Neue Studien zu Lungenkrebs
Nivolumab ist ein neuartiger Wirkstoff, der bei der Immuntherapie von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs eingesetzt wird und die körpereigene Abwehr gegen die Krebszellen fördern soll. Während die Effizienz des Wirkstoffs bei Lungenkrebs bewiesen scheint, gibt es wenige Untersuchungen zur Wirksamkeit bei Hirnmetastasen. Wissenschaftler aus Frankreich sind dieser Frage jetzt nachgegangen.
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Krebsbehandlungen schädigen oftmals nicht nur die Krebszellen, auch wenn neue Behandlungsmethoden immer zielgerichteter und genauer werden. Aber auch neuere Behandlungsmöglichkeiten bergen ein Risiko für sekundäre Krebserkrankungen. Japanische Forscher haben dies beim kleinzelligen Lungenkrebs untersucht.
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Niederländische Forscher haben ein interaktives Portal für Lungenkrebspatienten entwickelt. Eine Studie dazu zeigt, dass die meisten Patienten es als eine wertvolle Ergänzung zur üblichen Nachsorge empfanden.
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Forschung und Wissenschaft bringen neue Erkenntnisse zur Vorsorge, Diagnose und Therapie. Deswegen werden die Leitlinien, anhand derer sich Ärzte ordientieren können regelmäßig überarbeitet. Zu den neuen Leitlinien für Lungenkrebs gehören Vorsorge für bestimmte Personen, Untersuchungen auf genetische Veränderungen des Tumors, die Checkpoint-Inihibitatoren und eine frühzeitige Palliativversorgung.
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Sie gelten als die gesündere Alternative, dabei ist noch gar nicht klar, welche Auswirkungen die Aerosole aus E-Zigaretten auf unsere Atemwege haben. Eine aktuelle Untersuchung der Inhaltsstoffe zeigte, dass viele Inhaltsstoffe für unsere Atemwege giftig und reizend sind. Und auch das Suchtpotenzial sei nicht zu unterschätzen, warnt die DGP.
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Eine aktuelle Übersichtsarbeit findet für den Wirkstoff Dacomitinib vielversprechende Ergebnisse bei Resistenzen gegen eine zielgerichtete Therapie und ähnliche Wirksamkeit wie der bereits zugelassene Wirkstoff Erlotinib. Hilfreich ist Dacomitinib wohl vor allem für Patienten, bei denen der Tumor eine EGFR-Mutation trägt.
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Für verschiedene Krebsarten ist ein Zusammenhang zwischen der Gabe von Bevacizumab und Bluthochdruck beobachtet worden. Amerikanische Forscher haben dies bei Lungenkrebs näher untersucht und kommen zu dem Schluss, dass Bluthochdruck sich günstig auf das Therapieansprechen unter Bevacizumab auswirken kann – jedoch ohne Einfluss auf das Gesamtüberleben.
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Neuartige Wirkstoffe können auch bei Metastasen im Gehirn von Lungenkrebspatienten Vorteile bringen. Eine chinesische Studie zeigt, dass die Kombination des Antikörpers Bevacizumab mit dem zielgerichteten Wirkstoff Gefitinib zusätzlich zu einer Radiotherapie trotz höherer Giftigkeit den Patienten Vorteile bietet.
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Bevacizumab ist ein Antikörper, der verhindern kann, dass ein Tumor neue Blutgefäße bildet und so das Tumorwachstum hemmen soll. In Kliniken wird er bereits mit Chemotherapien kombiniert, eine aktuelle chinesische Übersichtsarbeit sieht dabei vor allem Vorteile bei einer Kombination mit einem Taxan und Platin.
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Welche Rolle spielt die Lage eines nicht-kleinzelligen Lungentumors für den Erfolg einer Operation? Japanische Forscher kommen in einer aktuellen Studie zu dem Schluss, dass die Lage des Tumors durchaus einen deutlichen Einfluss auf den Erfolg einer OP haben kann. In ihrer Auswertung waren Tumore im unteren Bereich der Lunge besser zu behandeln, als solche im oberen Bereich.
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Es gibt verschiedene Platin-basierte Medikamente, die bei der Chemotherapie von fortgeschrittenem Lungenkrebs zum Einsatz kommen. Eine Studie zeigt, dass die verschiedenen Platinkomponenten, sich zwar in Überleben und Lebensqualität nicht deutlich unterscheiden, jedoch können die Feinheiten durchaus von großer Bedeutung bei der Auswahl der geeigneten Therapie für den jeweiligen Patienten sein.
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Bringt eine hohe Dosis Chemotherapiemedikamente bei lokal fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkrebs als vorbereitende Behandlung für eine Chemotherapie oder Chemo-Strahlentherapie Vorteile? Dieser Frage sind chinesische Forscher nachgegangen und fanden Hinweise auf eine Verbesserte 5-Jahres-Überlebensrate bei der Anwendung solch einer Induktionstherapie.
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Eine Übersichtsstudie zeigt, Immuntherapien sind in den letzten Jahren besser geworden und bieten neuartige Behandlungsmöglichkeiten. Neue Methoden können dabei helfen die Zusammenhänge zwischen körpereigener Abwehr und Tumorbeschaffenheit besser zu verstehen und die bestmögliche Therapie auszuwählen.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Wie kann man den menschlichen Körper dazu anregen, wieder mehr Knochen aufzubauen und so von Osteoporose Betroffenen helfen? Um das herauszufinden, haben Ulmer Forschende untersucht, welche Rolle das Eiweißmolekül Axl in diesem Prozess spielt. Mit Erfolg: In einer Studie haben sie gezeigt, dass Axl den Knochenaufbau ausbremst – und Zellen deutlich mehr Knochensubstanz bilden, wenn man das Molekül medikamentös ausschaltet. Dabei gibt es keine erkennbaren schädlichen Nebenwirkungen. Die Ergebnisse sind in der hochrenommierten Fachzeitschrift „Bone Research“ erschienen. Osteoporose ist eine […]
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Wer regelmäßig zuckergesüßte Getränke trinkt, hat ein höheres Risiko, nicht nur Übergewicht, sondern auch Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Das zeigen große Beobachtungsstudien, unabhängig von der aktuellen politischen Diskussion über eine Zuckersteuer. Zucker ist allerdings nur ein Faktor unter mehreren: Auch genetische Veranlagung, vor allem aber eine zu hohe Energiezufuhr und Bewegungsmangel, beeinflussen das Risiko für Typ-2-Diabetes. Prof. Dr. Michael Roden, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) und Diabetologe des Universitätsklinikums Düsseldorf, ordnet die Studienlage ein und sagt, was jede und jeder […]
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Universitätsklinikum Freiburg entwickelt in Forschungsverbund KI-Verfahren zur Auswertung langfristiger Hirnaktivitätsdaten / Ziel ist eine individuellere Behandlung bei medikamentenresistenter Epilepsie / Landesförderung durch Invest BW Rund 250.000 Menschen in Deutschland leben mit einer Epilepsie, die nicht ausreichend auf Medikamente anspricht. Wie lässt sich ihre Behandlung durch einen Hirnschrittmacher weiter verbessern? Im Forschungsprojekt CLOUDIA entwickelt das Universitätsklinikum Freiburg nun gemeinsam mit einem Medizintechnikunternehmen ein KI-gestütztes Assistenzsystem zur Auswertung langfristiger Hirnaktivitätsdaten. Diese sollen von einem Hirnschrittmacher stammen, dessen Elektroden unter der Kopfhaut auf […]
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Die Behandlung mit Breitbandantibiotika bringt oft Nebenwirkungen mit sich, da sie neben den Krankheitserregern auch die „guten“ Bakterien im Darm in Mitleidenschaft zieht. Ein Forschungsteam von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), dem Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS), dem Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung konnte nun zeigen, dass der Naturstoff Argyrin B eine starke Wirksamkeit gegen den Erreger Clostridioides difficile hat und gleichzeitig das nützliche Darmmikrobiom weitestgehend verschont. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forschenden in der […]
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Forschende der Universität Witten/Herdecke haben eine Handreichung entwickelt, die Hospizen und Palliativeinrichtungen hilft, besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse schwerkranker Menschen einzugehen Hospize und Palliativeinrichtungen möchten Menschen in ihrer letzten Lebensphase möglichst individuell begleiten. Doch nicht alle Menschen haben die gleichen Voraussetzungen, um diese Unterstützung auch tatsächlich zu erhalten. Was passiert beispielsweise, wenn Patient:innen kaum Deutsch sprechen und wichtige Entscheidungen über ihre Behandlung treffen müssen? Oder wenn gleichgeschlechtliche Partner:innen nicht selbstverständlich als Angehörige anerkannt werden? Forschende des Lehrstuhls für Versorgungsforschung der […]
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Hunderttausende Menschen erleiden jedes Jahr einen Wirbelbruch durch Knochenschwäche infolge von Osteoporose. Viele merken es zunächst nicht einmal. Mit einer neuen Leitlinie zu osteoporotischen Wirbelfrakturen1 gibt die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) jetzt erstmals klare Empfehlungen, wie diese häufig übersehenen Verletzungen besser diagnostiziert und behandelt werden können. „Mit der neuen Leitlinie wollen wir die Versorgung weiter verbessern, um die Lebensqualität älterer Menschen zu erhalten. Denn ein stabiler Rücken bedeutet vor allem eines: Beweglichkeit, Selbstständigkeit und Teilhabe im Alltag“, […]
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Forschende der Universität Basel haben untersucht, wie sich Feinstaubpartikeln im Abgas aus Flugzeug- und Schiffsmotoren an der Luft verändern. Dabei zeigte sich: Insbesondere die Flugzeugemissionen werden im Laufe der Zeit toxischer. Christine Möller Feinstaub besteht aus winzigen Partikeln, deren Durchmesser im Nanometerbereich liegen. Sie entstehen beispielsweise beim Verbrennen von Kraftstoffen, schweben in der Luft und können tief in die Atemwege eindringen. Hier können sie sogenannten oxidativen Stress auslösen, einen Prozess, der Entzündungen begünstigt und langfristig zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen wie Atemwegs- […]
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Universitätsklinikum Freiburg untersucht Nährstoffversorgung älterer Menschen / Vergleich unterschiedlicher Ernährungsweisen / Aufwandsentschädigung für Teilnehmende Bekommt der Körper auch im höheren Alter alle wichtigen Nährstoffe, wenn man auf Fleisch oder andere tierische Produkte verzichtet? Dieser Frage geht das Uni-Zentrum Naturheilkunde an der Klinik für Innere Medizin II des Universitätsklinikums Freiburg in der VENUGER-Studie nach. Dafür suchen die Forscher*innen Menschen ab 60 Jahren, die sich seit mindestens einem Jahr lakto-ovo-vegetarisch (ohne Fleisch und Fisch, aber mit Milchprodukten und Eiern) oder vegan ernähren. Als […]
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MHH-Team untersucht Mechanismus von krebsinduzierter Kachexie und findet ein Protein, das Skelettmuskel-spezifische Gene stimuliert. Kachexie gehört zu den schweren Formen von Muskelschwund beim Menschen. Sie betrifft bis zu 80 Prozent der Krebspatientinnen und -patienten. Verantwortlich sind Krebszytokine, also entzündungsfördernde Botenstoffe, welche die Tumorzellen selbst aussenden. Je nach Krebsart ist durch Krebs induzierte Kachexie (Cancer-Induced Cachexia, CIC) für 30 bis 50 Prozent aller krebsbedingten Todesfälle weltweit verantwortlich und wird daher auch als die „letzte Krankheit“ bezeichnet. Eine heilende Therapie gibt es […]
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Wenn der Therapiestandard im Vergleichsarm nicht für alle Patientinnen und Patienten gleich ist, bilden Studien dies oft nicht ab. Dass solche Studien machbar sind, zeigt das Beispiel Encorafenib bei metastasiertem Kolorektalkarzinom. Der Wirkstoff Encorafenib wird zur Behandlung mehrerer Krebsarten mit einer bestimmten Mutation eingesetzt, unter anderem bei Darmkrebs. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) jetzt untersucht, ob Encorafenib in Kombination mit den Wirkstoffen Cetuximab und einer Chemotherapie (FOLFOX) bei der Erstlinienbehandlung erwachsener […]
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Der erste „HPV-Atlas Deutschland 2026“ bündelt aktuelle Daten zu humanen Papillomviren (HPV), HPV-bedingten Krebserkrankungen und ihrer Prävention. Die vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Krebshilfe herausgegebene Publikation macht deutlich: Deutschland verfügt mit der HPV-Impfung über ein hochwirksames Instrument der Krebsprävention – schöpft dessen Potenzial bislang jedoch nicht ausreichend aus. Der Atlas benennt sechs Strategien, um das zu ändern. Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Deutschen Krebshilfe Humane Papillomviren (HPV) gehören zu den häufigsten sexuell übertragenen Erregern. Fast alle […]
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Weltmenopausentag am 18. Oktober Warum Frauen in den Wechseljahren jetzt ihr Diabetesrisiko kennen sollten Berlin – Hitzewallungen, Schlafstörungen, Gewichtszunahme: Viele Frauen verbinden die Wechseljahre vor allem mit spürbaren Beschwerden. Weniger bekannt ist, dass sich in dieser Lebensphase auch der Stoffwechsel verändert. Sinkende Östrogenspiegel können Bauchfett, Insulinresistenz und steigende Blutfettwerte begünstigen. Dadurch kann das Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf- und Lebererkrankungen zunehmen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) nimmt den Weltmenopausentag am 18. Oktober zum Anlass, Frauen auf ihre Stoffwechselgesundheit aufmerksam zu machen. […]
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Dr. Blank: „Hier entsteht Medizintechnik von morgen.“ Rostock/Greifswald – Die MetaAIDiagnostic GmbH aus Rostock und die Universitätsmedizin Greifswald entwickeln gemeinsam einen blutbasierten Test für die ADHS-Diagnostik. Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert das Verbundvorhaben „Diagnostik und Charakterisierung von ADHS-Patienten“ mit insgesamt rund 1,35 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Davon entfallen rund 624.000 Euro auf MetaAIDiagnostic und rund 729.000 Euro auf die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Greifswald unter Leitung von Prof. Dr. […]
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