Neue Studien zu Diabetes
Fette in der Nahrung tragen unumstritten zur Schmackhaftigkeit von Speisen bei. Die Fette bestehen aus unterschiedlichen Fettsäuren, die sich in ihrer chemischen Struktur und dementsprechend auch in ihren Auswirkungen auf den menschlichen Organismus unterscheiden.
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Der Langzeitblutzuckerwert liefert bei Patienten mit Diabetes wichtige Daten zur langfristigen Kontrolle des Blutzuckers. Studien konnten zeigen, dass die Langzeitblutzuckerwerte während der Jugend höher sind als zu jeder anderen Lebensphase. Diskutiert wird, dass depressive Symptome sich bei Jugendlichen ungünstig auf den Langzeitblutzuckerwert auswirken könnten.
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Vermutlich jeder hat schon einmal die unangenehmen Folgen von Schlafmangel spüren müssen – man ist schlechter gelaunt, fröstelt mehr als gewöhnlich und Heißhunger auf Süßes oder Fettiges sind keine Seltenheit. Dazu sind Konzentration und Denkleistung herabgesetzt.
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Gerade junge Menschen mit Typ-1-Diabetes nutzen häufig Insulinpumpen. Eine Insulinpumpe ist ein kleines Gerät, dass Diabetiker mit Insulin versorgt. Über einen Katheter und eine unter der Haut liegende Nadel erhalten die Patienten mit Hilfe der Pumpe kontinuierlich Insulin.
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Diabetes und ein erhöhtes Körpergewicht stehen im Zusammenhang mit einem erhöhten Krebsrisiko. Eine in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet Diabetes & Endocrinology erschienene Studie ging dieser Frage nun intensiv nach, mit dem Ziel, herauszufinden, welche Krebskrankheiten auf Diabetes oder ein erhöhtes Körpergewicht oder die Kombination beider Faktoren zurückzuführen sind.
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Wenn eine bestehende medikamentöse Therapie nicht ausreichend ist, um den Verlauf einer Krankheit positiv zu beeinflussen, hat der Arzt die Möglichkeit, ein weiteres ergänzendes Medikament zu verschreiben oder aber zu einem ganz anderen Medikament zu wechseln. Liraglutid wird zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und stark ausgeprägtem Übergewicht eingesetzt. Es gehört zu der Gruppe der GLP-1-Agonisten, die die Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse fördern. Liraglutid muss in die Haut gespritzt werden. Japanische Wissenschaftler wollten in ihrer Studie herausfinden, ob Liraglutid als Ergänzung zu einer Behandlung mit Insulin hilfreich sein kann, um die Blutzuckereinstellung von Patienten mit Typ-2-Diabetes zu verbessern.
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Patienten mit einer Diabeteserkrankung weisen ein hohes Risiko für Folgeerkrankungen aufgrund des Diabetes auf. Neben Nieren, Augen und Nerven ist besonders häufig das Herz betroffen. Daher sollten Personen mit Diabetes besonders engmaschig an Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen.
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Der Typ-2-Diabetes ist eine chronische Erkrankung, dessen Management von den Betroffenen viel Engagement und Wille abverlangt. Ein Forscherteam aus Großbritannien widmete sich nun der spannenden Frage, ob ein sehr intensives Gewichtsverlustprogramm zu einem Rückgang einer Typ-2-Diabeteserkrankung führen kann. Die Studie wurde in 49 Hausarztpraxen in Schottland und England durchgeführt. Die Teilnehmer der Studie nahmen entweder an dem intensiven Gewichtsverlustprogramm teil (Interventionsgruppe) oder an der bestverfügbaren Standardversorgung, die als Kontrollgruppe diente.
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Zu viel Alkohol kann sich bei allen Menschen nachteilig auf die Gesundheit auswirken. Menschen, die Medikamente einnehmen oder an einer chronischen Krankheit leiden, müssen mitunter selbst bei kleinen Mengen an Alkohol besonders vorsichtig sein. Bei Patienten mit Diabetes steht Alkohol in Verdacht, das Risiko für schwere Unterzuckerungen (Hypoglykämien) zu erhöhen.
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Viele Patienten mit Typ-1-Diabetes leiden darunter, dass durch die Behandlung mit Insulin alleine keine optimale Einstellung ihrer Krankheit erreicht werden kann. Wissenschaftler aus aller Welt bemühen sich daher, ergänzende Therapien für Typ-1-Diabetiker zu erforschen.
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Diacerein ist ein Arzneistoff, der üblicherweise zur Schmerzlinderung bei Arthrose-Patienten eingesetzt wird. Dabei macht man sich besonders seine entzündungshemmende Wirkung zunutze. Studien haben gezeigt, dass Diacerein auch für Diabetes-Patienten günstige Wirkungen haben kann.
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In zahlreichen Studien wurde bereits untersucht, ob eine langjährige medikamentöse Diabetes-Therapie das Risiko für Endometriumkrebs (Krebserkrankung des Gebärmutterkörpers) erhöhen könnte. Die Datenlage ist allerdings widersprüchlich und die Unsicherheit bei betroffenen Diabetes-Patientinnen mitunter groß.
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Frauen mit Typ-1-Diabetes erfahren häufiger komplizierte Schwangerschaftsverläufe als gesunde Frauen. Auch besteht ein erhöhtes Risiko, dass ihre Kinder zu groß und zu schwer zur Welt kommen. Das ist die Folge des erhöhten Blutzuckerspiegels der Mutter, der die kindliche Entwicklung beeinflusst.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Wie wir leben, bestimmt mit, wie unser Gehirn altert – und das deutlich früher als bislang gedacht. Eine neue Studie der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig zeigt, dass ein etablierter Demenzrisiko-Index bereits bei jungen Erwachsenen im Alter von 20 bis 39 Jahren mit Unterschieden in der geistigen Leistungsfähigkeit zusammenhängt. Bisher galt der Index vor allem für die Risikoabschätzung im mittleren und höheren Erwachsenenalter. Die Ergebnisse sind aktuell im Journal „Alzheimer’s & Dementia“ veröffentlicht worden. Derzeit leben etwa 1,8 Millionen Menschen […]
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Krebsbehandlungen verursachen in seltenen Fällen schwerwiegende Spätfolgen. Dazu zählen sogenannte sekundäre Leukämien. Dieser Blutkrebs kann entstehen, wenn Chemo- oder Strahlentherapien das Erbgut gesunder Zellen schädigen. Ein Forschungsteam unter Ulmer Leitung hat nun einen molekularen Schutzmechanismus gegen solche Genomschäden entdeckt: Ein Peptid, das Brüche in der DNA hemmen kann, ohne die heilende Wirkung der eigentlichen Krebstherapie zu beeinträchtigen. Die Erkenntnisse könnten perspektivisch dazu beitragen, Krebstherapien sicherer zu machen. Die Studie wurde im renommierten Fachjournal Nature Communications veröffentlicht. Dank wirkungsvoller Therapien können […]
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Ein Forschungsteam der ETH Zürich und der Universität Zürich (UZH) zeigt einen neuen Weg zur Behandlung von Rückenmarksverletzungen: Steuerbare Mikroroboter bringen Stammzellen gezielt an den Ort der Schädigung und fördern dort die Regeneration von Nervenzellen. In Tierversuchen verbesserte sich die Bewegungsfähigkeit dadurch deutlich. In Kürze Rückenmarksverletzungen können für die Betroffenen verheerende Folgen haben, und die Nervenzellen im Rückenmark regenerieren sich nur selten natürlich. Oft verhindert eine Vernarbung das Nachwachsen von Nervenfasern. Moderne Therapien versuchen unter anderem, implantierte Stammzellen mithilfe von […]
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NeuroPain ist eine Studie am LMU Klinikum, in der chronische Rückenschmerzen behandelt werden sollen. Statt „One-size-fits-all“ identifiziert das Team mit einem speziellen Bildgebungsverfahren, der fMRT, bei jeder Person jene Hirnregion, die ihr persönliches Schmerzerleben am besten abbildet, und moduliert genau diese Stelle anschließend mit fokussiertem Ultraschall. So wollen die Forschenden zeigen, dass bildgebungsgestützte, personalisierte Neuromodulation ein neuer Weg aus den chronischen Schmerzen sein kann. Im Juni startet in der Klinik für Neurologie des LMU Klinikums ein in dieser Form bislang […]
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Anwendungen in der digitalen Medizin Telemedizin, kontinuierliches Monitoring und ferngesteuerte Eingriffe werden in der Medizin zunehmend wichtiger. Damit sie im Klinikalltag parallel laufen können, müssen Daten schnell, zuverlässig und ohne Unterbrechungen übertragen werden. Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des TUM Klinikums haben untersucht, wie künftige 6G-Netze Rechenleistung und Datenübertragung so steuern können, dass bis zu 40 Prozent mehr Anwendungen gleichzeitig betrieben werden können. Bislang steht Rechenleistung im Krankenhaus nicht immer genau dort zur Verfügung, wo sie benötigt wird. […]
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Eine Dresdner Studie zu zirkulierender Tumor-DNA zeigt klaren Nutzen: Die CIRCULATE-Studie wurde am Universitätsklinikum Dresden konzipiert und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Beteiligt waren unter anderem die Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO), die Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group (ABCSG), die Ruhr-Universität Bochum sowie mehr als 140 Studienzentren in Deutschland und Österreich. Nach einer Operation wegen Darmkrebs stellt sich für viele Patientinnen und Patienten die Frage, ob eine anschließende Chemotherapie notwendig ist, um einen möglichen Rückfall […]
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Schlechter Schlaf ist längst mehr als ein individuelles Problem: Forschende des Forschungszentrums Jülich schlagen mit „One Sleep Health“ erstmals ein globales Konzept vor, das Schlaf mit Klima, Umwelt, Gesellschaft und Tiergesundheit zusammendenkt – und damit neue Wege für Prävention und Gesundheitspolitik eröffnet. Forschende des Forschungszentrums Jülich schlagen mit „One Sleep Health“ erstmals ein globales Konzept vor, das Schlaf mit Klima, Umwelt, Gesellschaft und Tiergesundheit zusammendenkt. Immer mehr Menschen leiden unter Schlafmangel, Einschlafproblemen oder gestörtem Schlaf – mit Folgen für Gesundheit, […]
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Lebensmittelbedingte Krankheiten durch Datenmanagement und Krisenkoordination eindämmen Bakterien, Viren und Parasiten verursachen jedes Jahr tausende lebensmittelbedingte Krankheitsfälle. Der jährlich am 7. Juni stattfindende „Welttag der Lebensmittelsicherheit“ richtet im Jahr 2026 sein Augenmerk auf die Frage, wie Daten über lebensmittelbedingte Krankheiten dabei helfen können, die gesellschaftliche Belastung durch diese Krankheiten durch wissenschaftlich fundierte Lösungen zu minimieren. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) übernimmt beim Datenmanagement und bei der Eindämmung lebensmittelbedingter Krankheitsausbrüche eine koordinierende Rolle. Wie aus Daten des Robert Koch-Instituts […]
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Düsseldorf – Tropische Infektionserreger in Europa, ein sich rasch verändernder Alpenraum, eine fortschreitende Erwärmung der Ostsee: Der Klimawandel verändert den europäischen Kontinent. Gemäß Auswertungen des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus erwärmt sich Europa seit den 1980er-Jahren etwa doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Er ist damit der sich am schnellsten erwärmende Kontinent. Das hat Auswirkungen: Reisende innerhalb Deutschlands und Europa müssen sich auf neue Gesundheitsrisiken einstellen. Darauf weist die Deutsche Fachgesellschaft für Reisemedizin DFR hin. Mittelmeer-Reisen: Mückenschutz muss so selbstverständlich werden wie Sonnenschutz […]
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Bluthochdruck: der stille Risikofaktor Hannover – Bluthochdruck ist einer der größten Risikofaktoren für Herz- und Gefäßerkrankungen. In Deutschland sind bis zu 20 Millionen Menschen betroffen. Da ein erhöhter Blutdruck zunächst kaum Beschwerden verursacht, wird er jedoch oft erst spät bemerkt. Bleibt Bluthochdruck dauerhaft unzureichend oder gar gänzlich unbehandelt, kann dies schwerwiegende Folgen haben, warnt die Apothekerkammer Niedersachsen. Dazu zählen Herzerkrankungen wie Herzinsuffizienz oder Vorhofflimmern und ernsthafte Komplikationen wie Gehirnblutung, Schlaganfall, Herzinfarkt, Nierenversagen, Arteriosklerose oder Augenerkrankungen. Auch Menschen, die sich gesund fühlen und […]
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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Sonderforschungsbereich am Deutschen Diabetes-Zentrum und an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Der Zusammenhang von Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann in Düsseldorf künftig noch intensiver als bisher erforscht werden: Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bekannt gab, fördert sie künftig den standortübergreifenden Sonderforschungsbereich 1774 „CARDIO-DIABETES-CROSSTALK“. Am Projekt beteiligt sind das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ), die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) und Partner in München, Münster und Tübingen. „Der Sonderforschungsbereich eröffnet uns neue Möglichkeiten, das kardio-metabolische Krankheitsspektrum systematisch zu erforschen. Unser […]
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Innovative Therapeutika und Impfstoffe auf mRNA-Basis gelten als Hoffnungsträger gegen Krebs, Erbkrankheiten oder Infektionen. Doch ihre Entwicklung und Herstellung ist aufwendig, langsam und kaum skalierbar. Sieben Fraunhofer-Institute haben beschlossen, das zu ändern. So entstand im Projekt RNAuto eine automatisierte, digital gesteuerte Produktionsanlage, die schnell, flexibel und kosteneffizient arbeitet. Die medizinische Forschung hat bei mRNA-basierten Arzneimitteln große Fortschritte erzielt. RNA ist die englische Abkürzung für Ribonukleinsäure, das »m« steht für Messenger. Diese Wirkstoffe sind in der Lage, den Bauplan eines Proteins, […]
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Hirnhautentzündungen bei Neugeborenen sind selten, aber oft dramatisch. Ein neuer Ansatz setzt erstmals auf Vorbeugung: Er stoppt gefährliche Bakterien schon vor der Übertragung. Dabei setzen Forschende der Universität Basel und der ETH Zürich auf ein Virus, welches speziell Bakterien abtötet. Hirnhautentzündungen bei Neugeborenen gehören zu den gefährlichsten Infektionen in der frühen Kindheit. Häufig verlaufen sie lebensbedrohlich, und bei überlebenden Kindern können sie schwere und bleibende Schäden hinterlassen. Zum Glück sind Hirnhautentzündungen bei Neugeborenen insgesamt selten. Frühgeborene sind aber häufiger betroffen: […]
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