Neue Studien zu Lungenkrebs
Eine aktuelle Metaanalyse legt nahe, dass sich der Einsatz von SGLT2-Inhibitoren bei Krebspatienten mit Diabetes positiv auf das Herz-Kreislaufsystem auswirkt. Insbesondere führte die Therapie mit SGLT2-Inhibitoren zu einer verringerten Mortalität und weniger Krankenhauseinweisungen aufgrund von Herzinsuffizienz.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 4 Studien fand, dass lokale Mikrowellenablation bei fortgeschrittenem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs in Kombination mit Chemotherapie das progressionsfreie Überleben signifikant verbessert, ohne die Verträglichkeit der gesamten Therapie zu beeinträchtigen.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 5 Studien fand, dass Roboter-assistierte Thoraxchirurgie zur Lungenresektion im Vergleich zur Video-assistierten Operation sicher ist und Vorteile aufweisen kann. Mögliche Vorteile betreffen die Zahl entfernter Lymphknoten sowie Hinweise auf womöglich kürzere Krankenhausaufenthalte.
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Künstliche Intelligenz (KI) kann die Krebsdiagnostik verbessern. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei einer Metaanalyse von 49 Studien. Die Detektionsrate war bei einigen Krebserkrankungen höher, wenn KI bei der Bildgebung eingesetzt wurde.
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Wissenschaftler ermittelten, welcher Anteil der Personen mit Lungenkrebsdiagnose die Screening-Kriterien der US-amerikanischen Präventions-Taskforce erfüllte und ob alternative Kriterien zur Früherkennung kosteneffektiv Todesfälle durch Lungenkrebs verhindern helfen könnten.
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Eine klinische, randomisiert-kontrollierte Studie der Phase 3 mit 532 Patienten fand, dass die Behandlung mit Ivonescimab plus Chemotherapie bei unbehandeltem Plattenepithelkarzinom der Lunge eine signifikante Verbesserung des progressionsfreien Überlebens im Vergleich zu Tislelizumab plus Chemotherapie bewirken kann. Der Behandlungseffekt war unabhängig vom PD-L1-Status und mit akzeptablem Sicherheitsprofil.
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Lungenkrebs
Themenschwerpunkte
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 7 Studien fand, dass die Behandlung mit Immuncheckpointinhibitoren anti-PD-L1 und anti-PD-1, beide kombiniert mit Chemotherapie, bei ausgedehntem kleinzelligem Lungenkrebs vergleichbar wirksam ist. Allerdings sind anti-PD-L1-Inhibitoren demnach eine etwas sicherere Erstlinien-Behandlungsoption.
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Wissenschaftler untersuchten in einer Meta-Analyse den Zusammenhang zwischen Lycopin, das in hoher Konzentration in Tomaten vorkommt, und dem Krebsrisiko sowie dem krebsbedingten Sterberisiko. Sowohl das Risiko, an Krebs zu erkranken, als auch das Risiko, an Krebs zu sterben, waren bei höheren Lycopin-Werten im Blut und bei einer höheren Lycopin-Aufnahme über die Nahrung reduziert.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 6 Studien fand, dass Mikrowellenablation der Radiofrequenzablation zur Behandlung von pulmonalen Metastasen bei vollständigen Ablationsraten und Wiederauftreten von Krebs überlegen scheint. Mit Blick auf Gesamtüberleben und Sicherheitsprofil waren die Ansätze jedoch vergleichbar.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 22 Studien fand klinische Vorteile einer neoadjuvanten Chemoimmuntherapie bei der Behandlung von Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs in Stadium 3. Besonders vielversprechend zeigten sich die Wirkstoffe Nivolumab und Pembrolizumab.
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Eine aktuelle Studie aus Deutschland konnte zeigen, dass höhere Lebensstil-Scores das Risiko für chronische Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes sowie die damit verbundene Sterblichkeit deutlich senken. Besonders entscheidend für die Vorhersagekraft sind Rauchverhalten und der Body-Mass-Index (BMI).
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In einer Metaanalyse und systematischen Übersichtsarbeit wurde der Einfluss von sportlicher Betätigung vor einer Lungenresektion auf postoperative Komplikationen bei Lungenkrebspatienten untersucht. Die Analyse zeigte, dass Training im Vorfeld des chirurgischen Eingriffs sowohl mit einer signifikanten Reduktion der postoperativen Komplikationen insgesamt, als auch mit einer signifikanten Reduktion der klinisch relevanten Komplikationen assoziiert war. Zudem wurde in den analysierten Studien über eine Verbesserung der Lungenfunktion und der Lebensqualität der Patienten sowie eine Reduktion von Depressionen berichtet.
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Eine Metaanalyse über 14 Studien und 3 681 medizinschen Cannabis-Nutzern fand eine Prävalenz der Cannabiskonsumstörung von 25 % – vergleichbar hoch zu der bei regelmäßigen Freizeitkonsumenten.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Die aktualisierte S2k-Leitlinie Fachärztliche Diagnostik und Therapie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) 2026 ist publiziert! Federführend durch die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) erstellt, waren mehr als 30 Expert:innen und eine große Zahl an Fachgesellschaften in die mehr als zweijährige Aktualisierungsarbeit eingebunden. „Diese Leitlinie ergänzt die Nationale Versorgungsleitlinie COPD und integriert die neuesten evidenzbasierten Erkenntnisse, um eine frühere und effektivere Behandlung zu ermöglichen“, betont DGP-Präsident Professor Christian Taube. Die Publikation sei für behandelnde Ärzt:innen sowie Patient:innen ein wichtiges […]
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Beim Multiplen Myelom hinterlassen Therapien genetische Spuren – ihr Nachweis entscheidet, welche Therapien erneut wirksam sein können Forschende des Uniklinikums Würzburg zeigen in einer multizentrischen Studie, wie sich Resistenzmechanismen beim hepta-refraktären Multiplen Myelom mithilfe der Gesamtgenomsequenzierung entschlüsseln lassen. Die in der Fachzeitschrift Leukemia veröffentlichte Studie belegt: Sind Zielantigene wie BCMA oder GPRC5D noch vorhanden, kann eine erneute Immuntherapie wirksam sein – ein wichtiger Schritt hin zu präziserer Therapieentscheidung selbst nach sieben Vortherapien. Würzburg. Was wie ein frustrierender Behandlungsmarathon klingt, ist laut Prof. […]
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Methodik beruht auf der Erfassung abnormer Alpha-Synuklein-Proteine Dresden. Fachleute des DZNE, des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden und weiterer Forschungseinrichtungen haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich krankhaft verändertes „Alpha-Synuklein“ im Nervenwasser mengenmäßig erfassen lässt. Dieser Eiweißstoff kommt bei Alzheimer, Parkinson und anderen neurodegenerativen Erkrankungen vor. Die neue Analysemethodik kann helfen, Personen mit erhöhtem Demenzrisiko zu identifizieren. Die zugehörigen Studienergebnisse – sie beruhen auf Daten von mehr als 200 Erwachsenen – sind im Fachjournal Alzheimer’s & Dementia veröffentlicht. Noch befindet sich das Verfahren […]
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ARVC erkennen, verstehen, behandeln und mit der seltenen Herzmuskelerkrankung leben: Hochkarätiges Fach- und Patientensymposium in Würzburg Rund um den Tag der Seltenen Erkrankungen laden das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz und die ARVC-Selbsthilfe e. V. zu zwei kostenfreien Symposien über Arrhythmogene Kardiomyopathien in Würzburg ein – mit aktuellen Erkenntnissen zu Diagnostik und Therapie der seltenen, genetisch bedingten Herzmuskelerkrankung und Prävention des plötzlichen Herztods. Würzburg. Wenn das Herz aus dem Takt gerät oder schwächer wird, kann eine seltene Erkrankung dahinterstecken: die arrhythmogene (rechtsventrikuläre) […]
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Ob wir morgens eher Kohlenhydrate oder Fette essen, könnte mitbestimmen, wie unser Stoffwechsel arbeitet. Prof. Olga Ramich vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat gemeinsam mit ihrem Team nun erstmals am Menschen gezeigt, dass die zeitliche Verteilung der Aufnahme von Kohlenhydraten und Fetten die Aktivität von mehr als tausend Genen im Fettgewebe über den Tag hinweg verändert – darunter Gene, die den Zucker- und Fettstoffwechsel sowie Entzündungsprozesse steuern. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal […]
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In einer neuen Studie stellen LMU-Forschende einen Ansatz vor, der Tuberkulose als Folge umfassenderer systemischer Kräfte betrachtet. Trotz großer Fortschritte in der Diagnostik und Behandlung ist Tuberkulose (TB) nach wie vor die tödlichste Infektionskrankheit weltweit. In einer neuen Studie, die in The Lancet Global Health veröffentlicht wurde, stellen Forschende der LMU nun das Konzept der „tuberkulogenen Umgebung“ vor: das komplexe Zusammenspiel von Strukturen, Regulierungen und Lebensbedingungen, das bestimmte Gemeinschaften einem hohen TB-Risiko aussetzt, selbst wenn medizinische Versorgung verfügbar ist. Die […]
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Die Technologie kombiniert mehrere Komponenten – mit klaren Vorteilen für Patientinnen und Patienten mit Herzschwäche. Die Universitätsmedizin Frankfurt hat als erstes Zentrum weltweit einen neuen implantierbaren Defibrillator der Firma Biotronik eingesetzt, der zusätzlich zur Defibrillatorfunktion eine physiologische Stimulation der eigenen Herzelektrik ermöglicht. Die Geräte können bei Patientinnen und Patienten mit schwerer Herzschwäche und/oder anhaltenden, bösartigen Rhythmusstörungen zum Einsatz kommen und zu einer verbesserten Pumpleistung des Herzens und damit gesteigerter Lebensqualität führen – bei geringerer Komplikationsrate. Das System mit dem Namen […]
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<Erlanger Phoniatrie und Pädaudiologie betont zum Welttag des Hörens am 3. März die Bedeutung des Neugeborenenhörscreenings – eine betroffene Mutter berichtet Ein gesundes Baby, komplikationslose Geburt – und dennoch ein auffälliges Ergebnis im Neugeborenenhörscreening: So begann die Geschichte von Melanie K. aus Gunzenhausen. Die weiterführende Diagnostik in der Fachabteilung Phoniatrie und Pädaudiologie der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie am Uniklinikum Erlangen ergab bei ihrem Kind eine mittelgradige Schwerhörigkeit. „Im ersten Moment war es ein Schock, in unserer Familie hatte bisher […]
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An Schultagen schlafen Jugendliche chronisch zu wenig – mit negativen Folgen für Wohlbefinden und Lernfähigkeit. Eine neue Studie der Universität Zürich und des Universitäts-Kinderspitals Zürich zeigt: Ein flexibler Start des Unterrichts am Morgen kann Schlaf, Gesundheit und schulische Leistungen verbessern. Schülerinnen und Schüler haben Mühe, abends zeitig einzuschlafen – was schlecht zum frühmorgendlichen Schulstart passt. Denn die Schlafbiologie von Jugendlichen ist auf ein spätes Einschlafen ausgerichtet, weil sich über die Jugend hinweg der biologische Rhythmus immer weiter in die Nacht […]
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Forschende der Universität Basel haben eine mögliche Gentherapie entwickelt, die eine seltene, bislang tödlich verlaufende Muskelkrankheit bei Kindern heilen könnte. Sie zeigen im Tiermodell, dass eine einmalige Behandlung genügt, um Muskeln und Nerven zu stabilisieren und das Fortschreiten der Krankheit aufzuhalten. Nun geht es darum, diese vielversprechende Therapie in die Klinik zu bringen. Ungefähr jedes Jahr bekommt in der Schweiz eine Familie die niederschmetternde Diagnose, dass ihr Kind an einer schweren Form von Muskelschwäche leidet. Diese sogenannte LAMA2-Muskeldystrophie kommt zwar […]
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Studie zeigt deutlichen Nutzen auf den zweiten Blick Lässt sich die Rate schwerer Augen- und Lungenschäden – bis zur Erblindung und zum Tod – bei der Atemunterstützung extrem früh geborener Kinder durch automatisierte Beatmungssysteme senken? Ja – aber nur, wenn man das richtige Gerät mit dem richtigen Algorithmus verwendet. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, an der die Neonatologie der Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital des LMU Klinikums entscheidend beteiligt war. Im Jahr 2023 wurden allein […]
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Genetisch bedingte Übersäuerung im Blut schädigt die Rückfilterfunktion der Niere Eine meist von einem Gendefekt ausgelöste Funktionsstörung der Nieren, die zur Übersäuerung des Blutes führt, schädigt in der Folge die Rückgewinnung von wichtigen Nähr- und Mineralstoffen aus dem Urin. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Uniklinikums Jena konnte diesen Krankheitsmechanismus jetzt genauer aufklären und trägt damit auch zu einem besseren Verständnis des chronischen Nierenversagens bei, das im fortgeschrittenen Stadium ebenfalls mit einer Übersäuerung einhergeht. Jena (UKJ/vdG). Die Niere besteht aus vielen […]
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Fördergelder der Werner Siemens-Stiftung für Empa-Forscherin Komplikationen nach Operationen sind oft schwierig zu erkennen. Ein Projekt unter Leitung der Empa-Forscherin Inge Herrmann wird neu von der Werner Siemens-Stiftung unterstützt. In den Labors der Universitätsklinik Balgrist in Zürich entwickelt das Team dank der Förderung in Millionenhöhe in den kommenden fünf Jahren ein neuartiges Kontrastmittel, das Operationsstellen tief im Körper kontinuierlich überwachen – und im Notfall sogar behandeln. Eine Operationswunde, die schlecht verheilt; eine Infektion, die sich langsam entwickelt: Solche Komplikationen und […]
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