Neue Studien zu Asthma
Die Photobiomodulationstherapie (PBMT) führte bei Menschen mit allergischer Rhinitis (AR) zu signifikanten Verbesserungen der Nasenatmung und Symptomkontrolle, während die Riechfunktion unverändert blieb, fand eine randomisierte, placebokontrollierte Studie mit 62 Teilnehmern.
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Eine aktuelle Studie konnte zeigen, dass Kinder mit allergischer Rhinitis signifikant höhere Serum-Zonulin-Werte aufweisen als gesunde Kinder. Dies deutet auf eine gestörte Darmbarriere hin, die möglicherweise zur Entzündung und Krankheitsentwicklung beiträgt. Zudem wurde ein niedrigeres Verhältnis von Haptoglobin zu Zonulin festgestellt, was auf eine reduzierte Fähigkeit hinweist, oxidative Schäden zu minimieren.
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Die Ergebnisse einer Metaanalyse über 10 Studien zeigen, dass die allergenspezifische Immuntherapie bei Kindern mit Asthma die Symptomlast und den Medikamentenbedarf signifikant senken kann. Die Ergebnisse zu Lungenfunktion und subjektivem Beschwerdeempfinden waren uneinheitlich aufgrund hoher Studienheterogenität.
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Eine aktuelle Übersichtsarbeit konnte zeigen, dass die Belastung durch Feinstaub in der Luft signifikant mit einem erhöhten Risiko für Asthma und pfeifende Atemgeräusche (Wheezing) bei Kindern und Jugendlichen assoziiert ist. Untersucht wurden Partikel mit einem Durchmesser von ≤10 µm (PM10) und ≤2,5 µm (PM2,5). Von den feineren Partikeln (PM2,5) ging dabei eine etwas größere Gesundheitsgefahr aus.
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Die Ergebnisse einer neuen Metaanalyse zeigen, dass Menschen mit Asthma im Vergleich zur Normalbevölkerung ein signifikant höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kardiovaskuläre Sterblichkeit aufweisen. Besonders deutlich ist die Risikoerhöhung für Herzinsuffizienz, Angina pectoris und Herzinfarkt.
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Aktuelle Forschungsdaten konnten zeigen, dass die Exposition gegenüber Perfluorooctanoat (PFOA) mit einem erhöhten Risiko für Asthma bei Kindern assoziiert ist. Für Perfluorooctansulfonat (PFOS) konnte kein signifikanter Zusammenhang nachgewiesen werden. Zudem ergab die Analyse keinen Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) und einer verminderten Lungenfunktion bei Kindern.
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Die Kombination einer allergenspezifischen Immuntherapie (AIT) und Biologika ist bei Menschen mit allergischer Rhinitis und Asthma wirksamer und sicherer als Einzeltherapien. Die Kombinationstherapie reduzierte zudem den Einsatz von Notfallmedikamenten und schweren Nasensymptomen.
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Die Ergebnisse einer aktuellen Metaanalyse deuten auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und einem erhöhten Asthmarisiko hin. Die potenziellen Atemwegsrisiken durch den Konsum von Cannabis sollten laut der Studienautoren mehr Beachtung finden.
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Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse aus Kanada hat den Zusammenhang zwischen der Luftverschmutzung und neu auftretendem Asthma im Erwachsenenalter evaluiert. Die Analyse von 25 Studien ergab, dass eine erhöhte Belastung durch Feinstaub (PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO2) mit einem erhöhten Risiko für Asthma im Erwachsenenalter assoziiert sein könnte.
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Wissenschaftler stellten in einer Übersichtsarbeit fest, dass es einen Zusammenhang zwischen Asthma und Morbus Crohn bzw. Colitis ulcerosa gibt. Die Erkrankungen traten oftmals gehäuft auf. So hatten Patienten mit Asthma ein höheres Risiko für chronische Darmentzündungen (jedoch nur für Morbus Crohn) und andersherum Patienten mit chronischer Darmentzündung ein erhöhtes Risiko für Asthma.
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Eine aktuelle Studie aus Brasilien untersuchte die Wirksamkeit der Photobiomodulationstherapie bei Menschen mit allergischer Rhinitis. Die Ergebnisse konnten eine deutliche Verbesserung der Nasenatmung und der Symptome zeigen. Die Therapie erwies sich als sicher und gut verträglich, ohne relevante Nebenwirkungen. Jedoch wurde keine signifikante Verbesserung des Geruchssinns dokumentiert.
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Eine aktuelle Studie aus Brasilien untersuchte die Wirksamkeit der Photobiomodulationstherapie bei Menschen mit allergischer Rhinitis. Die Ergebnisse konnten eine deutliche Verbesserung der Nasenatmung und der Symptome zeigen. Die Therapie erwies sich als sicher und gut verträglich, ohne relevante Nebenwirkungen. Jedoch wurde keine signifikante Verbesserung des Geruchssinns dokumentiert.
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Haben Kinder auf dem Land seltener Asthma als Stadtkinder aufgrund von Umweltfaktoren oder wird die Erkrankung einfach nur seltener diagnostiziert? Dieser Frage haben sich kanadische Forscher gestellt und festgestellt, dass in ländlichen Gebieten eine Unterdiagnose von Asthma bei Kindern tatsächlich ein Problem sein könnte.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Neue Studie soll zeigen, warum Menschen unterschiedlich auf Traumata reagieren Gewalterfahrungen hinterlassen bei vielen Menschen tiefe Spuren, die sie ihr Leben lang begleiten – andere hingegen erholen sich und können das Erlebte irgendwann hinter sich lassen. Warum das so ist und wie es zu diesen Unterschieden kommt, diesen Fragen widmet sich die Studie „Leben nach Gewalt“ unter Beteiligung der Universitäten Frankfurt, Gießen und Marburg. Mit der neuen Studie „Leben nach Gewalt“ wollen Forscherinnen und Forscher der Universitäten Frankfurt, Gießen und […]
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Erstmals in Magdeburg und Sachsen-Anhalt bietet die Universitätsfrauenklinik die sanfte Kaisergeburt an. Sie ermöglicht ein familienorientiertes Geburtserlebnis und verbindet medizinische Sicherheit mit Nähe und Selbstbestimmung. An der Universitätsfrauenklinik Magdeburg ist in der vergangenen Woche erstmals eine sogenannte Kaisergeburt durchgeführt worden. Damit ist die Klinik die erste Einrichtung in Magdeburg und in Sachsen-Anhalt, die diese besondere Form des Kaiserschnitts anbietet. Ziel ist es, medizinische Sicherheit mit einem möglichst selbstbestimmten und bindungsfördernden Geburtserlebnis zu verbinden. Bei der sanften Kaisergeburt wird der Kaiserschnitt bewusst familienorientiert gestaltet. So kann die Mutter, […]
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Das Prostatakarzinom ist laut dem Robert-Koch-Institut mit rund 79.000 Neuerkrankungen im Jahr in Deutschland der häufigste bösartige Tumor des Mannes. Dank moderner Bildgebung und innovativer Therapien haben sich in den vergangenen Jahren Überlebenschancen und Lebensqualität bei Patienten wie Dr. Martin Franz deutlich verbessert. Im WTZ Münster wurde er in der Klinik für Nuklearmedizin am UKM mit der sogenannten Radioligandentherapie behandelt. Dabei werden winzige, an den Tumor gebundene Moleküle genutzt, um radioaktive Strahlung direkt in die Prostatakrebszellen zu bringen und sie von innen heraus gezielt […]
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Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) unterstützt eine europaweite Initiative der European Kidney Health Alliance (EKHA) und weiterer Fachgesellschaften. Diese fordern die Europäische Kommission dazu auf, den zweiten EU-Aktionsplan zu Organspende und Transplantation auf den Weg zu bringen. Die Allianz drängt zudem darauf, die im Jahr 2024 verabschiedeten EU-Ratsbeschlüsse zu Organspende und Transplantation in konkrete politische Maßnahmen zu überführen. Hintergrund ist der nach wie vor signifikante Organmangel. Aus deutscher Sicht ist der Handlungsdruck besonders hoch: Rund 8200 Menschen warten derzeit […]
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Immer mehr junge Erwachsene kommen mit „Wunschdiagnosen“ in psychologische Praxen. Abklärung und Gesprächsführung vor neue Anforderungen. Krems (Österreich) – Immer mehr junge Erwachsene suchen eine psychologische Abklärung mit einer vorgefassten Erwartung an die Diagnose – oder haben sich sogar selbst schon eine gegeben. Eine neue Studie, an der 93 in Österreich zugelassene Klinische Psychologinnen und Psychologen teilnahmen, zeigt: Selbst- und Wunschdiagnosen – häufig ADHS oder Autismus betreffend – treten heute deutlich häufiger auf als noch vor wenigen Jahren. Besonders oft ist […]
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Klinischer Tipp im Journal of the American Academy of Dermatology: Lactobacillus kann helfen, den Keim Pseudomonas aeruginosa zu bekämpfen Würzburg. Chronische Wunden stellen in Deutschland eine immer bedeutendere gesundheitliche Herausforderung dar. Schätzungen zufolge leiden schon jetzt ein bis zwei Millionen Menschen an Wunden mit verzögertem oder ausbleibendem Heilungsverlauf. Überwiegend betroffen sind ältere und multimorbide Personen. Aufgrund des demografischen Wandels und einer alternden Bevölkerung ist von einer weiter steigenden Inzidenz auszugehen. Faktoren wie Diabetes, Durchblutungsstörungen oder Druckbelastungen verhindern häufig eine normale Heilungskaskade, sodass die […]
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Übersichtsstudie der Universitätsmedizin Mainz zeigt, wie Umwelt- und Lebensbedingungen Entstehung und Verlauf von Herzschwäche prägen Ob eine Herzinsuffizienz entsteht und wie sie verläuft, hängt nicht nur von körperlichen, sondern auch von externen Einflussfaktoren und der Dauer der Exposition ab. Das haben Wissenschaftler:innen der Universitätsmedizin Mainz zusammen mit einer internationalen Forschungsgruppe mittels einer systematischen Übersichtsstudie herausgefunden. Demnach sind sowohl individuelle Risikofaktoren, wie beispielsweise Bluthochdruck und Bewegungsmangel, als auch belastende Umweltfaktoren, wie schlechte Luft, Lärm und Hitze, wichtige Ansatzpunkte, um die Erkrankung […]
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Klinikum und PMU wollen in einer Studie klären, ob Kunsttherapie die Symptome der Post-Covid-Erkrankung lindert. Teilnehmende können sich anmelden. Viele Menschen erleben auch noch Monate oder Jahre nach einer Sars-CoV-2-Infektion Beschwerden und Einschränkungen. Diese Post-Covid-Erkrankung belastet sowohl die Betroffenen als auch das Gesundheitssystem erheblich. Das Klinikum Nürnberg und die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) suchen daher Teilnehmende für eine Studie: Hilft Kunsttherapie bei der Bewältigung der Post-Covid-Fatigue? Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Klinikums Nürnberg behandelt seit 2022 Patientinnen […]
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+++ Gemeinsame Meldung mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Universität zu Köln und dem Universitätsklinikum Bonn +++ Entscheidend für wirksames und koordiniertes Handeln in einer Pandemie ist eine wissenschaftlich fundierte Vorbereitung. Sie erlaubt es, bereits in der ersten kritischen Phase aktiv zu werden. Die Ausbreitung eines Erregers muss zügig eingedämmt, das Risiko für die Bevölkerung bewertet und das Gesundheitssystem mit Blick auf Versorgungskapazitäten und bevorstehende Belastungen angepasst werden. Um bestmöglich aufgestellt zu sein, startet jetzt unter Leitung der Charité […]
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Schon ein Mittagsschlaf kann dem Gehirn helfen, sich zu erholen und wieder besser lernfähig zu werden. Forschende des Universitätsklinikums Freiburg und der Universität Genf zeigen in einer am 22. Januar 2026 im Fachjournal NeuroImage veröffentlichten Studie, dass bereits ein Mittagsschlaf ausreicht, um Verbindungen zwischen Nervenzellen so auszurichten, das neue Information besser abgespeichert werden kann. Diese Effekte waren bislang nur nach einer ganzen Nacht Schlaf bekannt. Die neue Studie zeigt, dass das Gehirn durch einen kurzen Schlaf gezielt entlastet und wieder in einen […]
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Eine kurzzeitige Haferkur scheint den Cholesterinspiegel überraschend stark senken zu können. In diese Richtung deutet eine Studie der Universität Bonn, die jetzt in Nature Communications erschienen ist. Die Versuchspersonen litten am metabolischem Syndrom – einer Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck sowie erhöhten Blutzucker- und Blutfettwerten. Sie nahmen zwei Tage eine kalorienreduzierte Kost zu sich, die fast nur aus Haferflocken bestand. Gegenüber einer Kontrollgruppe verbesserten sich ihre Cholesterinwerte daraufhin deutlich. Selbst nach sechs Wochen ließ sich dieser Effekt noch nachweisen. Offenbar beeinflusste […]
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Kann die Impfung gegen das Varizella-Zoster-Virus (VZV), welches Windpocken und Gürtelrose auslöst, vor einer Demenz schützen? Im Jahr 2025 sind zwei große Studien – eine aus UK, eine andere aus Australien – publiziert worden, die beide quasi ein „Real-Life-Experiment“ waren und einen eindrucksvollen Nachweis liefern. Nun bestätigt eine aktuelle Publikation den beobachteten Effekt. Zwar wurde in allen Studien ein Lebendimpfstoff verwendet, der inzwischen in Deutschland und anderen Ländern nicht mehr verwendet wird, dennoch gehen DGN-Experten von einem ähnlichen Effekt des […]
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Nachdem Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) bereits super-schnelle Signale durch Kalzium-Ionen unterhalb der Plasmamembran von T-Lymphocyten beschreiben konnten, ist ihnen nun die Aufklärung der Regulation von beteiligten Enzymen und Ionenkanälen gelungen. Sie fanden heraus, dass das Schlüsselenzym (DUOX2) durch mehrere unabhängige Prozesse aktiviert wird und so als biologischer Koinzidenzdetektor wirkt. „Der neu identifizierte Signalweg eröffnet vielversprechende Ansätze für neue Therapieverfahren bei Autoimmunerkrankungen“, erklärt Studienleiter Prof. Dr. Dr. Andreas H. Guse, Direktor des Instituts für Biochemie und Molekulare Zellbiologie des UKE. […]
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