Neue Studien zu Prostatakrebs
Um das Risiko für einen Krankheitsrückfall nach einer operativen Prostataentfernung für jeden Patienten mit Prostatakrebs so gut wie möglich einschätzen zu können, ist es wichtig, entsprechende Risikofaktoren zu kennen. Wissenschaftler aus Japan fanden in diesem Zusammenhang heraus, dass ein hoher Gleason-Score und ein Krebsbefall von 30 % der Stanzen bei der Biopsie bei Hochrisiko-Patienten im Zusammenhang mit einem Krankheitsrückfall standen.
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Im höheren Alter erkranken immer mehr Menschen an Prostatakrebs und der Alzheimer-Krankheit. Forscher fanden nun heraus, dass zwischen diesen Erkrankungen ein Zusammenhang bestehen könnte. Prostatakrebs-Patienten waren nämlich häufiger bereits an der Alzheimer-Krankheit erkrankt als die Kontrollpersonen ohne Prostatakrebs.
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Das Metabolische Syndrom erhöhte laut der vorliegenden Studie nicht nur das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, sondern auch das Risiko, dass dieser ungünstige Tumoreigenschaften aufwies. Außerdem stand das Metabolische Syndrom mit einem Krankheitsrückfall im Zusammenhang. Die Behandlung des Metabolischen Syndroms sollte somit Teil der Prostatakrebs-Behandlung sein.
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Patienten mit einem Niedrig-Risiko-Prostatakrebs haben die Möglichkeit, den Krebs erstmal engmaschig kontrollieren und beobachten zu lassen, bevor sie sich einer Behandlung unterziehen. Forscher fanden nun heraus, dass Patienten, bei denen mehr als zwei Gewebeproben bei der ersten Biopsie vom Krebs befallen waren, ein sehr viel höheres Risiko dafür hatten, dass die Erkrankung weiter fortschritt.
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Hohe PSA-Werte gelten als prognostisch ungünstig. Bei einem aggressiven Prostatakrebs erhöhen zudem jedoch auch sehr niedrige PSA-Werte das Sterberisiko, wie Forscher aus den USA und Kanada herausfanden. Die Modelle, mit denen derzeit das Risiko für Prostatakrebs-Patienten abgeschätzt und Behandlungsmethoden empfohlen werden, sollte demnach überdacht werden.
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Der Testosteronspiegel konnte sich auf die Prognose von Prostatakrebs-Patienten auswirken. Dies zeigte die vorliegende Studie. Wie genau der Zusammenhang zwischen dem Testosteronspiegel und dem Krankheitsverlauf aussah, war abhängig von dem Stadium der Erkrankung.
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Um bei Versagen einer Therapie schnell zu einer anderen Therapiemöglichkeit wechseln zu können, ist es wichtig, früh zu erkennen, ob eine Therapie wirkt oder nicht. Bei Patienten, die sich aufgrund eines metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakrebses einer Chemotherapie unterzogen, schien sich die zellfreie DNS-Menge zu eignen, um vorherzusagen, ob die Therapie anschlägt oder nicht. Dies zeigte die vorliegende Studie.
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PSMA kommt verstärkt auf der Oberfläche von Prostatakrebszellen vor. Substanzen, die an PSMA binden, können somit gezielt zu den Krebszellen gebracht werden. Damit bei einer Therapie mit solchen Substanzen möglichst wenige Nebenwirkungen auftreten, ist es wichtig, dass sich diese nicht in andere, gesunden Körperregionen ansammeln. Wie stark sich diese im Körper verbreiten, hängt von dem Ausmaß und der Ausbreitung des Tumors ab, wie die vorliegende Studie zeigte. Sind diese höher, werden die Substanzen in einem geringeren Ausmaß von gesunden Organen aufgenommen.
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Wenn nach einer Behandlung der PSA-Wert erneut ansteigt, ist von einem Krankheitsrückfall die Rede. Um die Betroffenen bestmöglich behandeln zu können, ist es wichtig, herauszufinden, wo genau sich die Krebszellen im Körper befinden. Hierzu stehen verschiedene bildgebende Verfahren zur Verfügung. Wissenschaftler verglichen zwei solcher Verfahren und kamen zu dem Schluss, dass sie sich beim Aufspüren von Krebszellen gut ergänzen würden.
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Statine werden eigentlich für die Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Patienten mit erhöhten Cholesterinwerten eingesetzt. Forscher zeigten in dieser Studie jedoch, dass auch Patienten mit einem kastrationsresistenten, metastasierten Prostatakrebs von einer zusätzlichen Behandlung mit diesem Wirkstoff profitieren könnten.
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Prostatakrebs-Patienten, die schon vor der Prostatakrebs-Diagnose aufgrund von erhöhten Blutfetten Statine einnahmen, hatten ein geringeres Sterberisiko als die Patienten, die diese Wirkstoffe nicht bekamen. Dies fanden Wissenschaftler in der vorliegenden Studie heraus. Ob der bessere Krankheitsverlauf tatsächlich durch die Statine bedingt war, muss in weiteren Studien jedoch noch geklärt werden.
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Wirkstoffe, die gegen eine Erkrankung eingesetzt werden, könnten sich auch bei anderen Erkrankungen als hilfreich erweisen. Dies wird z. B. bei Metformin vermutet. Erste Studien geben Hinweise darauf, dass das Diabetes-Medikament Metformin auch gegen Prostatakrebs wirksam sein könnte. Forscher vermuten, dass dieser Wirkstoff in Zukunft eine Rolle bei der Prostatakrebs-Behandlung spielen wird.
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Statine werden eigentlich für die Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Patienten mit erhöhten Cholesterinwerten eingesetzt. Forscher zeigten in dieser Studie jedoch, dass auch Patienten mit einem kastrationsresistenten, metastasierten Prostatakrebs von einer zusätzlichen Behandlung mit diesem Wirkstoff profitieren könnten.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Ein Team um LMU-Mediziner Daniel Kotlarz hat eine bislang unbekannte genetische Ursache von Morbus Crohn identifiziert. Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen nehmen weltweit zu. Trotz großer Fortschritte in Diagnostik und Therapie sind die zugrundeliegenden Ursachen der Erkrankung vielfach noch unzureichend verstanden. Ein internationales Forschungsteam des VEO-IBD Consortiums (ein von The Leona M. und Harry B. Helmsley Charitable Trust gefördertes Forschungsnetzwerk) hat unter Beteiligung des LMU Klinikums und des Hospital for Sick Children (SickKids) in Toronto eine bislang unbekannte genetische Ursache von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen […]
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Drei NRW-Universitätsklinika gründen Verbund CEN Laut der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie leiden deutschlandweit mehr als neun Millionen Menschen an einer Chronischen Nierenkrankheit (CKD). Alle haben ein deutlich erhöhtes Risiko, eine lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Erkrankung zu entwickeln. Viele werden zu einem späteren Zeitpunkt dialysepflichtig. Aktuell warten etwa 7.000 Erkrankte auf eine Spenderniere. Nierenerkrankungen sind ein relevantes und immer bedeutender werdendes Problem für die deutsche Gesundheitsversorgung. Die Universitätsklinika in Köln, Aachen und Düsseldorf möchten mit der Gründung des Centers of Excellence in Nephrology (CEN) […]
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Eine Untersuchung unter Beteiligung der Universität Trier zeigt, dass in Deutschland bis 2060 über 2 Millionen Menschen an Demenz erkrankt sein könnten. Die Zahl der Demenzfälle in der Bundesrepublik wird bei steigender Lebenserwartung von heute etwa 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen im Jahr 2060 zunehmen. Das zeigen aktuelle Analysen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) in Kooperation mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln. Ein neuartiges von der Forschungsgruppe MikroSim FOR2559 der DFG entwickeltes Simulationsverfahren ermöglicht Prognosen bis […]
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Jede Krebsdiagnose wirft Betroffenen erst mal aus der Bahn. Gerade dann sind ein kühler Kopf und der Überblick durch den kommenden Therapiealltag gefragt. Nach einer Diagnose kommt eine Unmenge an Informationen, Verordnungen, Behandlungen und Therapien auf die Patienten zu. Gerade in der Krebsmedizin werden die Behandlungsmöglichkeiten erfolgreicher, aber auch immer individueller und komplexer. Viele unterschiedliche Ansprechpartner und Stationen müssen durchlaufen werden. Die aktive Mitarbeit durch das Festhalten von Befinden und möglicher Beschwerden der Erkrankten kann die Therapie dabei maßgeblich unterstützen. […]
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Gestörter Schlaf, zu wenig und zu viel davon schädigt dauerhaft unsere Gesundheit sowie Herz und Kreislauf. Was macht einen gesunden Schlaf aus und wie kann das gelingen? Ein Herzspezialist hat hilfreiche Tipps (Frankfurt a. M.) Ratgeber für gesundes Schlafen und Tipps zur Optimierung der Schlafqualität in den sozialen Medien stehen derzeit hoch im Kurs. Wer gut schläft, tut etwas Gutes für seine körperliche und seelische Gesundheit. Krankenkassen-Analysen zeigen jedoch, dass Schlafmangel in Deutschland ein verbreitetes Problem ist und Schlafstörungen zunehmen (1). […]
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Eine räumliche Analyse von Proteinen in menschlichen Gefäßen zeigt, warum manche Ablagerungen leichter aufreißen. Ein Team vom DZHK-Standort München berichtet darüber in Nature Cardiovascular Research. Ablagerungen in der Halsschlagader, Plaques genannt, gehören zu den häufigsten Ursachen für Schlaganfälle. Besonders gefährlich sind dabei nicht unbedingt die größten Plaques, die Gefäße einengen, sondern solche die leicht aufreißen. Sie können auch dann einen Schlaganfall auslösen, wenn die Gefäßverengung zuvor nicht besonders auffällig war. Für die Betroffenen kommt ein solches Ereignis oft völlig unerwartet. […]
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Für viele Familien beginnt mit der Diagnose einer Entwicklungsstörung ihres Kindes eine oft jahrelange Suche nach der Ursache. Forschende des Inselspitals, Universitätsspitals Bern und der Universität Bern haben mit LDB1 ein neues Gen identifiziert, dessen Veränderungen seltene Entwicklungsstörungen verursachen können. Sie zeigten zudem, dass Mutationen an unterschiedlichen Stellen des Gens zu unterschiedlich schweren Krankheitsbildern führen. Diese Erkenntnisse verbessern die Diagnostik und helfen betroffenen Familien, schneller Klarheit zu erhalten. Seltene Entwicklungsstörungen gehören zu den häufigsten Gründen für eine genetische Abklärung im […]
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Ultraschall gegen Zittern Berlin – Ein Glas Wasser zum Mund führen, eine Nachricht auf dem Smartphone schreiben oder die eigene Unterschrift leisten: Was für die meisten Menschen selbstverständlich ist, wird für Menschen mit starkem Tremor oft zur täglichen Herausforderung. Viele Betroffene wissen jedoch nicht, dass Ultraschall heute nicht nur zur Diagnostik eingesetzt wird, sondern auch zur Behandlung neurologischer Erkrankungen. Mit dem MR-gesteuerten fokussierten Ultraschall (MRgFUS) steht ausgewählten Patientinnen und Patienten mit schwerem Tremor eine moderne Therapieoption zur Verfügung, die ohne Hautschnitt und […]
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Wie Zyklus, Schwangerschaft und Wechseljahre den Diabetes beeinflussen Berlin – Plötzlich Herzklopfen, Schweiß auf der Stirn, innere Unruhe: Ist das „nur“ eine Hitzewallung – oder eine Unterzuckerung? Für Frauen mit Diabetes kann diese Frage entscheidend sein. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) machte heute anlässlich seiner Online-Pressekonferenz deutlich: Diabetes trifft Frauen anders als Männer. So können Zyklus, Schwangerschaft, Wechseljahre oder das Polyendokrine Metabolische Ovarialsyndrom (PMOS) – von dem etwa jede achte Frau betroffen ist – den Blutzucker […]
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Darmkrebs gilt als Erkrankung des höheren Lebensalters. Eine neue Auswertung deutscher Krebsregister zeigt jedoch, dass die Zahl der Darmkrebs-Neuerkrankungen bei jüngeren Erwachsenen in den vergangenen zwei Jahrzehnten leicht angestiegen ist. Betroffen sind vor allem Menschen zwischen 20 und 39 Jahren. Die Ergebnisse beruhen auf Daten aus zehn deutschen Krebsregistern und umfassen den Zeitraum von 2003 bis 2023. Als „früh auftretende“ Darmkrebserkrankungen (Early-Onset Colorectal Cancer, EOCRC) gelten Erkrankungen vor dem 50. Lebensjahr. Doch Berichte über steigende Darmkrebs-Fallzahlen bei jüngeren Menschen insbesondere […]
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Europaweite Studie zeigt: Großzügigere Regelungen gehen mit weniger Präsentismus einher Während in Deutschland und anderen europäischen Ländern über hohe Krankenstände und mögliche Einschränkungen der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall diskutiert wird, lenkt eine neue Studie den Blick auf einen bislang oft übersehenen Aspekt: Präsentismus. Präsentismus bezeichnet das Verhalten von Beschäftigten, trotz gesundheitlicher Beschwerden zur Arbeit zu gehen. Ein Forschungsteam um den Bamberger Soziologen Prof. Dr. Marvin Reuter hat untersucht, wie gesetzliche Regelungen zur Lohnfortzahlung mit Präsentismus zusammenhängen. Für die Studie analysierten Marvin […]
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Eine neue S3-Leitlinie soll die Versorgung von Menschen mit Psychosen und einer zusätzlichen Suchterkrankung deutlich verbessern. Die Leitlinie „Psychosen mit komorbider substanzbezogener Störung“ wurde gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht) herausgegeben. Sie gibt evidenzbasierte Empfehlungen für die Behandlung dieser besonders belasteten Patientengruppe. Psychosen zählen zu den besonders schweren psychischen Erkrankungen. Sie können im Rahmen einer Schizophrenie, einer schizoaffektiven Störung oder einer bipolaren Erkrankung auftreten […]
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Jugendliche und junge Erwachsene nennen vor allem positive Alltagserlebnisse als prägend für ihr Leben, wie eine neue Studie der Universität Zürich zeigt. Psychische Belastungen verändern jedoch den Blick auf wichtige Lebensereignisse. Von welchen wichtigen Lebensereignissen berichten junge Menschen? Eine aktuelle Studie der Universität Zürich (UZH) zeigt: Jugendliche und junge Erwachsene nennen vor allem positive und alltägliche Entwicklungsschritte als prägende Ereignisse – etwa Schule und Ausbildung, Freundschaften, erste Beziehungen, Reisen oder den Auszug von zu Hause. Dafür werteten die UZH-Forschenden offene […]
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