Neue Studien zu PCO-Syndrom
Eine prospektive, randomisierte, klinische Studie mit 68 Teilnehmerinnen mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) fand, dass Myoinositol über 6 Monate den Cholesterolspiegel bei PCOS unabhängig vom BMI signifikant verbessern kann. Metformin hingegen beeinflusste die glykämische Kontrolle signifikant speziell bei Übergewicht. Die Behandlung könnte damit dem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei PCOS entgegenwirken, so die Hoffnung.
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Die aktuelle Studienlage spricht nach einem systematischen Review mit Metaanalyse über 10 Studien zum polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) dafür, dass eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D signifikant Insulinresistenz, entzündliche Prozesse, Nüchternblutzucker und Gesamttestosteron bei PCOS senken kann. Somit könnte Vitamin D ein Baustein im Behandlungskonzept bei PCOS darstellen.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 10 randomisiert-kontrollierte Studin fand, dass eine Nahrungsergänzung mit Chrom einen Beitrag zur Therapie des polyzystischen Ovarialsyndroms leisten kann. Weitere Studien sollten dies gezielt mit größeren Patientengruppen untersuchen.
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Die Aufnahme von Polyphenen mit der Ernährung kann einen Vorteil für Frauen mit PCOS bieten, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 15 Studien. Die Studienübersicht fand Verbesserungen von luteinisierendem Hormon und Prolaktin, sowie Vorteile für Insulinspiegel, Fettstoffwechsel und Entzündungsprozesse. Aufgrund der Heterogenität der Studien, der Vielfalt möglicher Polyphenole und der Symptombilder von Frauen mit PCOS warnen die Wissenschaftler jedoch davor, zu viel zu erwarten.
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Eine Netzwerk-Metaanalyse über randomisiert-kontrollierte Studien fand eine Verbesserung des Lipidprofils, Geschlechtshormon-Spiegel, Entzündungsmarker und oxidativen Stress bei PCOS mit Nahrungsergänzungen. Die Rangliste der Analyse wurde je nach Effekt von Chrom, Omega-3-Fettsäuren, Inositol und Soya-Isoflavonen angeführt.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 25 Studien fand, dass Nahrungsergänzungen mit Spurenelementen einen wertvollen Beitrag bei PCOS leisten können. Speziell Chrom und Selen schienen nach dieser Analyse einen messbaren Unterschied bei PCOS mit Blick auf den Glukose- und Fettstoffwechsel sowie oxidativen Stress zu machen.
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie über 8 Wochen mit 97 Teilnehmerinnen mit PCOS und metabolischem Syndrom fand, dass eine Nahrungsergänzung mit Knoblauch positive Effekte auf Blutzucker, Blutfette und Entzündungsmarker sowie sexuelle Funktion und Lebensqualität hatte.
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Eine Beobachtungsstudie fand, dass Frauen mit PCOS unabhängig von Adipositas vergleichbare Hormonspiegel, Entzündungsfaktoren und Insulinresistenz aufweisen. Demnach besteht für Frauen mit PCOS, aber ohne Adipositas, auch keine Entwarnung mit Blick auf die Körperfettverteilung.
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Eine Metaanalyse über 15 Studien zeigt, dass Granatapfelpräparate keinen generellen Nutzen für die Insulinresistenz oder Insulinsensitivität haben. Verbesserungen traten nur bei bestimmten Erkrankungen auf, insbesondere beim polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS), Typ-2-Diabetes und der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD).
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Eine Gewichtsabnahme kann die Fruchtbarkeit von Frauen mit Adipositas verbessern. Lebensstiländerungen. Insbesondere bei Frauen mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) kann die Fruchbarkeit durch eine Gewichtsreduktion verbessert werden. Während der Eisprung häufiger auftritt und Schwangerschaften wahrscheinlicher werden, bleibt die Auswirkung auf Lebendgeburten begrenzt. Eine frühzeitige Gewichtsabnahme kann zudem das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen wie Schwangerschaftsdiabetes und Präeklampsie senken.
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Metformin wird seit Jahren zur Behandlung von Diabetes und Übergewicht und als off-label-Therapie ohne offizielle Zulassung auch beim Polyzystischen Ovarialsyndrom (PCO-Syndrom) eingesetzt. Der Wirkstoff soll den Blutzucker und die Konzentration männlicher Geschlechtshormone im Blut senken.
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Die Ergebnisse der vorliegenden Studie sind nicht eindeutig. Die meisten Studien konnten kein erhöhtes Risiko für schwarzen Hautkrebs nach einer künstlichen Befruchtung sehen. Es gibt jedoch Hinweise, dass Frauen, die bereits Kinder geboren haben, ein erhöhtes Risiko nach einer künstlichen Befruchtung haben.
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Zur Behandlung der Depressionen bei Unfruchtbarkeit könnte sowohl eine Sexualtherapie als auch Medikamente (Bupropion) in Frage kommen. In der Studie hatte die Sexualtherapie jedoch eine größere Wirkung.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Viele Menschen mit Querschnittslähmung oder Multipler Sklerose benötigen Hilfe beim Entleeren von Blase und Darm. Das schränkt ihre Selbstständigkeit ein und birgt Risiken. Zwei Hilfsmittel, entwickelt am Fraunhofer IPA, sollen genau das ändern. Zu sehen sind sie Ende September auf der Fachmesse Rehacare: Halle 1, Stand C28. Schätzungen zufolge leben weltweit etwa 15,4 Millionen Menschen mit einer Querschnittslähmung. Allein in Deutschland gibt es rund 140 000 Betroffene und Jahr für Jahr kommen zwischen 2300 und 2500 Personen neu hinzu. Häufige […]
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Seit über 20 Jahren ist umstritten, ob Oxytocin das Vertrauen stärkt. Eine neue Studie unter Beteiligung der Universität Zürich liefert nun belastbare Evidenz dafür, dass das Hormon das Vertrauen selektiv bei Männern mit geringer Vertrauensbereitschaft erhöht. 2005 veröffentlichte ein Forschungsteam um den Wirtschaftsprofessor Ernst Fehr von der Universität Zürich in der Fachzeitschrift «Nature» erstmals Hinweise darauf, dass intranasal verabreichtes Oxytocin das Vertrauen von Menschen erhöhen kann. Oxytocin ist ein körpereigenes Hormon und ein Botenstoff im Gehirn, der unter anderem soziale […]
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Marburger Forschende entdecken Frühwarnsignal im Blut: Niedrige Eosinophilenzahl bei der Krankenhausaufnahme geht mit höherem Risiko für Intensivbehandlung einher Eine Lungenentzündung zählt trotz guter Behandlungsmöglichkeiten weiterhin zu den häufigsten infektionsbedingten Todesursachen. Marburger Forschende haben nun einen Weg gefunden, früher vorherzusagen, welche Patient*innen ein höheres Risiko für eine Behandlung auf der Intensivstation haben oder länger im Krankenhaus bleiben werden. Das Forschungsteam um Dr. Barbara Weckler und Prof. Dr. Bernd Schmeck vom Institut für Lungenforschung der Philipps-Universität hat einen bereits routinemäßig bestimmten Blutwert […]
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Forschende des HIPS erweitern Biodiversität bakterieller Wirkstoffproduzenten Die meisten klinisch eingesetzten Antibiotika basieren auf Naturstoffen, die von Bakterien und anderen Mikroorganismen hergestellt werden. Am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) nutzen Forschende im Boden lebende Myxobakterien als Quelle neuer Wirkstoffe. Neue Wirkstoffe können sie dabei vor allem in bislang noch wenig untersuchten Bakterien entdecken. Ein HIPS-Forschungsteam konnte die biologische Vielfalt der Myxobakterien in jahrzehntelanger Arbeit erheblich erweitern. Die Mikroorganismen sowie deren genetische Daten als Grundlage für die Entdeckung neuer Wirkstoffe […]
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Forschende stoßen auf eine bislang unbekannte Methode, um B-Zellen gezielt zu aktivieren B-Zellen produzieren Antikörper gegen Krankheitserreger. Eine solche Immunreaktion kann auch ausgelöst werden, wenn sie auf Materialien mit einer bestimmten Oberflächenstruktur treffen. Das haben Forschende des Helmholtz-Zentrums Hereon, der Humboldt-Universität zu Berlin, des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) herausgefunden. Die Ergebnisse erweitern das Verständnis, wie Immunzellen ihre Umgebung wahrnehmen und eröffnen neue Möglichkeiten für Immuntherapien und Biomaterialien. Die […]
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Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs regelmäßig per App nach ihrem Befinden zu fragen – und darauf umgehend zu reagieren –, kann deren belastende Erschöpfung lindern und ihren Alltag erleichtern. Das belegen Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Deutschen Krebsgesellschaft in einer Studie, die heute im Fachmagazin JAMA Oncology* erschienen ist. Sie ist das Ergebnis des Innovationsfonds-Projekts PRO B, das zusammen mit den Krankenkassen BARMER, DAK-Gesundheit und mkk – meine krankenkasse umgesetzt wurde. Aufgrund der positiven Ergebnisse empfiehlt der Gemeinsame […]
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Neu in Nature Nanotechnology: Eine DNA-Origami-Nanospritze transportiert Moleküle in synthetische Zellen. Der Vorgang wird mechanisch gesteuert. Das Werkzeug eröffnet neue Perspektiven für die synthetische Biologie, molekulare Therapeutika und gezielt gestaltete Bio-Grenzflächen. DOI: 10.1038/s41565-026-02249-3 Der Transport von Molekülen durch biologische Membranen ist lebenswichtig. In der Natur erfolgt er einerseits durch passiven Transport, die sogenannte Diffusion. „Um Aufgaben zu bewältigen, die allein durch Diffusion nicht gelöst werden können, nutzen biologische Systeme oft mechanische Bewegungen“, sagt Prof. Laura Na Liu, Direktorin des 2. […]
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Die Behandlung von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Neue zielgerichtete Medikamente, ein früherer Einbezug der Chirurgie und die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen ermöglichen heute eine koordinierte und individuell abgestimmte Behandlung. Drei neue Referenzpublikationen der European Crohn’s and Colitis Organisation (ECCO) tragen dazu bei, dass dieser Behandlungsansatz zum europäischen Standard wird. Experten des Inselspitals haben die neuen Leitlinien massgeblich mitgestaltet. Rund 50 000 Menschen in der Schweiz leben mit Morbus Crohn oder Colitis […]
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Muss Bluthochdruck auch bei hochbetagten, gebrechlichen Menschen konsequent behandelt werden – oder kann gerade im hohen Alter eine Reduktion der Medikamente der bessere Weg sein? Diese Frage beschäftigt die Geriatrie seit Jahren. Neue Antworten liefert jetzt der renommierte Geriater und Kardiologe Prof. Dr. Athanase Benetos. „Bluthochdruck ist bei älteren Menschen etwas anderes als bei jüngeren“, sagt Benetos. Mit zunehmendem Alter veränderten sich nicht nur die Ursachen eines erhöhten Blutdrucks, sondern auch Nutzen und Risiken einer Behandlung. Seine neuesten Forschungsergebnisse und […]
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Berlin, August 2026 – Mangelernährung betrifft bis zu 50 Prozent geriatrischer Patientinnen und Patienten und etwa ein Drittel älterer Menschen ist von Flüssigkeitsmangel betroffen. Haben die Betroffenen einen Diabetes, kann beides die Diabetestherapie erheblich erschweren. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) rät deshalb, Gewicht, Mahlzeiten und Trinkmenge früh im Blick zu behalten – zu Hause, in der Pflege und nach Klinikaufenthalten. Mangelernährung bedeutet nicht nur Untergewicht. Auch normal- oder übergewichtige Menschen können zu wenig Eiweiß, Energie, […]
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Partielle Sonnenfinsternis am 12. August 2026 München – Am Abend des 12. August 2026 wird in Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen sein. Wer das Himmelsschauspiel beobachten möchte, sollte seine Augen jedoch unbedingt schützen. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V. (DOG) warnt vor bleibenden Netzhautschäden durch Betrachten mit bloßem Auge oder unzureichenden Hilfsmitteln und gibt Hinweise auf sichere Alternativen, falls geprüfte Sonnenfinsternis-Brillen nicht erhältlich sind. Wer die Sonnenfinsternis beobachten möchte, sollte niemals ungeschützt in die Sonne sehen. Die Augenlinse bündelt die Sonnenstrahlen […]
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Im Rahmen eines Forschungsprojekts bei INNOVENT e.V. in Jena wurde ein innovatives artifizielles Mikrobiom entwickelt. Hierbei konnten lebende Bakterien erfolgreich in elektrogesponnene Polymerfasern eingebettet werden, die als Trägermaterial dienen. Entscheidend ist, dass dabei sowohl die metabolische Aktivität als auch die Vitalität der Mikroorganismen erhalten blieb. Das so generierte Mikrobiom eröffnet vielfältige Einsatzmöglichkeiten – unter anderem in Organoidmodellen, in analytischen Assays sowie in biomedizinischen Anwendungen, beispielsweise im Rahmen probiotischer Präventions- oder Therapieansätze. Ziel des Projektes war es, die Vitalität der Bakterien […]
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Das CRM rät Reisenden, Risikogruppen und Praxen zu mehr Aufmerksamkeit in der Mückensaison Düsseldorf – Erstmals ist in Rheinland-Pfalz eine lokal erworbene West-Nil-Virus-Infektion beim Menschen nachgewiesen worden. Zugleich melden mehrere europäische Länder früh in der Saison Fälle, darunter Italien, Griechenland, Spanien, Nordmazedonien, Rumänien und Frankreich. Das CRM Centrum für Reisemedizin rät Reisenden und Ärztinnen und Ärzten, West-Nil-Fieber in der Mückensaison stärker zu berücksichtigen – besonders bei Fieber, Hautausschlag oder neurologischen Symptomen. „West-Nil-Fieber ist derzeit eines der wichtigsten saisonalen Infektionsthemen in Europa“, […]
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