrolle wichtig bleibt Würzburg. Wer kennt es nicht: Man sitzt vor seiner Ärztin oder seinem Arzt, hat ein Dutzend Fragen, aber nicht genügend Zeit, diese zu stellen, traut sich nicht, vergisst die Hälfte oder man kann sich die Antworten nicht richtig merken. Zwar können klassische Suchmaschinen wie Google oder Dialoge mit KI-gestützten Chatbots wie ChatGPT hilfreiche Informationen zur […]
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Magen-Darm-Tumoren sind weltweit für mehr als ein Drittel aller krebsbedingten Todesfälle verantwortlich. Eine wichtige Rolle bei der körpereigenen Abwehr könnten sogenannte MAIT-Zellen spielen. Sie erkennen und zerstören Tumorzellen, doch im Tumorgewebe ist ihre Funktion oft eingeschränkt. Ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin unter der Leitung von Katja Kotsch untersuchte sie nun bei fünf Krebsarten des Magen-Darm-Trakts: Auf MAIT-Zellen im Tumor ist der aktivierende Rezeptor NKG2D bei allen fünf verringert. Beim Leberzellkarzinom (HCC) hängt dies zudem mit dem Überleben der […]
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Zweifel an der Evidenz streuen, Kritiker:innen diskreditieren, Regulierung als Eingriff in die Freiheit darstellen: Das Geschäftsmodell sozialer Medien ähnelt jenem der Tabakindustrie, sagt ÖAW-Mitglied Barbara Prainsack. Im Interview erklärt sie, wo die nationale Gesetzgebung an ihre Grenzen stößt und warum ein globales Abkommen der WHO nötig wäre. Soziale Medien sind nicht dasselbe wie Zigaretten, aber die Parallelen sind auffällig: Auch die Tabakindustrie säte jahrzehntelang Zweifel an der Evidenz, bevor Staaten mit reagierten. Heute, so Barbara Prainsack, stehen wir bei Social […]
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Die Pilzsaison hat dieses Jahr spät begonnen. Doch beim Sammeln ist Vorsicht geboten – nicht jeder Pilz ist essbar. In der MHH behandeln Ärztinnen und Ärzte derzeit erneut Opfer lebensgefährlicher Pilzvergiftungen. Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) meldet eine Zunahme schwerer Vergiftungsfälle. Diesen Herbst erlitten bisher vier Patienten eine Pilzvergiftung. Zwei überlebten dank eines Gegengifts, einer erhielt erfolgreich eine neue Leber. Der vierte Patient starb. Hauptverursacher der Vergiftungen ist der Knollenblätterpilz. Viele Betroffene stammen aus Ländern wie Russland, der Ukraine, dem […]
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Wie erkennt das menschliche Immunsystem Archaeen, die natürlicherweise im Darm vorkommen? Ein Forschungsteam des Forschungszentrums Borstel, Leibniz Lungenzentrum (FZB) und der Medizinischen Universität Graz hat untersucht, wie Immunzellen auf die beiden häufig vorkommenden Darmarchaeen Methanosphaera stadtmanae und Methanobrevibacter smithii reagieren. Dabei zeigte sich, dass beide ein ähnliches Immunprogramm auslösen, sich jedoch hinsichtlich der Geschwindigkeit und Stärke der Immunaktivierung unterscheiden. Entscheidend ist offenbar die Menge der archaeellen RNA, die in die Immunzellen gelangt. Archaeen sind eine eigenständige Gruppe von Mikroorganismen, die […]
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