Neue Studien zu Brustkrebs
Ein systematischer Review mit Netzwerk-Metaanalyse über 43 randomisiert-kontrollierte zeigte, dass die etablierten Brustkrebs-Wirkstoffe Tamoxifen, Raloxifen und Aromataseinhibitoren auch zur primären Risikoreduktion für Brustkrebs genutzt werden könnten. Darüber hinaus identifizierte die Studie Thiazolidinedione und SERM der 3. Generation als vielversprechende Wirkstoffe zur Brustkrebsprävention.
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Amerikanische Wissenschaftler zeigten mit ihrer Studie, dass Sport älteren Krebspatienten während einer Chemotherapiebehandlung guttut und die Lebensqualität messbar steigert.
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Im Blut zirkulierende Tumorzellen könnten ein geeignetes Merkmal zur Beobachtung des Therapieansprechens und des Krankheitsverlaufs bei Patientinnen mit Brustkrebs darstellen, wie diese Studie zeigte.
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Überlebende einer Brustkrebserkrankung haben nach einer retrospektiven Kohortenstudie mit 70 tausend Patientinnen für bis zu 5 Jahre ein niedrigeres Risiko für eine Alzheimererkrankung. Dies wurde besonders für Frauen ab 65 Jahren festgestellt und schien mit Bestrahlungen in Zusammenhang zu stehen. Weitere Studien müssen mögliche dem Zusammenhang zugrundeliegenden Mechanismen klären.
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Überlebende einer Brustkrebserkrankung haben nach einer retrospektiven Kohortenstudie mit 70 tausend Patientinnen für bis zu 5 Jahre ein niedrigeres Risiko für eine Alzheimererkrankung. Dies wurde besonders für Frauen ab 65 Jahren festgestellt und schien mit Bestrahlungen in Zusammenhang zu stehen. Weitere Studien müssen mögliche dem Zusammenhang zugrundeliegenden Mechanismen klären.
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Ein systematischer Review mit qualitativer Analyse über 6 Studien fand, dass Cannabinoide vielversprechend für Appetitsteigerung und Gewicht bei älteren Personen mit Anorexie und Krebserkrankungen sind. Größere Studien müssen das tatsächliche Potential sowie Risiken speziell in Bezug zu möglichen Wechselwirkungen mit Krebstherapien evaluieren.
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Aktuelle Studiendaten zeigen, dass ein höheres Maß an viszeralem Bauchfett (VAT) und subkutanem Fett (SAT) mit einem signifikant erhöhten Risiko für Brustkrebs nach den Wechseljahren verbunden sind. Besonders ein hoher Anteil an viszeralem Fett im Verhältnis zu subkutanem Fett (VAT/SAT-Ratio) weist laut der Autoren auf ein gesteigertes Risiko hin.
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DGP – Aktuelle Studiendaten zeigen, dass ein höheres Maß an viszeralem Bauchfett (VAT) und subkutanem Fett (SAT) mit einem signifikant erhöhten Risiko für Brustkrebs nach den Wechseljahren verbunden sind. Besonders ein hoher Anteil an viszeralem Fett im Verhältnis zu subkutanem Fett (VAT/SAT-Ratio) weist laut der Autoren auf ein gesteigertes Risiko hin. Adipositas, klassifiziert über den Body-Mass-Index (BMI), ist mit einem erhöhten Risiko für postmenopausalen Brustkrebs assoziiert. Dennoch sind die Zusammenhänge zwischen viszeralem Bauchfett (VAT) und subkutanem Fett (SAT) mit […]
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 16 Studien zeigt den Pan-Immun-Inflammations-Score (PIV) als Chance für eine Prognose bei Brustkrebs auf, mittels derer ein erhöhtes Risiko für Sterblichkeit bzw. Krankheitsfortschritt erkannt und gezielter eine frühere, intensivere therapeutische Intervention veranlasst werden könnte.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 16 Studien zeigt den Pan-Immun-Inflammations-Score (PIV) als Chance für eine Prognose bei Brustkrebs auf, mittels derer ein erhöhtes Risiko für Sterblichkeit bzw. Krankheitsfortschritt erkannt und gezielter eine frühere, intensivere therapeutische Intervention veranlasst werden könnte.
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Dexamethason reduzierte nicht Krebs-assoziierte Fatigue und besserte auch nicht die Lebensqualität von Patienten in palliativer Chemotherapie signifikant über 12 Wochen, fand eine randomisiert-kontr0llierte Studie der Phase 3 mit 101 Teilnehmern. Zum Management von Fatigue in dieser Patientengruppe müssen demnach alternative, wirksamere Interventionen ermittelt werden.
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Die Ergebnisse einer aktuellen Übersichtsarbeit zeigen, dass die Vielfalt der Darmmikrobiota bei Frauen mit Brustkrebs im Vergleich zu Kontrollpersonen signifikant reduziert ist. Besonders ausgeprägt war der Unterschied bei prämenopausalen Studienteilnehmerinnen und solchen mit einem normalen Körpergewicht. Dies unterstützt die Annahme, dass die Darmmikrobiota eine Rolle in der Entstehung von Brustkrebs spielen könnten.
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Die Ergebnisse einer aktuellen Übersichtsarbeit zeigen, dass die Vielfalt der Darmmikrobiota bei Frauen mit Brustkrebs im Vergleich zu Kontrollpersonen signifikant reduziert ist. Besonders ausgeprägt war der Unterschied bei prämenopausalen Studienteilnehmerinnen und solchen mit einem normalen Körpergewicht. Dies unterstützt die Annahme, dass die Darmmikrobiota eine Rolle in der Entstehung von Brustkrebs spielen könnten.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Jede Pandemie ist anders. Dennoch lassen sich bei allen Pandemien bestimmte Gemeinsamkeiten feststellen. Forschende des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS) haben gemeinsam mit einem interdisziplinären Team von Expert*innen zehn grundlegende Mechanismen zusammengetragen, mit denen sich die Entwicklung von Pandemien beschreiben lässt. Die Studie vereint dabei Erkenntnisse aus Epidemiologie, Soziologie, Mathematik, Physik, Politikwissenschaft, Psychologie und Public Health. • Pandemien folgen trotz ihrer Unterschiede gemeinsamen grundlegenden Prinzipien • Der Verlauf von Pandemien entsteht durch das Zusammenspiel biologischer, mathematischer und sozialer Mechanismen […]
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Der BVF erklärt, warum sich die Periode verschieben kann und worauf Frauen bei Pille, Kondom und natürlicher Familienplanung achten sollten Endlich Sommerurlaub! Doch ausgerechnet jetzt setzt die Monatsblutung früher ein, bleibt aus oder fühlt sich belastender an als sonst. Solche Veränderungen sind meist kein Grund zur Sorge. Ungewohnte Hitze, Zeitverschiebung, Schlafmangel und Reiseerkrankungen können den Körper – und damit auch den Zyklus – beeinflussen. Zugleich bringen ungewohnte Tagesabläufe oder andere Zeitzonen auch die Verhütungsroutine durcheinander. Der Berufsverband der Frauenärztinnen und […]
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Eine Studie unter Federführung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit liefert erste Hinweise darauf, dass große Sprachmodelle komplexe psychopathologische Befunde aus Transkripten psychiatrischer Interviews mit einer Genauigkeit erfassen können, die mit den Ergebnissen überwiegend junger Klinikerinnen und Kliniker vergleichbar ist. Untersucht wurden zehn Sprachmodelle und 108 klinisch tätige Fachkräfte aus drei psychiatrischen Kliniken. Die Ergebnisse zeigen das Potenzial für KI-gestützte Entscheidungshilfen, sie sprechen aber nicht für einen Ersatz ärztlicher Beurteilung. Vor einem möglichen klinischen Einsatz sind weitere Studien mit realen Patientinnen […]
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Hirnforschung im öffentlichen Raum: Vom 1. bis 30. August 2026 kapert science streets Werbeflächen in und um Leipzig und bringt so neurowissenschaftliche Themen direkt in den Alltag der Menschen. An Bushaltestellen, auf Litfaßsäulen, im öffentlichen Nahverkehr in Leipzig und in den S-Bahnen Mitteldeutschlands machen elf farbenfrohe Comics sichtbar, wie Gehirnforschung unser Leben und die Medizin von morgen prägt. Mit Comics macht das Projekt science streets komplexe Forschung im August in ganz Leipzig für alle zugänglich. Dabei verbindet es wissenschaftliche Erkenntnisse […]
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Wenn Kinder ihre Milchzähne verlieren, wachsen normalerweise die bleibenden Zähne nach. Bei manchen Kindern bleibt dies jedoch aus: Einzelne oder mehrere bleibende Zähne sind von Geburt an nicht angelegt. Oft fällt dies erst während des Zahnwechsels auf. Eine aktualisierte zahnmedizinische Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) soll dazu beitragen, die Versorgung der Betroffenen weiter zu verbessern. Neue Empfehlungen betreffen insbesondere die genetische Diagnostik und den optimalen Zeitpunkt für eine […]
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Herzinfarkte, Schlaganfälle sowie Hüftfrakturen werden seltener, Krebserkrankungen häufiger. Jedoch überleben immer mehr Menschen diese schweren Erkrankungen. Eine neue Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) und des Karolinska-Instituts untersucht die Auswirkungen des medizinischen Fortschritts auf verschiedene Erkrankungen in Schweden. Der medizinische Fortschritt ist derzeit einer der treibenden Faktoren, die Bevölkerungen und ihre Gesundheit verändern. So hat sich ein akuter Herzinfarkt von einer nahezu sicheren Todesursache im Jahr 1900 zu einer heute in vielen Fällen weniger fatalen Akuterkrankung gewandelt. Wissenschaftler*innen des […]
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Albträume gehören zu den quälendsten Symptomen einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) – einer Erkrankung, die nach schweren traumatischen Erlebnissen, etwa nach Unglücken, Unfällen, Gewalttaten oder Kriegserfahrungen auftreten kann. Bisherige medikamentöse Therapieansätze kommen gegen das Traumgeschehen oft nicht ausreichend an. Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben daher untersucht, ob ein verschreibungspflichtiges Medikament mit dem Cannabinoid THC, einem Wirkstoff der Hanfpflanze, helfen kann. Mit Erfolg: Über die Hälfte der Behandelten sprach an, mehr als ein Drittel hatte während der Studie gar keine […]
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Hitze trifft nicht alle Menschen gleich. Eine aktuelle Bachelorarbeit der OTH Regensburg und Ergebnisse des Regensburger Armutsberichts zeigen: In Regensburg überschneiden sich soziale Benachteiligung und hohe Hitzebelastung in mehreren Stadtquartieren. Wer in Armut lebt, ist in Regensburg häufig höheren Temperaturen ausgesetzt und hat zugleich deutlich schlechtere Möglichkeiten, sich davor zu schützen. Das beginnt zunächst bei der Wohnsituation. Menschen mit geringem Einkommen leben häufiger in kleinen, schlecht gedämmten oder stark aufgeheizten Wohnungen, etwa in Dachgeschosswohnungen oder Wohnungen ohne Balkon, Terrasse und […]
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Die MagMa-Studie des Deutschen Herzzentrums der Charité zeigt erstmals prospektiv, dass die strahlungsfreie Magnetokardiographie Erkrankungen des Herzmuskels mit hoher Genauigkeit erkennen und die weitere Diagnostik gezielter steuern könnte. Brustschmerzen, Luftnot, Herzrasen oder eine ungewöhnlich schnelle Erschöpfung können auf eine Erkrankung des Herzmuskels hinweisen. Die Beschwerden ähneln jedoch häufig denen einer koronaren Herzerkrankung und lassen zunächst keine eindeutigen Rückschlüsse auf ihre Ursache zu. Auch wenn eine Erkrankung der Herzkranzgefäße ausgeschlossen wurde, bleibt die Diagnose einer Entzündung oder einer anderen Erkrankung des […]
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Vom 26. bis 28. November 2026 dreht sich in Bielefeld alles um das Thema Mukoviszidose. Der Bundesverband Mukoviszidose e.V. veranstaltet dann die Deutsche Mukoviszidose Tagung, die größte Fachtagung zur seltenen Stoffwechselerkrankung, zum ersten Mal in der Bielefelder Stadthalle. Fachkräfte aus dem Bereich der Mukoviszidose-Versorgung können sich unter www.muko.info/dmt ab sofort für die Tagung anmelden. Weiterbildung für das interdisziplinäre CF-Team Die DMT bietet ein breites Fort- und Weiterbildungsangebot für das interdisziplinäre Team der Mukoviszidose-Ambulanzen und für weitere an der Betreuung von […]
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Für manche Familien bleibt lange unklar, warum sich ihr Kind nicht wie erwartet entwickelt. Forschende des Leibniz-Instituts für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg haben nun eine genetische Ursache für eine bislang ungeklärte Entwicklungsstörung entdeckt. Die Forschenden zeigen, dass Veränderungen im Gen NPTN die Funktion von Nervenzellen beeinträchtigen können. Betroffene Kinder zeigen Entwicklungsverzögerungen, häufig Autismus und teilweise Epilepsie. Für Familien mit ähnlichen bislang ungeklärten Fällen kann die Entdeckung ein wichtiger Schritt sein, um eine genetische Ursache zu finden. Die Studie wurde jetzt […]
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Ein Befall der Haut durch Larven von Hakenwürmern (Larva migrans), durch Fliegenlarven (Myiasis) oder durch von Sandmücken übertragene Parasiten (Kutane Leishmaniasis) ist in Deutschland selten. Aber er kann Reiserückkehrer betreffen, die in Südeuropa oder in (sub-)tropischen Regionen Urlaub gemacht haben. Da manche Symptome oft erst Wochen bis Monate nach der Rückreise auftreten, können sich Diagnose und Therapiebeginn hinziehen und Komplikationen sind möglich. Woran man diese drei häufigen Reisedermatosen erkennt, wie sie behandelt werden und welche Tipps es für die Vorbeugung […]
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Dr. Mykhailo Batiuk wird mit seiner Forschungsgruppe an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg in den kommenden fünf Jahren die biologischen Ursachen der Posttraumatischen Belastungsstörung untersuchen. Der Europäische Forschungsrat fördert das Projekt mit einem ERC Starting Grant in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro. In welchen Zellen des Gehirns zeigen sich bei Patientinnen und Patienten mit Posttraumatischen Belastungsstörungen Auffälligkeiten? Und welche Veränderungen am Erbgut können mit der Erkrankung in Verbindung gebracht werden? Diesen Fragen widmet sich das Forschungsvorhaben „Single […]
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