Neue Studien zu Diabetes
Gerade junge Menschen mit Typ-1-Diabetes nutzen häufig Insulinpumpen. Eine Insulinpumpe ist ein kleines Gerät, dass Diabetiker mit Insulin versorgt. Über einen Katheter und eine unter der Haut liegende Nadel erhalten die Patienten mit Hilfe der Pumpe kontinuierlich Insulin.
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Diabetes und ein erhöhtes Körpergewicht stehen im Zusammenhang mit einem erhöhten Krebsrisiko. Eine in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet Diabetes & Endocrinology erschienene Studie ging dieser Frage nun intensiv nach, mit dem Ziel, herauszufinden, welche Krebskrankheiten auf Diabetes oder ein erhöhtes Körpergewicht oder die Kombination beider Faktoren zurückzuführen sind.
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Wenn eine bestehende medikamentöse Therapie nicht ausreichend ist, um den Verlauf einer Krankheit positiv zu beeinflussen, hat der Arzt die Möglichkeit, ein weiteres ergänzendes Medikament zu verschreiben oder aber zu einem ganz anderen Medikament zu wechseln. Liraglutid wird zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und stark ausgeprägtem Übergewicht eingesetzt. Es gehört zu der Gruppe der GLP-1-Agonisten, die die Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse fördern. Liraglutid muss in die Haut gespritzt werden. Japanische Wissenschaftler wollten in ihrer Studie herausfinden, ob Liraglutid als Ergänzung zu einer Behandlung mit Insulin hilfreich sein kann, um die Blutzuckereinstellung von Patienten mit Typ-2-Diabetes zu verbessern.
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Patienten mit einer Diabeteserkrankung weisen ein hohes Risiko für Folgeerkrankungen aufgrund des Diabetes auf. Neben Nieren, Augen und Nerven ist besonders häufig das Herz betroffen. Daher sollten Personen mit Diabetes besonders engmaschig an Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen.
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Der Typ-2-Diabetes ist eine chronische Erkrankung, dessen Management von den Betroffenen viel Engagement und Wille abverlangt. Ein Forscherteam aus Großbritannien widmete sich nun der spannenden Frage, ob ein sehr intensives Gewichtsverlustprogramm zu einem Rückgang einer Typ-2-Diabeteserkrankung führen kann. Die Studie wurde in 49 Hausarztpraxen in Schottland und England durchgeführt. Die Teilnehmer der Studie nahmen entweder an dem intensiven Gewichtsverlustprogramm teil (Interventionsgruppe) oder an der bestverfügbaren Standardversorgung, die als Kontrollgruppe diente.
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Zu viel Alkohol kann sich bei allen Menschen nachteilig auf die Gesundheit auswirken. Menschen, die Medikamente einnehmen oder an einer chronischen Krankheit leiden, müssen mitunter selbst bei kleinen Mengen an Alkohol besonders vorsichtig sein. Bei Patienten mit Diabetes steht Alkohol in Verdacht, das Risiko für schwere Unterzuckerungen (Hypoglykämien) zu erhöhen.
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Viele Patienten mit Typ-1-Diabetes leiden darunter, dass durch die Behandlung mit Insulin alleine keine optimale Einstellung ihrer Krankheit erreicht werden kann. Wissenschaftler aus aller Welt bemühen sich daher, ergänzende Therapien für Typ-1-Diabetiker zu erforschen.
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Diacerein ist ein Arzneistoff, der üblicherweise zur Schmerzlinderung bei Arthrose-Patienten eingesetzt wird. Dabei macht man sich besonders seine entzündungshemmende Wirkung zunutze. Studien haben gezeigt, dass Diacerein auch für Diabetes-Patienten günstige Wirkungen haben kann.
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In zahlreichen Studien wurde bereits untersucht, ob eine langjährige medikamentöse Diabetes-Therapie das Risiko für Endometriumkrebs (Krebserkrankung des Gebärmutterkörpers) erhöhen könnte. Die Datenlage ist allerdings widersprüchlich und die Unsicherheit bei betroffenen Diabetes-Patientinnen mitunter groß.
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Frauen mit Typ-1-Diabetes erfahren häufiger komplizierte Schwangerschaftsverläufe als gesunde Frauen. Auch besteht ein erhöhtes Risiko, dass ihre Kinder zu groß und zu schwer zur Welt kommen. Das ist die Folge des erhöhten Blutzuckerspiegels der Mutter, der die kindliche Entwicklung beeinflusst.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Ein verschlissenes Hüftgelenk austauschen und einem Menschen damit Beweglichkeit und Selbstständigkeit zurückgeben: Die Hüftendoprothese steht wie kaum eine andere Errungenschaft für den Fortschritt der modernen Orthopädie. Was vor 125 Jahren kaum vorstellbar war, gehört heute zum medizinischen Alltag. Doch was kommt als Nächstes? Robotik, Künstliche Intelligenz, immer individuellere Therapien? Beim Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) vom 20. bis zum 23. Oktober 2026 in Berlin trifft sich die Fachwelt, um genau darüber zu diskutieren.
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Nächtliches Grübeln, ständiges Aufwachen, Schnarchen oder Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf: Schlafprobleme gehören zu den häufigsten Gesundheitsbeschwerden und betreffen Millionen Menschen. Doch was steckt dahinter und wann sollte man professionelle Hilfe suchen? Welche modernen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten gibt es? Und welche Rolle spielen digitale Schlaftracker dabei?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen bietet das Patientenforum der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) im Rahmen der DGSM-Jahrestagung.
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Warum sich mit weniger zufrieden geben? Studiendaten zeigen signifikante Unterschiede in der Wirksamkeit moderner Adipositas-Medikamente. Erfahren Sie, wie überzeugend eine stärkere Gewichtsreduktion auf Alltag, Psyche und Lebensqualität Ihrer Patient:innen einzahlen kann. [Beitrag ist DocCheck-geschützt]
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Menschen mit einem diabetischen Makulaödem benötigen oft regelmäßig Spritzen ins Auge, um ihr Sehvermögen zu erhalten. Neue Forschungsergebnisse bieten Betroffenen neue Therapieoptionen: Sie zeigen, dass bestimmte Therapien mit weniger Injektionen vergleichbare Sehverbesserungen erzielen können – und damit weniger Eingriffe und Behandlungstermine für die Patientinnen und Patienten nötig sind.
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In der Fachwelt stoßen die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums (BMG), die Cochrane Deutschland Stiftung (CDS) ab 2028 nicht mehr zu fördern, auf Sorge und Kritik. Mehrere medizinische Fachgesellschaften, das Netzwerk Versorgungsforschung sowie der größte Physiotherapieverband Deutschlands fordern die Bundesregierung auf, Cochrane Deutschland auch über 2027 hinaus zu finanzieren.
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Die Belastung durch ein Kind mit Behinderung wirkt sich auf die ganze Familie aus. Staatliche Unterstützung kann jedoch die negativen Folgen abmildern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Janet Currie (Yale), die jetzt von der Rockwool Foundation Berlin (RFBerlin) veröffentlicht wurde.
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Medizinische Kurznachrichten aus der Endokrinologie – Hormone und Stoffwechsel – 1. bis 15. Oktober 2026 Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) hat für Sie aktuelle Kurznachrichten rund um Hormone und Stoffwechsel zusammengestellt. Wir freuen uns, wenn die Texte Sie dazu anregen, Themen aufzugreifen und darüber zu berichten. Gerne vermitteln wir Ihnen auch Kontakte zu Experten für Hintergrundgespräche und Interviews. Auf der Website haben Sie Gelegenheit, die Beiträge Ihrerseits mit Kommentaren zu versehen. Inhalt: (1) Jean Pütz zum 90.: Wie der […]
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Online-Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE) Termin: Donnerstag, 18. November 2026, 11:00 bis 12:00 Uhr Link zur Anmeldung: https://events.teams.microsoft.com/event/1fb087ae-38e4-48eb-bca6-b2efac6c569f@1495922a-4378-45e9-a32a-422448450fb1 Hormone steuern zentrale Prozesse im Körper: Sie beeinflussen Stoffwechsel, Blutdruck, Knochen, Muskeln, Schlaf, Fruchtbarkeit und viele weitere Funktionen. Zugleich verändern neue Therapien, demografische Entwicklungen und Alltagsbelastungen die Fragen, mit denen sich Endokrinologie und Versorgung beschäftigen. Wie wirkt sich ein starker Gewichtsverlust mithilfe sogenannter „Abnehmspritzen“ auf Knochen und Muskeln aus? Warum bleibt Hyperaldosteronismus, eine Erkrankung, bei der die Nebennieren […]
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Natürliche und assistierte Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie, Wechseljahre, Klimawandel, Digitalisierung, weibliche Sexualität, der Status Quo Reproduktionsmedizin, Schwangerschaftsabbruch, Schwangerschaftsverlust, Verhütung, moderne Beckenbodentherapien, Diagnostik und Behandlung der Endometriose, Leitlinien, Gewaltambulanzen und Psychosomatik – der 66. DGGG-Kongress bietet das größte und aktuellste Spektrum zur Frauenheilkunde im deutschsprachigen Raum.
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Eine kurze Achtsamkeitsübung zu Beginn einer Psychotherapiesitzung kann sich positiv auf die psychische Symptomatik von jugendlichen Patientinnen und Patienten auswirken. Das belegt eine Studie, die unter der Leitung von Prof. Dr. Johannes Mander und Dr. Julia Kalmar am Zentrum für Psychologische Psychotherapie (ZPP) der Universität Heidelberg durchgeführt wurde.
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Wie kann man den menschlichen Körper dazu anregen, wieder mehr Knochen aufzubauen und so von Osteoporose Betroffenen helfen? Um das herauszufinden, haben Ulmer Forschende untersucht, welche Rolle das Eiweißmolekül Axl in diesem Prozess spielt. Mit Erfolg: In einer Studie haben sie gezeigt, dass Axl den Knochenaufbau ausbremst – und Zellen deutlich mehr Knochensubstanz bilden, wenn man das Molekül medikamentös ausschaltet. Dabei gibt es keine erkennbaren schädlichen Nebenwirkungen. Die Ergebnisse sind in der hochrenommierten Fachzeitschrift „Bone Research“ erschienen. Osteoporose ist eine […]
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Wer regelmäßig zuckergesüßte Getränke trinkt, hat ein höheres Risiko, nicht nur Übergewicht, sondern auch Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Das zeigen große Beobachtungsstudien, unabhängig von der aktuellen politischen Diskussion über eine Zuckersteuer. Zucker ist allerdings nur ein Faktor unter mehreren: Auch genetische Veranlagung, vor allem aber eine zu hohe Energiezufuhr und Bewegungsmangel, beeinflussen das Risiko für Typ-2-Diabetes. Prof. Dr. Michael Roden, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) und Diabetologe des Universitätsklinikums Düsseldorf, ordnet die Studienlage ein und sagt, was jede und jeder […]
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Universitätsklinikum Freiburg entwickelt in Forschungsverbund KI-Verfahren zur Auswertung langfristiger Hirnaktivitätsdaten / Ziel ist eine individuellere Behandlung bei medikamentenresistenter Epilepsie / Landesförderung durch Invest BW Rund 250.000 Menschen in Deutschland leben mit einer Epilepsie, die nicht ausreichend auf Medikamente anspricht. Wie lässt sich ihre Behandlung durch einen Hirnschrittmacher weiter verbessern? Im Forschungsprojekt CLOUDIA entwickelt das Universitätsklinikum Freiburg nun gemeinsam mit einem Medizintechnikunternehmen ein KI-gestütztes Assistenzsystem zur Auswertung langfristiger Hirnaktivitätsdaten. Diese sollen von einem Hirnschrittmacher stammen, dessen Elektroden unter der Kopfhaut auf […]
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