Neue Studien zu Diabetes
Eine aktuelle Metaanalyse hat den Einfluss des Verzehrs von Walnüssen auf den Stoffwechsel, die Herzgesundheit und das Körpergewicht evaluiert. Auch die Dosis-Wirkungs-Beziehung zwischen dem Walnussverzehr und kardiometabolischen und anthropometrischen Parametern wurden untersucht. Sie ermittelten signifikante dosisabhängige Effekte zwischen dem Verzehr von Walnüssen und Nüchtern-Blutzucker- sowie HDL-Cholesterin-Spiegeln sowie einen Einfluss auf Blutfettwerte (Triglyceridspiegel).
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Um Personen mit Übergewicht und Prädiabetes vor Diabetes zu schützen, sind vermehrte Bewegung und Diät unverzichtbar. Zusätzlich zu Diät und Sport können Betroffene von dem Medikament Liraglutid durch ein deutlich gesenktes Diabetesrisiko profitieren, wie die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen.
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Altersbedingte Veränderungen der physiologischen Reaktionen des Körpers spielen eine entscheidende Rolle bei Bluthochdruck und Typ-2-Diabetes.
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Die Behandlung mit SGLT-2-Hemmern führte im Vergleich zu DPP-4-Hemmern nicht zu einem erhöhten Risiko für Krankenhauseinweisungen aufgrund von Ketoazidosen.
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Ist Wein für Typ-2-Diabetes-Patienten gut oder schlecht? Wissenschaftler werteten 9 Studien zu diesem Thema aus und sahen Folgendes: moderate Mengen an Wein (118 bis 300 ml/Tag) besserten den unteren Blutdruckwert sowie das Gesamtcholesterin der Patienten.
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Ergebnisse eines systematischen Reviews mit Meta-Analyse von 13 Kohortenstudien lassen auf einen positiven Zusammenhang zwischen dem Körperfett sowie Diabetes und dem Risiko für Nierensteine schließen. Zwischen körperlicher Aktivität und dem Risiko für Nierensteine konnte kein Zusammenhang aufgezeigt werden.
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Mehr Wissen über Medikamente fördert bei Patienten mit Typ-2-Diabetes die Therapietreue. Dies zeigen die vorliegenden Ergebnisse einer Studie aus Kroatien. Die an der Studie beteiligten Wissenschaftler empfehlen deshalb, die Beratung der Diabetes-Patienten über ihre Medikamente in die Standard-Beratungsprogramme zu integrieren.
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Eine Behandlung mit dem Arzneistoff Atorvastatin könnte Patienten mit Typ-2-Diabetes vor einer Schädigung der Niere schützen und somit der Entwicklung einer diabetischen Nephropathie entgegenwirken.
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Eine Kombinationstherapie mit Exenatid und Dapagliflozin eignete sich für Patienten mit Typ-2-Diabetes, deren Erkrankung nicht mit Metformin kontrolliert werden kann. Die Kombinationstherapie besserte Langzeitblutzucker, Gewicht sowie den oberen Blutdruckwert. Nebenwirkungen betrafen vor allem den Magen-Darm-Trakt und Reaktionen an der Einstichstelle.
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Medical NEWS Report
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Was der Mensch isst, nimmt Einfluss auf seine Gesundheit. Wissenschaftler zeigten nun, dass bestimmte Lebensmittel vermutlich einen Einfluss auf das Risiko haben, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Während Ballaststoffe aus Getreide und Vollkornprodukte vor der Krankheit zu schützen scheinen, erhöhen viel rotes oder verarbeitetes Fleisch in der Kost vermutlich das Diabetesrisiko.
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Der SGLT-2-Hemmer Dapagliflozin wird im Behandlungsalltag häufig bei Typ-2-Diabetes-Patienten mit schwierigem Krankheitsverlauf (lange Krankheitsdauer, schlechte Einstellung des Langzeitblutzuckers, mehrfacher Medikamentenwechsel) eingesetzt. Dank Dapagliflozin konnten bei den Patienten wichtige Parameter wie Langzeitblutzucker, Gewicht und Blutdruck verbessert werden.
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Internationale Forscher aus Deutschland, den USA und Österreich berichten in ihrer Studie über einen neuen Hoffnungsträger für die Therapie von Patienten mit Typ-2-Diabetes. In einer Dosierung von 15 mg pro Woche senkte das neue Medikament LY3298176 den Langzeitblutzuckerwert der Patienten nach einem halben Jahr um 1,94 % und begünstigte eine Gewichtsabnahme von bis zu 11,3 kg.
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Eine aktuelle Metaanalyse hat das Risiko-Nutzen-Verhältnis von SGLT2-Inhibitoren bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mit hohem kardiovaskulärem Risiko untersucht.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Ein verschlissenes Hüftgelenk austauschen und einem Menschen damit Beweglichkeit und Selbstständigkeit zurückgeben: Die Hüftendoprothese steht wie kaum eine andere Errungenschaft für den Fortschritt der modernen Orthopädie. Was vor 125 Jahren kaum vorstellbar war, gehört heute zum medizinischen Alltag. Doch was kommt als Nächstes? Robotik, Künstliche Intelligenz, immer individuellere Therapien? Beim Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) vom 20. bis zum 23. Oktober 2026 in Berlin trifft sich die Fachwelt, um genau darüber zu diskutieren.
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Nächtliches Grübeln, ständiges Aufwachen, Schnarchen oder Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf: Schlafprobleme gehören zu den häufigsten Gesundheitsbeschwerden und betreffen Millionen Menschen. Doch was steckt dahinter und wann sollte man professionelle Hilfe suchen? Welche modernen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten gibt es? Und welche Rolle spielen digitale Schlaftracker dabei?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen bietet das Patientenforum der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) im Rahmen der DGSM-Jahrestagung.
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Warum sich mit weniger zufrieden geben? Studiendaten zeigen signifikante Unterschiede in der Wirksamkeit moderner Adipositas-Medikamente. Erfahren Sie, wie überzeugend eine stärkere Gewichtsreduktion auf Alltag, Psyche und Lebensqualität Ihrer Patient:innen einzahlen kann. [Beitrag ist DocCheck-geschützt]
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Menschen mit einem diabetischen Makulaödem benötigen oft regelmäßig Spritzen ins Auge, um ihr Sehvermögen zu erhalten. Neue Forschungsergebnisse bieten Betroffenen neue Therapieoptionen: Sie zeigen, dass bestimmte Therapien mit weniger Injektionen vergleichbare Sehverbesserungen erzielen können – und damit weniger Eingriffe und Behandlungstermine für die Patientinnen und Patienten nötig sind.
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In der Fachwelt stoßen die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums (BMG), die Cochrane Deutschland Stiftung (CDS) ab 2028 nicht mehr zu fördern, auf Sorge und Kritik. Mehrere medizinische Fachgesellschaften, das Netzwerk Versorgungsforschung sowie der größte Physiotherapieverband Deutschlands fordern die Bundesregierung auf, Cochrane Deutschland auch über 2027 hinaus zu finanzieren.
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Die Belastung durch ein Kind mit Behinderung wirkt sich auf die ganze Familie aus. Staatliche Unterstützung kann jedoch die negativen Folgen abmildern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Janet Currie (Yale), die jetzt von der Rockwool Foundation Berlin (RFBerlin) veröffentlicht wurde.
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Medizinische Kurznachrichten aus der Endokrinologie – Hormone und Stoffwechsel – 1. bis 15. Oktober 2026 Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) hat für Sie aktuelle Kurznachrichten rund um Hormone und Stoffwechsel zusammengestellt. Wir freuen uns, wenn die Texte Sie dazu anregen, Themen aufzugreifen und darüber zu berichten. Gerne vermitteln wir Ihnen auch Kontakte zu Experten für Hintergrundgespräche und Interviews. Auf der Website haben Sie Gelegenheit, die Beiträge Ihrerseits mit Kommentaren zu versehen. Inhalt: (1) Jean Pütz zum 90.: Wie der […]
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Online-Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE) Termin: Donnerstag, 18. November 2026, 11:00 bis 12:00 Uhr Link zur Anmeldung: https://events.teams.microsoft.com/event/1fb087ae-38e4-48eb-bca6-b2efac6c569f@1495922a-4378-45e9-a32a-422448450fb1 Hormone steuern zentrale Prozesse im Körper: Sie beeinflussen Stoffwechsel, Blutdruck, Knochen, Muskeln, Schlaf, Fruchtbarkeit und viele weitere Funktionen. Zugleich verändern neue Therapien, demografische Entwicklungen und Alltagsbelastungen die Fragen, mit denen sich Endokrinologie und Versorgung beschäftigen. Wie wirkt sich ein starker Gewichtsverlust mithilfe sogenannter „Abnehmspritzen“ auf Knochen und Muskeln aus? Warum bleibt Hyperaldosteronismus, eine Erkrankung, bei der die Nebennieren […]
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Natürliche und assistierte Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie, Wechseljahre, Klimawandel, Digitalisierung, weibliche Sexualität, der Status Quo Reproduktionsmedizin, Schwangerschaftsabbruch, Schwangerschaftsverlust, Verhütung, moderne Beckenbodentherapien, Diagnostik und Behandlung der Endometriose, Leitlinien, Gewaltambulanzen und Psychosomatik – der 66. DGGG-Kongress bietet das größte und aktuellste Spektrum zur Frauenheilkunde im deutschsprachigen Raum.
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Eine kurze Achtsamkeitsübung zu Beginn einer Psychotherapiesitzung kann sich positiv auf die psychische Symptomatik von jugendlichen Patientinnen und Patienten auswirken. Das belegt eine Studie, die unter der Leitung von Prof. Dr. Johannes Mander und Dr. Julia Kalmar am Zentrum für Psychologische Psychotherapie (ZPP) der Universität Heidelberg durchgeführt wurde.
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Wie kann man den menschlichen Körper dazu anregen, wieder mehr Knochen aufzubauen und so von Osteoporose Betroffenen helfen? Um das herauszufinden, haben Ulmer Forschende untersucht, welche Rolle das Eiweißmolekül Axl in diesem Prozess spielt. Mit Erfolg: In einer Studie haben sie gezeigt, dass Axl den Knochenaufbau ausbremst – und Zellen deutlich mehr Knochensubstanz bilden, wenn man das Molekül medikamentös ausschaltet. Dabei gibt es keine erkennbaren schädlichen Nebenwirkungen. Die Ergebnisse sind in der hochrenommierten Fachzeitschrift „Bone Research“ erschienen. Osteoporose ist eine […]
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Wer regelmäßig zuckergesüßte Getränke trinkt, hat ein höheres Risiko, nicht nur Übergewicht, sondern auch Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Das zeigen große Beobachtungsstudien, unabhängig von der aktuellen politischen Diskussion über eine Zuckersteuer. Zucker ist allerdings nur ein Faktor unter mehreren: Auch genetische Veranlagung, vor allem aber eine zu hohe Energiezufuhr und Bewegungsmangel, beeinflussen das Risiko für Typ-2-Diabetes. Prof. Dr. Michael Roden, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) und Diabetologe des Universitätsklinikums Düsseldorf, ordnet die Studienlage ein und sagt, was jede und jeder […]
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Universitätsklinikum Freiburg entwickelt in Forschungsverbund KI-Verfahren zur Auswertung langfristiger Hirnaktivitätsdaten / Ziel ist eine individuellere Behandlung bei medikamentenresistenter Epilepsie / Landesförderung durch Invest BW Rund 250.000 Menschen in Deutschland leben mit einer Epilepsie, die nicht ausreichend auf Medikamente anspricht. Wie lässt sich ihre Behandlung durch einen Hirnschrittmacher weiter verbessern? Im Forschungsprojekt CLOUDIA entwickelt das Universitätsklinikum Freiburg nun gemeinsam mit einem Medizintechnikunternehmen ein KI-gestütztes Assistenzsystem zur Auswertung langfristiger Hirnaktivitätsdaten. Diese sollen von einem Hirnschrittmacher stammen, dessen Elektroden unter der Kopfhaut auf […]
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