Keine Angst vor innovativen Arzneimitteln – was Sie bei der Verordnung beachten sollten

Verordnungsthema:

Psoriasis / Schuppenflechte

Neue Studien zu Psoriasis / Schuppenflechte

Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Haut. Zur Behandlung der leichten Psoriasis werden überwiegend Cremes und Salben zur äußeren Anwendung eingesetzt. Bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis werden zusätzlich Wirkstoffe eingesetzt, die im ganzen Körper wirken. Dazu zählen Wirkstoffe aus der Klasse der Biologika.

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Fatigue, französisch für Müdigkeit, tritt als Begleiterscheinung bei verschiedenen Autoimmunerkrankungen auf. Bei Autoimmunerkrankungen bekämpft das Immunsystem körpereigene Strukturen. Die chronischen Entzündungsreaktionen sind vermutlich Ursache für die anhaltende Fatigue. Fatigue geht weit über eine normale Müdigkeit heraus und kennzeichnet sich durch ein erhöhtes Ruhebedürfnis, mangelnde Energiereserven und Antriebsschwäche. Wissenschaftler aus Norwegen haben jetzt Fatigue bei Psoriasis untersucht.

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Bei etwa der Hälfte der Psoriasis-Patienten und etwa 70 % der Patienten mit Psoriasis-Arthritis sind auch die Nägel betroffen. Selten zeigt sich Nagelpsoriasis auch ohne Beteiligung der Haut oder Gelenke. Betroffene Nägel verfärben sich, bröckeln oder reißen ein. Tofacitinib ist ein neuartiger Wirkstoff, der bereits zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis eingesetzt wird. Da der Wirkstoff verschiedene Entzündungsfaktoren hemmt, könnte er auch für Psoriasis eingesetzt werden. US-amerikanische Forscher haben jetzt den Einsatz von Tofacitinib für Nagelpsoriasis untersucht.

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Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Wissenschaftler haben jetzt die Wahrscheinlichkeit für Brustkrebs bei Patientinnen mit Autoimmunerkrankung untersucht. Autoimmunerkrankungen kommen verstärkt bei Frauen vor. Als Gründe kommen das stärkere Immunsystem der Frauen aber auch hormonelle Unterschiede und Unterschiede in der Zusammensetzung der Darmflora in Frage.

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Psoriasis-Arthritis ist eine chronische Erkrankung, bei der es zu entzündlichen Vorgängen in Haut und Gelenken der Patienten kommt. Für eine langfristige Therapie zur Verbesserung der Symptome werden verschiedene Wirkstoffe eingesetzt, die in das Immunsystem eingreifen. Wenn Patienten nicht auf eine Therapie mit Hemmstoffen gegen den Tumornekrosefaktor TNF-α ansprechen, bleiben noch alternative Therapieoptionen offen. Forscher haben jetzt den Einsatz von Ixekizumab bei Psoriasis-Arthritis untersucht.

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Die Psoriasis kann grundsätzlich mit jedem Alter auftreten, es werden jedoch 2 Altersschwerpunkte unterschieden: Typ-I (Frühtyp) tritt meist zwischen dem 10. und dem 30. Lebensjahr auf, der seltenere und meist mildere Typ-II entwickelt sich erst bei über 40jährigen. Psoriasis kann daher bereits auch schon im Kinder- und Jugendalter auftreten. Wissenschaftler untersuchten in einer länderübergreifenden Studie jetzt die Sicherheit und Wirksamkeit von Adalimumab und Methotrexat bei Kindern und Jugendlichen. Methotrexat wird seit vielen Jahren als Goldstandard bei der Behandlung von Psoriasis eingesetzt.

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Guselkumab ist ein neu zugelassener Wirkstoff für die Behandlung von Psoriasis. Der Wirkstoff aus der Gruppe der Biologika hemmt Interleukin-23, einen Signalstoff des Immunsystems. Dadurch sollen die autoimmunologischen Vorgänge und die Entzündungsreaktionen der Psoriasis eingedämmt werden. Forscher aus den USA haben jetzt die Wirkung und Sicherheit von Guselkumab untersucht und mit Adalimumab verglichen.

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Gentechnisch hergestellte Wirkstoffe (Biologika) werden unter anderem zur Behandlung der Schuppenflechte eingesetzt. Sie greifen in das Immunsystem ein und stoppen so entzündliche Reaktionen. Biologika ähneln körpereigenen Substanzen und werden in gentechnisch veränderten Organismen hergestellt. Die Herstellung biologischer Medikamente ist sehr aufwendig und somit relativ teuer.

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Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit weitreichenden Auswirkungen auf die Lebensqualität der betroffenen Patienten. Bei der Autoimmunerkrankung wendet sich das Immunsystem gegen körpereigene Zellen. Als Auslöser kommen erbliche und umweltbedingte Faktoren in Frage. Neben Medikamenten und Stress können auch Krankheitserreger Ursache für Auslösung oder Verschlechterung der Erkrankung sein.

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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Wenn eine Wespe auf uns zufliegt, reagieren wir blitzschnell. Wir heben eine Hand, weichen aus und spüren währenddessen Berührungen, die durch unsere eigenen Bewegungen entstehen. In einem Projekt untersucht Dr. Belkis Ezgi Arikan, wie der Körper solche selbst erzeugten Berührungen wahrnimmt und wie diese uns helfen, Bedrohungen einzuschätzen. Dr. Arikan forscht für die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen und arbeitet in der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Essen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt ihr Vorhaben mit rund 411.000 Euro über 36 […]

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Internationaler Tag gegen Lärm 2026: Erlanger HNO-Experte erklärt, wie sich das Gehör im Alltag und auf Festivals wirksam schützen lässt – und warum sich Gehörschutz lohnt Rock im Park, Bergkirchweih, Open Beatz: Die Festival- und Volksfestsaison in der Metropolregion Nürnberg steht vor der Tür. Dort gibt’s nicht nur Spaß und gute Laune, sondern auch ganz schön was auf die Ohren. Anlässlich des Tags gegen Lärm – des International Noise Awareness Day – am 29. April 2026 erklärt Prof. Dr. Dr. […]

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Berlin – Herzkrankheiten verändern das Leben in vielen Bereichen und haben nicht nur körperliche Auswirkungen. Auch die Psyche leidet und körperliche Beschwerden wie Brustschmerz und Atemnot können mit Ängsten einhergehen. Im Vorfeld der European Mental Health Week sensibilisiert die Stiftung Gesundheitswissen für das Zusammenspiel zwischen Herzkrankheiten und psychischen Problemen und klärt leicht verständlich und wissenschaftlich fundiert über den Einfluss psychischer Probleme auf das Herz auf. Wann kommt es zu psychischen Problemen Die Anpassung an die neue Lebenssituation nach der Diagnose einer Herzerkrankung […]

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Potsdam, Forschende der HMU Health and Medical University in Potsdam, des Fritz-Lipmann-Instituts in Jena und der Universität Siena haben einen zentralen molekularen Mechanismus der Gehirnalterung entschlüsselt. Die in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlichte Studie zeigt, dass bestimmte Enzyme im Alter nicht verschwinden, sondern durch oxidative Veränderungen inaktiviert werden – ein Prozess, der sich umkehren lässt. Die Funktion wichtiger Enzyme wird im Alter beeinträchtigt: Ein internationales Team unter Leitung von Professor Thorsten Pfirrmann (HMU in Potsdam) und Alessandro Ori (Leibniz-Institut für […]

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Gesunde Ernährung, Abnehmen und mehr Bewegung können Typ 2 Diabetes wirksam vorbeugen. Allerdings profitieren nicht alle Menschen mit erhöhtem Diabetesrisiko in gleichem Maße von Lebensstil-Interventionen. Personen des Tübinger Typ 2 Diabetes Risikoclusters 5 weisen trotz eines über Jahre stabilen und deutlichen Gewichtsverlusts einen Anstieg der Blutzuckerwerte, den stärksten Rückgang der Insulinsekretion sowie weiterhin ein hohes Diabetesrisiko auf. Das berichten Forschende des Universitätsklinikums Tübingen, des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) und von Helmholtz Munich in der Fachzeitschrift Diabetes. Bereits vor einigen Jahren […]

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Gesamtes Ernährungsmuster entscheidet über das Diabetesrisiko Ernährung spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung und dem Verlauf von Diabetes Typ 2. Doch einfache Regeln wie „weniger Zucker“ oder „weniger Fett“ bei der Ernährung greifen zu kurz – darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hin. Studien zeigen: Entscheidend sind nicht nur einzelne Nährstoffe oder Lebensmittel, sondern das gesamte Ernährungsmuster. Für die allgemeine Gesundheit und Diabetesprävention kommt es darauf an, wie Lebensmittel und Nährstoffe insgesamt kombiniert werden. Untersuchungen zeigen, dass so […]

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Die Wilhelm Sander-Stiftung fördert ein wegweisendes Forschungsprojekt an der LMU München und dem Max-Planck-Institut für Quantenoptik mit rund einer Million Euro. Ziel des Vorhabens unter Leitung von Prof. Dr. Ferenc Krausz und Prof. Dr. Mihaela Žigman ist es, eine neue Form der molekularen Krebsdiagnostik zu entwickeln und in die klinische Anwendung zu bringen. Da eine frühzeitige Diagnose bei den meisten Krebsformen die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist, eröffnen molekulare Blutanalysen hier neue Möglichkeiten: Sie machen krankheitsbedingte Veränderungen einzelner […]

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Forschende der Universität zu Köln zeigen, dass das Schlüsselprotein cFLIP für die Regulierung des programmierten Zelltods in Lymphomzellen entscheidend ist. Sie geben Einblicke in die Mechanismen, mit denen diese Krebsart den Zelltod umgeht. Das Ergebnis könnte neue Therapiemöglichkeiten für Patient*innen eröffnen, die auf bisherige Behandlungsoptionen nicht ansprechen / Veröffentlichung in „Blood“ Ein Forschungsteam am Center for Molecular Medicine Cologne (CMMC) der Universität zu Köln hat gezeigt, dass das Protein cFLIP entscheidend ist, um die Abwehrkräfte des diffus großzelligen B-Zell-Lymphoms (Diffuse […]

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Eine Analyse der NOAH – AFNET 6 Studie setzte große Sprachmodelle ein, um bei Patient:innen mit Device-detektiertem Vorhofflimmern aus Herzschrittmacherdaten die Vorhofflimmerlast zu ermitteln. Dieser Ansatz ermöglicht es, den Einfluss der Vorhofflimmerlast auf den kardiovaskulären Zustand sowie auf die Wirksamkeit und Sicherheit der Antikoagulation bei Herzschrittmacherpatient:innen zu bewerten. Die Vorhofflimmerlast in der Population betrug 0,4 Prozent, wobei 20 Prozent der Patient:innen eine Ausgangs-Vorhofflimmerlast von mehr als 1 Prozent aufwiesen. Bei diesen Patient:innen zeigt sich kein Einfluss der Vorhofflimmerlast auf Schlaganfälle […]

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Forschende der LMU entwickeln ein menschliches Zellmodell, das zentrale Mechanismen neurodegenerativer Erkrankungen abbildet – mit Potenzial für neue Therapien. Neurodegenerative Demenzerkrankungen stellen eine der größten Herausforderungen einer alternden Gesellschaft dar. Besonders häufig treten Erkrankungen wie Alzheimer oder die Frontotemporale Demenz auf, die durch krankhafte Ablagerungen des Tau-Proteins im Gehirn gekennzeichnet sind. Diese sogenannten Tauopathien sind bislang nicht heilbar – auch, weil geeignete Modelle zur Erforschung der Krankheitsmechanismen fehlen. Ein Forschungsteam unter der Leitung von Professor Dominik Paquet vom Institut für […]

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Klinik Landstraße setzt Fokus auf individuelle Betreuung in Höchstrisiko-Ambulanz 1.700 Herzinfarkte werden jährlich im Wiener Gesundheitsverbund behandelt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind EU-weit Todesursache Nummer 1, obwohl die moderne Medizin die akute Mortalität in den letzten 50 Jahren um 90 % reduziert hat. Knackpunkt ist das Thema Prävention: Die EU-Kommission hat Ende 2025 den „Safe Hearts Plan“ vorgestellt, in dem sie Prävention als eine der wichtigsten Säulen der Herz-Gesundheit definiert. Die Klinik Landstraße setzt einen Fokus auf die individuelle Prävention bei Menschen, die bereits […]

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Kinder mit Down-Syndrom besitzen ein hohes Risiko, an myeloischer Leukämie zu erkranken. Ein Forschungsteam der Goethe-Universität Frankfurt, des Wellcome Sanger Institute, des Great Ormond Street Hospital und ihrer Kooperationspartner hat herausgefunden, wie sich einzelne Zellen des blutbildenden Systems der Betroffenen verändern, sodass über eine Krebsvorstufe Leukämie entsteht. Die Forschenden haben so die betroffenen genetischen Programme identifiziert, und einen Ansatzpunkt für eine Therapie der myeloischen Leukämie bei Kindern mit Down-Syndrom gefunden. Kinder mit Down-Syndrom haben ein 150-fach erhöhtes Risiko, an myeloischer […]

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MHH-Forschende entwickeln Bioreaktoren zur Herstellung Millionen menschlicher Immunzellen. Methode eröffnet Chancen für Forschung und Therapie. Forschende der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben eine Methode entwickelt, mit der sich menschliche Immunzellen, zum Beispiel Makrophagen, in Bioreaktoren mittlerer Größe effizient herstellen lassen. Die Immunzellen können aus induzierten pluripotenten Stammzellen gewonnen werden und sind wichtig für die Erforschung von Krankheiten sowie für neue Therapieansätze. Die Methode wurde jetzt im Fachjournal Nature Protocols veröffentlicht. Makrophagen – auch als „Fresszellen“ bezeichnet – spielen eine zentrale […]

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