Neue Studien zu KHK / Herzinfarkt
Körperliche Aktivität ist für die Gesundheit sehr wichtig. Sie kann Krankheiten, wie z. B. der koronaren Herzkrankheit (KHK), vorbeugen. Doch auch für bereits erkrankte Menschen lohnt sich regelmäßige Bewegung. Es konnte nämlich gezeigt werden, dass das Sterberisiko bei Patienten mit KHK sank, wenn diese vermehrt körperlich aktiv waren: Je fitter die Patienten waren, desto niedriger war das Sterberisiko (Studie von Myers und Kollegen; 2002 in der medizinischen Fachzeitschrift The New England Journal of Medicine veröffentlicht). Körperliche Bewegung ist somit gerade auch für KHK-Patienten enorm wichtig.
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Es konnte bereits gezeigt werden, dass die Schlafdauer und die Schlafqualität einen Einfluss auf das Risiko für die koronare Herzkrankheit (KHK) haben. Eine Schlafdauer von weniger als 6 Stunden pro Nacht erhöhte das KHK-Risiko um etwa 13 % (Studie von Lao und Kollegen, 2017 in der medizinischen Fachzeitschrift Journal of clinical sleep medicine veröffentlicht). Und auch bei bereits bestehender KHK war die Schlafdauer von Bedeutung. KHK-Patienten, die weniger als 6 Stunde pro Nacht schliefen, hatten ein um etwa 30 % höheres Risiko für Folgeerkrankungen (Studie von Barger und Kollegen, 2017 in der medizinischen Fachzeitschrift Journal of the American Heart Association veröffentlicht). Neben diesen Studien existieren noch weitere, die sich mit dem Zusammenhang zwischen der Schlafdauer und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beschäftigt haben.
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Patienten mit der koronaren Herzkrankheit (KHK) haben ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, wenn sie zusätzlich unter einer obstruktiven Schlafapnoe leiden. Bei der obstruktiven Schlafapnoe handelt es sich um eine Atemstörung, bei der sich die oberen Atemwege im Schlaf verschließen, sodass keine Atemluft in die Atemwege strömen kann. Es kommt zum Atemstillstand, was dazu führt, dass der Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Typische Symptome sind Schnarchen, Leistungsabfall und Tagesmüdigkeit. Wenn die obstruktive Schlafapnoe erst einmal diagnostiziert wurde, sind Behandlungsmaßnahmen sinnvoll. Standardmäßig kommt hier eine Beatmungstherapie mit einen CPAP (continuous positive airway pressure)-Gerät zum Einsatz.
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Ein gesunder Schlaf ist wichtig für Körper und Seele. Im Schlaf regeneriert sich der Körper und Erlebtes wird verarbeitet. Außerdem wirkt sich ausreichender Schlaf positiv auf das allgemeine Wohlbefinden aus. Im Gegensatz dazu können Schlafmangel und Schlafstörungen weitreichende Folgen für die Gesundheit haben. Sie können unter anderem zu Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychischen Problemen führen. In einer internationalen Studie sollte untersucht werden, welchen Einfluss der Schlaf auf den Krankheitsverlauf von Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) hat, die zuvor ein akutes Koronarsyndrom erlitten hatten.
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„Was man dem Schlaf raubt, holt sich die Krankheit wieder“ (Karl Peltzer). Dass ein guter Schlaf wichtig für unsere Gesundheit ist, ist weitreichend bekannt. Im Schlaf verarbeiten wir, was wir erlebt haben, und zusätzlich regeneriert sich unser Körper. Schlaf ist somit wichtig für Körper und Seele. Es konnte bereits gezeigt werden, dass Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit (KHK), die weniger als 6 Stunden pro Nacht schliefen, ein um etwa 30 % höheres Risiko für Folgeerkrankungen, wie z.B. Herzinfarkt, haben (Studie von Barger und Kollegen, 2017 in der medizinischen Fachzeitschrift Journal of the American Heart Association veröffentlicht). Doch die Dauer des Schlafens alleine macht noch keinen gesunden Schlaf aus. Die Schlafqualität ist dabei ebenso von Bedeutung. Forscherteam untersuchte, wie sich die Schlafdauer und die Schlafqualität gemeinsam auf das KHK-Risiko auswirken.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Berlin – Ein Diabetes mellitus kann die Fruchtbarkeit von Frauen und Männern gleichermaßen beeinträchtigen. Ist bei betroffenen Männern häufig ein niedrigerer Testosteron-Spiegel als Folge des Diabetes der Grund, verursacht die Stoffwechselerkrankung bei Frauen zumeist Zyklusstörungen, ausbleibenden Eisprung oder eine frühzeitige Menopause. Doch in beiden Fällen gilt: Eine Hormontherapie mit Testosteron beziehungsweise Östrogen ist nicht unbedingt die richtige Behandlung. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hin. Die Fachgesellschaft empfiehlt Betroffenen mit Kinderwunsch, Fragen zur Auswirkung des Diabetes und seiner Therapie frühzeitig […]
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Brustkrebs tritt in den meisten Fällen sporadisch auf, kann aber auch erblich bedingt sein. Dann beruht er auf einer Veränderung bestimmter Gene. Derzeit sind für die genetische Diagnostik 13 Risikogene etabliert. Ein Team unter Leitung der MHH und der Universität Augsburg hat nun weitere Gene und Genvarianten identifiziert, die mit dem vermehrten Auftreten von Brustkrebs in Verbindung stehen. Ein solcher Nachweis ermöglicht Zugang zu Früherkennung, Risikoreduktion und Therapie. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland: Etwa jede achte […]
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18. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) vom 8. bis 11. Oktober 2026 in Leipzig Versorgungspfade sollen Zugang zur Nephrologie sichern Berlin – Die Einführung eines Primärversorgungssystems in Deutschland darf die Betreuung nierenkranker Menschen nicht verschlechtern, indem neue Behandlungshürden entstehen. Daher muss die Früherkennung der chronischen Nierenkrankheit (CKD) verbindlicher Bestandteil der medizinischen Primärversorgung werden, fordert die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN) in einem aktuell veröffentlichten Impulspapier. Unterstützt wird sie dabei vom Berufsverband der Nephrologinnen und Nephrologen (DN) […]
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Eine teilweise Verringerung des GPVI-Rezeptors erzeugt neuen Thrombozyten-Phänotyp, der vor Thrombosen schützt, ohne die lebenswichtige Blutstillung zu beeinträchtigen. Ein Forschungsteam der Experimentellen Biomedizin I des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) präsentiert in der renommierten Fachzeitschrift „Signal Transduction and Targeted Therapy“ einen neuartigen Ansatz zur Vorbeugung von arteriellen Thrombosen und entzündlichen Gewebeschäden, so genannten thrombo-inflammatorischen Erkrankungen, ohne das Blutungsrisiko zu erhöhen. Anstatt den Thrombozytenrezeptor Glykoprotein VI (GPVI) zu blockieren, haben die Forschenden ihn teilweise herunterreguliert. Eine gezielte Verringerung der Rezeptordichte auf der Oberfläche […]
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Extreme Essverweigerung, motorische Defizite, sensorische Disregulation sowie soziale Herausforderungen belasten den Alltag von Familien mit Kindern mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) oft immens. In der klinischen Praxis werden diese eng miteinander verwobenen Symptome jedoch meist strikt getrennt therapiert – ein fragmentierter Ansatz, der eine ganzheitliche Behandlung kindlicher Bedürfnisse ausschleißt. Das von Dr. Sofya Bajaa neu entwickelte „Schmetterling-Programm“ soll diese kritische Versorgungslücke mithilfe eines sequentiellen und integrativen therapeutischen Modells für Kinder mit ASS schließen. Eine aktuell in der Fachzeitschrift International Journal of […]
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Forschende und Ärzte des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ) und anderer führender Krebszentren berichten über einen außergewöhnlichen Behandlungserfolg bei einem Jugendlichen mit weit fortgeschrittenem, therapieresistentem Nierentumor. Mithilfe einer neuartigen, personalisierten T-Zelltherapie gelang es, trotz multipler Metastasen die Tumorerkrankung vollständig zurückzudrängen. Der individuelle Heilversuch wurde nun im New England Journal of Medicine veröffentlicht und unterstreicht das Potenzial zellulärer Immuntherapien auch für Kinder und Jugendliche mit soliden Tumoren. Die darauf aufbauende, für das Jahr 2027 geplante klinische Studie wird von der Dietmar Hopp Stiftung […]
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Eine neue EU-Strategie setzt beim Management von Herzkrankheiten vermehrt auf künstliche Intelligenz. Die Basler Rechtswissenschaftlerin Hannah van Kolfschooten hält dies für verfrüht. Sie bemängelt unter anderem, dass ein konkreter Nutzen für Patienten noch nicht nachgewiesen ist und es Lücken in der Gesetzgebung gibt. Yvonne Vahlensieck Frau van Kolfschooten, die EU hat Ende letzten Jahres mit dem Safe Hearts Plan einen Plan für Gesundheit von Herz und Kreislauf vorgestellt. Er soll den Mitgliedstaaten dabei helfen, neue Strategien im Kampf gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln. […]
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Berlin – Hautschädigende Social-Media-Trends wie „Sunscreen Contouring“ oder „High-UV-Tanning“ animieren im Sommer viele junge Menschen zu riskanten Bräunungsmethoden –verbreitet unter anderem von sogenannten Medfluencern. Um vertrauenswürdige Accounts von Blendern unterscheiden zu können, hat die Stiftung Gesundheitswissen leicht verständliche und schnell anwendbare Qualitäts-Kriterien zusammengestellt und stärkt so die digitale Gesundheitskompetenz. Riskanter Social-Media-Hype trifft auf echte Aufklärung Gerade im Sommer ist die Haut extremen Belastungen ausgesetzt. Ein Sonnenbrand kann die Haut langfristig schädigen und Hautkrebs begünstigen. Dennoch verbreiten sich auf Plattformen wie TikTok und […]
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Vorsichtsmaßnahmen bei Hitze: Auf welche Beschwerden ältere Menschen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzschwäche, Rhythmusstörungen oder Koronare Herzkrankheit (KHK) achten sollten. Herzstiftung gibt Hitze-Tipps für Herzkranke Frankfurt a. M., Hitzeperioden mit Temperaturen über 35 Grad mehren sich diesen Sommer. Besonders alarmierend ist die Zahl von rund 12.000 Hitzetoten allein in diesem Jahr (Robert Koch-Institut). Umso wichtiger sind effektive Maßnahmen für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen zum Schutz vor vermeidbaren Risiken durch Hitze. Sehr hohe Temperaturen von 30 Grad Celsius und mehr sind […]
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Von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördertes Lehrprojekt schult Umgang mit Sprach- und Kulturbarrieren in der Anamnese Verständigungsprobleme können zu verzögerten Diagnosen oder fehlerhaften Behandlungen führen. So schildern Patientinnen und Patienten ihre Beschwerden häufig mit kulturell geprägten Bildern oder Redewendungen, die medizinisch missverstanden werden können. Hinzu kommen unterschiedliche Vorstellungen von Krankheit, Therapie oder der Rolle der Familie bei medizinischen Entscheidungen. Mit neuen Modulen im Pflichtcurriculum schließt die Universitätsmedizin Würzburg eine Lücke im Medizinstudium und vermittelt Kompetenzen für kultursensible Kommunikation. […]
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· 3.137 gemeldete Verdachtsfälle auf Behandlungsfehler im Jahr 2025· In 18,4 Prozent der überprüften Fälle bestätigte sich der Verdacht· Noch 2.204 Fälle in Bearbeitung Dresden, Im letzten Jahr haben sich weniger Versicherte mit dem Verdacht auf einen Behandlungsfehler an die IKK classic gewandt. 2025 gingen 3.137 Meldungen ein und damit 3,4 Prozent weniger als im Vorjahr (3.247 Fälle). In 571 Fällen (2024: 605) sah die IKK classic ausreichende Anhaltspunkte für eine Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MD). Dieser prüft unabhängig, ob tatsächlich ein Behandlungsfehler […]
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Viele Menschen mit Querschnittslähmung oder Multipler Sklerose benötigen Hilfe beim Entleeren von Blase und Darm. Das schränkt ihre Selbstständigkeit ein und birgt Risiken. Zwei Hilfsmittel, entwickelt am Fraunhofer IPA, sollen genau das ändern. Zu sehen sind sie Ende September auf der Fachmesse Rehacare: Halle 1, Stand C28. Schätzungen zufolge leben weltweit etwa 15,4 Millionen Menschen mit einer Querschnittslähmung. Allein in Deutschland gibt es rund 140 000 Betroffene und Jahr für Jahr kommen zwischen 2300 und 2500 Personen neu hinzu. Häufige […]
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Marburger Forschende entdecken Frühwarnsignal im Blut: Niedrige Eosinophilenzahl bei der Krankenhausaufnahme geht mit höherem Risiko für Intensivbehandlung einher Eine Lungenentzündung zählt trotz guter Behandlungsmöglichkeiten weiterhin zu den häufigsten infektionsbedingten Todesursachen. Marburger Forschende haben nun einen Weg gefunden, früher vorherzusagen, welche Patient*innen ein höheres Risiko für eine Behandlung auf der Intensivstation haben oder länger im Krankenhaus bleiben werden. Das Forschungsteam um Dr. Barbara Weckler und Prof. Dr. Bernd Schmeck vom Institut für Lungenforschung der Philipps-Universität hat einen bereits routinemäßig bestimmten Blutwert […]
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