Neue Studien zu Arthritis / Rheuma
Eine Kohortenstudie mit 11 641 erwachsenen Psoriasis-Patienten ab 66 Jahren fand, dass Biologika gegen IL-12, IL-23 und IL-17 mit einer 35 % niedrigeren Rate schwerer Infektionen assoziiert waren. Ältere systemische Wirkstoffe, beispielsweise Methotrexat, waren nicht mit höherer oder niedrigerer Infektionsrate assoziiert.
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Eine Kohortenstudie mit 11 641 erwachsenen Psoriasis-Patienten ab 66 Jahren fand, dass Biologika gegen IL-12, IL-23 und IL-17 mit einer 35 % niedrigeren Rate schwerer Infektionen assoziiert waren. Ältere systemische Wirkstoffe, beispielsweise Methotrexat, waren nicht mit höherer oder niedrigerer Infektionsrate assoziiert.
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Eine beobachtende Kohortenstudie zeigte, dass Patienten mit PsA bereits in frühen Stadien der Erkrankung eine höhere Rate an Begleiterkrankungen und Herz-Kreislauf-Risikofaktoren aufweisen. Dies seien demnach womöglich nicht nur Konsequenzen langwährender chronisch-entzündlicher Prozesse.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse fand, dass im Laufe des Lebens jeder 5. Patient mit rheumatoider Arthritis (RA) Angststörungen, jeder 3. Patient eine depressive Störung entwickelt. Dieses hohe Risiko für psychische Begleiterkrankungen sollte in der RA-Behandlung berücksichtigt werden, um Betroffene früh zu identifizieren und ihnen bestmöglich zu helfen.
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Junge Patienten mit oligoartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis (JIA) haben nach einer retrospektiven Beobachtungsstudie die höchste Chance für eine anhaltende klinische Remission nach Beendigung der medikamentösen Behandlung im Vergleich zu jungen Patienten mit polyartikulärer JIA.
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Eine Remission zu erreichen ist nach einer Beobachtungsstudie über 5 076 Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) schwieriger, wenn mehrere prognostisch nachteilige Risikofaktoren vorliegen. Das Vorliegen von mindestens 3 Risikofaktoren beeinflusste sowohl den Verlauf der Erkrankung der Patienten als auch die Therapieentscheidungen der behandelnden Ärzte, unabhängig von der Krankheitsaktivität.
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Junge Patienten mit oligoartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis (JIA) haben nach einer retrospektiven Beobachtungsstudie die höchste Chance für eine anhaltende klinische Remission nach Beendigung der medikamentösen Behandlung im Vergleich zu jungen Patienten mit polyartikulärer JIA.
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Eine klinische Langzeiterweiterungsstudie (Phase 3) mit 2 915 Patienten mit rheumatoider Arthritis fand keine neuen Sicherheitssignale mit dem Anti-GM-CSF-Antikörper Otililmab über bis zu 2,5 Jahre.
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Medical NEWS Report
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In einer randomisierten Langzeit-Erweiterungsstudie mit 996 Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) über bis zu 96 Wochen blieb mit reduzierter Dosis von Baricitinib (von 4 mg auf 2 mg) eine niedrige Krankheitsaktivität oder Remission bei 59,9 % der Patienten erhalten und konnte bei Wiederaufflammen der RA meist erfolgreich mit höherer Dosis wiedergewonnen werden. Bei fortgeführter Therapie mit 4 mg Baricitinib behielten jedoch mehr Patienten (70,2 %) ihre niedrige Krankheitsaktivität bei.
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Die Wirksamkeit von biologischen krankheitsmodifizierenden antirheumatischen Medikamenten (bDMARD) bei Patienten mit RA mit RF/ACPA im Vergleich zu Patienten ohne diese Autoantikörper ist vergleichbar, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 28 randomisiert-kontrollierte Studien. Dabei scheinen weder der Wirkmechanismus, die Vorbehandlung oder die jeweils individuell genutzte Medikation einen Unterschied zu machen.
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Der Januskinase-Hemmer (JAKi) Ivarmacitinib könnte eine Behandlungsoption für Patienten mit rheumatoider Arthritis darstellen, die ungenügend auf eine bisherige Behandlung mit konventionellen, synthetischen, krankheitsmodifizierenden Wirkstoffen ansprechen. Die Wirksamkeit im Placebovergleich zeigte eine Phase-3-Studie nun mit 566 Patienten über 1 Jahr, mit einem Sicherheitsprofil, das gut zu managen und ähnlich zu dem anderer JAKi war.
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Eine prospektive Kohortenstudie mit 363 211 Erwachsenen in Europa fand, dass ein gesundes Schlafverhalten und mittlere körperliche Aktivität mit einem reduzierten Risiko zur Entwicklung einer rheumatoiden Arthritis assoziiert sind. Beide Aspekte gemeinsam könnten demnach auch genetische Risikofaktoren ausgleichen.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Meningokokken-Infektionen treten in Deutschland selten auf, können jedoch innerhalb weniger Stunden einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen. Die Stiftung Kindergesundheit weist auf die Bedeutung einer frühzeitigen Erkennung sowie auf die erweiterten Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) hin, die sowohl Säuglinge, Kinder und Jugendliche, aber auch die allgemeine Bevölkerung durch sogenannten Gemeinschaftsschutz, besser schützen sollen. Meningokokken sind Bakterien, die bei jeder zehnten Person im Nasen-Rachen-Raum vorkommen, ohne Infektionen oder Beschwerden zu verursachen. In den meisten Fällen handelt es sich um harmlose Varianten, die […]
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Nicht rechtzeitig behandelte Infektionen der Zähne oder des Zahnhalteapparates, aber auch Infektionen durch Zahnbehandlungen selbst, können zu dem lebensbedrohlichen Notfall Sepsis führen. Sepsis zählt mit schätzungsweise 140.000 Todesfällen jährlich zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland – und entsteht in rund 80 Prozent der Fälle außerhalb des Krankenhauses. Berlin, Die Sepsis-Stiftung weist auf die unterschätzte Gefahr schwerer Infektionen im Mundraum und Sepsis hin. Sie betont die Bedeutung einer guten Mundgesundheit sowie einfacher Präventionsmaßnahmen. Zahn- und Zahnfleischinfektionen können sich ausbreiten Infektionen an einem […]
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Climate & Health, Environmental Health, EPI Am 11. Juni 2026 findet der bundesweite Hitzeaktionstag unter dem Motto „Gemeinsam vorsorgen für Extremhitze“ statt. Er macht auf gesundheitliche Risiken extremer Hitze aufmerksam und stärkt Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung. Helmholtz Munich unterstützt die Initiative gemeinsam mit über 100 Institutionen aus Deutschland und Österreich. Parallel stellt das WHO Regionalbüro für Europa in Berlin einen überarbeiteten Leitfaden für Hitzeaktionspläne vor, der die Empfehlungen von 2008 aktualisiert und praxisnahe Grundlagen für den Hitzeschutz bietet. Hitze […]
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Weltblutspendetag am 14. Juni Köln – Die Blutgruppe 0 spielt in der Notfallmedizin eine besondere Rolle. Menschen mit Blutgruppe 0 negativ gelten als sogenannte Universalspender, weil ihre roten Blutkörperchen im Ernstfall nahezu allen Patientinnen und Patienten transfundiert werden können. Gerade bei schweren Unfällen oder Notoperationen, wenn die Blutgruppe der Betroffenen noch nicht bestimmt werden kann, kommen diese Blutkonserven zum Einsatz. Anlässlich des Weltblutspendetags am 14. Juni weist die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e. V. (DGTI) deshalb auf die hohe […]
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Multizentrische VICToRY-Studie zu hochdosiertem Vitamin C zeigt keinen Nutzen bei schweren Verbrennungen und deutet auf mögliche Risiken hin Eine internationale, randomisierte klinische Studie unter der Leitung des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) und der kanadischen Queen’s University in Kingston kommt jetzt zu einem klaren Ergebnis: Hochdosiertes intravenöses Vitamin C verbessert bei Schwerbrandverletzten weder Überleben noch Organdysfunktion und könnte möglicherweise sogar schädlich sein. Würzburg. Schwere Verbrennungen lösen eine massive Entzündungsreaktion sowie oxidativen Stress aus. Vitamin C gilt als starkes Antioxidans und wird seit […]
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Heidelberger Experten haben ein KI-System entwickelt, das Hirntumoren anhand gewöhnlicher mikroskopischer Gewebeschnitte mit bislang unerreichter Genauigkeit klassifizieren kann. Das System erkennt anhand digitalisierter Standardfärbungen mehr als 100 molekulare Untergruppen von Tumoren des zentralen Nervensystems, liefert Ergebnisse innerhalb weniger Minuten und könnte die Diagnostik von Hirntumoren weltweit beschleunigen. Tumoren des Gehirns und Rückenmarks sind äußerst vielgestaltig. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass viele dieser Tumoren nur dann zuverlässig diagnostiziert werden können, wenn neben dem mikroskopischen Erscheinungsbild auch ihre molekularen […]
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Größte genetische Studie zu Angstsymptomen mit Würzburger Beteiligung Angst ist ein lebenswichtiges Warnsystem des Menschen. Doch bei Millionen Betroffenen gerät diese Funktion aus dem Gleichgewicht und entwickelt sich zu einer belastenden Erkrankung. Eine neue internationale Studie mit fast 700.000 Teilnehmenden liefert nun in „Nature Human Behaviour“ die bislang umfassendsten Hinweise auf die genetischen Grundlagen von Angst – und bringt damit ein jahrzehntelanges Forschungsziel einen großen Schritt voran. Würzburg. Angst, Furcht und auch Sorgen sind normale Stressreaktionen, die uns helfen, aufmerksam zu […]
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Zu viel Cholesterin im Blut erhöht das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Neben Medikamenten sind dann Lebensstilfaktoren wie gesunde Ernährung und Bewegung wichtig. Wie stark lassen sich damit die Werte senken? Ein Herz- und Fettstoffwechselspezialist klärt auf / Zum Tag des Cholesterins (12. Juni) (Frankfurt a. M./Leipzig) Ernährungstipps von Promis und Influencern machen in sozialen Medien immer wieder die Runde. Aktuell wird etwa der Verzehr von Haferbrei oder der Verzicht auf Eier wegen günstiger Effekte auf den Cholesterinspiegel propagiert. Für viele Menschen mit […]
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Anlässlich der heutigen Veröffentlichung einer Studie des DZNE Magdeburg macht die Alzheimer Forschung Initiative (AFI) auf das Potenzial digitaler Messverfahren für die Erforschung kognitiver Veränderungen aufmerksam. Die von der AFI geförderte Studie unter Leitung von Dr. David Berron zeigt, dass sich Gedächtnisveränderungen bei Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung mithilfe Smartphone- oder Tablet-basierter Tests erfassen lassen. Die wissenschaftliche Auswertung und Veröffentlichung liegen beim DZNE in Kooperation mit Universitätskliniken in Deutschland, der University of Wisconsin-Madison in den USA und dem Magdeburger Start-up […]
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Forschungsteam aus Oldenburg und Lübeck vergleicht Trends der Melanomsterblichkeit in Deutschland und den Nachbarländern Deutschland ist das einzige Land auf der Welt mit einem bevölkerungsweiten Hautkrebsscreening. Der Nutzen ist seit Jahren umstritten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Klinischen Landesauswertungsstelle Niedersachsen (KLast), des Epidemiologischen Krebsregisters Niedersachsen (EKN) und der Universität zu Lübeck präsentieren nun Ergebnisse einer Untersuchung, die Zweifel an der Wirksamkeit des Programms verstärken. Die heute in JAMA Dermatology veröffentlichte Studie untersucht, ob das Screening dazu beiträgt, die Sterblichkeit am malignen […]
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Wählerisches Essverhalten – das sogenannte „Picky Eating“ – ist eine Herausforderung, die den meisten Eltern vertraut ist. Für Familien mit autistischen Kindern kann extremes selektives Essen den Alltag jedoch enorm belasten und bei Kindern bereits in jungen Jahren zu schweren Nährstoffmängeln führen. Eine neue Studie von Sofya Bajaa, Doktorandin an der Constructor University, zeigt nun jedoch einen wegweisenden neuen Ansatz zur Behandlung von schwerem selektivem Essverhalten bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS). Das von Bajaa entwickelte „Schmetterling Nutritional Behavior Intervention (NBI)“-Programm […]
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Kaum eine Diagnose stellt das Leben so abrupt auf den Kopf wie ein bösartiger Hirntumor. Schnell wachsende Hirntumore gelten bislang als nicht heilbar, doch verschiedene Therapien können wertvolle Lebenszeit schenken. Was viele nicht erwarten: Auch Sport kann begleitend die Lebensqualität deutlich verbessern. Wie bei David Niedeck*. Zweimal pro Woche steht er im Trainingsraum und stemmt Gewichte. Nicht, weil er muss. Sondern weil er will. Weil es ihm hilft, ein Stück Kontrolle zurückzugewinnen. Und weil er gerade zum zweiten Mal Vater […]
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Eierstockkrebs ist eine der wenigen Krebsarten, für die es bis heute keine wirksame Früherkennung gibt. Etwa 70 Prozent aller Fälle werden erst in einem späten Stadium entdeckt. Bis zu 25 Prozent gehen auf erbliche BRCA1/2-Mutationen zurück – und doch werden 30 bis 50 Prozent der Frauen mit familiärer Vorbelastung niemals genetisch getestet. Genau hier setzt diese Podcastfolge an. Die Gäste Prof. Dr. Marion Kiechle ist Direktorin der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar der TU München und Professorin für Frauenheilkunde an der TU […]
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