Keine Angst vor innovativen Arzneimitteln – was Sie bei der Verordnung beachten sollten

Verordnungsthema:

PCO-Syndrom

Neue Studien zu PCO-Syndrom

Die ketogene Ernährung kann eine vielversprechende Ernährungsform bei Frauen mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) und einem BMI über 25 kg/m2 sein, so das Fazit eines systematischen Reviews mit Metaanalyse über 10 Studien. Ketogene Ernährung ging demnach mit Verbesserungen des Körpergewichts, der Insulinsensitivität und des reproduktiven Hormonprofils einher, jedoch bestand eine hohe Heterogenität in den Studien, so dass Ergebnisse mit Vorsicht interpretiert werden sollten.

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Myoinositol scheint den Spiegel des neu beschriebenen Fettgewebshormons Asprosin zu modulieren, fand eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 40 schwangeren Frauen. Zudem könnte Asprosin ein Marker zur Einschätzung der Insulinresistenz und Myoinositol womöglich eine hilfreiche ergänzende Therapie in Risikogruppen sein. Weitere Studien mit größeren Patientengruppen sind jedoch nötig, um diese Ansätze zu prüfen.

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Eine prospektive, randomisierte, klinische Studie mit 68 Teilnehmerinnen mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) fand, dass Myoinositol über 6 Monate den Cholesterolspiegel bei PCOS unabhängig vom BMI signifikant verbessern kann. Metformin hingegen beeinflusste die glykämische Kontrolle signifikant speziell bei Übergewicht. Die Behandlung könnte damit dem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei PCOS entgegenwirken, so die Hoffnung.

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Die aktuelle Studienlage spricht nach einem systematischen Review mit Metaanalyse über 10 Studien zum polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) dafür, dass eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D signifikant Insulinresistenz, entzündliche Prozesse, Nüchternblutzucker und Gesamttestosteron bei PCOS senken kann. Somit könnte Vitamin D ein Baustein im Behandlungskonzept bei PCOS darstellen.

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Die Aufnahme von Polyphenen mit der Ernährung kann einen Vorteil für Frauen mit PCOS bieten, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 15 Studien. Die Studienübersicht fand Verbesserungen von luteinisierendem Hormon und Prolaktin, sowie Vorteile für Insulinspiegel, Fettstoffwechsel und Entzündungsprozesse. Aufgrund der Heterogenität der Studien, der Vielfalt möglicher Polyphenole und der Symptombilder von Frauen mit PCOS warnen die Wissenschaftler jedoch davor, zu viel zu erwarten.

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Eine Gewichtsabnahme kann die Fruchtbarkeit von Frauen mit Adipositas verbessern. Lebensstiländerungen. Insbesondere bei Frauen mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) kann die Fruchbarkeit durch eine Gewichtsreduktion verbessert werden. Während der Eisprung häufiger auftritt und Schwangerschaften wahrscheinlicher werden, bleibt die Auswirkung auf Lebendgeburten begrenzt. Eine frühzeitige Gewichtsabnahme kann zudem das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen wie Schwangerschaftsdiabetes und Präeklampsie senken.

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Leider haben wir zu PCO-Syndrom noch keine Informationen zu Innovativen Arzneimitteln – z. B. Biologika

Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

HZI-Team entwickelt ein computergestütztes Verfahren zur genauen Identifizierung und Bestandsabschätzung von Mikroorganismen Bei akut lebensbedrohlichen Infektionen kann die schnelle Charakterisierung der Mikroorganismen in einer Probe entscheidend für die Diagnose und erfolgreiche Behandlung sein. Computergestützte Werkzeuge, die als taxonomische Profiler bezeichnet werden, können diese Aufgabe übernehmen. Dazu vergleichen sie die sequenzierten Metagenomdaten aus der zu untersuchenden Probe mit Referenzgenomdaten einzelner Mikroorganismen. Das Metagenom umfasst die Erbinformationen aller Mikroorganismen in einer bestimmten Umgebung, während das Genom die gesamte Erbinformation eines einzelnen Organismus […]

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Internationale Forschungsgruppe entdeckt das Protein HERC4 als Schlüsselkomponente in Signalwegen des programmierten Zelltods, welcher verantwortlich für die Auslösung von Entzündungserkrankungen ist. Die Entdeckung eröffnet neue therapeutische Ansätze für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Rheuma und Schuppenflechte, sowie für entzündungsbedingte Arten von Krebs / Veröffentlichung in „Nature Structural and Molecular Biology“ Ein internationales Forschungsteam hat einen bisher unbekannten Mechanismus entdeckt, der eine zentrale Rolle in den Signalwegen des programmierten Zelltods spielt. Das Team identifizierte das Protein HERC4 als essenziellen Bestandteil sowohl der TNF-induzierten Nekroptose […]

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Die Entstehung von Therapieresistenzen ist eine der zentralen Herausforderungen der modernen Krebs- und Antibiotikatherapie. Neue Therapieansätze versuchen die Ausbreitung von Resistenzen durch das gezielte Timing von Behandlungszyklen einzudämmen. Forscher*innen des Max-Planck-Zentrums für Physik und Medizin (MPZPM) haben nun gezeigt, wie ein besseres Verständnis der physikalischen Prozesse in wachsenden Tumoren und mikrobiellen Biofilmen zum Erfolg „evolutionsbasierter“ Therapien beitragen kann. Solide Tumore und mikrobielle Biofilme bestehen aus dicht gepackten Zellen. Nährstoffe, Sauerstoff und andere für das Wachstum wichtige Ressourcen nehmen vom Rand […]

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Mit einem neuen Linearbeschleuniger der neuesten Generation baut das Universitätsspital Zürich (USZ) seine führende Rolle in der hochpräzisen Strahlentherapie weiter aus. Die Technologie ermöglicht schnellere und individuell angepasste Krebsbehandlungen und eröffnet zusätzliche Möglichkeiten bei der Bestrahlung komplexer Tumoren und Metastasen. Als eines der ersten Spitäler weltweit nimmt das USZ in diesen Tagen einen Linearbeschleuniger der neuesten Generation in Betrieb. Die neue Technologie ermöglicht schnellere und hochpräzise Bestrahlungen und erweitert die Behandlungsmöglichkeiten bei komplexen Tumoren und Metastasen. Insbesondere dort, wo Tumorgewebe […]

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Ältere Menschen haben robotische Anzüge getestet Das Aufstehen kann für ältere Menschen schwierig sein. Die Gründe: Schwächer werdende Hüft- und Beinmuskeln und eine schlechtere Koordination. Um hier Abhilfe zu schaffen, haben Forschende der Technischen Universität München (TUM) einen weichen, leichten Anzug entwickelt, der mithilfe künstlicher Sehnen die Hüftstreckung unterstützt. Diese helfen älteren Menschen dabei, aus einem Stuhl aufzustehen und effizienter zu gehen. In Kürze Wenn man von einem Stuhl aufsteht, denkt man nicht wirklich darüber nach. Die Bewegungsabläufe sind eingespielt. […]

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Operieren mit dem OP-Roboter ist in vielen großen chirurgischen Zentren längst etabliert. Seit dem Amtsantritt von Klinikdirektor Prof. Lars Hanker vor zwei Jahren nutzt auch die Frauenklinik des UKM (Universitätsklinikum Münster) das da Vinci©-System. Vor allem bei komplexen Eingriffen bietet die Robotik Vorteile – etwa bei tief infiltrierender Endometriose, wenn die Erkrankung auch angrenzende Organe wie Darm oder Harnwege betrifft. Für die Patientinnen ist das ein therapeutischer Vorteil.| aw Baustellen, sagt Mareike Kröger, gebe es in ihrem Leben gerade einige. […]

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Wenn Diäten ins Leere laufen Berlin – Manche Menschen nehmen trotz Kalorienreduktion deutlich schwerer ab als andere. Ein Grund könnte sein, dass ihr Körper den Energieverbrauch stärker drosselt. Auf der 13. Tagung des Verbands der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) am 19. September 2026 ordnete Privatdozent Dr. med. Tim Hollstein vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein die aktuelle Forschung zu Stoffwechseltypen, Hormonen und braunem Fett ein. Der VDBD sieht darin einen wichtigen Hinweis für die Praxis: Menschen mit Adipositas brauchen […]

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Rund jeder vierte Mensch mit Typ-1-Diabetes und 10 bis 15 Prozent der Menschen mit Typ-2-Diabetes sind von einer diabetischen Retinopathie betroffen. Dabei sind die kleinen Gefäße der Netzhaut infolge des Diabetes geschädigt, was oft lange ohne Beschwerden bleibt. Anlässlich des Tages der Netzhaut am 26. September 2026 erklären Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), welche Warnzeichen Betroffene kennen sollten, wann Kontrollen nötig sind und wie sich das Risiko für Sehverlust senken lässt. Bei der diabetischen Retinopathie schädigt Diabetes die kleinen […]

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Zum Internationalen Tag der sauberen Luft Feinstaub und Stickstoffdioxid belasten nicht nur die Lunge. Studien zeigen auch Zusammenhänge mit dem Auftreten von Schlaganfällen, selbst bei vergleichsweise niedriger Luftverschmutzung in Europa. Neuere Daten aus Augsburg weisen zudem darauf hin, dass kurzfristig erhöhte Schadstoffbelastungen mit bestimmten Schlaganfallformen und der Schwere der Folgen zusammenhängen können. Zum Internationalen Tag der sauberen Luft am 7. September rückt die DGN deshalb eine geringe Schadstoffbelastung als wichtigen Baustein der Schlaganfallprävention in den Fokus. Bluthochdruck, Rauchen, Bewegungsmangel oder […]

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Schmerzhafte Fußdystonien können Menschen mit Parkinson erheblich belasten. Eine kleine randomisierte Studie zeigt: Gezielte Injektionen mit Onabotulinumtoxin A reduzierten die Schmerzen deutlich – 75 % erreichten eine Schmerzreduktion um mindestens 30 %. Schmerzen bei Fußdystonie sind bei Morbus Parkinson häufig und können insbesondere in Off-Phasen auftreten. Eine Optimierung der dopaminergen Medikation bringt nicht immer ausreichende Linderung und kann motorische Komplikationen verstärken. Für Botulinumtoxin als gezielte Therapie lagen bislang vor allem Beobachtungsdaten und kleinere Studien mit uneinheitlichen Ergebnissen vor. Eine aktuell […]

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Das uveale Melanom ist ein seltener, aggressiver Tumor des Auges. Besonders problematisch wird die Erkrankung, wenn sich Metastasen bilden. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen hat nun die beiden Proteine HDAC4 und HDAC5 untersucht. Sie gehören zur Familie der Histon-Deacetylasen (HDACs), die daran beteiligt sind, die Aktivität von Genen zu steuern. Starker Effekt im Labor – begrenzte Wirkung bei Patient:innen Ausgangspunkt waren Experimente in der Zellkultur: Dort reagierten Tumorzellen stark auf den […]

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Übersichtsartikel in „The Lancet Regional Health – Europe“ gibt einen Überblick über die molekulare Diagnostik und die zielgerichtete Krebsbehandlung in mehr als 20 europäischen Ländern Würzburg. Jeder Tumor ist anders. Selbst bei Patientinnen und Patienten mit derselben Diagnose können sich die Tumoren auf molekularer Ebene deutlich unterscheiden. Genau hier setzt die Präzisionsonkologie an: Sie nutzt die molekularen Eigenschaften eines Tumors, um die Behandlung möglichst genau auf die jeweilige Patientin beziehungsweise den jeweiligen Patienten abzustimmen. In Europa wird diese Form der […]

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Kieler Forschende zeigen in Nature Reviews Drug Discovery, wie sich die schädliche Seite von Interleukin-6 blockieren lässt, ohne die schützende mit abzuschalten. Interleukin-6 ist ein widersprüchliches Molekül in der Immunologie: Es hilft der Leber, sich nach einer Verletzung zu regenerieren, es schützt vor Infektionen, aber gleichzeitig treibt es chronische Entzündungen bei Rheuma, Darmerkrankungen oder Arteriosklerose an. Bisherige Medikamente blockieren IL-6 pauschal und können diese beiden Seiten nicht trennen: Sie schützen vor der Entzündung, schalten aber auch die nützlichen Funktionen ab. […]

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