Lungenkrebs: Strahlentherapie besser als Operation
Für manche Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs könnte eine ablative Strahlentherapie eine Alternative zu einer Metastasen-Operation sein.
Weiter zum ausführlichen Bericht →Für manche Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs könnte eine ablative Strahlentherapie eine Alternative zu einer Metastasen-Operation sein.
Weiter zum ausführlichen Bericht →Die Langzeit-Analyse von späteren Krebserkrankungen bei Menschen, die in jungen Jahren an Krebs litten, zeigte, dass Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen hier besonders wertvoll sind. Besonders nach Hodgkin-Lymphom empfiehlt sich bei Frauen die Brustkrebsvorsorge schon früher als für andere Frauen üblich. Auch die Lunge scheint bei diesen Krebsüberlebenden, sowohl bei Männern als auch bei Frauen, häufiger gefährdet zu sein. Auf die Lungengesundheit zu achten, ist also nach Krebserkrankung in der Jugend auch in späteren Jahren wichtig.
Weiter zum ausführlichen Bericht →Unverheiratete Personen hatten ein größeres Risiko, dass sich der Krebs bei der Diagnose bereits im fortgeschrittenen Stadium befand, als verheiratete Personen. Zu diesem Ergebnis kamen die meisten Studien, die sich mit dem Zusammenhang zwischen der Ehe und dem Krebsstadium bei der Diagnose beschäftigt hatten. Dieser Zusammenhang konnte bei vielen verschiedenen Krebsarten beobachtet werden und ist daher von Bedeutung, da die Heilungschancen maßgeblich von dem Stadium der Erkrankung abhängen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →Ein aktueller Überblicksartikel aus Frankreich hat sich mit dem Thema Eisenmangel bei chronisch entzündlichen Erkrankungen beschäftigt. Die Autoren kamen zu dem Fazit, das ein Eisenmangel bei dieser Patientengruppe häufig ist. Eine Untersuchung der Eisenparameter ist deshalb bei entzündlichen Erkrankungen sehr wichtig.
Weiter zum ausführlichen Bericht →Blutdrucksenker wurden in einer britischen Studie mit einem etwas erhöhten Risiko für Lungenkrebs in Zusammenhang gebracht. Die Europäische Arzneimittelbehörde hat dies geprüft – und sieht keinen Handlungsbedarf.
Weiter zum ausführlichen Bericht →In einer Phase-II-Studie wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von Adagrasib bei Lungenkrebs untersucht. Das Medikament wird beim Vorliegen einer KRAS-G12C-Mutation eingesetzt. Die Studie zeigte eine objektive Ansprechrate von 42,9 % mit einer mittleren Dauer des Ansprechens von 8,5 Monaten. Das mittlere progressionsfreie Überleben lag bei 6,5 Monaten und das mittlere Gesamtüberleben bei 12,6 Monaten. Die Häufigkeit unerwünschter Ereignisse des Grades 3 oder höher lag bei 44,8 %.
Weiter zum ausführlichen Bericht →Eine gesunde Ernährung kann das Krebsrisiko senken. Auch Nahrungsergänzungsmittel werden zu diesem Zweck eingenommen. Im Fall von Vitamin B12 kann das möglicherweise aber auch den gegenteiligen Effekt haben.
Weiter zum ausführlichen Bericht →Viele Lungenkrebspatienten aus China praktizieren Atemübungen aus der traditionellen chinesischen Medizin als Ergänzung zu ihrer Krebsbehandlung um länger zu Überleben. Doch helfen Atemübungen bei Lungenkrebs das Leben zu verlängern? Forscher haben Überlebende von Lungenkrebs und Nasenrachenkrebs über 10 Jahre begleitet, um mehr über den Einfluss von Atemübungen auf das Langzeitüberleben zu erfahren.
Weiter zum ausführlichen Bericht →In den USA wurde der Wirkstoff Dacomitinib für die Erstlinienbehandlung von Patienten mit nicht-kleinzelligen, EGFR-positiven Lungenkrebs bereits im September 2018 zugelassen. Die Zulassung für die EU erfolgte nun Anfang April 2019.
Weiter zum ausführlichen Bericht →Krebs ist insbesondere durch die Eigenschaft gekennzeichnet, dass er Einfluss auf das körpereigene Abwehrsystem nehmen kann. Doch wie genau entgehen Krebszellen den Abwehrmechanismen des Immunsystems? Britische Forscher haben eine computergestützte Methode entwickelt, mit der sie mehr darüber herausfinden wollen. Das hilft auch bei der Entwicklung neuer zielgerichteter Wirkstoffe.
Weiter zum ausführlichen Bericht →Atezolizumab ist seit September 2017 in der Europäischen Union auf dem Markt. Die Behandlung mit dem Antikörper kann das Leben von Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs verlängern. Das zeigt sich auch in der Kombination mit einer Chemotherapie.
Weiter zum ausführlichen Bericht →Der prognostische Ernährungsindex (PNI) dient der Einschätzung des Grundzustands des Patienten mit Blick auf Entzündungsprozesse und Nährstoffmangel. Ein hoher PNI verbessert die Wirksamkeit (Gesamtüberleben, progressionsfreies Überleben) der Lungenkrebstherapie mit Immuncheckpoint-Inhibitoren, zeigte nun eine Metaanalyse über 8 Studien.
Weiter zum ausführlichen Bericht →In einer Metaanalyse wurden jeweils die Top 3 der Therapieansätze bzw. -kombination für unterschiedliche Stadien und Endpunkte bei Lungenkrebs identifiziert. Für fortgeschrittenen Lungenkrebs ergab sich die beste Ansprechrate aus einer Kombination mehrerer zielgerichteter Therapien. Bei nicht fortgeschrittenem Lungenkrebs war dies bei einer Kombination aus Radiochemo- und Immuntherapie der Fall. Die beste Kontrollrate wurde im fortgeschrittenen Stadium mit einer zielgerichteten Therapie in Kombination mit anderen Therapien erreicht. War der Lungenkrebs nicht fortgeschritten, so war eine Operation die beste Option.
Weiter zum ausführlichen Bericht →Wie wir leben, bestimmt mit, wie unser Gehirn altert – und das deutlich früher als bislang gedacht. Eine neue Studie der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig zeigt, dass ein etablierter Demenzrisiko-Index bereits bei jungen Erwachsenen im Alter von 20 bis 39 Jahren mit Unterschieden in der geistigen Leistungsfähigkeit zusammenhängt. Bisher galt der Index vor allem für die Risikoabschätzung im mittleren und höheren Erwachsenenalter. Die Ergebnisse sind aktuell im Journal „Alzheimer’s & Dementia“ veröffentlicht worden. Derzeit leben etwa 1,8 Millionen Menschen […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →Krebsbehandlungen verursachen in seltenen Fällen schwerwiegende Spätfolgen. Dazu zählen sogenannte sekundäre Leukämien. Dieser Blutkrebs kann entstehen, wenn Chemo- oder Strahlentherapien das Erbgut gesunder Zellen schädigen. Ein Forschungsteam unter Ulmer Leitung hat nun einen molekularen Schutzmechanismus gegen solche Genomschäden entdeckt: Ein Peptid, das Brüche in der DNA hemmen kann, ohne die heilende Wirkung der eigentlichen Krebstherapie zu beeinträchtigen. Die Erkenntnisse könnten perspektivisch dazu beitragen, Krebstherapien sicherer zu machen. Die Studie wurde im renommierten Fachjournal Nature Communications veröffentlicht. Dank wirkungsvoller Therapien können […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →Ein Forschungsteam der ETH Zürich und der Universität Zürich (UZH) zeigt einen neuen Weg zur Behandlung von Rückenmarksverletzungen: Steuerbare Mikroroboter bringen Stammzellen gezielt an den Ort der Schädigung und fördern dort die Regeneration von Nervenzellen. In Tierversuchen verbesserte sich die Bewegungsfähigkeit dadurch deutlich. In Kürze Rückenmarksverletzungen können für die Betroffenen verheerende Folgen haben, und die Nervenzellen im Rückenmark regenerieren sich nur selten natürlich. Oft verhindert eine Vernarbung das Nachwachsen von Nervenfasern. Moderne Therapien versuchen unter anderem, implantierte Stammzellen mithilfe von […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →NeuroPain ist eine Studie am LMU Klinikum, in der chronische Rückenschmerzen behandelt werden sollen. Statt „One-size-fits-all“ identifiziert das Team mit einem speziellen Bildgebungsverfahren, der fMRT, bei jeder Person jene Hirnregion, die ihr persönliches Schmerzerleben am besten abbildet, und moduliert genau diese Stelle anschließend mit fokussiertem Ultraschall. So wollen die Forschenden zeigen, dass bildgebungsgestützte, personalisierte Neuromodulation ein neuer Weg aus den chronischen Schmerzen sein kann. Im Juni startet in der Klinik für Neurologie des LMU Klinikums ein in dieser Form bislang […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →Anwendungen in der digitalen Medizin Telemedizin, kontinuierliches Monitoring und ferngesteuerte Eingriffe werden in der Medizin zunehmend wichtiger. Damit sie im Klinikalltag parallel laufen können, müssen Daten schnell, zuverlässig und ohne Unterbrechungen übertragen werden. Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des TUM Klinikums haben untersucht, wie künftige 6G-Netze Rechenleistung und Datenübertragung so steuern können, dass bis zu 40 Prozent mehr Anwendungen gleichzeitig betrieben werden können. Bislang steht Rechenleistung im Krankenhaus nicht immer genau dort zur Verfügung, wo sie benötigt wird. […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →Eine Dresdner Studie zu zirkulierender Tumor-DNA zeigt klaren Nutzen: Die CIRCULATE-Studie wurde am Universitätsklinikum Dresden konzipiert und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Beteiligt waren unter anderem die Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO), die Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group (ABCSG), die Ruhr-Universität Bochum sowie mehr als 140 Studienzentren in Deutschland und Österreich. Nach einer Operation wegen Darmkrebs stellt sich für viele Patientinnen und Patienten die Frage, ob eine anschließende Chemotherapie notwendig ist, um einen möglichen Rückfall […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →Schlechter Schlaf ist längst mehr als ein individuelles Problem: Forschende des Forschungszentrums Jülich schlagen mit „One Sleep Health“ erstmals ein globales Konzept vor, das Schlaf mit Klima, Umwelt, Gesellschaft und Tiergesundheit zusammendenkt – und damit neue Wege für Prävention und Gesundheitspolitik eröffnet. Forschende des Forschungszentrums Jülich schlagen mit „One Sleep Health“ erstmals ein globales Konzept vor, das Schlaf mit Klima, Umwelt, Gesellschaft und Tiergesundheit zusammendenkt. Immer mehr Menschen leiden unter Schlafmangel, Einschlafproblemen oder gestörtem Schlaf – mit Folgen für Gesundheit, […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →Lebensmittelbedingte Krankheiten durch Datenmanagement und Krisenkoordination eindämmen Bakterien, Viren und Parasiten verursachen jedes Jahr tausende lebensmittelbedingte Krankheitsfälle. Der jährlich am 7. Juni stattfindende „Welttag der Lebensmittelsicherheit“ richtet im Jahr 2026 sein Augenmerk auf die Frage, wie Daten über lebensmittelbedingte Krankheiten dabei helfen können, die gesellschaftliche Belastung durch diese Krankheiten durch wissenschaftlich fundierte Lösungen zu minimieren. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) übernimmt beim Datenmanagement und bei der Eindämmung lebensmittelbedingter Krankheitsausbrüche eine koordinierende Rolle. Wie aus Daten des Robert Koch-Instituts […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →Düsseldorf – Tropische Infektionserreger in Europa, ein sich rasch verändernder Alpenraum, eine fortschreitende Erwärmung der Ostsee: Der Klimawandel verändert den europäischen Kontinent. Gemäß Auswertungen des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus erwärmt sich Europa seit den 1980er-Jahren etwa doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Er ist damit der sich am schnellsten erwärmende Kontinent. Das hat Auswirkungen: Reisende innerhalb Deutschlands und Europa müssen sich auf neue Gesundheitsrisiken einstellen. Darauf weist die Deutsche Fachgesellschaft für Reisemedizin DFR hin. Mittelmeer-Reisen: Mückenschutz muss so selbstverständlich werden wie Sonnenschutz […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →Bluthochdruck: der stille Risikofaktor Hannover – Bluthochdruck ist einer der größten Risikofaktoren für Herz- und Gefäßerkrankungen. In Deutschland sind bis zu 20 Millionen Menschen betroffen. Da ein erhöhter Blutdruck zunächst kaum Beschwerden verursacht, wird er jedoch oft erst spät bemerkt. Bleibt Bluthochdruck dauerhaft unzureichend oder gar gänzlich unbehandelt, kann dies schwerwiegende Folgen haben, warnt die Apothekerkammer Niedersachsen. Dazu zählen Herzerkrankungen wie Herzinsuffizienz oder Vorhofflimmern und ernsthafte Komplikationen wie Gehirnblutung, Schlaganfall, Herzinfarkt, Nierenversagen, Arteriosklerose oder Augenerkrankungen. Auch Menschen, die sich gesund fühlen und […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Sonderforschungsbereich am Deutschen Diabetes-Zentrum und an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Der Zusammenhang von Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann in Düsseldorf künftig noch intensiver als bisher erforscht werden: Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bekannt gab, fördert sie künftig den standortübergreifenden Sonderforschungsbereich 1774 „CARDIO-DIABETES-CROSSTALK“. Am Projekt beteiligt sind das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ), die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) und Partner in München, Münster und Tübingen. „Der Sonderforschungsbereich eröffnet uns neue Möglichkeiten, das kardio-metabolische Krankheitsspektrum systematisch zu erforschen. Unser […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →Innovative Therapeutika und Impfstoffe auf mRNA-Basis gelten als Hoffnungsträger gegen Krebs, Erbkrankheiten oder Infektionen. Doch ihre Entwicklung und Herstellung ist aufwendig, langsam und kaum skalierbar. Sieben Fraunhofer-Institute haben beschlossen, das zu ändern. So entstand im Projekt RNAuto eine automatisierte, digital gesteuerte Produktionsanlage, die schnell, flexibel und kosteneffizient arbeitet. Die medizinische Forschung hat bei mRNA-basierten Arzneimitteln große Fortschritte erzielt. RNA ist die englische Abkürzung für Ribonukleinsäure, das »m« steht für Messenger. Diese Wirkstoffe sind in der Lage, den Bauplan eines Proteins, […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →Hirnhautentzündungen bei Neugeborenen sind selten, aber oft dramatisch. Ein neuer Ansatz setzt erstmals auf Vorbeugung: Er stoppt gefährliche Bakterien schon vor der Übertragung. Dabei setzen Forschende der Universität Basel und der ETH Zürich auf ein Virus, welches speziell Bakterien abtötet. Hirnhautentzündungen bei Neugeborenen gehören zu den gefährlichsten Infektionen in der frühen Kindheit. Häufig verlaufen sie lebensbedrohlich, und bei überlebenden Kindern können sie schwere und bleibende Schäden hinterlassen. Zum Glück sind Hirnhautentzündungen bei Neugeborenen insgesamt selten. Frühgeborene sind aber häufiger betroffen: […]
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