Neue Studien zu Leukämie
Zusammenfassend fanden die Forscher, dass Munderkrankungen eine typische Begleiterscheinung der akuten lymphatischen Leukämie bei Kindern sind. Die Häufigkeit und der Schweregrad von Munderkrankungen war allerdings besonders während des Beginns der chemotherapeutischen Behandlung erhöht. Gerade in der Induktionsphase sollte also stärker vorbeugend auf die Mundschleimhaut geachtet werden.
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Die Forscher schließen aus ihren Ergebnissen, dass die Zahl der weißen Blutkörperchen bei einer neudiagnostizierten akuten Promyelozytenleukämie (APL) mit niedrigem bis mittlerem Risiko eine Optimierung der Therapie erlauben kann. Die seit Einführung der Therapie mit ATRA (All-trans-Retinsäure) bereits recht guten Heilungsraten bei der APL könnten somit noch verbessert werden. Patienten mit hoher Leukozytenzahl litten häufiger als andere unter dem Differenzierungssyndrom […]
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Zusammengefasst präsentierte diese Studie Lenalidomid als sichere Behandlung für Patienten mit niedrigriskantem MDS ohne del(5q), bei denen eine vorhergehende Behandlung zur Stimulierung der Erythrozyten gescheitert war. Die durch Lenalidomid bedingten Nebenwirkungen betrafen vorwiegend das blutbildende System selbst. Insgesamt waren die Nebenwirkungen gut vorhersehbar und können durch geeignete Maßnahmen kontrolliert werden, um eine bestmögliche Behandlung mit Lenalidomid zu ermöglichen.
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Die Behandlung mit Tyrosinkinase-Hemmern führte bei Patienten mit einer chronisch myeloischen Leukämie nicht häufiger zu weiteren Krebserkrankungen als es ohne die Vorerkrankung zu erwarten wäre. Auch war das durchschnittliche Gesamtüberleben der mit den neuen Medikamenten behandelten Patienten, mit oder ohne weiterer Krebsdiagnose, nicht unterschiedlich. Patienten müssen sich demnach während der Behandlung ihrer Leukämie nicht über weitere Krebserkrankungen als Nebenwirkung der Therapie sorgen.
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Zusammenfassend fand die türkische Studie, dass die Patienten in chemotherapeutischer Behandlung mit dem Lavendelöl eine Besserung ihrer grundlegenden Angst zeigten. Ebenso verbesserte sich die Schlafqualität infolge der Behandlung mit Lavendel. Die Ergebnisse bestätigen damit die bereits lange beschriebenen Effekte des traditionellen Mittels und zeigen seinen Wert auch zur Unterstützung von Krebspatienten.
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Die Arbeit mit Faser-Kunststoff-Materialien erhöhte in der untersuchten Arbeitergruppe das spätere Risiko, an einer akuten myeloischen Leukämie zu erkranken. Dies war vor allem dann messbar, wenn Arbeiter dem Styrol in höheren Konzentrationen ausgesetzt waren. Bis zum Auftreten der Krankheit konnten dabei mehr als 15 Jahre vergehen. Allerdings ist die AML glücklicherweise eine seltene Erkrankung mit etwa 3 Neuerkrankungen pro 100000 Menschen im Jahr.
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DGP – Die Ergebnisse der Analyse bestätigen, dass die Therapie mit ATRA in Kombination mit Arsentrioxid (ATO) tatsächlich heilenden Charakter bei der akuten Promyelozytenleukämie (APL) hat. Selbst nach Rückfall kann die Therapie erneut greifen und dem Großteil der Patienten wieder Zeit ohne diese schwere Erkrankung gewinnen.
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DGP – Zusammenfassend fanden die Forscher, dass Patienten mit einer fortgeschrittenen AML oder nach einem Rückfall mit AML mit Mutation des IDH1-Gens gut wirksam mit Ivosidenib behandelt werden konnten. Die Dosierung von 500 mg täglich schien dabei am besten vertragen zu werden – hiermit kam es zu weniger ernsten unerwünschten Effekten und Nebenwirkungen.
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DGP – Zusammenfassend wurde Gemtuzumab-Ozogamicin in der EU zur Behandlung von Patienten ab 15 Jahren mit akuter myeloischer Leukämie zugelassen. Das Mittel wirkt bei den Patienten, die den Biomarker CD33 besitzen. Frühere Nebenwirkungen des Medikaments treten mit einem verbesserten Behandlungsmuster deutlich seltener auf.
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Für Patienten, die unter dem Morbus Waldenström, der Makroglobulinämie, leiden, zeigte die Kombination von Ibrutinib und Rituximab gute Wirkung. Deutlich mehr Patienten konnten mit dieser Kombination ohne Krankheitsfortschritt leben als mit der Placebo-Rituximab-Behandlung. Dies traf sowohl auf Patienten zu, die bereits einen Rückfall unter Rituximab mit Chemotherapie erlitten hatten, als auch für die Patienten, deren Erkrankung bisher noch nicht behandelt worden war.
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Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass eine zweijährige Erhaltungstherapie mit Rituximab das progressionsfreie Überleben von älteren Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), die eine Erstlinientherapie erhalten haben, deutlich verbessert. Die andauernde Therapie mit Rituximab scheint sicher, jedoch werden weitere Studien zu den langfristigen Effekten benötigt.
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Die Ergebnisse der Patientendaten zeigen, dass vor der Zulassung von Rituximab die Durchführung einer Splenektomie, als der Entfernung der Milz, bei Patienten mit diffus großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) und Milzbefall im Stadium I mit einem verbesserten Überleben zusammenhing. Durch die verstärkte Anwendung von Rituximab seit 2006 wurde die Zahl der Splenektomien geringer. Die Überlebensergebnisse wurden dadurch jedoch nicht beeinträchtigt.
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Ein spezialisiertes Depressionsprogramm für Patienten mit Krebserkrankungen kann zwar wirkungsvoll gegen Depressionen helfen und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern – eine Hilfe gegen die Krebserkrankung ist eine solche Behandlung aber wohl leider nicht. Trotzdem: selbst wenn antidepressive Programme nicht lebensverlängernd wirken, so können sie doch einen Beitrag leisten, die verbleibende Zeit so gut wie möglich zu nutzen.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Hitze hat bei einem Viertel der Befragten die Urlaubserholung stark oder sehr stark beeinträchtigt. Dennoch hat sich die große Mehrheit gut erholt: 86 Prozent der Menschen, die in diesem Sommer bereits Urlaub hatten, bewerteten ihre Erholung als gut oder sehr gut. Besonders wichtig für eine gelungene Auszeit waren Sonne und Natur, ein Ortswechsel sowie Zeit mit der Familie. Viele nutzten die freie Zeit zudem bewusst für ihre Gesundheit: Sieben von zehn Befragten bewegten sich mehr oder trieben Sport, 69 Prozent […]
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Adipositas betrifft in Deutschland etwa 19,7 Prozent der Erwachsenen. Die Fettleibigkeit belastet nicht nur die Gelenke, sondern verändert auch das Immunsystem der Betroffenen. Leipziger Forschende fanden im Blut von Menschen mit Adipositas dieselben entzündungsfördernden Immunzellen vermehrt wie bei Rheumakranken. Nach einer Magenband-Operation und starkem Gewichtsverlust bildeten sich die Veränderungen weitgehend zurück. Die Ergebnisse zeigen einen immunologischen Zusammenhang zwischen Adipositas und rheumatoider Arthritis (RA) – und werfen neue Fragen für die Behandlung auf. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen sogenannte intermediäre Monozyten, […]
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In einem aktuellen Übersichtsartikel hinterfragt die Mannheimer Gesundheitspsychologin Prof. Dr. Jutta Mata die bisherige Forschung, die Essverhalten vorwiegend als individuelle Aktivität betrachtet. Sie plädiert dafür, Mahlzeiten zukünftig in ihrem sozialen Kontext zu untersuchen und Maßnahmen für eine gesündere Ernährung an diesem Ansatz auszurichten. Der Artikel erschien in Nature Reviews Psychology. Das Thema Ernährung ist eine große Herausforderung unserer Zeit – sowohl für die individuelle und öffentliche Gesundheit als auch für die „Gesundheit“ unseres Planeten. Vielfach wurden in den letzten Jahren […]
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Mehr als vier Millionen Menschen in Deutschland leben mit oder nach einer Krebserkrankung. Bei vielen von ihnen endet bestenfalls die medizinische Behandlung, nicht aber deren Folgen. Eine neue Studie der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd zeigt, dass Veränderungen in Liebe, Nähe und Sexualität Jahre anhalten können und sich auf die psychische und körperliche Gesundheit, das Körperbild, soziale Beziehungen sowie Partnerschaft und Intimität auswirken. Trotzdem sprechen Betroffene, Fachpersonal aus Medizin, Pflege, Reha oder Beratung selten von sich aus darüber. Es entsteht ein […]
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Tübinger Forschungsteam ordnet neues Krankheitsverständnis und Therapieperspektiven ein Die Metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatohepatitis (MASH) galt lange vor allem als Erkrankung einer verfetteten und zunehmend entzündeten Leber mit erhöhtem Risiko für Leberkrebs. Heute zeichnet die Forschung ein deutlich komplexeres Bild: Stoffwechsel, Immunsystem, Fettgewebe, Darm und Mikrobiom wirken bei Entstehung und Fortschreiten zusammen – und MASH beeinflusst auch andere Erkrankungen im Körper. Zwei aktuelle Übersichtsarbeiten in Nature, federführend konzipiert von Forschenden der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen, führen den aktuellen Wissensstand zu Krankheitsmechanismen […]
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An der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg durchgeführte Verhaltensstudie zeigt: Für eine effektive Hitzeprävention fehlen klare, leicht verständliche Schwellenwerte, wann Hitzeschutz angezeigt ist, sowie das Verständnis in der Bevölkerung für die physiologisch relevante „gefühlte“ Temperatur. Eine aktuelle, am Zentrum für Präventivmedizin und Digitale Gesundheit (CPD) der Medizinischen Fakultät Mannheim unter der Leitung von Vincent Brugger durchgeführte Studie hat erstmals systematisch untersucht, wie Menschen in Deutschland Wetterinformationen interpretieren und ab welchem Punkt sie Schutzmaßnahmen gegen Hitze und UV-Strahlung planen. Die […]
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Welt-Alzheimertag am 21. September / Lebensstil kann Alzheimer-Risiko beeinflussen / Frühe Diagnose eröffnet neue Therapieoptionen Nicht jede Vergesslichkeit ist ein Anzeichen für Alzheimer. Wenn jedoch vertraute Abläufe nicht mehr funktionieren, die Orientierung schwerfällt oder Angehörige deutliche Veränderungen bemerken, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden. Auch wenn sich eine Alzheimer-Erkrankung nicht sicher verhindern lässt, gibt es beeinflussbare Faktoren, die mit einem geringeren Alzheimer-Risiko zusammenhängen. Dazu zählen etwa Bewegung, die Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, Nichtrauchen sowie geistige und soziale Aktivität. Darauf […]
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Alleinsein kann guttun. Einsamkeit belastet hingegen – besonders, wenn sie länger anhält. Anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21. September veröffentlicht die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e. V. (AFI) den dritten Teil ihrer dreiteiligen Presseserie zur Demenzprävention. Im Mittelpunkt stehen diesmal soziale Kontakte, Einsamkeit und Depressionen sowie die Frage, warum seelische Gesundheit auch für die Gehirngesundheit wichtig ist. Laut der Lancet Commission 2024 zählen Depressionen und soziale Isolation zu den 14 modifizierbaren Risikofaktoren für Demenz. Dem Bericht zufolge könnten weltweit theoretisch rund […]
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Ein neuer Ansatz könnte die Wirksamkeit von Immuntherapien bei bestimmten Krebserkrankungen verbessern: Statt Krebszellen direkt anzugreifen, richtet sich die Therapie gegen die Tumorumgebung. An Gewebeschnitten von Patient:innen mit Lungen- und Eierstockkrebs zeigen Forschende des Bosch Health Campus, der Universität Stuttgart und der Uniklinik Jena, wie ein neu entwickelter Antikörper das Tumorgewebe angreift und eine Immunreaktion gegen den Tumor auslöst. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Science Advances erschienen (DOI: 10.1126/sciadv.aee2124). Stuttgart, 14. September 2026 – Ein Tumor besteht aus weit […]
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Wie viele Lebensjahre gehen in der Bevölkerung durch Krankheiten, gesundheitliche Einschränkungen und Todesfälle verloren? Das Robert Koch-Institut stellt im Rahmen der nationalen Krankheitslaststudie neue Daten bereit. Erstmals können auch Trends über mehrere Jahre dargestellt werden (2017 bis 2022). Zudem wurde die Krankheitslast, neben bereits vorhandenen Betrachtungen zum Beispiel zu kardiovaskulären Erkrankungen, Krebs oder Verkehrsunfällen, für weitere Krankheiten berechnet, darunter Asthma, Arthrose und Parkinson. „Mit der Berechnung der verlorenen Lebensjahre können Krankheiten verglichen und ihre Auswirkungen auf Bevölkerungsebene abgebildet werden“, erläutert […]
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Im Alter verändert sich nicht nur der Körper, sondern auch das Immunsystem. Infekte verlaufen schwerer als noch in jüngeren Jahren, Impfungen können schwächer wirken, und zugleich nimmt die Neigung zu chronischen Entzündungen zu. Was diese Immunalterung – in der Medizin spricht man auch von Immunseneszenz – für die Entstehung, den Verlauf und die Behandlung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen bedeutet, diskutierten Expertinnen und Experten der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und Klinischen Immunologie e. V. (DGRh) auf der Kongress-Pressekonferenz am 12. September 2026. Diese […]
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Tag der Patientensicherheit am 17. September Berlin – Das Gelingen einer schweren Krebsoperation hängt maßgeblich von der fachgerechten Durchführung des Eingriffs ab. Nicht minder wichtig ist jedoch das Beherrschen von Komplikationen, die nach der Operation auftreten können – hier zählen Leistungsfähigkeit und Schnelligkeit des Gesamtsystems der jeweiligen Klinik. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH) fordert daher die verpflichtende Angabe der Sterblichkeitsrate in Folge von Komplikationen in den Qualitätsberichten der Kliniken, die sogenannte Failure-to-Rescue-Rate (FTR). „Das ist eine faire und […]
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Patientensicherheit im Klinikalltag Berlin – Menschen mit Diabetes sollten einen Krankenhausaufenthalt gut vorbereiten und ihre Erkrankung bereits bei der Aufnahme aktiv ansprechen. Denn nur wenn Therapiepläne, das Insulinschema, Medikamente sowie Informationen zu Glukosesensoren oder Insulinpumpen frühzeitig vorliegen, kann das Klinikteam die Diabetesbehandlung von Beginn an sicher mitplanen. Auch wenn Diabetes nicht der eigentliche Aufnahmegrund ist, kann die Stoffwechselerkrankung einen operativen Eingriff und den Behandlungsverlauf entscheidend beeinflussen. Anlässlich des Tages der Patientensicherheit am 17. September 2026 zeigt die Deutsche Diabetes Gesellschaft […]
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