Neue Studien zu Lungenkrebs
Krebszellen verzehren Traubenzucker (Glukose) und scheiden Milchsäure (Laktat) aus. Bisher war unklar, ob diese von den Zellen abgesonderte Milchsäure zum Energiehaushalt in lebenden Tumoren beitragen kann. Amerikanische Forscher haben in früheren Studien gezeigt, dass nicht-kleinzellige Lungentumore den Nährstoff Glukose umsetzen, um daraus Energie zu gewinnen. Nun haben sie herausgefunden, dass auch Milchsäure als Energielieferant für Lungenkrebszellen dienen kann. In menschlichen nicht-kleinzelligen Lungenkrebstumoren war […]
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Die Behandlung der ersten Wahl bei Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium ist die operative Entfernung des Tumors, häufig gefolgt von Chemotherapie oder Bestrahlung, um eventuell verbliebene Krebszellen zu vernichten. Ist eine Operation aufgrund des Ausmaßes der Erkrankung oder der körperlichen Verfassung der betroffenen Patienten nicht möglich, wird oftmals eine kombinierte Behandlung[…]
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Im vergangenen Jahrzehnt wurde die Behandlung von Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs entschieden durch die Entdeckung einer speziellen genetischen Veränderung in den Tumrzellen, der sogenannten ALK- (Anaplastische Lymphom-Kinase) Mutation, geprägt. Es wurden Wirkstoffe entwickelt, die genau auf diese Tumoreigenschaft abzielen und somit das unkontrollierte Wachstum der bösartigen Zellen hemmen können. Derzeit zugelassene[…]
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Bei Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium erfolgt die Behandlung in der Regel mit Chemotherapie, um die bösartigen Tumorzellen abzutöten. Dabei werden verschiedene Medikamente miteinander kombiniert, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen und die Nebenwirkungen […]
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Im Gewebe von Säugetieren und Menschen, also auch im Tumorgewebe, findet die Versorgung der Zellen mit Nährstoffen über die Blutbahn statt. Im Blut zirkulieren Nährstoffe wie Traubenzucker (Glucose), Eiweißbaustoffe (Aminosäuren) und auch verschiedene Stoffwechselprodukte, denn die Zellen nehmen Stoffe zur Energiegewinnung auf und geben auch Abfallprodukte ab. Die Zellen verbrennen Glucose und gewinnen somit Energie, um funktionieren und wachsen zu können. Unter […]
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Die Behandlungsmöglichkeiten von Patienten mit Tumorerkrankungen, wie beispielsweise Lungenkrebs, haben sich mit der Entwicklung der Immuntherapie entscheidend verändert. Mit dem Therapieerfolg können auch unerwünschte Nebenwirkungen einhergehen, die bei verschiedenen Krebsarten unterschiedlich stark ausgeprägt sein können und angemessene Behandlungsweisen erfordern. Bisher war unklar, wie häufig welche Begleiterscheinungen bei[…]
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Lungenkrebs
Themenschwerpunkte
In den letzten vier Jahren hat sich bei der Behandlung von Lungenkrebs einiges getan. Neue Therapieoptionen sorgen für bessere Behandlungsergebnisse. Auch für den kleinzelligen Lungenkrebs könnte 2019 eine zielgerichtete Therapie verfügbar werden.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Eine Proof-of-Concept-Studie zeigt, dass ein digitaler Begleiter in Form einer APP das Potenzial hat, Patienten mit Parodontitis zu unterstützen Forschende um Prof. Dr. Bettina Dannewitz und Dr. Nihad El Sayed von der Poliklinik für Parodontologie der Goethe-Universität Frankfurt/Main haben unter der Konsortialführung von Prof. Dr. Stefan Listl, Heidelberg, in einer Studie untersucht, ob Patientinnen und Patienten mit Parodontitis von einer App profitieren, die das (Selbst-)Management der Erkrankung unterstützt. Obwohl der Prototyp technische und funktionale Einschränkungen hatte und nicht alle Patienten […]
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Hannover – Die Advents- und Weihnachtszeit bedeutet für viele Entspannung, Genuss und eine Auszeit vom Alltag – bringt jedoch auch gesundheitliche Risiken mit sich. Besonders der Dezember und die erste Januarwoche fördern durch Festlichkeiten wie Weihnachten, Silvester und Neujahr ungesunde Essgewohnheiten: kalorienreiche Speisen, Süßigkeiten, zuckerhaltige Getränke und Alkohol werden vermehrt konsumiert, während gleichzeitig die körperliche Aktivität abnimmt. Diese Kombination begünstigt eine Gewichtszunahme und kann langfristig die Lebergesundheit belasten. Die Deutsche Leberstiftung gibt daher praktische Tipps, wie sich die Festtage genussvoll und […]
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Innerhalb von Zellen bilden RNAs und Proteine biomolekulare Kondensate – winzige, flüssigkeitsähnliche Tröpfchen, die für die Organisation des Zelllebens unerlässlich sind. Manche RNAs lagern sich zu Clustern zusammen. Fehlfunktionen in diesem Prozess können Entwicklungsstörungen, Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen auslösen. Warum sich manche RNAs leichter als andere zusammenlagern, war bislang unklar. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben nun eine neue RNA-Klasse namens smOOPs identifiziert und damit ein besseres Verständnis entwickelt, wie biomolekulare Kondensate entstehen. Ergebnisse in der Fachzeitschrift Cell […]
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Forschungsteam am Universitätsklinikum Freiburg entschlüsselt im Tiermodell, wie ein Ketamin-ähnlicher Wirkstoff im Gehirn gegen Depression wirkt/ Grundlage für gezielte Entwicklung neuer Medikamente Ein Forschungsteam der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg hat einen vielversprechenden neuen Mechanismus entdeckt, der die Entwicklung schnell wirksamer Antidepressiva ermöglichen könnte. Im Zentrum der am 26. November 2025 in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlichten Studie steht der Wirkstoff NAB-14. Wie die Forscher*innen zeigen konnten, blockiert dieser deutlich gezielter als Ketamin einen bestimmten Rezeptor im Gehirn, der […]
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Derzeit wird eine Debatte darüber geführt, wie verlässlich aktuelle Studien zu den gesundheitlichen Risiken hochprozessierter Lebensmittel sind. Während zahlreiche Studien auf mögliche negative Effekte hinweisen, verweisen Kritiker auf methodische Schwächen bzw. unklare Definitionen und relativieren die Ergebnisse. Dabei gerät jedoch ein zentraler Punkt in den Hintergrund: Ein großer Teil der Bevölkerung in Deutschland ernährt sich unausgewogen, oft schon im Kindesalter, und geht damit gesundheitliche Risiken ein. Anstatt sich in Definitionsfragen zu verlieren, sollte der Fokus auf dem deutlich dringlicheren Problem […]
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Die Deutschen haben weiterhin starke Angst vor schweren Krankheiten. Am meisten gefürchtet wird eine Krebserkrankung (69 Prozent), gefolgt von Alzheimer oder Demenz (54 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit, die die Krankenkasse seit 2010 durchführt. Auffällig ist der hohe Anteil von Menschen, die selbst aktiv werden, um Krankheiten vorzubeugen. So geben 84 Prozent an, regelmäßig Sport zu treiben. Auf gesunde Ernährung achten 78 Prozent. Rund drei Viertel der Befragten trinken nur wenig […]
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Ein innovatives Forschungsprojekt führender HNO-Universitätskliniken untersucht die Machbarkeit eines Hörscreenings für Erwachsene – direkt vor Ort im Amt. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Uwe Baumann, Universitätsmedizin Frankfurt, Prof. Dr. Anke Lesinski-Schiedat, Medizinische Hochschule Hannover, und Prof. Dr. Christiane Völter, Katholisches Klinikum Bochum, Ruhr-Universität Bochum, startet im November 2025 eine deutschlandweit einzigartige Studie. Eine Hörminderung gehört weltweit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Sie bleibt aber bei Erwachsenen oft jahrzehntelang unentdeckt, weil eine Hörschwäche häufig durch eine erhöhte Konzentration, das laute Sprechen […]
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Regeneration des Darms nach Krebstherapien Krebstherapien können den Darm stark schädigen. Ein Team um Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des Leibniz-Instituts für Immuntherapie (LIT) hat entdeckt, dass bestimmte Immunzellen Heilungsprozesse anstoßen können. Sie nutzen dafür Enzündungssignale – das ist überraschend, da Entzündungen im Darm bislang vor allem als schädlich galten. Diese Erkenntnis könnte neue Möglichkeiten für Therapien eröffnen. Regulatorische T-Zellen (Tregs), eine spezialisierte Untergruppe von Immunzellen, gelten normalerweise als „Friedenswächter“, die eine Überreaktion des Immunsystems verhindern. In ihrer […]
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Die Abteilung für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) bietet ab sofort im Rahmen einer klinischen Studie eine neuartige Therapieform für Arthroseerkrankungen der Hand an. Dabei wird das Potenzial von körpereigenem Fettgewebe genutzt. Ziel ist es Schmerzen zu lindern, die Funktion der Hand zu verbessern und größere operative Eingriffe hinauszuzögern. Studienteilnehmer werden noch gesucht. Die Rhizarthrose betrifft das Daumensattelgelenk (zwischen dem ersten Mittelhandknochen und dem Os trapezium) und tritt besonders häufig bei Frauen mittleren bis höheren Alters auf. […]
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UKJ-Neurologen sind Mitautoren des ersten deutschsprachigen Ratgeberbuches zur Autoimmunen Enzephalitis Jena (UKJ/vdG). Vor knapp 20 Jahren wurde die Autoimmune Enzephalitis in der medizinischen Fachliteratur erstmals beschrieben. Inzwischen ist eine ganze Familie dieser seltenen Erkrankungen bekannt, bei der sich die körpereigene Abwehr gegen das zentrale Nervensystem richtet und eine Gehirnentzündung auslöst; betroffen sind oft junge Erwachsene. Diese Autoimmunerkrankungen des Gehirns sind ein wissenschaftlicher Schwerpunkt der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Jena. Das Forschungsteam um Klinikdirektor Prof. Dr. Christian Geis untersucht die Krankheitsmechanismen […]
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MHH-Forscherinnen wollen Menschen mit traumatischen Amputationen helfen, indem sie deren Gliedmaßen bis zum Wiederannähen konservieren. Weltweit steigt die Zahl traumatischer Amputationen – etwa durch Unfälle im Straßenverkehr, bei der Arbeit oder in der Freizeit, aber auch infolge von Terroranschlägen oder Krieg. Nur wenige Spezialkliniken sind in der Lage, bei den oftmals lebensbedrohlich Verletzen eine autologe Replantation vorzunehmen, also abgetrennte Gliedmaßen wieder so mit dem Körper zu verbinden, dass sie ihre Funktion ganz oder zumindest eingeschränkt zurückerhalten. Zudem muss die Operation […]
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Warum eine Knieprothese heute individueller sein muss Freiburg – Beim künstlichen Ersatz des Kniegelenks zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab: Lange galt ein mechanisches Einheitskonzept bei der Implantation als Standard: Ein durch die OP hergestelltes „gerades Bein“ und eine streng normierte Gelenklinie sollten für bestmögliche Funktion sorgen. Doch diese Standardisierung passt nur zu etwa 15 Prozent der Bevölkerung – viele Menschen haben etwa X- oder O-Beine. Moderne Verfahren orientieren sich deshalb zunehmend an der individuellen Anatomie und Funktion jedes einzelnen Menschen. Wie […]
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Krisenfest in die Zukunft Wiesbaden – Der Druck auf das Gesundheitswesen und die medizinische Versorgung wächst – umso wichtiger sind belastbare Strukturen, die Forschung und Innovation fördern. Auf der gestrigen Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) und ihrer Korporativen Mitglieder diskutierten Expertinnen und Experten deshalb darüber, wie wissenschaftliche Exzellenz, digitale Daten und eine innovationsfähige Industrie die Innere Medizin von morgen stärken können. Die Beiträge machten deutlich, dass Forschung, Digitalisierung und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zusammengedacht werden müssen, damit Versorgung […]
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