Neue Studien zu Diabetes
Anhand der Ergebnisse dieser Studie lässt sich schlussfolgern, dass Pioglitazon bei Personen mit Prädiabetes, Insulinresistenz oder Diabetes zwar das Risiko für bedeutsame kardiovaskuläre Ereignisse senkt, allerdings auch mit einigen nachteiligen Wirkungen verbunden ist, sodass die Anwendung sorgfältig abgewogen werden sollte.
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US-amerikanische Wissenschaftler verglichen das Medikament Semaglutid (ein GLP-1-Rezeptor-Agonist) mit anderen Medikamenten aus der Gruppe der GLP-1-Rezeptor-Agonisten und DPP-4-Hemmer. Semaglutid senkte effektiver als die anderen Behandlungsmöglichkeiten den Langzeitblutzuckerwert und das Gewicht von Patienten mit Typ-2-Diabetes. Allerdings führte die Behandlung mit Semaglutid auch häufiger zu Magen-Darm-Beschwerden.
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Textnachrichten wie SMS oder WhatsApp-Nachrichten, die gezielt an Typ-2-Diabetes-Patienten verschickt werden und ein besseres Selbstmanagement der Erkrankung fördern, können die Langzeitblutzuckerwerte der Patienten verbessern. Dies zeigen die vorliegenden Studienergebnisse aus Kanada.
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Aktuelle Studienergebnisse zeigen, dass durch eine Ernährung auf Mandelbasis der HbA1c-Wert sowie der BMI konnten bei Patienten mit Typ-2-Diabetes gesenkt werden.
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Laut den Ergebnissen dieser Studie hat die Vitamin-D-Versorgung von Müttern keinen Einfluss auf das Typ-1-Diabetesrisiko der Neugeborenen.
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Der Wirkstoff Dapagliflozin erzielte bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und bestehender Nierenkrankheit günstige Effekte auf den Langzeitblutzuckerwert. Kritisch müssen allerdings die Auswirkungen von Dapagliflozin auf die Nierengesundheit betrachtet werden.
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Magnesium übernimmt zahlreiche Funktionen im Körper. In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob eine hohe Zufuhr von Magnesium über Supplemente einen positiven Effekt bei Patienten mit Typ-2-Diabetes hat. Dabei zeigte sich, dass die tägliche Einnahme von 250 mg Magnesium über 3 Monate den Langzeitblutzuckerwert verbesserte und die Insulinresistenz minderte.
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Eine hochdosierte Supplementation mit Zimt besserte bei Typ-2-Diabetes-Patienten sowohl Körpergewicht und Körperfettgehalt als auch den Nüchtern- und Langzeitblutzucker sowie die Blutfette. Besonders bei übergewichtigen Patienten wirkte Zimt gut.
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Eine aktuelle Metaanalyse konnte einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Hafer und dem Risiko für Typ-2-Diabetes aufzeigen.
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Medical NEWS Report
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In Deutschland erkrankt etwa eins von 250 Kindern an Typ-1-Diabetes. Indem Wissenschaftler schon vor dem Auftreten von Symptomen erste Anzeichen der Krankheit identifizieren, entsteht die Chance, schwere Komplikationen der Krankheit oder gar ihre Entstehung, zu verhindern. Wissenschaftler vom Helmholtz Zentrum München leisten mit der Fr1da-Studie unter Federführung von Prof. Dr. Anette-G Ziegler einen relevanten Beitrag dazu.
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Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes verbesserte die Einnahme von 5 mg oder 15 mg Ertugliflozin über 1 Jahr lang die Blutzuckereinstellung, das Gewicht und den oberen Blutdruckwert. Allerdings kam es unter Anwendung von Ertugliflozin auch häufiger zu Pilzinfektionen im Genitalbereich.
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Ergebnisse dieser Studie aus Thailand zeigen, dass die Einnahme von Kurkumin für Personen mit Prädiabetes und Diabetes Vorteile haben könnte. Denn in der vorliegenden Studie sank der Langzeitblutzuckerwert der Personen ab, wenn sie regelmäßig zu Kurkumin griffen.
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Eine mediterrane Ernährungsweise konnte älteren Patientinnen mit Typ-2-Diabetes einen Schutz vor Gebrechlichkeit bieten, wie diese Studie zeigte. Das Risiko für die Gebrechlichkeit konnte um bis zu 28 % gesenkt werden.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Lancet-Studie aus Bonn zu Menschen mit Lynch-Syndrom Menschen mit Lynch-Syndrom, der häufigsten erblichen Veranlagung für Darmkrebs, haben ein deutlich erhöhtes Erkrankungsrisiko und erhalten daher regelmäßig Darmspiegelungen. Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB), der Universität Bonn, der Universität Leipzig und des Amsterdam UMC untersuchten, ob künstliche Intelligenz (KI) die Erkennung von Krebsvorstufen verbessern kann. Das Ergebnis: In spezialisierten Zentren brachte die zusätzliche KI-Unterstützung keinen relevanten Vorteil. Die Studie erschien in The Lancet Gastroenterology & Hepatology. Das Lynch-Syndrom betrifft schätzungsweise einen von 300 […]
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Neues kostenloses Online-Tool unterstützt Menschen mit Verdacht auf rheumatische Erkrankungen – Studienteilnehmende gesucht Anhaltende Gelenkschmerzen, unaufhörliche Beschwerden oder die Sorge, dass etwas nicht stimmt? Menschen mit möglichen rheumatischen Erkrankungen durchleben häufig eine lange Phase der Unsicherheit. Bis eine Diagnose gestellt wird, vergehen oft Monate oder sogar Jahre. Ein neues digitales Angebot soll Betroffene dabei unterstützen, ihre Beschwerden besser einzuordnen und gut vorbereitet in ärztliche Gespräche zu gehen. Ziel ist es, den Zugang zur Versorgung zu verbessern. Im Online-Tool „Rheumatic?“ können […]
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Neuroprotektion durch Blockade von NLRP3 in der Akutphase des Schlaganfalls In der Fachzeitschrift „Cell Reports Medicine“ berichten Forschende aus Würzburg über NLRP3 als vielversprechendes Zielmolekül: Dessen Blockade konnte im Experiment das Fortschreiten von Schlaganfällen bereits während des Gefäßverschlusses verlangsamen. Bei Patientinnen und Patienten mit akutem ischämischem Schlaganfall fanden sich korrespondierend in speziellen „pialen“ Blutproben aus dem betroffenen Hirngebiet erhöhte Anzahlen NLRP3-positiver Immunzellen mit prognostischer Bedeutung. Perspektivisch könnte eine frühzeitige Hemmung von NLRP3 wertvolle Zeit bis zur Wiedereröffnung eines verschlossenen Hirngefäßes […]
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Typ-2-Diabetes beginnt oft lange vor der eigentlichen Diagnose – mit moderat erhöhten, aber auf lange Sicht problematischen Blutzuckerwerten. Schon bei Prädiabetes steigt das Risiko für spätere Komplikationen. Die Lifetime-Studie am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) in Düsseldorf untersucht, ob eine frühe Therapie mit einem zuckersenkenden Medikament sowie Lebensstiländerungen langfristige Schäden verhindern können. Typ-2-Diabetes bringt bei über 50 Prozent der Betroffenen verschiedene Komplikationen mit sich. Typ-2-Diabetes entsteht allerdings nicht von heute auf morgen. Bevor Typ-2-Diabetes diagnostiziert wird, zeigen Betroffene häufig über viele Jahre […]
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Durch Erhitzen entstehen in Lebensmitteln neue Verbindungen. Eine Studie zeigt, dass ein Enzym in Darmbakterien für deren Verwertung sein Funktionsspektrum erweitern kann. Knuspriges Brot, gebratenes Fleisch oder gerösteter Kaffee verdanken ihren typischen Geschmack und ihre Bräunung chemischen Reaktionen, die beim Erhitzen von Lebensmitteln ablaufen. Dabei reagieren in der sogenannten Maillard-Reaktion Eiweißbausteine – die Aminosäuren – mit Zuckern, wobei veränderte Formen natürlicher Nahrungsbestandteile entstehen. Deren Einfluss auf Darmbakterien ist bisher nur wenig verstanden. Ein interdisziplinäres Team um PD Dr. Jürgen Lassak […]
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Forschende des NCT Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben erstmals systematisch ermittelt, wie bestimmte Mutationen akute myeloische Leukämien fördern. Die Ergebnisse zeigen, warum sich IDH1- und IDH2-mutierte Leukämien trotz ähnlicher molekularer Mechanismen unterschiedlich entwickeln – und eröffnen neue Ansätze für Diagnostik und zielgerichtete Therapien.Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und der Thoraxklinik Heidelberg. Mutationen in Genen der Enzyme IDH1 […]
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Zwei internationale Studien unter Federführung der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) zeigen, dass ein neues Echtzeit-MRT Schluck- und Atemstörungen bei Muskelerkrankungen früher und präziser sichtbar macht. Die Methode analysiert Bewegungen von Schluckmuskulatur und Zwerchfell millisekundengenau und erkennt krankheitsspezifische Muster zuverlässig. So lassen sich Funktionsstörungen oft schon vor ersten Symptomen erkennen – eine wichtige Grundlage für frühzeitige Therapien und personalisierte Behandlungen. Die Ergebnisse sind in den Fachzeitschriften „Journal of Cachexia, Sarcopenia and Muscle“ und „MedComm“ veröffentlicht. Schlucken und Atmen sind lebenswichtige, hochkomplexe Abläufe, […]
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MHH-Forschende wollen das Zusammenspiel zwischen Nahrung, Mikrobiom und Stoffwechsel untersuchen und personalisierte Ernährungsempfehlungen geben. Unsere Nahrung beeinflusst unsere Gesundheit. Doch dieses Zusammenspiel ist komplex und funktioniert bei jedem Menschen anders. Die Forschungsgruppe Computational Precision Nutrition (CPN) der MHH möchte mit Hilfe künstlicher Intelligenz ein datenbasiertes Vorhersage-Werkzeug entwickeln, um künftig personalisierte Ernährungsempfehlungen treffen und ernährungsbedingten Erkrankungen vorbeugen zu können. Die Erkenntnis, dass Ernährung und Gesundheit eng zusammenhängen, ist nicht neu. Schon 1850 stellte der deutsche Philosoph Ludwig Feuerbach sinngemäß fest: „Du […]
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Eine aktuelle Studie im Fachjournal The Lancet liefert erstmals auf nationaler Ebene den Nachweis, dass die HPV-Impfung nicht nur Krebsvorstufen verhindert, sondern auch die Sterblichkeit am Zervixkarzinom senkt. Die Ergebnisse bestätigen den Kurs, für den sich BVF-Vorstandsmitglied Dr. Cornelia Hösemann seit Jahren mit einem Schulimpfprojekt in Sachsen einsetzt. Forschende um Peter Sasieni und Milena Falcaro von der Queen Mary University of London werteten Mortalitätsdaten aus England zwischen 2001 und 2024 aus. Grundlage ist das dortige, seit 2008 bestehende HPV-Impfprogramm für […]
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Eine im JAMA veröffentlichte Studie zeigt: Die gezielte Beeinflussung der Tau-Pathologie allein reicht offenbar nicht aus, um den Verlauf einer frühen Alzheimer-Krankheit zu verlangsamen. Auch die vorgestern in London präsentierte Studie zum Einsatz eines Tau-Antisense-Oligonukleotids verfehlte formal den primären Endpunkt. Die Ergebnisse markieren jedoch aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) nicht das Ende der Anti-Tau-Strategie, sondern sprechen für ein Umdenken hin zu früheren Interventionen und Kombinationstherapien. Die Alzheimer-Krankheit beginnt lange, bevor die ersten Gedächtnisprobleme auftreten. Bereits 15 bis […]
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Forschende des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) am Standort Airway Research Center North (ARCN) haben ein neues Zellmuster im Tumorumfeld identifiziert, das wichtige Rückschlüsse auf die Langzeitüberlebenschancen von Patientinnen und Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) ermöglicht. Die Ergebnisse wurden im European Journal of Cancer veröffentlicht. Bislang konzentrierte sich die Forschung vor allem auf Immunzellen, die direkt in den Tumor eindringen. Das Team um DZL-Forscher PD Dr. Sebastian Marwitz vom Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum konnte nun zeigen, dass auch Immunzellen, die den Tumor […]
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Es gibt keine gesunde Bräune – jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko Sommer bedeutet Sonne und Zeit im Freien. Damit steigt aber auch die Belastung der Haut durch UV-Strahlung. Sonnenbrände sollten unbedingt vermieden und die Haut nicht übermäßig gebräunt werden. Denn aus medizinischer Sicht gibt es keine „gesunde Bräune“, sie ist immer eine Reaktion der Haut auf UV-Schäden. Neben Sonnencreme helfen auch Schatten und schützende Kleidung, das Risiko für Hautschäden deutlich zu reduzieren. Jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko UV-Strahlung zählt zu […]
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Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Dr. Lara M. Lange und Prof. Dr. Christine Klein vom Institut für Neurogenetik der Universität zu Lübeck hat im Rahmen des „Global Parkinson’s Genetics Program“ (GP2) die bislang größte genetische Untersuchung zu Parkinson vorgelegt. Die im Fachjournal The Lancet Neurology erschienene Studie zeigt anhand von Daten aus weltweit elf Bevölkerungsgruppen, dass krankheitsauslösende genetische Veränderungen je nach Herkunft sehr unterschiedlich häufig auftreten. Das hat Folgen dafür, wer schon heute von neuen Therapien profitieren kann. Parkinson […]
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