Neue Studien zu COPD
Niemand geht gerne ins Krankenhaus. Bei COPD-Patienten mit einer akuten Verschlechterung kann ein Aufenthalt nötig sein, um Infusionen mit Antibiotika zu erhalten. Spanische Forscher zeigten, das geht auch zu Hause wirksam und sicher.
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Patienten mit COPD nahmen an Schulungen zu ihrer Erkrankung teil. Im Durchschnitt wuchs nach den Schulungen das Wissen über die Erkrankung. Bei Patienten, die bei der Schulung viel lernten, reduzierten sich die Krankheitssymptome stärker als bei Patienten, die im Nachhinein beinahe genauso schlau waren wie zuvor.
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Wie häufig ist COPD bei Männern, wie häufig bei Frauen? Forscher aus den USA und Griechenland sind dieser Frage nachgegangen und fordern mehr Bewusstsein für die Erkrankung bei Frauen.
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Erkrankungen können sich negativ auf den Schlaf auswirken. Das gilt laut der vorliegenden Studie auch für chronische Atemwegsverengungen (Asthma, COPD, Asthma-COPD-Overlap-Syndrom). Besonders Patienten mit Asthma litten häufiger unter Schlafstörungen.
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Viele COPD-Patienten machten bei der Anwendung von Trockenpulverinhalatoren kritische Fehler. Beim ELLIPTA war das am seltensten der Fall. Training, bei dem die Patienten auf ihre Fehler aufmerksam gemacht und korrigiert wurden, konnte Anwendungsfehler reduzieren.
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Carbocystein-Lysin-Salz ist ein schleimlösendes Mittel, welches beispielsweise bei festsitzendem Husten eingesetzt wird. Doch auch COPD-Patienten könnten von einer regelmäßigen Anwendung des schleimlösenden Mittels profitieren. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass COPD-Patienten im Vergleich zum Vorjahr nämlich in dem Jahr, in dem sie Carbocystein-Lysin-Salz anwendeten, seltener von Krankheitsschüben betroffen waren.
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Chinesische Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Meta-Analyse fest, dass Baduanjin die körperliche Leistungsfähigkeit, die Lungenfunktion und die Lebensqualität von COPD-Patienten verbessern konnte, wenn es zusätzlich zur Behandlung praktiziert wurde.
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Eine kognitive Verhaltenstherapie könnte sich für COPD-Patienten auszahlen. Laut der vorliegenden Übersichtsarbeit konnte die kognitive Verhaltenstherapie unter anderem die Lebensqualität der Patienten verbessern.
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Forscher ermittelten in Italien, wie häufig COVID-19 bei COPD-Patienten auftrat und welche Risikofaktoren für schwere Verläufe festgestellt werden konnten. Die Inzidenz von COVID-19 betrug 5,9 % bis November 2020. Besonders Patienten mit Bluthochdruck und Begleiterkrankungen wie Diabetes und Übergewicht erkrankten. Metabolisches Syndrom und Dyslipidämie erhöhten das Risiko für schwere Verläufe. Faktoren der COPD wie schlechter Gastransfer in der Lunge (niedriger DLCO und Emphyseme) waren keine Risikofaktoren für die Erkrankung, allerdings für die Schwere des Verlaufs von COVID-19.
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Bei einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) ist auch das Herz einer größeren Belastung ausgesetzt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielen daher bei der Schwere der Erkrankung und den Todesfällen in frühen Stadien der COPD eine entscheidende Rolle. Kanadische Forscher prüften, ob Herzprobleme bereits in frühen Stadien der COPD vorliegen, wenn diese Patienten noch nicht als Risiko-Patienten gelten.
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Stress, Ängste, Depressionen – bei Menschen mit COPD nicht selten, besonders unter Rauchern. Mit dem Rauchen mit Unterstützung aufzuhören, könnte dagegen helfen, berichten iranische Forscher.
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Bei der neuromuskulären elektrischen Stimulation regen Stromimpulse die Muskeln zum Anspannen an. Diese Technik kann nicht nur Astronauten im All vor Muskelabbau schützen, sondern auch COPD-Patienten helfen, fitter zu werden, sagen spanische Forscher.
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Der Fettfreie-Masse-Index (FFMI) ist ein wichtiger Bestandteil bei der Analyse der Körperzusammensetzung. Viele COPD-Patienten hatten einen niedrigen FFMI, was mit einer schlechteren Lungenfunktion und einer schwereren Erkrankung einherging.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Gemeinsame Pressemitteilung von Paul-Ehrlich-Institut und BfAr Arzneimittel können Leben retten und die Gesundheit vieler Menschen weltweit verbessern. Sie können jedoch auch unerwünschte Nebenwirkungen verursachen. Manche Nebenwirkungen treten plötzlich auf, während andere sich allmählich und sogar erst nach längerer Einnahme entwickeln. Manche sind deutlich spürbar, andere verlaufen „still“ und lassen sich nur durch Untersuchungen feststellen. Um mögliche Arzneimittelrisiken frühzeitig zu erkennen, ist es wichtig, Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. Darauf macht die internationale Kampagne #MedSafetyWeek vom 02. bis 08.11.2026 aufmerksam. Mehr […]
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Das Bundesministerium für Gesundheit hat den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung für 2027 auf 2,9 Prozent festgelegt. Damit bleibt der Satz auch im kommenden Jahr stabil. Grundlage ist das Ergebnis des GKV-Schätzerkreises vom 14. Oktober. Demnach werden die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung im kommenden Jahr deutlich langsamer steigen als noch 2026. Das ist vor allem auf das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz (GKV-BStabG) zurückzuführen. Über die exakte Höhe des kassenindividuellen Zusatzbeitragssatzes entscheiden die Krankenkassen selbst. „Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz ist in den vergangenen Jahren […]
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Internationaler Forschungsverbund LITMUS (Liver Investigation: Testing Marker Utility in Steatohepatitis) veröffentlicht zwei wegweisende Studien zu diagnostischen Tests bei Lebererkrankungen Newcastle/Würzburg. Zwei große internationale Studien haben die bislang aussagekräftigsten Belege dafür geliefert, mit welchen nicht-invasiven Tests sich die stoffwechselbedingte Fettlebererkrankung (MASLD für Metabolic Dysfunction-Associated Steatotic Liver Disease) und ihre schwerere Form, die stoffwechselbedingte Fettleberentzündung (MASH für Metabolic Dysfunction-Associated Steatohepatitis), genau diagnostizieren und deren Schweregrad bestimmen lassen, wodurch die Notwendigkeit einer Leberbiopsie verringert wird. Die in den Fachzeitschriften „The Lancet“ und „Nature […]
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Wie bringt man Menschen dazu, sich umweltverträglicher zu verhalten? Vor dem Hintergrund dieser Frage liess eine Basler Psychologin die Teilnehmenden einer Studie kalt duschen. Wer sich regelmässig überwinden konnte, profitierte mehrfach. Noëmi Kern Obschon viele wissen, dass ihr Verhalten einen negativen Einfluss auf die Umwelt hat, tun sie sich schwer damit, anders zu handeln. «Vor allem dann, wenn die Veränderung mit einem empfundenen Verzicht einhergeht oder höhere Kosten mit sich bringt», sagt die Psychogin Dr. Lena Glaser. Sie kennt diese […]
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Forschende der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) haben untersucht, welche Faktoren beeinflussen, ob Krebspatient*innen psychoonkologische Unterstützung in Anspruch nehmen. Die Auswertung zeigt: Frauen und jüngere Menschen nutzen Angebote häufiger. Gleichzeitig erhielten am UniversitätsKrebszentrum Göttingen (G-CCC) rund 97 Prozent der untersuchten Patient*innen, die sich Unterstützung wünschten, eine entsprechende Betreuung. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „Journal of Cancer Research and Clinical Oncology“ veröffentlicht. Eine Krebsdiagnose und die anschließende Behandlung stellen Betroffene häufig nicht nur vor körperliche, sondern auch vor erhebliche seelische Herausforderungen. Ängste, […]
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Freiburger Forschende finden neuen Ansatz für die Entwicklung zielgerichteter Therapien gegen aggressive T-Zell-Leukämie / Veränderte Immunzellen greifen Krebszellen an und schonen wichtige gesunde Abwehrzellen / In Nature Communications veröffentlicht Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg haben einen neuen Ansatz entwickelt, um eine aggressive Form von Blutkrebs gezielt zu bekämpfen und dabei gesunde Immunzellen besser zu schonen. Bei der sogenannten T-Zell-akuten lymphoblastischen Leukämie (T-ALL) entstehen Krebszellen aus Zellen der körpereigenen Immunabwehr. Das erschwert die Behandlung, da bisher untersuchte Immuntherapien auch […]
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DDG fordert Kostenübernahme für Menschen mit hohem gesundheitlichem Risiko Fast jeder 5. Erwachsene in Deutschland hat Adipositas, also starkes Übergewicht. Medikamente wie Semaglutid können nicht nur das Gewicht senken, für bestimmte Wirkstoffe und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen ist auch ein Schutz vor schweren Folgeerkrankungen belegt. Doch die Behandlung kostet nach einer AOK-Schätzung rund 4.000 Euro jährlich und muss zur Gewichtsregulation selbst bezahlt werden. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fordert deshalb eine Kostenübernahme für Menschen mit hohem gesundheitlichem Risiko. Darüber informiert […]
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In Deutschland erhalten immer mehr Ärzt:innen die Bitte um Suizidassistenz. Zugleich wächst ihre Unsicherheit im Umgang damit, wie eine aktuelle Studie der Universitätsmedizin Halle zeigt. Dazu wurden im Jahr 2024 mehr als 600 Ärzt:innen befragt und die Ergebnisse mit Daten aus dem Jahr 2013 verglichen. Es besteht demnach ein Bedarf an Vorgaben und verlässlichen Kriterien für den assistierten Suizid. Die Daten wurden in der Fachzeitschrift „Deutsches Ärzteblatt International“ veröffentlicht. „Wer Hilfe bei der Selbsttötung sucht, wendet sich häufig an Menschen […]
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Deutlicher Zusammenhang zwischen sozioökonomischer Lage und MRSA-Infektionen // Besonders ausgeprägt in Großstädten und dünn besiedelten ländlichen Regionen // „Gezielte Prävention könnte gesundheitliche Ungleichheiten verringern“ In sozioökonomisch benachteiligten Regionen Deutschlands treten bestimmte antibiotikaresistente Infektionen deutlich häufiger auf als in wohlhabenderen Regionen. Besonders ausgeprägt ist dieser Zusammenhang bei invasiven Infektionen mit Methicillin-resistentem Staphylococcus aureus (MRSA), einem gegen wichtige Antibiotika resistenten Krankheitserreger. Dabei spielt auch das regionale Umfeld eine wesentliche Rolle: Sowohl in Großstädten als auch in dünn besiedelten ländlichen Gebieten ist der […]
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Ergebnisse der PreVitaCOV-Studie in eClinicalMedicine veröffentlicht PreVitaCOV ist eine der ersten großen Therapiestudien zu Post-COVID in Deutschland. Drei Institute für Allgemeinmedizin testeten unter Federführung des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) Prednisolon und B-Vitamine bei mehreren hundert Patientinnen und Patienten. Unter niedrig dosiertem Prednisolon gingen die Symptome nach vier Wochen statistisch signifikant stärker zurück als ohne Behandlung– am deutlichsten bei der Fatigue. Ob dieser Effekt im Alltag spürbar ist, bleibt jedoch offen. Die Ergebnisse sind im Fachjournal eClinicalMedicine erschienen. Würzburg. Anhaltende Erschöpfung, Atemnot, […]
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Die sogenannten GLP-1-Rezeptor-Agonisten – verabreicht als Spritze und neuerdings auch als Tablette – wurden inzwischen millionenfach verordnet und gelten als wichtiger Fortschritt in der Behandlung von Übergewicht, Fettleibigkeit und Diabetes. Doch welche Folgen haben die Medikamente für Zähne und Zahnfleisch? Eine neue Übersichtsarbeit im Journal of Dental Research von Forschenden um Dr. Nils Werner und Prof. Dr. Falk Schwendicke von der Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und digitale Zahnmedizin des LMU Klinikums zeigt: Die Wirkstoffe erhöhen das Risiko für verschiedene Probleme […]
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Zelltherapie mit behandelten weißen Blutkörperchen zeigt bei 96 Prozent der auswertbaren Patient*innen eine Besserung ihrer schweren Nebenwirkungen / Europäische Zulassung weniger als zwei Jahre nach Veröffentlichung des Wirkprinzips Eine Entdeckung aus Freiburg eröffnet neue Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatient*innen weltweit: Forschende des Universitätsklinikums Freiburg haben herausgefunden, wie sich schwere Nebenwirkungen von Krebsimmuntherapien mit einer speziellen Zelltherapie mit behandelten weißen Blutkörperchen lindern lassen. Eine klinische Phase II Studie mit 30 Patient*innen unter Freiburger Leitung liefert dafür wichtige Ergebnisse: Bei 96 Prozent der auswertbaren […]
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Wie gut ein Mensch seine Gefühle regulieren kann, lässt sich offenbar nicht an der Aktivität präfrontaler Hirnregionen ablesen, die typischerweise damit in Verbindung gebracht werden. Das zeigt eine internationale fMRT-Analyse von Dr. Maurizio Sicorello vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) und Prof. Dr. Carmen Morawetz von der Universität Innsbruck mit Daten von 2.175 Menschen aus 40 Studien. Die in Nature veröffentlichte Studie stellt verbreitete Annahmen über die neuronalen Grundlagen der Emotionsregulation infrage und zeigt, wo die aufgabenbasierte Bildgebung an ihre […]
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