Gesundheitsnachrichten

Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Bei einem schweren Herzinfarkt schickt das Knochenmark unreife Immunzellen ins Blut. Ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Münster zeigt: Der Reifegrad der sogenannten neutrophilen Granulozyten verrät das kurzfristige Sterberisiko und lässt sich mit einem einfachen Blutbild bestimmen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Cardiovascular Research erschienen. Bei einem Herzinfarkt reagiert nicht nur das Herz, sondern auch das Immunsystem. Vor allem die neutrophilen Granulozyten, die häufigste Sorte weißer Blutkörperchen, werden in großer Zahl aus dem Knochenmark ins Blut ausgeschüttet. […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Studie zeigt sichere und praktikable Umsetzung Forschende der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln haben erstmals in Deutschland eine vollständig ambulante CAR-T-Zelltherapie für ausgewählte Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom eingeführt. Die Behandlung konnte sicher und praktikabel ambulant umgesetzt werden. Im Vergleich zur herkömmlichen stationären Therapie traten keine neuen Sicherheitsrisiken oder zusätzliche Nebenwirkungen auf. Die Ergebnisse wurden gestern (01.07.2026) im hämatologischen Fachjournal „Hemasphere“ veröffentlicht. Die CAR-T-Zelltherapie zählt zu den innovativsten Behandlungsformen für Patientinnen und Patienten mit […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Primäre ZNS-Lymphome bei immungeschwächten Patienten zählen zu den seltensten und zugleich aggressivsten Krebserkrankungen – belastbare Empfehlungen für Diagnostik und Behandlung fehlten bislang. Einem internationalen Forschungsteam unter Federführung der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums ist es gelungen, Besonderheiten bei der Bildgebung dieser Tumoren zu identifizieren und ein Prognosemodell zu entwickeln. Dabei erwiesen sich Tumoren, in denen das Epstein-Barr-Virus nachweisbar war, als besonders aggressiv. Die Ergebnisse, aktuell in der Fachzeitschrift „Blood“ erschienen, geben auch Hinweise auf neue […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Von der Luft, die wir atmen, bis zu den Lebensmitteln, die wir konsumieren, sind wir täglich Tausenden chemischen Einflüssen ausgesetzt. Doch wie sich diese auf unsere Gesundheit auswirken, ist bislang nur unzureichend verstanden. Eine neue Studie von Forschenden am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und am Ludwig Boltzmann Institut für Netzwerkmedizin an der Universität Wien, die in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurde, liefert nun einen bisher unerreichten Überblick: Unterschiedlichste Substanzen können dieselben biologischen Systeme […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Transfer Molecular Targets and Therapeutics, STB> Helmholtz Munich hat gemeinsam mit der Universität Münster sowie der ITM Isotope Technologies Munich SE (ITM) aktualisierte vorläufige Ergebnisse einer Phase-1-Studie zur Bewertung von ITM-31 vorgestellt, einer intrakavitären zielgerichteten Radiotherapie für Glioblastome. Die Therapie zeigte ein handhabbares Sicherheitsprofil und erste Hinweise auf eine lokale Krankheitskontrolle. Seit Beginn der Rekrutierung im Januar 2024 wurde bei keinem der eingeschlossenen Patient:innen ein Fortschreiten der Erkrankung beobachtet. Die Rekrutierung ist inzwischen abgeschlossen; die erste sechsmonatige Nachbeobachtungsphase aller Patient:innen […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Berlin – Mehr als 9 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Diabetes mellitus. Für viele von ihnen beginnt mit der Ferienzeit die Frage: Was muss mit, was gehört ins Handgepäck, und wie bleibt der Blutzucker unterwegs stabil? Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) rät: Wer Medikamente, Messgeräte, Essen und Unterlagen rechtzeitig plant, kann auch mit Diabetes gut reisen – ob mit Bahn, Auto oder Flugzeug. Reisen mit Diabetes braucht keine Verbote, aber Vorbereitung. Vor allem Menschen, […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Würzburger Studie zeigt: Mechanismen der Schmerzrückbildung verlaufen im Spinalganglion geschlechtsspezifisch Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Robert Blum am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) untersuchte das Spinalganglion (DRG) bei männlichen und weiblichen Ratten nach einer Nervenverletzung sowie während der Schmerzrückbildung. Dabei fanden die Forschenden heraus, dass die Mechanismen der Schmerzrückbildung geschlechtsspezifisch sind, obwohl die unmittelbare Reaktion auf die Verletzung weitgehend gleich ist. Bei weiblichen Tieren blieben Immunreaktionen, insbesondere die Aktivität von Makrophagen länger bestehen. Bei den männlichen Tieren hingegen zeigten die Satellitengliazellen eine […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Wer sich plötzlich von sich selbst oder seiner Umgebung entfremdet fühlt, erlebt dies häufig als Folge von großem Stress, Depression, Angststörung oder Traumata. Solche sogenannten Depersonalisations- und Derealisationserfahrungen gelten als typische Symptome bei psychischen Belastungen. Forschende der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Tübingen und des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung zeigen nun: Ähnliche Erfahrungen treten auch bei Meditation auf, wo sie jedoch oft als positiv, spirituell bedeutsam und bereichernd erlebt werden. Die Ergebnisse werfen ein neues Licht auf die […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Tabakkonsum gehört weiterhin zu den größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken. Während der Gesetzgeber das Rauchen in öffentlichen geschlossenen Räumen bereits vor Jahren weitgehend eingeschränkt hat, gilt für private Räume, darunter zählen auch Fahrzeuge, bislang kein entsprechendes Verbot. Das gilt selbst dann, wenn Kinder, Jugendliche oder schwangere Frauen mit im Auto sitzen. Fachleute, Gesundheitsorganisationen und zahlreiche Bundesländer fordern deshalb seit Jahren strengere Regelungen für das Rauchen im Auto zum Schutz besonders gefährdeter Personengruppen. Passivrauchen: unfreiwillige Belastung mit erheblichen Gesundheitsrisiken In Zigarettenrauch sind zahlreiche […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Die Universitätsmedizin Magdeburg sucht Teilnehmende für eine klinische Studie zu einer neuen, nicht-medikamentösen Behandlung von Fatigue. Die Universitätsmedizin Magdeburg sucht Menschen mit Morbus Parkinson, die unter anhaltender Erschöpfung (Fatigue) leiden, für die klinische Studie „ReVita“. Das Forschungsteam untersucht, ob eine sanfte elektrische Stimulation des Vagusnervs am Ohr (transkutane aurikuläre Vagusnervstimulation, taVNS) Fatigue-Beschwerden lindern und die Lebensqualität verbessern kann. Fatigue zählt zu den häufigsten und sehr belastenden Begleitsymptomen bei Morbus Parkinson. Viele Betroffene berichten von einer ausgeprägten körperlichen und geistigen Erschöpfung, die den Alltag erheblich einschränkt. […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Studie der Medizinischen Fakultät Mannheim zum Gewichtsmanagement bei Menschen mit Übergewicht offenbart eine deutliche Lücke zwischen der empfohlenen Versorgung und dem, was die Betroffenen angeben. Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt mit Übergewicht oder Adipositas. Sie leben damit mit einem erhöhten Risiko für zahlreiche chronische Erkrankungen. Um Gewicht erfolgreich zu reduzieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten und Behandlungsangebote: Die aktuellen Leitlinien für die Behandlung von Adipositas empfehlen im ersten Schritt strukturierte, multimodale Verhaltensprogramme, die sich aus den Bausteinen […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und des Universitätsklinikums Düsseldorf haben eine neue, einfache Methode zur Früherkennung von Gefäßerkrankungen entwickelt. Das Verfahren nutzt CO₂-angereichertes Wasser, das die Gefäßerweiterung stimuliert, mittels Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) wird dann die Gefäßreaktion erfasst. Gesunde Blutgefäße erweitern sich schnell, bei Gefäßerkrankungen ist die Reaktion auch schon in frühem Stadium deutlich verlangsamt. Die neue Screeningmethode, abgekürzt NIRS-CO₂, zeigt Gefäßschäden nicht nur viel früher als andere Techniken, sondern ist außerdem das bislang einzige nicht-invasive Verfahren, das die Funktion […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Internationale Studie zeigt Grenzen konservativer Behandlungen auf. Eine großangelegte Analyse eines internationalen Forscherteams geführt von der Hochschule Bochum zeigt: Nicht-operative Behandlungen wie Massagen, Bewegungstherapie oder Akupunktur bei chronischen Rückenschmerzen können Beschwerden zwar lindern – allerdings meist nur für wenige Wochen. Langfristig bleiben für Patient*innen relevante Verbesserungen aus. Die Studie wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Daniel Belavy (Hochschule Bochum) gemeinsam mit Partnern unter anderem aus Australien, Großbritannien und China durchgeführt und am 30. Juni 2026 im Fachjournal BMJ Medicine […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →