Keine Angst vor innovativen Arzneimitteln – was Sie bei der Verordnung beachten sollten

Verordnungsthema:

Lungenkrebs

Neue Studien zu Lungenkrebs

In einer Phase-III-Studie wurde die Wirksamkeit von Pembrolizumab als adjuvante Therapie nach vollständiger Resektion bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs untersucht. Teilnahmeberechtigt waren Patienten mit Stadium IB oder IIIA-Tumor nach einer erfolgreichen Resektion, unabhängig vom PD-L1-Expressionslevel. Die Studie zeigte ein signifikant längeres krankheitsfreies Überleben mit Pembrolizumab im Vergleich zu Placebos. Bei den Patienten in der Pembrolizumab-Gruppe traten häufiger Nebenwirkungen auf.

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In der Phase-III-Studie „KEYNOTE-042“ wurde die Wirksamkeit von Pembrolizumab mit Chemotherapie als Erstlinientherapie bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs und Tumor Proportion Score (TPS) ≥ 1 % untersucht. Nach 5 Jahren Nachbeobachtungszeit verglichen Wissenschaftler nun die langfristige Wirksamkeit der Behandlungen. Die Analyse zeigte eine höhere 5-Jahres-Gesamtüberlebensrate mit Pembrolizumab im Vergleich zu Chemotherapie. Der Überlebensvorteil gegenüber der Chemotherapie war unabhängig vom TPS. Es wurden keine neuen unerwünschten Ereignisse festgestellt.

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In einer Phase-II-Studie wurde untersucht, ob das Fortsetzen der Behandlung mit Immuncheckpoint-Inhibitoren bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs ohne Driver-Mutationen auch nach Progression der Krankheit von Vorteil ist. Die Patienten erhielten Pemprolizumab zusätzlich zu Chemotherapie. Die Behandlung war mit einem progressionsfreien Überleben von 5,1 Monaten assoziiert, was signifikant länger ist als das progressionsfreie Überleben von etwa drei Monaten in historischen Kontrollen.

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In einer Metaanalyse wurde der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) für die Diagnose von Lungenkrebs untersucht. Die Analyse ergab, dass eine KI-assistierte Computertomographie mit einer hohen Genauigkeit verbunden war. Dabei betrugen sowohl Sensitivität als auch Spezifität 87 %. Die Autoren schlussfolgerten, dass der Einsatz von KI für die Lungenkrebsdiagnose von großem klinischen Nutzen sei und z. B. einen Mangel an Erfahrung eines untersuchenden Arztes ausgleichen könnte.

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In einer Phase-II-Studie wurde untersucht, wie sich die Zugabe von Ipilimumab auf die Kombinationsbehandlung mit Chemotherapie und Nivolumab bei operablem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs auswirkt. Für die Studie wurde dafür die Behandlung mit Chemotherapie, Nivolumab und Ipilimumab mit einer Chemotherapie plus Nivolumab verglichen. Die Studie ergab eine Tendenz für eine verbesserte Wirksamkeit mit der Zugabe von Ipilimumab: Die pathologische Ansprechrate lag mit 50 % bei der Kombination mit Ipilimumab höher als mit 32,1 % ohne Ipilimumab. Keine neuen Sicherheitssignale wurden beobachtet.

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Das Lungenkrebs-Screening mit einer Niedrigdosis-Computertomografie (low-dose computed tomography; LDCT) könnte eine vielversprechende Alternative für die Früherkennung von Lungenkrebs darstellen. In einer Metaanalyse wurden Studien untersucht, in denen Raucher über 40 Jahren an einer LDCT teilnahmen. Die Studie zeigte eine Reduktion der lungenkrebsbedingten Sterblichkeit um 21 %. Das Risiko für eine Überdiagnose wurde auf 18 % eingeschätzt.

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In einer randomisierten Phase-III-Studie wurde die Wirksamkeit einer postoperativen Strahlentherapie bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs untersucht. Die Studie zeigte keinen signifikanten Überlebensvorteil durch die postoperative Strahlentherapie. Die krankheitsfreie Überlebensrate nach drei Jahren lag bei den Patienten, die die Strahlentherapie erhielten, bei 47 % und bei 44 % in der Kontrollgruppe ohne Strahlentherapie.

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In einer randomisierten Phase-III-Studie wurde die Wirksamkeit und Sicherheit der adjuvanten Behandlung von EGFR-mutiertem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit dem Tyrosinkinase-Inhibitor Osimertinib mit einem Placebo verglichen. Die Patienten erhielten nach Ermessen des behandelnden Arztes zusätzlich eine adjuvante Chemotherapie. Die Studie zeigte ein längeres krankheitsfreies Überleben und weniger lokale- sowie Fernrezidive mit Osimertinib im Vergleich zu Placebo. In der Osimertinib-Gruppe waren mehr unerwünschte Ereignisse auf die Studienbehandlung zurückzuführen.

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In einer Metaanalyse und systematischen Übersichtsarbeit wurde der Einfluss unterschiedlicher Ernährungsmuster auf das Lungenkrebsrisiko untersucht. Die Analyse zeigte, dass eine Ernährungsweise, die auf viel Obst und Gemüse basiert und überwiegend auf tierische Produkte verzichtet, mit einem geringeren Lungenkrebsrisiko assoziiert ist. Eine Ernährung, die viel raffiniertes Getreide sowie rotes und verarbeitetes Fleisch beinhaltet, ist hingegen mit einem höheren Lungenkrebsrisiko assoziiert.

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In einer randomisierten Phase-III-Studie wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von Durvalumab plus Chemotherapie mit oder ohne Tremelimumab im Vergleich zu Chemotherapie allein untersucht. Die Behandlungen wurden als Erstlinientherapie bei metastasiertem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs eingesetzt. Die Studie zeigte ein signifikant längeres progressionsfreies Überleben mit Durvalumab plus Chemotherapie im Vergleich zu Chemotherapie allein. Der Trend zu einem längeren Gesamtüberleben erreichte keine statistische Signifikanz. Durvalumab plus Chemotherapie und Tremelimumab war im Vergleich zu Chemotherapie allein sowohl mit einem längeren progressionsfreien Überleben als auch Gesamtüberleben assoziiert.

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In einer randomisierten Phase-III-Studie wurde die Wirksamkeit und Sicherheit des PD-1-Inhibitors Toripalimab bei therapienaiven Patienten mit fortgeschrittenem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs untersucht. Das Medikament ist seit 2018 in China zugelassen. Die Studie zeigte, dass die Zugabe von Toripalimab zu einer Chemotherapie mit einem signifikant längeren progressionsfreien Überleben und Gesamtüberleben assoziiert war. Eine Untergruppenanalyse zeigte, dass ein Gesamtüberlebensvorteil vor allem bei Patienten mit nicht-plattenepithelialem Karzinom vorlag. Unerwünschte Ereignisse des Grades 3 oder höher traten in beiden Behandlungsgruppen ähnlich oft auf.

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In einer Phase-II-Studie wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von neoadjuvantem Atezolizumab bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs untersucht. 20 % der Patienten zeigten ein pathologisches Ansprechen (major pathological response; MPR). Drei Jahre nach der Behandlung lag die Überlebensrate bei 80 %. In der Studie wurden zudem mögliche Biomarker untersucht, um das Ansprechen auf die Behandlung vorhersagen zu können. Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass sich hierfür die Analyse von Immunzellprofilen im Blut der Patienten eignen.

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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Wie kann man den menschlichen Körper dazu anregen, wieder mehr Knochen aufzubauen und so von Osteoporose Betroffenen helfen? Um das herauszufinden, haben Ulmer Forschende untersucht, welche Rolle das Eiweißmolekül Axl in diesem Prozess spielt. Mit Erfolg: In einer Studie haben sie gezeigt, dass Axl den Knochenaufbau ausbremst – und Zellen deutlich mehr Knochensubstanz bilden, wenn man das Molekül medikamentös ausschaltet. Dabei gibt es keine erkennbaren schädlichen Nebenwirkungen. Die Ergebnisse sind in der hochrenommierten Fachzeitschrift „Bone Research“ erschienen. Osteoporose ist eine […]

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Wer regelmäßig zuckergesüßte Getränke trinkt, hat ein höheres Risiko, nicht nur Übergewicht, sondern auch Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Das zeigen große Beobachtungsstudien, unabhängig von der aktuellen politischen Diskussion über eine Zuckersteuer. Zucker ist allerdings nur ein Faktor unter mehreren: Auch genetische Veranlagung, vor allem aber eine zu hohe Energiezufuhr und Bewegungsmangel, beeinflussen das Risiko für Typ-2-Diabetes. Prof. Dr. Michael Roden, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) und Diabetologe des Universitätsklinikums Düsseldorf, ordnet die Studienlage ein und sagt, was jede und jeder […]

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Universitätsklinikum Freiburg entwickelt in Forschungsverbund KI-Verfahren zur Auswertung langfristiger Hirnaktivitätsdaten / Ziel ist eine individuellere Behandlung bei medikamentenresistenter Epilepsie / Landesförderung durch Invest BW Rund 250.000 Menschen in Deutschland leben mit einer Epilepsie, die nicht ausreichend auf Medikamente anspricht. Wie lässt sich ihre Behandlung durch einen Hirnschrittmacher weiter verbessern? Im Forschungsprojekt CLOUDIA entwickelt das Universitätsklinikum Freiburg nun gemeinsam mit einem Medizintechnikunternehmen ein KI-gestütztes Assistenzsystem zur Auswertung langfristiger Hirnaktivitätsdaten. Diese sollen von einem Hirnschrittmacher stammen, dessen Elektroden unter der Kopfhaut auf […]

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Die Behandlung mit Breitbandantibiotika bringt oft Nebenwirkungen mit sich, da sie neben den Krankheitserregern auch die „guten“ Bakterien im Darm in Mitleidenschaft zieht. Ein Forschungsteam von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), dem Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS), dem Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung konnte nun zeigen, dass der Naturstoff Argyrin B eine starke Wirksamkeit gegen den Erreger Clostridioides difficile hat und gleichzeitig das nützliche Darmmikrobiom weitestgehend verschont. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forschenden in der […]

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Forschende der Universität Witten/Herdecke haben eine Handreichung entwickelt, die Hospizen und Palliativeinrichtungen hilft, besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse schwerkranker Menschen einzugehen Hospize und Palliativeinrichtungen möchten Menschen in ihrer letzten Lebensphase möglichst individuell begleiten. Doch nicht alle Menschen haben die gleichen Voraussetzungen, um diese Unterstützung auch tatsächlich zu erhalten. Was passiert beispielsweise, wenn Patient:innen kaum Deutsch sprechen und wichtige Entscheidungen über ihre Behandlung treffen müssen? Oder wenn gleichgeschlechtliche Partner:innen nicht selbstverständlich als Angehörige anerkannt werden? Forschende des Lehrstuhls für Versorgungsforschung der […]

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Hunderttausende Menschen erleiden jedes Jahr einen Wirbelbruch durch Knochenschwäche infolge von Osteoporose. Viele merken es zunächst nicht einmal. Mit einer neuen Leitlinie zu osteoporotischen Wirbelfrakturen1 gibt die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) jetzt erstmals klare Empfehlungen, wie diese häufig übersehenen Verletzungen besser diagnostiziert und behandelt werden können. „Mit der neuen Leitlinie wollen wir die Versorgung weiter verbessern, um die Lebensqualität älterer Menschen zu erhalten. Denn ein stabiler Rücken bedeutet vor allem eines: Beweglichkeit, Selbstständigkeit und Teilhabe im Alltag“, […]

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Forschende der Universität Basel haben untersucht, wie sich Feinstaubpartikeln im Abgas aus Flugzeug- und Schiffsmotoren an der Luft verändern. Dabei zeigte sich: Insbesondere die Flugzeugemissionen werden im Laufe der Zeit toxischer. Christine Möller Feinstaub besteht aus winzigen Partikeln, deren Durchmesser im Nanometerbereich liegen. Sie entstehen beispielsweise beim Verbrennen von Kraftstoffen, schweben in der Luft und können tief in die Atemwege eindringen. Hier können sie sogenannten oxidativen Stress auslösen, einen Prozess, der Entzündungen begünstigt und langfristig zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen wie Atemwegs- […]

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Universitätsklinikum Freiburg untersucht Nährstoffversorgung älterer Menschen / Vergleich unterschiedlicher Ernährungsweisen / Aufwandsentschädigung für Teilnehmende Bekommt der Körper auch im höheren Alter alle wichtigen Nährstoffe, wenn man auf Fleisch oder andere tierische Produkte verzichtet? Dieser Frage geht das Uni-Zentrum Naturheilkunde an der Klinik für Innere Medizin II des Universitätsklinikums Freiburg in der VENUGER-Studie nach. Dafür suchen die Forscher*innen Menschen ab 60 Jahren, die sich seit mindestens einem Jahr lakto-ovo-vegetarisch (ohne Fleisch und Fisch, aber mit Milchprodukten und Eiern) oder vegan ernähren. Als […]

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MHH-Team untersucht Mechanismus von krebsinduzierter Kachexie und findet ein Protein, das Skelettmuskel-spezifische Gene stimuliert. Kachexie gehört zu den schweren Formen von Muskelschwund beim Menschen. Sie betrifft bis zu 80 Prozent der Krebspatientinnen und -patienten. Verantwortlich sind Krebszytokine, also entzündungsfördernde Botenstoffe, welche die Tumorzellen selbst aussenden. Je nach Krebsart ist durch Krebs induzierte Kachexie (Cancer-Induced Cachexia, CIC) für 30 bis 50 Prozent aller krebsbedingten Todesfälle weltweit verantwortlich und wird daher auch als die „letzte Krankheit“ bezeichnet. Eine heilende Therapie gibt es […]

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Wenn der Therapiestandard im Vergleichsarm nicht für alle Patientinnen und Patienten gleich ist, bilden Studien dies oft nicht ab. Dass solche Studien machbar sind, zeigt das Beispiel Encorafenib bei metastasiertem Kolorektalkarzinom. Der Wirkstoff Encorafenib wird zur Behandlung mehrerer Krebsarten mit einer bestimmten Mutation eingesetzt, unter anderem bei Darmkrebs. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) jetzt untersucht, ob Encorafenib in Kombination mit den Wirkstoffen Cetuximab und einer Chemotherapie (FOLFOX) bei der Erstlinienbehandlung erwachsener […]

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Der erste „HPV-Atlas Deutschland 2026“ bündelt aktuelle Daten zu humanen Papillomviren (HPV), HPV-bedingten Krebserkrankungen und ihrer Prävention. Die vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Krebshilfe herausgegebene Publikation macht deutlich: Deutschland verfügt mit der HPV-Impfung über ein hochwirksames Instrument der Krebsprävention – schöpft dessen Potenzial bislang jedoch nicht ausreichend aus. Der Atlas benennt sechs Strategien, um das zu ändern. Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Deutschen Krebshilfe Humane Papillomviren (HPV) gehören zu den häufigsten sexuell übertragenen Erregern. Fast alle […]

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Weltmenopausentag am 18. Oktober Warum Frauen in den Wechseljahren jetzt ihr Diabetesrisiko kennen sollten Berlin – Hitzewallungen, Schlafstörungen, Gewichtszunahme: Viele Frauen verbinden die Wechseljahre vor allem mit spürbaren Beschwerden. Weniger bekannt ist, dass sich in dieser Lebensphase auch der Stoffwechsel verändert. Sinkende Östrogenspiegel können Bauchfett, Insulinresistenz und steigende Blutfettwerte begünstigen. Dadurch kann das Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf- und Lebererkrankungen zunehmen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) nimmt den Weltmenopausentag am 18. Oktober zum Anlass, Frauen auf ihre Stoffwechselgesundheit aufmerksam zu machen. […]

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Dr. Blank: „Hier entsteht Medizintechnik von morgen.“ Rostock/Greifswald – Die MetaAIDiagnostic GmbH aus Rostock und die Universitätsmedizin Greifswald entwickeln gemeinsam einen blutbasierten Test für die ADHS-Diagnostik. Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert das Verbundvorhaben „Diagnostik und Charakterisierung von ADHS-Patienten“ mit insgesamt rund 1,35 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Davon entfallen rund 624.000 Euro auf MetaAIDiagnostic und rund 729.000 Euro auf die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Greifswald unter Leitung von Prof. Dr. […]

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